Lizenz zum Töten

Die Killerkommandos von George Bush dürfen im Irak ermorden, wen sie wollen: ob Männer, Frauen oder Kinder. Die Mörder genießen Immunität.

Wie Spiegel Online berichtet, hat das US-Außenministerium nun bestätigt, dass die Söldner von Blackwater, der Privat-SS von George Bush, bei ihren Säuberungsaktionen im Irak seit jeher Immunität genießen. Und diese Lizenz zum Töten haben die Ego-Shooter bei ihren Massakern, zuletzt am 16. September, bis zum Anschlag ausgenutzt.

Wer jetzt an Den Haag denkt, liegt zwar goldrichtig – ist jedoch sehr naiv. George Bush ist ja nicht der einzige Kriegsverbrecher in den USA. Der gesamte Kongress mit seinen linientreuen Republikanern und den scheinheiligen Demokraten gehört auf die Anklagebank, schließlich haben die Abgeordneten die Steuergelder bewilligt, mit denen der globale Killerkonzern seine Angestellten bezahlt und seine Shareholder beglückt. Und warum haben sie das getan? Weil man Killern im Auslandseinsatz nicht in den Rücken fällt. Sie haben Angst vor der Dolchstoßlegende. Sie glauben nämlich, dass ihnen die Fähnchen schwenkenden Wähler es übel nähmen, wenn sie ihre ruhmreiche Armee im Felde im Stich lassen. Und vermutlich haben sie sogar Recht.

Der nationale Größenwahn, der US-Präsidenten dazu bringt, fremde Völker zu überfallen, wird den Amerikanern bereits als Papierfähnchen in die Wiege gelegt.

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