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    <title>juh&#39;s Sudelbuch</title>
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    <description>Recent content on juh&#39;s Sudelbuch</description>
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    <managingEditor>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</managingEditor>
    <webMaster>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</webMaster>
    <copyright>© Jan Ulrich Hasecke</copyright>
    <lastBuildDate>Thu, 12 Mar 2026 07:21:28 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Auf dem Weg zum Billionär</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2026/03/12/auf-dem-weg-zum-billion%C3%A4r/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 07:21:28 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die erste Woche von Trumps Krieg gegen den Iran soll die USA 11 Milliarden US-Dollar gekostet haben.&#xA;Das melden unsere öffentlich-rechtlichen Medien.&#xA;Die PR-Papageien verschweigen dabei natürlich tunlichst, dass Kosten hier, Gewinne dort sind, nämlich bei den Aktionären der Waffenfabriken, die an jeder Bombe prächtig verdienen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Volk und Zivilgesellschaft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/11/18/volk-und-zivilgesellschaft/</link>
      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 07:28:48 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;So wie im Neoliberalismus die Gesellschaft aus lauter sich selbst entlang der Kapitalinteressen optimierenden Ich-AGs besteht, setzt sich die Zivilgesellschaft aus sich selbst in den politischen Prozessen optimierenden Lobbyorganisationen zusammen.&#xA;Während der Begriff der Ich-AG, aufgrund seines werblichen Charakters, bereits bei seiner Entstehung als ideologisch entlarvt wurde, verbirgt der Begriff der Zivilgesellschaft seine ideologische Verankerung im Neoliberalismus und wird daher unhinterfragt verwendet.&#xA;Die Interessen der zivilgesellschaftlichen Lobbyorganisationen sind vielfältiger und widersprüchlicher als uns der Begriff Zivilgesellschaft glauben machen will.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>70 Jahre Bundeswehr</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/11/12/70-jahre-bundeswehr/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 08:01:06 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2025/11/12/70-jahre-bundeswehr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute vor 70 Jahren wurde die Bundeswehr gegründet.&#xA;Ihre ersten Generäle haben vermutlich noch gehofft, mit amerikanischer Unterstützung das Unternehmen Barbarossa doch noch zu einem erfolgreichen Ende zu führen.&#xA;Daraus wurde bekanntlich nichts.&#xA;Jahrzehntelang musste die Generalität stattdessen den Bürger in Uniform ertragen, der ihnen Jahrgang für Jahrgang zum Abschliff frei Haus auf die Kasernenhöfe geliefert wurde.&#xA;Was für eine Qual!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ideologische Verblendung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/10/26/ideologische-verblendung/</link>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 10:00:40 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2025/10/26/ideologische-verblendung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man eine Liste erstellen wollte, welche Berührungspunkte man in seinem bisherigen Leben mit den USA hatte, käme man zu keinem Ende.&#xA;Seit unserer Kindheit haben wir amerikanische Filme und Serien geschaut.&#xA;Wir wurden täglich mit Nachrichten aus oder über die USA gefüttert.&#xA;Wir sind durchtränkt mit amerikanischen Bildern, Tönen und Texten, die uns die Kulturindustrie frei Haus geliefert hat.&#xA;Freunde und Bekannte, oder sogar man selbst, haben die USA besucht, haben an einer der verherrlichten Elite-Universitäten studiert oder sogar im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gearbeitet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Der Name der Wurst</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/10/08/der-name-der-wurst/</link>
      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 07:30:10 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Sprachpolizisten, die von der EVP und anderen populistischen Parteien an die geräumigen Lobbytröge des EU-Parlaments abgeordnet wurden, haben in ihrer Futterkrippe beantragt, dass vegane Wurst und vegane Burger nicht mehr Wurst und Burger genannt werden sollen.&#xA;Nur noch Wurst aus tierischen Leichenteilen soll Wurst heißen dürfen und zwar, wie sie nicht müde werden zu betonen, aus Wertschätzung für die Landwirtschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Trabi aus Wolfsburg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/10/06/der-trabi-aus-wolfsburg/</link>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 07:42:07 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Über Robert Habeck werden die öffentlich-rechtlichen Medien in den nächsten Monaten viel Häme ausschütten, während ihn die Springer-Presse wohl ignorieren wird.&#xA;Denn Bild-Lesern müsste man erst einmal erklären, was das Berliner Ensemble überhaupt ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Die Beihilfe zu einem Völkermord</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/09/25/die-beihilfe-zu-einem-v%C3%B6lkermord/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 11:00:16 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Beihilfe zu einem Völkermord zieht nicht den Schlussstrich unter die Shoa.&#xA;Sie radiert das &amp;ldquo;Nie wieder!&amp;rdquo; auf dem deutschen Schuldschein aus und setzt neue, untilgbare Schuld hinzu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Präventivschlag</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/06/13/pr%C3%A4ventivschlag/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 07:43:15 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Der regierende Kriegsverbrecher in Israel rief heute Nacht den Ausnahmezustand aus, nachdem er einen Präventivschlag gegen den Iran befohlen hatte.&#xA;Sinn und Zweck eines Präventivschlags ist es, dem Gegner zuvorzukommen.&#xA;Wer die &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Netanjahu&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Politik Netanjahus&lt;/a&gt; verfolgt, kann allerdings zu dem Schluss kommen, dass die Ausrufung des Ausnahmezustands der eigentliche Präventivschlag war, dass also Netanjahu Leuten zuvorkommen wollte, die seinem Krieg gegen die Menschen in Gaza nicht mehr folgen wollen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Es werden keine Gefangenen mehr gemacht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/04/27/es-werden-keine-gefangenen-mehr-gemacht/</link>
      <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 10:24:52 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Da saßen wir letzte Woche vor der Glotze und ließen die krause Geschichte des Krimis &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Mord_in_Wien_%E2%80%93_Der_letzte_Bissen&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;›Mord in Wien‹&lt;/a&gt; an uns vorbeirauschen, als meine Frau plötzlich empört zusammenzuckte.&#xA;Die Heldin der Geschichte eine proletarische Ermittlerin aus der Abteilung Innere Ermittlung hatte gerade eine Frau mit mehreren Schüssen erschossen, obwohl diese bereits nach dem ersten Schuss dabei war, wehrlos zusammenzubrechen.&#xA;Auf das erschütterte &amp;ldquo;Warum?&amp;rdquo; meiner Frau antwortete ich ebenfalls ziemlich entgeistert: &amp;ldquo;Sie wollte wohl auf Nummer Sicher gehen.&amp;rdquo;&#xA;Nun wird der Tod des Bösewichts im Film in aller Regel emotional so gut vorbereitet, dass dem Zuschauer bei der Illusion solch ausgleichender Gerechtigkeit einer abgeht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Moral und Marketing</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2025/04/07/moral-und-marketing/</link>
      <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 07:14:31 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;T-Mobile, die US-Tochter der Deutschen Telekom, stampft auf Druck von Trump ihre Initiativen für Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI) ein.&#xA;Eine gute Entscheidung.&#xA;Denn einen Tag nach dem Kotau vor Trump genehmigte die gleichgeschaltete Federal Communications Commission – ein Pendat unserer Bundesnetzagentur – die Übernahme des Kabelnetzbetreibers Lumos durch das auf Linie gebrachte deutsche Unternehmen.&#xA;Damit beweist eine weitere Firma in den USA, dass immer noch gilt: erst kommt das Fressen, dann die Moral.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Taktisch grün wählen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2024/11/10/taktisch-gr%C3%BCn-w%C3%A4hlen/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Nov 2024 10:27:58 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Auch wenn es &lt;a href=&#34;https://actionnetwork.org/forms/komm-ins-team-robert&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;weh tut&lt;/a&gt;.&#xA;Wir sollten uns diesmal hinter Robert Habeck versammeln und der Partei Bündnis 90 / Die Grünen das bestmögliche Wahlergebnis verschaffen.&#xA;Alle Alternativen sind dystopisch und werfen uns im Kampf für eine gerechte und ökologische Welt um Jahrzehnte zurück.&#xA;Mit einem Wahlsieg der Grünen bei vorgezogenen Neuwahlen wird weder der Kommunismus heraufziehen, noch sofort das klimaneutrale Paradies über uns kommen.&#xA;Aber wir haben nicht nur &lt;em&gt;das Schlimmste&lt;/em&gt; verhindert, wir machen damit auch konkrete Fortschritte möglich.&#xA;Warum?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Wenn der Staat abstirbt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2024/11/08/wenn-der-staat-abstirbt/</link>
      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 08:47:31 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Meine Spanischlehrerin war das letzte Mal im Unterricht mehrfach den Tränen nah; aber nicht weil mit Trump ein misogyner Vergewaltiger, gewissenloser Betrüger und alternder Soziopath erneut den Oberbefehl über das größte Waffenarsenal der Geschichte bekommen hat. Sie litt mit den Menschen in der Region Valencia, die in den Fluten alles verloren haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Selbstporträt der Ich-Generation</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2024/10/13/selbstportr%C3%A4t-der-ich-generation/</link>
      <pubDate>Sun, 13 Oct 2024 09:19:24 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Gestern sah ich die Dokumentation &lt;a href=&#34;https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/selfie-story-100.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Die Selfie-Story – Vom Selbstporträt zur Ego-Sucht&lt;/a&gt;, die seit August in der ZDF-Mediathek verfügbar ist.&#xA;Der Film schweift in typischer TV-Manier um das Thema herum.&#xA;In ziemlicher Beliebigkeit wird eine Fotografin, die sich selbst in künstlerischer Verfremdung fotografiert, neben einen Unternehmer gestellt, der der Selfie-Generation passende Kulissen vermietet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Untergang 2.0</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2024/09/02/der-untergang-2.0/</link>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2024 07:12:46 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Faschisten sind in Thüringen stärkste und in Sachsen zweitstärkste Kraft geworden.&#xA;In beiden Ländern wurde die fremdenfeindliche CDU zweitstärkste Partei.&#xA;Der Schaden, den diese Wahl anrichtet, könnte kaum größer sein.&#xA;Jeder, der nicht in das völkische Weltbild der AfD passt, wird ab heute auf gepackten Koffern schlafen.&#xA;Denn auch, wenn die AfD ihre Vertreibungsphantasien nicht sofort in die Tat umsetzen kann, die rechten Mordbanden werden den Wählerauftrag exekutieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Auftragsmörder der EU</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2024/06/12/die-auftragsm%C3%B6rder-der-eu/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 10:38:27 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-11-juni-2024-100.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Die Anstalt vom 11. Juni 2024&lt;/a&gt; widmete sich dem Rechtsruck in der EU.&#xA;Die Sendung sollte man gesehen haben, da die Satiriker wieder einmal die Arbeit der Journalisten machten.&#xA;Es ging um den Rechtsruck in Europa.&#xA;Es ging um die Werte der EU, die Menschenrechte, die Erweiterungspolitik und die Flüchtlingspolitik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vollständiges Industriesystem</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2024/05/19/vollst%C3%A4ndiges-industriesystem/</link>
      <pubDate>Sun, 19 May 2024 08:43:54 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Xi Jinping schlägt in seinen Reden gerne einen großen historischen Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte des unsrigen.&#xA;Was ist in dieser Zeit passiert?&#xA;Bis ins Jahr 1820 war China eine Exportnation, die einen Handelbilanzüberschuss verbuchen konnte; England dagegen wies im Handel mit China ein Defizit von jährlich 20 Millionen Pfund auf.&#xA;Um das zu ändern und sich das Land unter den Nagel zu reißen, begann die britische East India Company damit, das chinesische Volk mit Opium zu vergiften.&#xA;China wehrte sich vergeblich gegen die staatlichen Drogendealer und verlor zwei sogenannte Opiumkriege.&#xA;Von allen Seiten fielen imperialistische Mächte über das Land her und begannen seine Rohstoffe auszubeuten.&#xA;Die USA, die das Rennen um einen Claim in China verpasst hatten, forderten eine »Politik der offenen Tür«; sie schlugen ein ›Freihandelsabkommen‹ vor, das allen Mächten den freien Zugang zu China ermöglichen sollte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die irrationale Rationalität der Prepper</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/12/08/die-irrationale-rationalit%C3%A4t-der-prepper/</link>
      <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 11:10:55 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Prepper, schreibt Wikipedia, sind Personen, die sich mittels individueller Maßnahmen auf verschiedene Arten von Katastrophen vorbereiten.&#xA;Damit formuliert das Online-Lexikon den Grundwiderspruch der Prepper, ihre irrationale Rationalität, im ersten Satz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn das jeder täte!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/12/06/wenn-das-jeder-t%C3%A4te/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Dec 2023 11:52:54 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn ich als Kind mein Bonbonpapier einfach auf die Straße geworfen hätte, was ich so gut wie nie tat, wäre meine Mutter zu mir gekommen und hätte mich ermahnt: »Wenn das jeder täte…!«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Xi lesen: Verantwortung für alles</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/11/19/xi-lesen-verantwortung-f%C3%BCr-alles/</link>
      <pubDate>Sun, 19 Nov 2023 13:41:23 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ich lese gerade Xi Jinpings &lt;a href=&#34;http://docs.dpaq.de/12860-rede_xi_jinping_19._parteitag_parteikongress_1_.pdf&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Bericht auf dem XIX Parteitag&lt;/a&gt; der KP Chinas aus dem Jahr 2017.&#xA;Der Bericht eines Generalsekretärs auf dem Parteitag der KP ist vergleichbar mit einer Regierungserklärung bei uns.&#xA;Die Rede ist lang und ich bin froh, dass ich nach der Lektüre seiner kürzeren Reden in Band I und II von &amp;ldquo;China regieren&amp;rdquo; den Stil solcher Texte bereits kenne.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Xi lesen: Treppe von oben kehren</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/10/30/xi-lesen-treppe-von-oben-kehren/</link>
      <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 16:03:29 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2023/10/30/xi-lesen-treppe-von-oben-kehren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der Volksrepublik China wurden in diesem Jahr bereits drei Minister ausgetauscht.&#xA;Unsere &lt;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-xi-ministerentlassung-100.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;öffentlich-rechtlichen Meinungsmacher&lt;/a&gt; rätselraten, ob das nun ein Zeichen für Xi Jinpings Stärke oder für seine Schwäche sei.&#xA;Im Land des Führerprinzips hat man keinen Begriff für die kollektive Führung im chinesischen Sozialismus.&#xA;Die Schreiberlinge können nicht anders; sie müssen personalisieren.&#xA;Da wird orakelt, dass sich die Annahme verhärtet (sic!), dass der gefeuerte Außenminister Qin, als Botschafter in den USA »eine außereheliche Beziehung hatte, aus der ein Kind hervorging.« Beim ehemaligen Verteidigungsminister Li soll Korruption im Spiel gewesen sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Xi lesen: Wertebasierte Außenpolitik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/09/19/xi-lesen-wertebasierte-au%C3%9Fenpolitik/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 19:45:30 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2023/09/19/xi-lesen-wertebasierte-au%C3%9Fenpolitik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Annalena Baerbock unsere oberste Diplomatin hat den chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping ganz undiplomatisch einen Diktator genannt.&#xA;Dass China von einem kollektiven Gremium, dem ZK der KP Chinas, geführt wird, hat sich entweder zu ihr noch nicht herumgesprochen oder es stört sie bei der Verkündung einfacher Wahrheiten im Stil der AfD.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Xi lesen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/08/20/xi-lesen/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Aug 2023 09:09:06 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2023/08/20/xi-lesen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor knapp drei Jahren habe ich im Sudelbuch das erste Mal &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2020/12/02/sie-m%C3%BCssen-dieses-buch-nicht-lesen-aber-sie-sollten-wissen-warum-es-bemerkenswert-ist./&#34;&gt;Texte von Xi Jinping&lt;/a&gt; besprochen.&#xA;Der Anlass war eine unterirdische Kritik des Buches »Chinesische Weisheiten in Xi Jinpings Reden« in der NZZ.&#xA;Seitdem musste ich mich immer wieder über die holzschnittartige Berichterstattung in deutschen Medien ärgern, die scheinbar nur noch eine Agenda verfolgt: China und Präsident Xi Jinping zu dämonisieren.&#xA;Während der Corona-Pandemie wies ich in dem Artikel &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2021/03/15/zeitenwende/&#34;&gt;Zeitenwende&lt;/a&gt; darauf hin, dass diese ideologische Verblendung des Westens nicht nur dumm, sondern auch gefährlich ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was tun?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/08/04/was-tun/</link>
      <pubDate>Fri, 04 Aug 2023 11:58:25 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2023/08/04/was-tun/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-linke-muss-zurück-an-die-ökonomische-basis&#34;&gt;Die Linke muss zurück an die ökonomische Basis!&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Soziale Bewegungen aus dem linksliberalen Spektrum, im Folgenden heuristisch als &lt;em&gt;die Linke&lt;/em&gt; bezeichnet, traten im 20. Jahrhundert die Nachfolge protestantischer Sekten an.&#xA;Wie früher den religiösen Sektierern ist heute bürgerlichen Idealisten  ein gutes Gewissen wichtiger als politische Macht.&#xA;Die Verachtung weltlicher Macht hat im Christentum eine lange Tradition, die sich auf den Religionsstifter selbst berufen kann.&#xA;Wenn aber die materialistische Linke, die ursprünglich sogar mit revolutionärer Gewalt an die Macht drängte, diese zu verachten scheint, muss man besorgt sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von Zeitungen und Bäckerbrötchen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2023/06/25/von-zeitungen-und-b%C3%A4ckerbr%C3%B6tchen/</link>
      <pubDate>Sun, 25 Jun 2023 08:04:09 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2023/06/25/von-zeitungen-und-b%C3%A4ckerbr%C3%B6tchen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bei der Genossenschaft, die das ›Neue Deutschland‹ herausgibt (den ursprünglichen Namen versteckt man schamhaft hinter der Abkürzung ›nd‹) hat sich &lt;a href=&#34;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1174240.nd-genossenschaft-tageszeitung-nd-akut-gefaehrdet.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;überraschend ein hoher Fehlbetrag&lt;/a&gt; ergeben.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Aufsichtsrat und Vorstand der nd.Genossenschaft erfuhren nach eigenen Angaben erst drei Tage vorher [gemeint ist eine Betriebsversammlung vor der Generalversammlung], dass sich das Defizit von den geplanten 300 000 auf über 600 000 Euro vergrößert hat. Im Zuge des Übergangs von der nd-GmbH zur Genossenschaft vor anderthalb Jahren war die Buchhaltung ausgelagert worden. Das machte die Arbeit nicht einfacher; jetzt seien Buchungsfehler entdeckt worden.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Evadam, das 8000000000ste</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2022/11/15/evadam-das-8000000000ste/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Nov 2022 08:41:52 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Am 12. Oktober 1999 gebar eine 29jährige Bosnierin kurz nach Mitternacht in Sarajewo Adam, den &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/1999/10/12/adam-der-6000000000ste/&#34;&gt;6000000000sten Erdenbürger&lt;/a&gt;.&#xA;Die Wissenschaft hatte dies bereits in den 70er Jahren vorausgesehen.&#xA;Die große Studie GLOBAL 2000, die der einzige US-Präsident in Auftrag gegeben hatte, der sich um die Zukunft der Menschheit und nicht um seine Wiederwahl sorgte, hatte geschätzt, dass die Weltbevölkerung im Jahr 2000 auf 6,35 Mrd. angewachsen sein würde.&#xA;Die Prognose war also überraschend exakt.&#xA;Hätte China nicht als einzige Nation aus dem Bericht eine Lehre gezogen und die Ein-Kind-Politik eingeführt, wären noch einmal einige Hundert Millionen Menschen oben drauf gekommen.&#xA;Die Studie hatte prognostiziert, dass die chinesische Bevölkerung im Jahr 2000 auf 1,329 Mrd. Menschen angewachsen sein würde; tatsächlich wurde diese Zahl erst acht Jahre später erreicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Grenzen des idealistischen Aktivismus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2022/06/21/die-grenzen-des-idealistischen-aktivismus/</link>
      <pubDate>Tue, 21 Jun 2022 07:38:39 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2022/06/21/die-grenzen-des-idealistischen-aktivismus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das ökonomische System der Bundesrepublik Deutschland und anderer westlicher Demokratien hat sich in den letzten 40 Jahren als stabil gegen jede Form des politischen Aktivismus von links erwiesen.&#xA;Dagegen konnten rechtsradikale Bewegungen bedeutende politische Erfolge verzeichnen.&#xA;Den vorerst größten Sieg feierte der rechtsradikale Aktivismus, als durch die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten ein rechtsradikaler Populist die politische Macht in den USA eroberte.&#xA;Der linke sowie der klima- und umweltpolitische Aktivismus geht dagegen seit Jahrzehnten unbeirrt seinen Weg von Niederlage zu Niederlage.&#xA;Ob linke Identitätspolitik eine Reaktion auf die frustrierende Geschichte des linken Aktivismus ist oder seine Ursache, wie die Soziologin Sandra Kostner&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; und die Politikerin Sarah Wagenknecht&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; behaupten, ist eine Frage, die hier nicht entschieden werden soll.&#xA;Offensichtlich ist, dass die linke Identitätspolitik der erdrückenden, neoliberalen Hegemonie in ökonomischen Fragen ausweicht und statt materialistischer Ansätze &lt;em&gt;kulturelle&lt;/em&gt; Argumentationslinien verfolgt und sich damit in das Feld des rechten Populismus, der ebenfalls auf kultureller Ebene argumentiert, begibt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>»Wer einen Baum fällt, soll fallen wie ein Baum.«</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2022/05/03/wer-einen-baum-f%C3%A4llt-soll-fallen-wie-ein-baum./</link>
      <pubDate>Tue, 03 May 2022 08:03:28 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2022/05/03/wer-einen-baum-f%C3%A4llt-soll-fallen-wie-ein-baum./</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unter dem Motto »Auf die Plätze! Endlich! Los!« veranstalten 46 deutsche Theater und Theaterfestivals zusammen mit freien Ensembles und Theaterschaffenden seit dem 1. Mai einen Staffellauf fürs Klima.&#xA;Diese &lt;a href=&#34;https://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=20916:46-theaterinstitutionen-starten-staffellauf-fuers-klima&amp;amp;catid=126&amp;amp;Itemid=100890&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;tolle Aktion&lt;/a&gt; erinnert mich an die Staffelläufe in meiner Schulzeit, mit denen wir unsere Klassenfahrten finanzierten.&#xA;Für jede Runde, die ihr Kind um den Sportplatz lief, zahlten die Eltern eine Mark in die Klassenkasse.&#xA;Diese schöne sportliche Tradition wurde, wie ich bei meinen Söhnen erfahren durfte, bis in das Zeitalter des Euros fortgeführt.&#xA;Die wohlhabenderen Eltern mieten heute für ihre Zöglinge sogar rechtzeitig vorher einen Personal-Trainer, damit ihre Kinder in Form kommen und sie ihre soziale Ader richtig ausleben können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Den Erlöser malen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2022/03/24/den-erl%C3%B6ser-malen/</link>
      <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 08:41:46 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Den Erlöser zu malen, gelingt nicht auf Anhieb.&#xA;Selbst die besten Ikonenmaler rangen Jahre lang in der Zurückgezogenheit ihrer Klöster mit sich und der Farbe, bis sie das Antlitz des Erlösers endlich auf Holz bannen konnten.&#xA;Die Konvention sollte ihnen helfen, Heiliges zu schaffen.&#xA;Die Befolgung strenger Regeln versprach Erfolg.&#xA;Eine lautete, sich in die Erlösungsgeschichte zu versenken, das Malen als Gebet aufzufassen.&#xA;Und so malten die Mönche den Erlöser als Meditation und in Serie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>China und die westlichen Idiotien</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/11/27/china-und-die-westlichen-idiotien/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Nov 2021 08:34:41 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn man die Fähigkeit eines Gemeinwesens, existenzielle Krise zu meistern, als Maßstab nimmt, hat die Volksrepublik China seine Überlegenheit gegenüber den westlichen Idiotien in den letzten zwei Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt.&#xA;Während der Corona-Virus sich auch zwei Jahre nach dem Ausbruch in aller Welt ungehindert austoben kann, obwohl bereits mehrere wirksame Impfstoffe zur Verfügung stehen, hatte China das Virus nach drei Monaten unter Kontrolle.&#xA;Bis dahin starben 4.849 Menschen an Covid-19 in der Volksrepublik China.&#xA;Das sind 3 Tote pro eine Millionen Einwohner.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Aus der Zeit gerissen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/11/01/aus-der-zeit-gerissen/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Nov 2021 07:18:29 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;»Aus der Zeit gerissen« – den Titel der Ausstellung im Wuppertaler VonderHeydt-Museum verstand ich zunächst falsch, denn ich bezog ihn auf Joseph Beuys und seine seltsam schamanisch anmutenden Fluxus-Happenings.&#xA;Der Katalog klärte und vertiefte das Missverständnis.&#xA;Denn laut des Klappentextes meint der Titel die Fähigkeit der Photographie, Momente aus dem Fluss der Zeit zu reißen, womit sie ihnen und der Beuys&amp;rsquo;schen Kunst erst ihre eigentliche Wirkung verleihen.&#xA;Die Fotos von Ute Klophaus, so heißt es, »vermitteln zugleich die besondere Ausstrahlung, Intensität und Energie des Akteurs der Handlung.«&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Der Fluxus-Künstler und Ästhetik-Professor Bazon Brock akzentuiert die Rolle der Photographie in seinem Beitrag über Ute Klophaus im Katalog der Ausstellung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mack@Cragg oder Erde und Welt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/09/12/mack@cragg-oder-erde-und-welt/</link>
      <pubDate>Sun, 12 Sep 2021 16:01:14 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wer Werke von zwei gegensätzlichen, fast antipodischen Bildhauern sehen möchte, muss in den Skulpturenpark Waldfrieden nach Wuppertal fahren.&#xA;Dort treffen die Skulpturen von &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Mack&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Heinz Mack&lt;/a&gt; auf die des achtzehn Jahre jüngeren &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Tony_Cragg&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Tony Cragg&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von den Taliban lernen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/09/11/von-den-taliban-lernen/</link>
      <pubDate>Sat, 11 Sep 2021 18:21:41 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/09/11/von-den-taliban-lernen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Niemand lässt ein gutes Haar an den bärtigen Männern in Kabul.&#xA;Dabei haben die Taliban den ausländischen Besatzern, am Ende sehr viel schneller, als diese es erwartet hatten, die Tür gezeigt, durch die sie verschwinden sollten.&#xA;Dieser Sieg ist wenigstens aus unbefangen historischer Sicht eine kleine Anerkennung wert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Guillotine</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/08/08/die-guillotine/</link>
      <pubDate>Sun, 08 Aug 2021 11:18:29 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/08/08/die-guillotine/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Guillotine trennt nicht nur den Kopf vom Rumpf, sondern auch die Zukunft von der Vergangenheit.&#xA;So verlor Ludwig XVI 1793 unter der Guillotine nicht nur Kopf und Leben.&#xA;Durch den sauberen Schnitt wurde auch die absolute Monarchie für immer in der Vergangenheit zurückgelassen.&#xA;Wie tief der Schnitt ging, unterstreicht der Staatsstreich, mit dem wenige Jahre später ein durchgeknallter General von fragwürdiger Geburt mitten in Europa die erste moderne Militärdiktatur der neueren Geschichte errichtete.&#xA;Dutzende sollten folgen.&#xA;In Europa wehrte sich zwar die legalistische Restauration noch einige Jahre gegen die Republik und die Militärdiktatur als moderne Staatsformen, aber die Idee wurde sehr erfolgreich exportiert, zum Beispiel nach Lateinamerika, wo sie bis heute nicht ganz Vergangenheit ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Als Laschet Beuys kastrierte</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/07/24/als-laschet-beuys-kastrierte/</link>
      <pubDate>Sat, 24 Jul 2021 09:57:21 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/07/24/als-laschet-beuys-kastrierte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es muss für den CDU-Mann Armin Laschet eine späte Genugtuung gewesen sein, als er die Schirmherrschaft für eine Ausstellung übernahm, die Joseph Beuys mit einer des Anlasses würdigen kultischen Verehrung kastriert.&#xA;Immerhin hat sich Laschets CDU in Kassel bis auf die Knochen blamiert, als sie gemeinsam mit der FDP keine Gelegenheit ausließ, um mit kleinbürgerlicher Verbissenheit gegen die soziale Plastik &lt;em&gt;7000 Eichen. Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung&lt;/em&gt; Front zu machen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Besser nicht regieren, als mit Mann regieren</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/07/08/besser-nicht-regieren-als-mit-mann-regieren/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Jul 2021 07:15:19 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ich soll also eine Partei wählen, denen die Frauenquote wichtiger ist als die Chance, an die Macht zu kommen?&#xA;Eine Partei, die den Lindner macht?&#xA;Besser nicht regieren, als mit Mann regieren?&#xA;Ist das euer Ernst?&#xA;Ich soll eine Partei wählen, die eine Frau zur Kanzlerkandidatin macht, von der ihre Bewunderer nichts besseres zu sagen wissen, als dass sie eine gute Netzwerkerin sei?&#xA;Netzwerken – das ist das Golfspielen der Generation Praktikum, die Hinterzimmerpolitik der Credit-Point-Sammler, der Kölsche Klüngel der prekären Ich-AGs!&#xA;Sind das die Qualitäten, die eine Kanzlerin braucht, um das Umkippen des Klimas, so weit es überhaupt noch geht, zu verhindern?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Marginalisierte Gefühle</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/06/01/marginalisierte-gef%C3%BChle/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 14:31:09 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/06/01/marginalisierte-gef%C3%BChle/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Wenn ich jetzt da reingucke, finde ich garantiert den Fehler«, sagte mein ehemaliger Chef immer, wenn aus der Druckerei die Belegexemplare einer Broschüre eintrafen, die wir in unserer Agentur erstellt hatten.&#xA;Obwohl er selbst, seine Sekretärin mit den Argusaugen und meine Wenigkeit alle Texte mehrmals Korrektur gelesen hatten, wollte es der Zufall, dass mein Chef beim ersten Blättern in den gedruckten Exemplaren mit schlafwandlerischer Sicherheit den einzigen Fehler fand, den wir alle übersehen hatten.&#xA;Ich fühlte mich in dieser Agentur sehr wohl und mochte meinen Chef.&#xA;In dem, was viele Menschen Pingeligkeit nennen würden, erkannte ich die aufrichtige Achtung der Sprache und des Lesers.&#xA;Wir hatten das gleiche ausgeprägte Sprachgefühl und schämten uns, wenn wir ein fehlendes Komma zu spät entdeckt hatten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nicht böse, nur anders</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/05/28/nicht-b%C3%B6se-nur-anders/</link>
      <pubDate>Fri, 28 May 2021 14:15:48 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/05/28/nicht-b%C3%B6se-nur-anders/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Kürzlich entdeckte ich die &lt;a href=&#34;https://www.rki.de/DE/Service/RSS/RSS_node.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;RSS-Feeds&lt;/a&gt; des Robert-Koch-Instituts, von denen ich einige sofort abonnierte.&#xA;Bei der Lektüre der Corona-Lagebilder und der Epidemologischen Bulletins des RKI wurde mir eine Metainformation bewusst, die im öffentlichen Diskurs – sowohl in den klassischen als auch in den sozialen Medien – komplett ausgeblendet wird.&#xA;Leider vermag ich nicht mehr anzugeben, wo genau ich auf diese Information stieß.&#xA;Vermutlich habe ich sie aus verschiedenen Formulierungen des RKI synthetisiert.&#xA;Und zwar geht es dabei um die allgemeinen, internen und oftmals nicht explizierten Richtlinien einer Organisation.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gott ist tot</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/04/02/gott-ist-tot/</link>
      <pubDate>Fri, 02 Apr 2021 12:22:58 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/04/02/gott-ist-tot/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Skandalisierung einer Person oder einer Sache beendet in der Regel das Nachdenken über Person und Sache, bevor es begonnen hat.&#xA;Glücklicherweise ist dies im Falle des Philosophen &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Martin Heidegger&lt;/a&gt; anders.&#xA;Zu seinem Fall hat nicht nur die historische Forschung &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger_und_der_Nationalsozialismus&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;einiges&lt;/a&gt; zusammengetragen, mit Adornos Schrift &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Jargon_der_Eigentlichkeit&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;›Jargon der Eigentlichkeit‹&lt;/a&gt; haben wir auch eine erhellende Sprachkritik zur Hand, um gegen einige Besonderheiten des Heideggerschen Denkens wie gegen einen tödlichen Virus quasi geimpft zu sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zeitenwende</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2021/03/15/zeitenwende/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 16:09:38 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2021/03/15/zeitenwende/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der erste Weltkrieg war nach der langen Friedenszeit der Belle Époque eine universale Zeitenwende, wie es sie seit der Französischen Revolution nicht mehr gegeben hatte.&#xA;Vier Jahre Krieg genügten, um den USA als neuer Großmacht die Weltbühne zu bereiten, von deren Brettern die alten europäischen Imperialmächte eine nach der anderen abtreten mussten.&#xA;Der Krieg fegte gottgewollte Monarchien hinweg und spaltete mit der Oktoberrevolution die Welt für Jahrzehnte in Ost und West.&#xA;Historiker haben die Stahlgewitter des Weltkriegs als Ur-Katastrophe bezeichnet, die ein traumatisches 20. Jahrhundert einläutete.&#xA;In Verdun begannen die Materialschlachten, die in Hiroshima und Nagasaki ihren Höhepunkt erreichten, um dann ein Viertel Jahrhundert später in Vietnam bereits ins Leere zu laufen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wird Corona unsere Demokratie zerstören?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/12/07/wird-corona-unsere-demokratie-zerst%C3%B6ren/</link>
      <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 08:10:23 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2020/12/07/wird-corona-unsere-demokratie-zerst%C3%B6ren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Corona-Pandemie könnte eine ähnlich fatale Wirkung entfalten wie die Weltwirtschaftskrise von 1929, die die Demokratie in Deutschland wie ein Kartenhaus zusammenstürzen ließ.&#xA;Wie damals liegen die Ursachen tiefer.&#xA;Der Börsencrash von 1929 und der Corona-Virus des Jahres 2020 stießen bloß nieder, was ohnehin fallen wollte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sie müssen dieses Buch nicht lesen, aber Sie sollten wissen, warum es bemerkenswert ist.</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/12/02/sie-m%C3%BCssen-dieses-buch-nicht-lesen-aber-sie-sollten-wissen-warum-es-bemerkenswert-ist./</link>
      <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 11:54:11 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2020/12/02/sie-m%C3%BCssen-dieses-buch-nicht-lesen-aber-sie-sollten-wissen-warum-es-bemerkenswert-ist./</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich rezensiere keine Bücher.&#xA;Goethe hat in einem seiner Gedichte alles gesagt, was man über Rezensenten wissen muss.&#xA;Und das war nicht sehr freundlich.&#xA;Vor einigen Tagen hat mich aber eine Buchkritik dermaßen erbost, dass ich sogleich den Verlag des verrissenen Buches&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; anschrieb, um ein Rezensionsexemplar für eine Gegenkritik zu erbitten.&#xA;Wenn dies hier also eins der von Goethe so verhassten hündischen Machwerke ist, beschäftigt sich mindestens die Hälfte dieser Rezension mit jener Rezension.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ganze und die Teile des ganzen Rests</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/10/29/das-ganze-und-die-teile-des-ganzen-rests/</link>
      <pubDate>Thu, 29 Oct 2020 07:02:54 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2020/10/29/das-ganze-und-die-teile-des-ganzen-rests/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der postmoderne Mensch ist unfähig, sich als Teil eines Ganzen zu sehen.&#xA;Er ist sich selbst das Ganze, dem die Teile der übrigen Welt, der ganze Rest, zu Diensten sein sollen.&#xA;Dieser soziale Singularismus findet seine unverschleierte Verkörperung im amerikanischen Präsidenten, der ein kollektives Ereignis wie den Klimawandel oder die Covid19-Pandemie leugnen muss, um mit seinem rücksichtslos individualistisches Weltbild nicht in Widersprüche zu geraten, die selbst ein blondiertes Toupet nicht mehr leugnen könnte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Notizen zur Dialektik der Aufklärung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/10/06/notizen-zur-dialektik-der-aufkl%C3%A4rung/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 15:58:58 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2020/10/06/notizen-zur-dialektik-der-aufkl%C3%A4rung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Rationale am Mythos ist die Art wie er das Inkommensurable und Nicht-Identische dem begrifflichen Zugriff des Menschen anpasst.&#xA;Er belässt es nicht dabei, der kontingenten Naturgewalt ihre Geheimnisse zu entreißen.&#xA;In seinem Kern geht es vor allem darum, menschliche Gemeinheit und Niedertracht zu rechtfertigen.&#xA;Dies erhellen die Episoden der Odyssee, von denen Horkheimer und Adorno einige in der ›Dialektik der Aufklärung‹ analysieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die wilde Masse und der ironische Romanist</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/08/08/die-wilde-masse-und-der-ironische-romanist/</link>
      <pubDate>Sat, 08 Aug 2020 14:32:17 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Auf Telepolis huldigt &lt;a href=&#34;https://www.heise.de/tp/features/Die-Masse-denkt-wild-4862497.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Magdalena Frey&lt;/a&gt; der Masse, die wild denke in Verschwörungstheorien, die im Volk vor sich hinwuchern.&#xA;Der Mob als schöner Wilde, der vor sich hin bastelt, wie Lévi-Strauss in seinem wilden Denken schrieb?&#xA;Das ist eine steile These.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nazis verdünnen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/07/08/nazis-verd%C3%BCnnen/</link>
      <pubDate>Wed, 08 Jul 2020 13:44:02 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2020/07/08/nazis-verd%C3%BCnnen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der alten Bundesrepublik gehörte es zur ideologischen Grundausbildung, das militärische Glaubensbekenntnis herunterbeten zu können.&#xA;Dieser weltliche Katechismus bläute uns ein, dass die allgemeine Wehrpflicht und der Bürger in Uniform den berüchtigten Staat im Staate verhindere, der zwei Weltkriege vom Zaun gebrochen hatte und für Millionen Tote verantwortlich war.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das bürgerliche Lager lässt die Maske fallen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2020/02/06/das-b%C3%BCrgerliche-lager-l%C3%A4sst-die-maske-fallen/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Feb 2020 07:26:13 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2020/02/06/das-b%C3%BCrgerliche-lager-l%C3%A4sst-die-maske-fallen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Neun Tage nachdem die Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz sich zum fünfundsiebzigsten Mal jährte, ließen die bürgerlichen Parteien in Deutschland die Maske fallen und paktierten mit denen, die das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin als ein Mahnmal der Schande bezeichnen.&#xA;Der Handschlag zwischen Höcke und Kemmerich im Thüringer Landtag besiegelte den Pakt zwischen den Bürgerlichen und den Faschisten.&#xA;Wer Augen im Kopf hat, konnte dies kommen sehen, denn Kemmerich hat seine Gesinnung im Wahlkampf nicht einmal verborgen.&#xA;Auf Plakaten warb er mit seinem nackten Schädel und dem Spruch: »Endlich eine Glatze, die in Geschichte aufgepasst hat«.&#xA;So platt und offen wurde selten ein Kassiber verschickt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Oasen der Differenz in der Wüste der Marginalisierung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/12/13/oasen-der-differenz-in-der-w%C3%BCste-der-marginalisierung/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Dec 2019 15:08:55 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/12/13/oasen-der-differenz-in-der-w%C3%BCste-der-marginalisierung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Soziale Plastik ist kein Begriff der ästhetischen Theorie, sondern der ökonomischen Praxis.&#xA;Diese ist geprägt von einer Vereinzelung des Einzelnen durch den Kapitalismus in neoliberaler Ausprägung, indem er das Subjekt zum Entrepreneur seiner selbst stilisiert und damit zu einer ökonomischen Ressource erniedrigt, deren Wert sich an ihrer Ausbeutbarkeit bestimmt.&#xA;Die Freiheit des Subjekts im Kapitalismus ist eine falsche Freiheit; es ist die Freiheit des Konsums, der den unaufhörlich produzierten Warenstrom neutralisieren muss, damit die Illusion aufrecht erhalten bleibt, dass für Bedürfnisse produziert werde.&#xA;Das Subjekt erhält seinen gesellschaftlichen Wert aus zwei Quellen, dem des Konsums – wer mehr konsumiert, ist mehr wert – und dem Grad seiner Ausbeutbarkeit als Entrepreneur seiner selbst.&#xA;In beiden Verhältnissen, dem des Konsums und dem der Arbeit, wird der Wert des Subjekts in einem Preis bestimmt, wobei sich die Summen bekanntlich nicht gegenseitig aufheben.&#xA;Je effizienter aber der Einzelne sich in den ökonomischen Ausbeutungsprozess einfügt, um so besser sind seine Chancen, einen größeren Teil seiner Wertschöpfung zurückzuerhalten.&#xA;Dies gilt selbstverständlich nur dann, wenn er einerseits eine knappe und andererseits eine besonders wertschöpfende Ressource darstellt.&#xA;Die neoliberale Propaganda bezeichnet diese Art von Ressourcen als Leistungsträger.&#xA;Sie waren auch die ersten, die vom Neoliberalismus marginalisiert wurden, ohne dass ihnen das bewusst wurde.&#xA;Sie glaubten sich noch in der Mittelschicht zu befinden, während sie doch längst schon in prekären Verhältnissen lebten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Putins Jahr</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/12/13/putins-jahr/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Dec 2019 09:07:57 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/12/13/putins-jahr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Putin ist gestern seinem großen Ziel, der Zerschlagung einer konkurrierenden, politischen und wirtschaftlichen Macht an seiner Westfront ein großes Stück nähergekommen.&#xA;Vielleicht geht der Schuss für ihn aber auch nach hinten los, denn Europa bekommt, wenn der ewige Nörgler und Bremser Großbritannien die EU endlich verlässt, die große und vielleicht die letzte Chance zu grundlegenden Reformen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schlanker Staat</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/10/14/schlanker-staat/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Oct 2019 07:57:11 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/10/14/schlanker-staat/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Rede vom schlanken Staat verschleiert die Funktion, die er im Kapitalismus hat.&#xA;Die neoliberale Propaganda, die uns die Ideologie des schlanken Staats einbläuen will, ist nämlich in erster Linie Propaganda und nicht Propagierung eines ideologischen Standpunkts.&#xA;Das Kapital bedient sich des Staates vielmehr als eines beliebig einsetzbaren Werkzeugs zur Durchsetzung der eigenen Interessen.&#xA;Der Einsatz dieses Werkzeugs muss dabei nicht immer offen gewaltsam sein, wie bei der paramilitärischen Niederschlagung eines politischen Streiks oder der Ermordung von Umweltschützern und Vertretern indigener Interessen.&#xA;Strukturelle Gewalt ohne Tote ist effizienter und desavouiert die Rolle des Staates sehr viel weniger als direkte Gewalt, die jedoch in letzter Konsequenz niemals gescheut wird, wenn etwa Waldbesetzer einem bestens geölten Geschäftsmodell, wie der Verstromung von Braunkohle, Sand ins Getriebe schütten, oder wenn es darum geht, volkswirtschaftlich ruinöse, aber privatwirtschaftlich höchst rentierliche Vorhaben wie den Bau von Atomkraftwerken oder unterirdischen Bahnhöfen durchzusetzen.&#xA;Meistens wird der Staat dabei spiegelbildlich zur ritualisierten Form des Protests in wohldosierten Gewaltinszenierungen in Stellung gebracht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nachrichten rufen Irrsinn hervor</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/08/18/nachrichten-rufen-irrsinn-hervor/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Aug 2019 12:08:44 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/08/18/nachrichten-rufen-irrsinn-hervor/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Walter Benjamin schreibt im Passagenwerk (E°,33):&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;»1863 publiziert Jacques Fabien &lt;a href=&#34;https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k85944x/f4.image.texteImage&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;›Paris en songe‹&lt;/a&gt;. Er entwickelt darin wie Elektrizität durch die Überfülle von Licht vielfache Erblindung, durch das Tempo des Nachrichtendienstes Irrsinn hervorruft.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Fluch der Mondlandung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/07/21/der-fluch-der-mondlandung/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Jul 2019 10:40:53 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/07/21/der-fluch-der-mondlandung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist kaum möglich, die Tatsache zu ignorieren, dass vor 50 Jahren ein amerikanischer Soldat erstmals den Mond betrat.&#xA;Allerdings kann auch niemand die Ernüchterung übersehen, mit der man gerade überall diesen großen Schritt für die Menschheit feiert, der alles andere als das war.&#xA;Die Mondlandung hat die Menschheit nicht nach vorne, sondern auf Abwege gebracht.&#xA;Apollo 11 hat meiner Generation Flausen in den Kopf gesetzt.&#xA;Ich war sechs als die Welt vor den Fernsehgeräten das größte Abenteuer der Menschheit miterlebte.&#xA;Und wie alle aus meiner Generation habe ich lange Zeit geglaubt, dass es nun so weitergehen würde.&#xA;In zehn Jahren würden wir auf dem Mars landen und spätestens in 100 Jahren das Sonnensystem verlassen und in Galaxien vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.&#xA;Die Hoffnungen, die die Mondlandung geweckt hatte, sind alle enttäuscht worden.&#xA;Der unstillbare Drang, sich auszubreiten, der die Europäer in der Renaissance erfasst hatte, stieß auf eine unüberwindliche Grenze.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Fußgängerzonenwerk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/07/17/das-fu%C3%9Fg%C3%A4ngerzonenwerk/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Jul 2019 09:25:45 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/07/17/das-fu%C3%9Fg%C3%A4ngerzonenwerk/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Würde sich Walter Benjamin, wenn er sein berühmtes Passagenwerk heute verfassen wollte, den Fußgängerzonen widmen?&#xA;Sie bieten sich für eine materialistische Geschichtsschreibung förmlich an.&#xA;In ihren Mauern ist Geschichte gespeichert und ihren Siegeszug treten sie Mitte des 20. Jahrhunderts an.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schweigen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/07/03/schweigen/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 07:01:43 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/07/03/schweigen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich wünschte, wir würden schweigen.&lt;br&gt;&#xA;Wenigstens für einen Tag.&lt;br&gt;&#xA;Ein Tag des Schweigens, um uns zu reinigen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Mönche waren große Schweiger, bis die Reformation ihr Schweigegelübde brach und Glaubensartikel mit einer Geschwätzigkeit an den Mann brachte, die uns heute noch die Ohren klingeln lässt.&#xA;Die Reformatoren haben die Reklame erfunden.&#xA;Lucas Cranach war nicht nur Maler.&#xA;Er betrieb auch einen Verlag mit Druckereien, in denen er die Prospekte der Reformation, vor allem Luthers Predigten, auf billigem Papier druckte.&#xA;Sie überschwemmten das Land und spülten die Ablasszettel der römisch-katholischen Kirche in die Sickergruben der Geschichte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der schwarze Dienstag</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2019/03/27/der-schwarze-dienstag/</link>
      <pubDate>Wed, 27 Mar 2019 07:19:52 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2019/03/27/der-schwarze-dienstag/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das tat richtig weh.&#xA;Mit dem Hohngelächter von Leuten, die wissen, dass sie uns endlich da haben, wo sie uns hin haben wollten, schlugen uns gestern die diätenprallen Schranzen der Verwerterindustrie kräftig ins Gesicht.&#xA;Und als wir zu Boden gingen, traten sie noch einmal richtig nach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>2018: das Coop-Jahr</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/12/03/2018-das-coop-jahr/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Dec 2018 13:36:13 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/12/03/2018-das-coop-jahr/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;jahresrückblick-20-jahre-sudelbuch&#34;&gt;Jahresrückblick: 20 Jahre Sudelbuch&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dieses Jahr, im Juni, feierte das Sudelbuch seinen 20sten Geburtstag.&#xA;Die erste Sudelei erschien am &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/1998/06/20/die-letzten-hundert-tage-helmut-kohls-oder-zahlt-die-cdu-mein-schnupper-abo/&#34;&gt;20.6.1998&lt;/a&gt; und widmete sich dem Ende der Kohl-Ära.&#xA;Jetzt könnte ich etwas über das Ende der Ära Merkel schreiben, wenn mir das denn wichtig wäre.&#xA;Etwas anderes ist mir wichtiger.&#xA;In der Anfangszeit des Sudelbuchs habe ich im Dezember oft einen Jahresrückblick gemacht.&#xA;Diese Tradition, die zwischenzeitlich eingeschlafen ist, soll mit dieser Sudelei neu belebt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tatsächlichere Tatsachen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/10/30/tats%C3%A4chlichere-tatsachen/</link>
      <pubDate>Tue, 30 Oct 2018 15:56:49 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/10/30/tats%C3%A4chlichere-tatsachen/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;warum-fakten-gegen-populismus-nicht-helfen&#34;&gt;Warum Fakten gegen Populismus nicht helfen&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der öffentliche Diskurs steckt in einer beispiellosen Krise.&#xA;Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit – zwei Tugenden, ohne die ein rationaler Diskurs unmöglich wird, werden nicht bloß durch Lügner und Betrüger angegriffen und durch Lüge und Verlogenheit herausgefordert, sie sind als Kategorien praktisch hinweggewischt worden.&#xA;Zwischen der Lüge und der Wahrheit wird kein Unterschied mehr gemacht und wenn doch noch auf einer Differenz bestanden wird, so haben beide ihre Plätze vertauscht.&#xA;Wie in einem Orwellschen Alptraum hat die Lüge den Platz der Wahrheit eingenommen, nicht in dem Sinne, dass etwas als gut bezeichnet wird, was in Wahrheit schlecht ist, sondern indem Populisten einfach jedes Wahrheitskriterium ignorieren.&#xA;Die Lügner leugnen ihr Lügen auch gar nicht, denn sie wissen, dass ihrem Publikum der kategoriale Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit entweder gar nicht bewusst ist oder sie ihn rundweg ignorieren.&#xA;Ob Trump oder andere Populisten die Wahrheit sagen oder lügen, ist für ihre Anhänger völlig irrelevant.&#xA;Populisten haben nur eine Aufgabe, den Hass ihrer Anhänger zu repräsentieren.&#xA;Solange sie dies tun, liegen ihnen die Massen zu Füßen und verzeihen alles.&#xA;Populismus ist Repräsentation des Hasses, der sich als abgründiges Gefühl überhaupt nicht um Wahrheit oder Wahrhaftigkeit schert.&#xA;Der Populismus kann deshalb auch nicht mit rationalen Argumenten bekämpft werden.&#xA;Denn so wie der blinde Hass alle zivilisatorischen Schranken durchbricht, so befindet sich auch der Populismus außerhalb des zivilisatorischen Diskurses.&#xA;Man kann dies sehr leicht an der Tatsache demonstrieren, dass populistische Argumente mit den offensichtlichsten Fakten leicht entkräftet werden können – ohne dass dies die geringste Wirkung zeigt.&#xA;Derjenige, der rationalen Argumenten zugänglich ist, indem er einen &lt;em&gt;kühlen Kopf&lt;/em&gt; bewahrt, durchschaut die Lügen der Populisten sofort.&#xA;Selbst dann, wenn er die entkräftenden Fakten gerade nicht zur Hand hat, wird er den Aussagen der Populisten keinen Glauben schenken, da die Stimme des Hasses in der populistischen Rede unüberhörbar ist.&#xA;Der Populismus kann die Vernunft nicht beirren, aber gleichzeitig kann das rationale Argument den Hass auch nicht erreichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kostenlos-Kultur verwandelt Menschen in Nutztiere</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/09/17/die-kostenlos-kultur-verwandelt-menschen-in-nutztiere/</link>
      <pubDate>Mon, 17 Sep 2018 10:47:13 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/09/17/die-kostenlos-kultur-verwandelt-menschen-in-nutztiere/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;deutschland--ein-gemeinwesen-macht-platte&#34;&gt;Deutschland – ein Gemeinwesen macht Platte&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;In der kürzlich veröffentlichten Allensbach-Umfrage &lt;a href=&#34;https://www.gdv.de/resource/blob/35800/976845c78eb98f501a1487eeb3907079/generation-mitte-2018---praesentation-ifd-data.pdf&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Generation Mitte 2018&lt;/a&gt; bezeichnen fast zwei Drittel der Befragten den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land als schwach oder sehr schwach.&#xA;Die Generation Mitte rekrutiert sich nach den Statistikern aus den 30- bis 59-jährigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>So holen wir uns das Internet zurück</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/07/25/so-holen-wir-uns-das-internet-zur%C3%BCck/</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jul 2018 16:03:11 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/07/25/so-holen-wir-uns-das-internet-zur%C3%BCck/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-lüge-des-plattform-kapitalismus&#34;&gt;Die Lüge des Plattform-Kapitalismus&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Plattform-Kapitalismus hat uns in den letzten beiden Jahrzehnten eingeredet, dass neue Technologien disruptiv seien, weil sie nicht nur technische, sondern auch soziale Auswirkungen haben.&#xA;Das ist jedoch eine Lüge.&#xA;Dafür dass wir den Plattform-Kapitalisten so leicht auf den Leim gegangen sind, gibt es nur eine Entschuldigung: die technische Entwicklung verlief so schnell, dass wir nur zu gerne glaubten, dass ihre Dynamik auch die Ursache für die gesellschaftlichen Verwerfungen gewesen sei, die wir heute beklagen.&#xA;Die Disruption besteht aber in Wahrheit darin, dass es den Plattform-Kapitalisten gelungen ist, die dezentrale Struktur des frühen Internets zu monopolisieren.&#xA;Sie hegten die techno-soziale Allmende einfach ein, um sie als privatwirtschaftliche Ressource ausbeuten zu können.&#xA;Dass die durch Einhegung gewonnene exploitierbare Ressource hauptsächlich aus persönlichen Daten besteht, ist zufällig und hat die eigentliche sozioökonomische Disruption ca­mou­f­lie­rt.&#xA;Der plötzliche Datenreichtum, der den Konzernen durch die Einhegung der digitalen Allmende zur Verfügung stand, hat uns geblendet.&#xA;Anstatt den Hebel unserer Kritik am Wesentlichen, der Einhegung, anzusetzen, tanzten Kritiker und Apologeten gemeinsam um die Goldenen Kälber Digitalisierung im Allgemeinen und BigData im Besonderen.&#xA;Während die Apologeten dabei aus der Fülle des Datenreichtums heraus argumentieren konnten, predigten die Kritiker – wie die Bettelmönche zur Zeit der Einhegung der Landallmende – eine unattraktive Datenarmut.&#xA;Die Argumente der Datenschützer verhallten in dieser Diskussion weitgehend ungehört, wie die Worte der sprichwörtlichen Rufer in der Wüste.&#xA;Und das ist auch kein Wunder, denn sie arbeiteten sich am falschen Objekt ab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gemeinsam rocken wir die DSGVO!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/05/25/gemeinsam-rocken-wir-die-dsgvo/</link>
      <pubDate>Fri, 25 May 2018 08:19:14 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/05/25/gemeinsam-rocken-wir-die-dsgvo/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn die Panik um die DSGVO für mich eine positive Seite hatte, dann war es die Bestätigung, dass es richtig war, mich in einer Genossenschaft mit anderen zusammenzuschließen, um meine Websites zu betreiben. Gemeinsam macht der Kampf mit dem bürokratischen Monstrum doch deutlich mehr Spaß.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Datenschutzerklärung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/datenschutz/</link>
      <pubDate>Thu, 17 May 2018 15:18:50 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/datenschutz/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;allgemeines&#34;&gt;Allgemeines&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf der Website &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;www.sudelbuch.de&lt;/a&gt; veröffentliche ich, Jan Ulrich Hasecke, Satiren, Essays und andere literarische Texte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Diese Datenschutzerklärung gilt für alle Webseiten auf der Domain &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;www.sudelbuch.de&lt;/a&gt; sowie bei einer digitalen Kontaktaufnahme mit mir per E-Mail.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Irrationale in der Repräsentation</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/03/26/das-irrationale-in-der-repr%C3%A4sentation/</link>
      <pubDate>Mon, 26 Mar 2018 19:32:10 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/03/26/das-irrationale-in-der-repr%C3%A4sentation/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Einer der üblichen Gemeinplätze besagt, dass unser komplexes politisches System ohne Repräsentation nicht funktionieren könne.&#xA;Die repräsentative Demokratie, so will uns diese Aussage weismachen, wird damit zu einem Sachzwang, den man nicht hinterfragen, sondern bloß akzeptieren kann.&#xA;Da Millionen Bürger aus offensichtlichen, organisatorischen Gründen nicht in der Lage sind, Gesetze zu verabschieden, müssen dies gewählte Vertreter tun.&#xA;Der Think Tank &lt;a href=&#34;http://www.progressives-zentrum.org/discussion-paper-zu-zustand-und-herausforderungen-der-repraesentativen-demokratie/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;»Das progressive Zentrum«&lt;/a&gt; hat im Dezember 2017 ein ›Diskussionspapier‹ veröffentlicht, in dem die Autoren feststellen, dass die repräsentative Demokratie vor großen Herausforderungen steht.&#xA;Der Think Tank (Slogan: Wir denken weiter!) denkt die repräsentative Demokratie aber nur bis zum deutschen Parteienstaat der Nachkriegszeit.&#xA;Dass diese Form der repräsentiven Demokratie in einer Krise steckt, konzedieren wir gerne.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Taubenschlag in der Hosentasche</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/03/08/der-taubenschlag-in-der-hosentasche/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Mar 2018 10:37:49 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/03/08/der-taubenschlag-in-der-hosentasche/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Früher, als man Nachrichten noch mit Hilfe von Brieftauben austauschte, musste man immer Tauben aus dem Taubenschlag seiner Brieffreunde im Käfig haben. In Brieftauben ist nämlich ein unidirektionales Protokoll implementiert. Sie fliegen immer nur zurück zu ihrem eigenen Taubenschlag.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>An ihren Festen sollt ihr sie erkennen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/02/08/an-ihren-festen-sollt-ihr-sie-erkennen/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Feb 2018 12:23:42 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/02/08/an-ihren-festen-sollt-ihr-sie-erkennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der äthanolgetriebene Straßenkarneval hat begonnen.&#xA;Nun herrscht die Zeit, die für humorvolle und musikalische Menschen nicht bloß ein vorgezogener Aschermittwoch, keine leicht verlängerte sechsundvierzigtägige Fastenzeit ist, sondern ein ausgewachsenes Purgatorium in den inneren Kreisen der Hölle.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Erstürmung der neuen Bastille</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2018/01/13/die-erst%C3%BCrmung-der-neuen-bastille/</link>
      <pubDate>Sat, 13 Jan 2018 16:02:06 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2018/01/13/die-erst%C3%BCrmung-der-neuen-bastille/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;metzger-ärzte-klavierbauer&#34;&gt;Metzger, Ärzte, Klavierbauer&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 14. Juli 1789 befreite das Lumpenproletariat sieben Häftlinge aus der Bastille, vier Urkundenfälscher, zwei Geisteskranke und einigen Quellen zufolge den Schriftsteller Marquis de Sade, den seine Familie dort hatte einweisen lassen. Der Kommandant der Bastille, Bernard-René Jordan de Launay, der auf die Menge hatte schießen lassen, wobei 90 Personen den Tod fanden, wurde trotz Zusicherung freien Geleits nach seiner Kapitulation von einem Metzger geköpft. Das Oberhaupt des Pariser Magistrats, der Adelige Jacques de Flesselles, der den Kommandanten retten wollte, wurde ebenfalls geköpft. Die Köpfe, die man auf Heugabeln unter dem Jubel der Bevölkerung durch die Straßen trug, sollten nicht die einzigen Köpfe bleiben, die während der Revolution rollten. Der Name des Metzgers, der aufgrund seines Berufs mit dem Abtrennen von Körperteilen vertraut war und die revolutionäre Praxis nachhaltig beeinflusste, ist nicht überliefert. Dies blieb dem Arzt Joseph-Ignace Guillotin vorbehalten, der den Vorgang des Köpfens verfeinerte und automatisierte, sodass die Metzger von Paris sich wieder der Nahrungsmittelversorgung der unruhigen Bevölkerung widmen konnten. Die erste Guillotine wurde übrigens von dem deutschen Klavierbauer Tobias Schmidt gebaut, der damit der Revolution ihren charakteristischen Klang gab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Werft die Angel nicht ins Korn!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/11/24/werft-die-angel-nicht-ins-korn/</link>
      <pubDate>Fri, 24 Nov 2017 10:28:19 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/11/24/werft-die-angel-nicht-ins-korn/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Konfuzius sagte: »Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.« Da Fische heute fertig filetiert in der Tiefkühltruhe liegen, besitzt kaum noch jemand eine Angel oder ein Fischernetz. Vom Wissen darum, wie man einen Fisch damit fängt, will ich gar nicht erst sprechen. Dieser Verlust an persönlicher Überlebensfähigkeit wird, so die gängige Erklärung der Sozialwissenschaftler, durch Arbeitsteilung ausgeglichen. Und die Wirtschaftswissenschaftler fügen hinzu, dass der Markt schon alles richten werde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was bleibt von der Documenta?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/11/01/was-bleibt-von-der-documenta/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Nov 2017 13:22:50 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/11/01/was-bleibt-von-der-documenta/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es wäre vermessen, auf diese Frage eine Antwort zu geben. Die Documenta ist ein labyrinthisches Geschehen aus künstlerischen, banausischen und politischen Akten, aus ästhetischen Erfahrungen und kritischen Reflexionen, das einen Zeitraum von 100 Tagen und mehr durchdauert. Und in diesem Jahr fand die Documenta auch gleich zweimal statt, einmal in Kassel und einmal in Athen. Und wer, wie der Autor, nur einen einzigen Tag in Kassel war, sieht bloß die ephemere Momentaufnahme eines kleinen, subjektiven Teils des Ganzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nachruf auf die Bundesrepublik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/09/25/nachruf-auf-die-bundesrepublik/</link>
      <pubDate>Mon, 25 Sep 2017 08:22:24 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/09/25/nachruf-auf-die-bundesrepublik/</guid>
      <description>&lt;h1 id=&#34;1949--2017&#34;&gt;1949 – 2017&lt;/h1&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gestern verstarb im Alter von 68 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit die Bundesrepublik Deutschland. Wir nehmen Abschied von einem Land, in dem der Ruf »Nie wieder!« über alle Parteigrenzen hinweg zum Fundament einer Demokratie gehörte, die uns von den Alliierten geschenkt wurde. Menschenhass, völkischer Rassismus und Antisemitismus sollten in diesem Land nie wieder in den Parlamenten ihre hässliche Fratze erheben. Dieser Grundkonsens wurde gestern zerbrochen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Phänomenologie</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/09/16/neue-ph%C3%A4nomenologie/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Sep 2017 17:10:22 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/09/16/neue-ph%C3%A4nomenologie/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor einigen Tagen stieß ich im &lt;a href=&#34;http://philomag.de/gefuehle-sind-keine-privatsache/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Philosophie Magazin&lt;/a&gt; auf die »Neue Phänomenologie« von &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Schmitz_%28Philosoph%29&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Hermann Schmitz&lt;/a&gt;, dessen Philosophie im Land der Systemtheoretiker und Frankophilen noch recht unbekannt ist. Sofort kaufte ich mir seine Einführung in die Neue Phänomenologie und bin schon nach wenigen Seiten davon überzeugt, das für mich wichtigste Buch nach »Person und Eros« von &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Christos_Yannaras&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Christos Yannaras&lt;/a&gt;, &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2016/12/13/ohne-menschheit-kein-mensch/&#34;&gt;den ich im letzten Jahr las&lt;/a&gt;, gefunden zu haben. Ich mache erst gar nicht den Versuch, hier stümperhaft zu paraphrasieren, was Schmitz in seiner Sprache, an die man sich – wie bei allen Phänomenologen – erst einmal gewöhnen muss, viel besser ausdrückt. Ich belasse es daher bei einer dringenden Leseempfehlung, die selbstverständlich für beide gilt: für &lt;a href=&#34;http://d-nb.info/820756075&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Yannaras&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;http://d-nb.info/1111964971&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Schmitz&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der polnische Handkuss</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/08/04/der-polnische-handkuss/</link>
      <pubDate>Fri, 04 Aug 2017 09:37:04 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/08/04/der-polnische-handkuss/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als ich 1987 zum ersten Mal nach Polen reiste, war der Handkuss zur Begrüßung noch sehr gebräuchlich.&#xA;In meiner Erinnerung sehe ich vor allem vollendete Handküsse, die ebenso rasch und unverbindlich ausgeführt wurden, wie der Handschlag.&#xA;Sie glichen nicht den gezierten Handküssen aus österreichischen Operettenfilmen.&#xA;Ob der Handkuss unter freiem Himmel oder bei unverheirateten Frauen nur angedeutet wurde, weiß ich nicht mehr zu sagen.&#xA;In den Kreisen, in denen ich mich damals bewegte, waren auch die meisten jüngeren Personen bereits verheiratet.&#xA;Der Handkuss war in den 80er Jahren keineswegs nur unter älteren Menschen üblich, sondern auch unter Studenten und jungen Akademikern.&#xA;Aus der adeligen und großbürgerlichen Sphäre stammend erschien mir der polnische Handkuss ein Zeichen des Widerstands gegen den Sozialismus zu sein.&#xA;Er war &lt;em&gt;szlachetny&lt;/em&gt; und gab dem Zusammentreffen mit Freunden und Verwandten im tristen Grau des sozialistischen Alltags eine gewisse Würde und Distinktion.&#xA;Es gab damals in Polen einige bürgerliche Höflichkeitskonventionen, die in Deutschland längst aus der Mode gekommen waren.&#xA;Der Handkuss war unter ihnen eine besonders exotische Geste, die mir bis dahin im Alltag nie begegnet ist.&#xA;Ich kannte ihn nur aus Filmen.&#xA;Falls der Handkuss in Deutschland jemals üblich war, muss er spätestens nach dem Krieg ausgestorben sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Erfolg und Misserfolg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/07/28/erfolg-und-misserfolg/</link>
      <pubDate>Fri, 28 Jul 2017 08:33:00 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/07/28/erfolg-und-misserfolg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Erfolg ist ein goldener Käfig. Der Zwang, das Erfolgreiche zu wiederholen, ist groß. Der Misserfolg dagegen lässt uns die Freiheit, das Erfolglose weiter zu probieren oder etwas anderes zu beginnen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>So kommt jeder auf seine Klicks</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/07/25/so-kommt-jeder-auf-seine-klicks/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Jul 2017 12:00:41 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/07/25/so-kommt-jeder-auf-seine-klicks/</guid>
      <description>&lt;h1 id=&#34;80--aller-insekten-verschwunden&#34;&gt;80 % aller Insekten verschwunden&lt;/h1&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor einigen Tagen hieß es plötzlich in allen Medien, dass 80 % aller Insekten verschwunden seien.&#xA;Der Medienhype rief natürlich sofort einen &lt;a href=&#34;http://meedia.de/2017/07/18/angeblicher-insektenschwund-wie-die-medien-in-die-gruen-rote-wahlkampffalle-tappten/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Medienkritiker&lt;/a&gt; auf den Plan, denn auch diese Spezies lebt von Klickzahlen, der allein selig machenden Währung in der modernen Aufmerksamkeitsökonomie.&#xA;Für den &lt;em&gt;Medienkritiker&lt;/em&gt; war der Hype eine geschickte Co-Inszenierung der Grünen und der Umweltministerin Hendricks, die den Grünen und der dämlichen Presse die Stichworte (Fliegenfreie Frontscheibe) quasi auf dem Silbertablett serviert habe.&#xA;Alle Medien seien den Grünen und der SPD-Ministerin auf den Leim gegangen.&#xA;Niemand habe die Zahlen nachgeprüft.&#xA;Der &lt;em&gt;Medienkritiker&lt;/em&gt; findet den Beleg für die erschreckend hohe Zahl natürlich sofort, wenn auch nur durch mediale Vermittlung der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.&#xA;Die Zahl komme angeblich vom &lt;a href=&#34;http://www.entomologica.org/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Entomologischen Verein Krefeld e.V. 1905&lt;/a&gt;.&#xA;Dieser Verein, der seit Jahrzehnten den Insektenbestand zwischen Kleve und Koblenz dokumentiert, habe im Krefelder Naturschutzgebiet ›Orbroicher Bruch‹ über einen Zeitraum von 35 Jahren einen Rückgang der Insekten von 80 % ermittelt.&#xA;Die Entomologen vom Niederrhein bezeichnet der &lt;em&gt;Medienkritiker&lt;/em&gt; gönnerhaft als Hobbyforscher und nimmt damit völlig unkritisch die Wortwahl der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auf.&#xA;Seinen Artikel, in dem es hauptsächlich um das verschwörerische Zusammenspiel von Grünen und der ›geneigten Ministerin‹ Hendricks (SPD) geht, schließt er mit zwei lapidaren Absätzen zur Sache.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Rohe und das Gekochte</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/06/30/das-rohe-und-das-gekochte/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Jun 2017 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/06/30/das-rohe-und-das-gekochte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 30. Juni 2017 beschloss der Bundestag, dass auch homosexuelle Paare eine&#xA;bürgerliche Ehe schließen können und damit in allen weltlichen Belangen&#xA;heterosexuellen Eheleuten gleichgestellt sind.&#xA;Ob der Jubel über diese verspätete Gleichstellung von Dauer ist oder das&#xA;Bundesverfassungsgericht dieses Gesetz, wie so viele in der letzten Zeit,&#xA;wieder kassiert, bleibt dahingestellt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was lernen wir aus den Fehlern der Piratenpartei?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/06/02/was-lernen-wir-aus-den-fehlern-der-piratenpartei/</link>
      <pubDate>Fri, 02 Jun 2017 15:00:41 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/06/02/was-lernen-wir-aus-den-fehlern-der-piratenpartei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Warum hat die Piratenpartei bei den Wählern verkackt?&#xA;Und zwar so gewaltig, dass sie nun eine Splitterpartei wie die bibeltreuen Christen ist.&#xA;Das fragen sich viele.&#xA;Eine Antwort auf diese Fragen müssten wir eigentlich längst parat haben.&#xA;Denn seit Jahren klären uns vor allem Ex-Piraten darüber auf, was alles bei den Piraten falsch lief.&#xA;Ich habe es längst aufgegeben, all die Artikel im Internet zu lesen, in denen die Fehler der Piraten ausführlich aufgelistet werden.&#xA;Sie ermüden ebenso wie die Durchhalteparolen, die man hier und da noch lesen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Software hilft uns nicht weiter</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/04/12/software-hilft-uns-nicht-weiter/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Apr 2017 16:21:50 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/04/12/software-hilft-uns-nicht-weiter/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn der Plattform-Kapitalismus und die Macht großer IT-Konzerne wie Amazon, Apple, Facebook und Google beklagt werden, fallen Stichworte wie Peer-to-Peer oder Dezentralisierung.&#xA;Innovative Technologien wie zum Beispiel die &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Blockchain&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Blockchain&lt;/a&gt; oder offene Protokolle wie &lt;a href=&#34;https://www.w3.org/community/ostatus/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;OStatus&lt;/a&gt; sollen dezentrale Strukturen schaffen, bei denen private Clients oder verteilte Server ohne zentrale Plattform miteinander kommunizieren.&#xA;Der Glaube daran, durch eine geeignete Auslegung von Software die Macht monopolistischer Akteure zu brechen, ist groß.&#xA;In auffallend regelmäßigen Abständen taucht am Horizont der nächste Facebook- oder Twitter-Killer auf und macht seine Runde durch die Hype-Achterbahn des Internets.&#xA;Der letzte Kandidat hieß &lt;a href=&#34;https://mastodon.social/about&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Mastodon&lt;/a&gt;, ein auf OStatus basierender Twitter-Klon, der sich weitblickend den Namen eines ausgestorbenen Rüsseltiers gab.&#xA;Ab und zu behauptet sogar jemand, dass das Ende des Kapitalismus und aller Zentralbanken gekommen sei und das Zeitalter der elektronischen &lt;a href=&#34;https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Bitcoin&lt;/a&gt;-Währung anbräche.&#xA;Die richtige Software wird es richten.&#xA;Dabei ist nichts absurder, als die Lösung unserer Probleme ausgerechnet aus dieser Richtung zu erwarten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jeder Mensch ist ein Künstler</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/02/24/jeder-mensch-ist-ein-k%C3%BCnstler/</link>
      <pubDate>Fri, 24 Feb 2017 11:23:02 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/02/24/jeder-mensch-ist-ein-k%C3%BCnstler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn Andres Veiel Film ›Beuys | Kunscht‹ demnächst in die Kinos kommt, sollte man nicht lange zögern, denn solche Filme laufen selbst in den Programmkinos allerhöchstens eine Woche.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://youtu.be/prHKlxozk10&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Zum Filmtrailer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Therapie verweigert</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/02/23/therapie-verweigert/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2017 14:25:52 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/02/23/therapie-verweigert/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt Maßnahmen, mit denen man die ganz große Klimakatastrophe abwenden könnte. Dazu zählen: der sofortige Stopp des Fleischverzehrs, die Einstellung des Nassanbaus von Reis, ein weltweites Verbot von Schiffs- und Flugreisen sowie von Verbrennungsmotoren in Privatfahrzeugen und natürlich die schnelle und vollständige Einstellung der Öl-, Gas- und Kohleförderung insgesamt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wir sind Rassisten!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Feb 2017 08:55:38 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/la-vuelta-del-malon.png&#34;&gt;&#xA;&lt;figure&gt;&#xA;  &lt;picture&gt;&#xA;    &#xA;    &lt;source media=&#34;(max-width: 376px)&#34; &#xA;        srcset=&#34;https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/la-vuelta-del-malon_hu_f962c1b08c2b15d3.webp&#34;&gt;&#xA;&#xA;    &lt;source media=&#34;(max-width: 992px)&#34; &#xA;        srcset=&#34;https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/la-vuelta-del-malon_hu_e2de8021e2b573d1.webp&#34;&gt;&#xA;&#xA;    &lt;source media=&#34;(max-width: 1400px)&#34; &#xA;        srcset=&#34;https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/la-vuelta-del-malon_hu_a75452477c45a13c.webp&#34;&gt;&#xA;&#xA;    &lt;source media=&#34;(min-width: 1600px)&#34; &#xA;        srcset=&#34;https://www.sudelbuch.de/2017/02/15/wir-sind-rassisten/la-vuelta-del-malon_hu_29a5ff142fbad4a5.webp&#34;&gt;&#xA;    &#xA;    &lt;img &#xA; &#xA;   alt=&#34;La Vuelta del Malón von Ángel Della Valle (1892). Es hängt im Museo Nacional de Bellas Artes in Buenos Aires.&#34; title=&#34;La Vuelta del Malón von Ángel Della Valle (1892). Es hängt im Museo Nacional de Bellas Artes in Buenos Aires.&#34; src=&#34;feature&#34; &#xA;   height=&#34;483&#34; width=&#34;800&#34; class=&#34;responsive&#34;&gt;&#xA;&#xA;  &lt;/picture&gt;&#xA;  &lt;figcaption&gt;La Vuelta del Malón von Ángel Della Valle (1892). Es hängt im Museo Nacional de Bellas Artes in Buenos Aires.&lt;/figcaption&gt;&#xA;  &lt;/figure&gt;&#xA;&lt;/a&gt;&#xA;  &#xA;  &#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Asynchronität</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2017/01/31/asynchronit%C3%A4t/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Jan 2017 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2017/01/31/asynchronit%C3%A4t/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit drei Wochen bin ich mit meiner Frau in Buenos Aires und genieße den&#xA;Sommer, womit ich bereits bei der ersten Asynchronität wäre. Wenn in Europa&#xA;Winter ist, steigt das Thermometer in Buenos Aires nicht selten auf über 30° C&#xA;und die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel. Da die Stadt am Rio&#xA;de la Plata liegt, der so breit wie die Ostsee ist, weht meistens ein&#xA;angenehmer Wind in der Stadt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Wendepunkt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/12/21/der-wendepunkt/</link>
      <pubDate>Wed, 21 Dec 2016 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/12/21/der-wendepunkt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der russische Botschafter wird in der türkischen Hauptstadt Ankara vor laufenden Kameras ermordet.&#xA;Alle Welt erwartet nun eine diplomatische Krise.&#xA;Doch das Gegenteil tritt ein.&#xA;Nur zwei Tage später einigen sich Russland, die Türkei und der Iran auf eine gemeinsame Vermittlungsmission in Syrien.&#xA;Im Westen bemerkt kaum jemand die Tragweite dieser Nachricht.&#xA;Man ist mit anderen Dingen beschäftigt, die vermeintlich wichtiger sind.&#xA;Dabei markiert diese diplomatische Offensive einen Wendepunkt in der Weltpolitik.&#xA;Die 100-jährige globale Dominanz der USA, die mit dem Eintritt der Amerikaner in den Ersten Weltkrieg begann, ist beendet.&#xA;Drei autokratische Regime verständigen sich darauf, die verfeindeten Parteien in Syrien an einen Tisch zu bekommen und den bisher blutigsten und grauenvollsten Bürgerkrieg des 21. Jahrhunderts zu beenden.&#xA;Mit der Türkei sitzen eine sunnitische und mit dem Iran die schiitische Großmacht am Verhandlungstisch.&#xA;Russland, der langjährige Verbündete der syrischen Diktatoren, spielt den neutralen Vermittler.&#xA;Von den USA weit und breit keine Spur.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ohne Menschheit kein Mensch</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/12/13/ohne-menschheit-kein-mensch/</link>
      <pubDate>Tue, 13 Dec 2016 17:02:04 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/12/13/ohne-menschheit-kein-mensch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein unscheinbarer Nominalsatz aus &lt;a href=&#34;http://literatur.hasecke.com/post/soziale-plastik-kunst-der-allmende/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;meinem Buch über die Soziale Plastik&lt;/a&gt; begrüßt die Besucher meiner Autoren-Homepage: Ohne Menschheit kein Mensch.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&#xA;&lt;figure&gt;&#xA;  &lt;img &#xA;    alt=&#34;Autoren-Homepage&#34; title=&#34;&#34;src=&#34;https://www.sudelbuch.de/images/Screenshot-literatur_hasecke_com.png&#34; &#xA;    class=&#34;responsive&#34;&gt;&#xA;  &lt;figcaption class=&#34;&#34;&gt;&lt;/figcaption&gt;&#xA;&lt;/figure&gt;&#xA;  &#xA;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wer das Buch, aus dem diese Maxime stammt, gelesen hat, versteht seine Bedeutung. Auch den Lesern des kleinen, spekulativen Aufsatzes &lt;a href=&#34;http://literatur.hasecke.com/post/demeter-und-die-allmende-des-seins/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;»Demeter und die Allmende des Sein«&lt;/a&gt; dürfte der Satz etwas sagen. Allen anderen möchte ich hier kurz erklären, was damit gemeint ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie eine Ratte im Labyrinth</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/12/08/wie-eine-ratte-im-labyrinth/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 10:16:57 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wer seinen Lebensunterhalt mit ehrlicher Arbeit verdient, kommt sich mittlerweile vor wie die sprichwörtliche Ratte im Labyrinth der Verhaltensforscher. Man kann arbeiten bis zum Umfallen, sparen, so gut es geht, sein Geld anlegen, wo immer man will, wählen, wen man will, am Ende kassiert immer der, der schon mehr als genug hat, und man selbst ist der Dumme. Je mehr man sich anstrengt, um so reicher werden die Reichen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Brechende Dämme</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/12/05/brechende-d%C3%A4mme/</link>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2016 12:45:31 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wir Piefkes interessieren uns nur sporadisch für die Politik in unserem Nachbarland Österreich. Da müssen die Österreicher schon eine Bundespräsidentenwahl wegen minderwertigem Klebstoff wiederholen, damit die Nachrichten aus dem transbajuwarischen Land unsere Wahrnehmungsschwelle überschreiten. Und mehr als anekdotisches Interesse kam auch nur deshalb auf, weil dieser abstoßende Populist Hofer eine sehr realistische Chance hatte, Bundespräsident zu werden. Nun ist der österreichische Bundespräsident zwar nicht annähernd so mächtig wie der US-Präsident, aber ein reiner Grüßaugust wie sein deutsches Pendant ist er auch nicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wer wählte Trump?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/11/11/wer-w%C3%A4hlte-trump/</link>
      <pubDate>Fri, 11 Nov 2016 13:43:46 +0100</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/11/11/wer-w%C3%A4hlte-trump/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem das Undenkbare passiert ist, haben die Wahlanalysten und Kommentatoren Hochkonjunktur, die erklären, wie es dazu kommen konnte, dass ein Mensch wie Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden konnte.&#xA;Diverse Theorien machen die Runde.&#xA;Jeder klaubt die Zahlen zusammen, die zu seinem Weltbild am besten passen.&#xA;Waren es die Dummen, Armen und Abgehängten, die Trump wählten? Die Verlierer des Neoliberalismus und der Globalisierung? Einiges spricht dafür, obwohl Trump zu denen gehört, die der Neoliberalismus reich gemacht hat.&#xA;Oder wollte die marginalisierte Landbevölkerung in den USA den Städtern mal so richtig eins auswischen, weshalb sie ausgerechnet Trump wählten, der aus seiner städtischen Hochhaus-Glitzerwelt noch nie herausgekommen ist.&#xA;Sogar ein Großteil weißer Frauen wählte Trump, obwohl seine Verachtung für Frauen selbst eingefleischten Machos Übelkeit verursacht.&#xA;Gerne liefern die Kommentatoren dann auch noch Zahlen aus dem Musterländle Baden-Württemberg, wo trotz Wohlstand und boomender Wirtschaft 17 % die ebenfalls Übelkeit verursachende AfD gewählt haben.&#xA;Es sind also nicht bloß Ossis und Hillbillies, die auf Populisten hereinfallen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das notwendige Übel</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/10/21/das-notwendige-%C3%BCbel/</link>
      <pubDate>Fri, 21 Oct 2016 11:39:54 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;http://www.sudelbuch.de/tags/parteien/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Parteien sind ein Übel&lt;/a&gt;.&#xA;Aber Parteien haben das politische Monopol in unserem Lande.&#xA;Das ist Mist.&#xA;Aber das ist nun mal so.&#xA;Daher können ausschließlich Parteien etwas bewegen.&#xA;Demonstrationen und Petitionen sind Ventile, die Druck aus dem Kessel lassen.&#xA;&lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2011/03/15/seit-30-jahren-auf-der-verliererseite/&#34;&gt;Mehr bewirken sie nicht.&lt;/a&gt;&#xA;&lt;a href=&#34;http://www.sudelbuch.de/tags/lobbyismus/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Lobbyismus&lt;/a&gt;, also das unermüdliche, legale und illegale, persönliche Einwirken auf die politischen Akteure, ist ein gangbarer Weg, um politisch Einfluss zu nehmen und etwas zu bewegen.&#xA;Mövenpick und die &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2007/12/26/einfache-wahrheit/&#34;&gt;Lobby gegen Softwarepatente&lt;/a&gt; in der EU haben es bewiesen.&#xA;Die Mitwirkung des Bürgers an der politischen Willensbildung ist beschränkt auf die periodischen Wahlen von Parteien, die Mitarbeit in Parteien und die Unterstützung von Lobby-Organisationen.&#xA;Bürger nehmen durch Wahlen aber nur dann wirklich spürbaren Einfluss auf die Politik, wenn sie den Mehrheitsparteien Angst machen.&#xA;Angst haben Parteien einzig und allein vor dem Verlust von Wählerstimmen.&#xA;Denn Wählerstimmen bedeuten Macht.&#xA;Es geht ihnen vor allem um die Macht, Parteimitglieder in Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit Posten zu versorgen.&#xA;Parteien sind autonome Systeme, die am Selbsterhalt interessiert sind.&#xA;Deshalb sind sie auch ein so großes Übel.&#xA;Man muss ihnen also Angst einjagen, diese Macht zu verlieren.&#xA;So haben die Piraten den Grünen Angst eingejagt, sodass diese ein paar Ressourcen von den Krötenwanderwegen abzogen und für die Netzpolitik abstellten.&#xA;Und so macht die AfD gerade den etablierten Parteien Angst, die auch gleich, einschließlich den Linken, stramm nach rechts marschieren.&#xA;Vor den Piraten hat momentan keiner Angst, weil kaum jemand die Piraten wählt.&#xA;Die Piratenpartei ist aber die einzige Partei, die unsere Grundrechte verteidigt, gegen staatliche Überwachung kämpft und nicht von Mövenpick gekauft wurde.&#xA;Da sie aber den etablierten Parteien keine Angst macht, können diese unsere Grundrechte ohne Probleme abschaffen.&#xA;Die Legalisierung der BND-Verbrechen ging deshalb auch so geräuschlos über die Bühne.&#xA;Demonstranten vor dem Reichstag gehören zur demokratischen Folklore. Solange sich Protest nicht in Wählerstimmen niederschlägt, geht er den Parteien am Arsch vorbei.&#xA;Vielleicht ist das Label »Piratenpartei« verbrannt.&#xA;(Warum eigentlich? Weil auch Spacken dabei waren, die nun in anderen Parteien ein Unterkommen suchen?)&#xA;Es tut vielleicht weh, wer aber seine Grundrechte nicht kampflos aufgeben will, hat im Moment keine andere Wahl, als die Piraten zu unterstützen.&#xA;Als Partei sind sie ein Übel.&#xA;Das sollte jeder Wähler wissen.&#xA;Im Vergleich zur BND-Reform sind sie aber das kleinere Übel.&#xA;Vor allem aber sind sie ein notwendiges Übel.&#xA;Lägen die Piraten heute über der Fünfprozenthürde, würden die Grünen sich die Zustimmung zu Überwachungsgesetzen dreimal überlegen, trotz aller parlamentarischer Zwänge.&#xA;Und lägen die Piraten bei 12 Prozent, hätte es heute &lt;a href=&#34;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bnd-gesetz-das-bedeutet-es-fuer-internetnutzer-a-1116940.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;&lt;em&gt;dieses&lt;/em&gt; BND-Gesetz&lt;/a&gt; nicht gegeben.&#xA;Wenn also dein jämmerliches Kreuz auf dem Wahlzettel alle vier oder fünf Jahre irgend etwas Positives bewirken soll, dann mach&amp;rsquo; es wieder bei den Piraten oder &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2015/03/29/ich-habe-fertig-die-n%C3%A4chsten-wahlen-finden-ohne-mich-statt/&#34;&gt;geh&amp;rsquo; gar nicht zur Wahl&lt;/a&gt;.&#xA;Auch das könnte ich verstehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Angst vor allem, was sich bewegt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/09/07/angst-vor-allem-was-sich-bewegt/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Sep 2016 10:32:51 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Paradoxe Stimmung in Deutschland. Das Institut Allensbach hat im Auftrag der SPD-Bundestagsfraktion eine Meinungsumfrage gemacht, &lt;a href=&#34;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/allensbach-studie-deutschland-hat-angst-a-1111132.html&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;die bei den Deutschen eine sehr paradoxe Stimmungslage&lt;/a&gt; ausmacht hat. Die übergroße Mehrheit glaubt, dass es dem Betrieb, in dem man arbeitet, gut oder sehr gut gehe. Mit seiner eigenen wirtschaftlichen Lage ist man zufrieden und Angst um den Job haben nicht einmal die Ostdeutschen. Dennoch schauen nur 36 % der Befragten dem kommenden Jahr mit Hoffnungen entgegen. Die Deutschen haben so gut wie vor allem Angst, was sich bewegt: vor Flüchtlingen, vor Terroristen, vor internationalen Krisen, ja selbst vor &lt;em&gt;Veränderungen in der Gesellschaft&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bremst das Wachstum aus!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/09/06/bremst-das-wachstum-aus/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Sep 2016 07:53:06 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/09/06/bremst-das-wachstum-aus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal bin ich überrascht, wie viel an einem vorbeigeht, selbst dann, wenn man sich entsprechend vernetzt glaubt. Von der &lt;a href=&#34;http://budapest.degrowth.org/?page_id=478&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Degrowth-Konferenz in Budapest&lt;/a&gt; erfuhr ich erst, als sie bereits lief. Dabei interessiert mich dieses Thema nicht erst seit gestern, als ich endlich das Buch von Hans Joachim Schellnhuber aufschlug, um es zu lesen. (Bei einer &lt;a href=&#34;https://www.python-forum.de/viewtopic.php?t=9874&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Zope-Tagung&lt;/a&gt; am &lt;a href=&#34;https://www.pik-potsdam.de/members/john&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Potsdam Institut für Klimafolgenforschung&lt;/a&gt; hörte ich einmal einen Vortrag von ihm.)&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Böse</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/09/01/das-b%C3%B6se/</link>
      <pubDate>Thu, 01 Sep 2016 13:17:46 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/09/01/das-b%C3%B6se/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich stieß heute zufällig auf die &lt;a href=&#34;http://www.gruenewirtschaft.ch/&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Volksinitiative Grüne Wirtschaft&lt;/a&gt; in der Schweiz. In dieser Initiative, die am 25. September 2016 im Rahmen einer Volksabstimmung den Schweizern zur Entscheidung vorgelegt wird, fordern die Initiatoren, den ökologischen Fußabdruck der Schweizer von drei Planeten auf einen Planet zu senken, und zwar bis zum Jahr 2050. Dagegen ist vernünftigerweise nichts einzuwenden, dennoch ist die Ablehnung dieser Initiative so gut wie sicher.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der blinde Zufall wählte besser</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/08/09/der-blinde-zufall-w%C3%A4hlte-besser/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2016 08:45:49 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/08/09/der-blinde-zufall-w%C3%A4hlte-besser/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es schmerzt die Selbstachtung, aber wir sollten uns endlich eingestehen, dass wir schlichtweg unfähig sind, verantwortungsvolle Vertreter unserer Interessen zu wählen.&#xA;Wir wählen Parvenüs wie Schröder, schleimige Herrenreiter wie Berlusconi, blasierte Schönredner wie Obama, paranoide Tyrannen wie Putin und Erdogan oder rücksichtslose Mörder wie Duterte in Ämter, in denen sie maximalen Schaden anrichten können.&#xA;Und es würde mich nicht wundern, wenn die Amerikaner einen überheblichen Lackaffen wie Trump zum Präsidenten einer Atommacht wählen würden, der dann den roten Knopf als Aphrodisiakum benutzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Spiritualität der Sozialen Plastik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/08/08/die-spiritualit%C3%A4t-der-sozialen-plastik/</link>
      <pubDate>Mon, 08 Aug 2016 07:53:02 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/08/08/die-spiritualit%C3%A4t-der-sozialen-plastik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Zeitläufte sind denkbar ungünstig, um über Spiritualität zu reden.&#xA;Kaum ein Bedürfnis des Menschen wurde wohl so oft und so dreist ausgenutzt, um die Taschen zwielichtiger Weltverbesserer aufzufüllen, wie die Spiritualität.&#xA;Bereits bei oberflächlicher Recherche blickt man in die gähnenden Abgründe esoterischen Schwachsinns, der sich in den letzten Jahrzehnten in allen Schichten der Gesellschaft ausbreiten konnte.&#xA;Seitdem die Menschen in der westlichen Zivilisation nicht mehr an Gott glauben, hängen sie jedem nur erdenklichen Aberglauben an.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Lüge von der Diversity</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/07/02/die-l%C3%BCge-von-der-diversity/</link>
      <pubDate>Sat, 02 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/07/02/die-l%C3%BCge-von-der-diversity/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Kapitalismus in seiner jüngsten Erscheinungsform, dem Neoliberalismus, zeigt seine Macht, unsere Sprache zu verfälschen und unsere Begriffe zu entkernen, auf allen Ebenen.&#xA;So ist der Begriff der Freiheit zu einer Worthülse verkommen, die bloß noch die Freiheit des Konsums in einer auf ihren Verbrauch hin zugerichteten Welt bezeichnet.&#xA;Das Reden über Freiheit ist ausschließlich in diesem vom Neoliberalismus abgesteckten Feld möglich.&#xA;Eine andere Sprache als die des Neoliberalismus wird nicht mehr verstanden und verhallt ohne jede Resonanz.&#xA;Die Totalität des Neoliberalismus erweist sich an der Tatsache, dass nicht nur die sogenannten Eliten diese Sprache sprechen, sondern alle.&#xA;Sie ist die Sprache, die uns allen in Fleisch und Blut übergegangen ist.&#xA;Wir alle sprechen in einer verfälschten und verfälschenden Sprache.&#xA;Und wie jede Sprache konstituiert auch die neoliberale Sprache eine Welt: eine falsche Welt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Britischer Humor</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/06/25/britischer-humor/</link>
      <pubDate>Sat, 25 Jun 2016 09:29:46 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/06/25/britischer-humor/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dummheit ist keine rein britische Eigenschaft – die Steilheit dieser These ist mir durchaus bewusst.&#xA;Ich wage es trotzdem, in dieser ersten Sudelei nach dem Brexit den Beweis dafür anzutreten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Redecentralize the web. But why and how?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/06/04/redecentralize-the-web-why-and-how/</link>
      <pubDate>Sat, 04 Jun 2016 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/06/04/redecentralize-the-web-why-and-how/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Since Edward Snowden revealed the horrific dimensions of online surveillance quite a lot of projects pops up that want to redecentralize the web, enhance privacy or give people more anonymity. There is a website called ›redecentralize.org‹ listing many projects (&lt;a href=&#34;https://github.com/redecentralize/alternative-internet&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;https://github.com/redecentralize/alternative-internet&lt;/a&gt;) and stating its mission as follows:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lasst uns die Piratenpartei auflösen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2016/04/28/lasst-uns-die-piratenpartei-aufl%C3%B6sen/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Apr 2016 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2016/04/28/lasst-uns-die-piratenpartei-aufl%C3%B6sen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es war richtig, die Piratenpartei im Jahr 2006 zu gründen. Es gab damals keine Partei, die den neuen technischen und sozialen Möglichkeiten des Internets positiv gegenüberstand. Unser Land brauchte damals dringend ein Update, und es braucht dies heute noch. Dringender denn je. Aber die Piratenpartei hat sich überlebt. Wir sollten deshalb einen sauberen Schnitt machen und die Partei auflösen. Denn ein Dasein als Splitterpartei ist dieser großartigen Bewegung unwürdig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Stummfilm »La Passion de Jeanne d´Arc« mit Orgelmusik in der Abtei Brauweiler</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/08/14/der-stummfilm-la-passion-de-jeanne-darc-mit-orgelmusik-in-der-abtei-brauweiler/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/08/14/der-stummfilm-la-passion-de-jeanne-darc-mit-orgelmusik-in-der-abtei-brauweiler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 13. August 2015 wurde der berühmte Stummfilm von Carl Theodor Dreyer in der Kirche der Abtei Brauweiler aufgeführt. Das Meisterwerk wurde von Wilfried Kaets auf der Orgel und von Klaus Paulsen mit gregorianisch anmutenden Gesängen begleitet. Ein einzigartiges Erlebnis.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mailbox.org jetzt mit Browser-Verschlüsselung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/07/04/mailbox-org-jetzt-mit-browser-verschl%C3%BCsselung/</link>
      <pubDate>Sat, 04 Jul 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/07/04/mailbox-org-jetzt-mit-browser-verschl%C3%BCsselung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mailbox.org bietet ab sofort OpenPGP-Verschlüsselung im Web-Browser an. Da der geheime Schlüssel auf den Servern von Mailbox.org gespeichert wird, nennt es der Anbieter ›hinreichende‹ und keine absolute Sicherheit.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2014/03/19/vier-wochen-mailbox-org/&#34;&gt;Als Kunde der ersten Stunde&lt;/a&gt; des Berliner E-Mail-Providers &lt;a href=&#34;http://mailbox.org&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Mailbox.org&lt;/a&gt; bin ich hin- und hergerissen. Einerseits ist es eine tolle Sache, dass man verschlüsselte E-Mails nun auch im Webbrowser lesen kann und durch die bequeme Implementierung von OpenPGP mehr Menschen ihre E-Mails verschlüsseln. Andererseits habe ich die Befürchtung, dass webbasierte E-Mail-Verschlüsselung wichtige Prinzipen von OpenPGP verschleiert, sodass viele neue Nutzer Verschlüsselung benutzen werden, ohne das Prinzip dahinter zu verstehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tango unplugged</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/05/24/tango-unplugged/</link>
      <pubDate>Sun, 24 May 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/05/24/tango-unplugged/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Beim Soundcheck war noch alles ok. Doch dann verabschiedete sich, zwanzig Minuten bevor das Konzert beginnen sollte, die Verstärker-Endstufe. Ersatz war keiner zu finden und so kamen wir beim Konzert des Sexteto Visceral im Kontakthof in Wuppertal in den Genuss von Tango Unplugged.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziale Plastik – die Kunst der Allmende</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/04/07/soziale-plastik-die-kunst-der-allmende/</link>
      <pubDate>Tue, 07 Apr 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Joseph Beuys begriff die Gesellschaft als Soziale Plastik, an deren&#xA;Gestaltung jeder Mensch beteiligt sein sollte. In seinem Erweiterten&#xA;Kunstbegriff wird die Kunst als Arbeit an der Sozialen Plastik&#xA;verstanden. Das häufig missverstandene Wort ›Jeder Mensch ein Künstler‹&#xA;bezieht sich explizit auf den Erweiterten Kunstbegriff und die Soziale&#xA;Plastik. Es besagt, dass jeder Mensch ein Künstler ist, weil er an der&#xA;Gestaltung der Gesellschaft mitwirkt. Damit ist nicht gemeint, dass&#xA;jeder Menschen ohne Übung und Ausbildung Tätigkeiten ausführen kann, die&#xA;im überkommenen Kunstbegriff als künstlerische bezeichnet werden. Beuys&#xA;wollte nicht unsere Vorstellung von Zeichnungen, Gemälden und Plastiken&#xA;erschüttern, sondern unseren Begriff von der Gesellschaft&#xA;revolutionieren. Das Missverständnis könnte nicht größer sein. Es geht&#xA;nicht darum, die Malversuche von Dilettanten zur Kunst zu erheben,&#xA;sondern um eine neue Perspektive auf die gesellschaftliche Stellung des&#xA;Individuums. Im Erweiterten Kunstbegriff nimmt der Einzelne gegenüber&#xA;der Gesellschaft eine ähnliche Position ein wie der Künstler gegenüber&#xA;seinem Werk. Auf den ersten Blick erscheint dies wie ein ungeheurer&#xA;Machtzuwachs des Individuums, denn wir sind gewohnt, den Künstler als&#xA;unumschränkten Herrscher über sein Werk zu sehen. Doch genau dies ist&#xA;die Sichtweise des Dilettanten. In Wirklichkeit erlebt der Künstler sein&#xA;Leben als ständiges Ringen gegen die Ohnmacht, denn bevor er zum Herrn&#xA;über sein Werk wird, muss er zunächst Herr seiner selbst werden und&#xA;zahlreiche ästhetische Fähigkeiten und handwerkliche Fertigkeiten&#xA;erlernen. Er muss Hand und Auge schulen, ein Prozess, der niemals&#xA;abgeschlossen ist. Und da kein Künstler aus dem Nichts schafft, sondern&#xA;mit und gegen die gesamte Kunstgeschichte sowie mit und gegen die Moden&#xA;und Gepflogenheiten seiner Zeit arbeitet, ist er ungeheuren Zwängen und&#xA;Konventionen unterworfen, die er nicht einfach wegwischen kann, da sie&#xA;in ihm und durch ihn auf sein Werk wirken. Alles erscheint determiniert,&#xA;schon einmal dagewesen. Der künstlerische Schaffensprozess ist eine&#xA;lange Reihe von Niederlagen und gescheiterten Versuchen. Und dennoch ist&#xA;der Künstler frei. Er kann seinem Werk gegen alle Konventionen eine&#xA;individuelle Prägung geben. Und deshalb empfinden wir ein geglücktes&#xA;Werk als Ausdruck der Freiheit. In jedem großen Werk der Kunst erkennen&#xA;wir ihre Signatur.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bei noch jungfräulicher Vernunft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/bei-noch-jungfr%C3%A4ulicher-vernunft/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Es war kein geringerer als der große Georg Christoph Lichtenberg, der in&#xA;den 70er Jahren des 18. Jahrhunderts in seinem Sudelbuch diesen&#xA;lakonischen Satz notierte: »Bemühe dich, nicht unter deiner Zeit zu&#xA;sein.« (D 474) Leicht gesagt, möchte man ihm antworten. Denn es wird&#xA;immer schwieriger, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. War vor wenigen&#xA;Jahren das iPhone der letzte Schrei und rief bis neulich noch alle Welt&#xA;begierig nach der Google-Brille, so ist heute das autonome Auto die Sau,&#xA;die durchs Dorf getrieben wird. Vorgestern erfuhr man noch aus der&#xA;Zeitung, was in der Welt so alles falsch lief, gestern zappte man dafür&#xA;durchs TV-Programm und heute scrollt man durch seinen Stream im Social&#xA;Web. Vor 30 Jahren waren die Grünen mit ihren Flugblättern aus&#xA;Recyclingpapier das enfant terrible der deutschen Politik, vor fünf&#xA;Jahren waren es die Piraten mit ihrem Demokratie-Upgrade Liquid&#xA;Feedback. Heute krakeelen bloß noch verwahrloste Spießbürger durch die&#xA;Straßen. Wer nicht höllisch aufpasst, sinkt ganz schnell unter seine&#xA;Zeit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Verdopplung der Welt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/die-verdopplung-der-welt/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Es war einmal zu einer Zeit, die man heute das Aurignacien nennt, da saß&#xA;ein Mensch in einer Höhle unweit eines großen Flusses, der, da es Winter&#xA;war, fast völlig zugefroren war. Mit einem Tierfell vor der Kälte&#xA;geschützt, hielt der Mensch einen Mammutstoßzahn in seinen klammen&#xA;Fingern und betrachtete ihn von allen Seiten. Das Licht des Lagerfeuers&#xA;warf unheimliche Schatten über das helle Elfenbein. Aus einem&#xA;Lederbeutel an seinem Gürtel fingerte der Mensch einen Feuerstein&#xA;hervor. Er prüfte die scharfe Klinge und begann dann, langsam den&#xA;Schatten des Feuers folgend, die Gestalt aus dem Elfenbein zu befreien.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Wahrheit auf Papier</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/die-wahrheit-auf-papier/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/die-wahrheit-auf-papier/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ob sich Lichtenberg der unfreiwilligen Selbstbezüglichkeit seiner Aussage bewusst war, als er dies in sein Sudelbuch schrieb? »Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.« (E 196) Hat hier Wahrheit unbeschadet ihren Weg aufs Papier gefunden oder kam ihr etwas dazwischen? Gern würde ich mich für Lichtenberg verbürgen. Aber Lichtenberg selbst begegnete seine eigenen Gedanken bereits nach wenigen Jahren wie denen eines Fremden. So schrieb er später: »Wenn ich zuweilen in einem meiner alten Gedankenbücher einen guten Gedanken von mir lese, so wundere ich mich, wie er mir und meinem System so fremd hat werden können, und freue mich nun so darüber, wie über einen Gedanken eines meiner &lt;em&gt;Vorfahren&lt;/em&gt;. (K 44) Soweit wie Baudelaire, der, seine Meinung zu ändern oder sich gar selbst zu widersprechen, als ein Vergnügen empfand, auf das er niemals verzichten würde, ging Lichtenberg freilich nicht. Er war Wissenschaftler, kein Dandy. Würde er heute leben und wäre er psychoanalytisch geschult, käme auf die Frage nach der Wahrheit und dem Papier sicher ein Achselzucken zurück: »Kann ich es wissen?«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziale Plastik – Gesellschaftsutopie als Kunstwerk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/soziale-plastik-gesellschaftsutopie-als-kunstwerk/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Nach dem Tode von Joseph Beuys im Jahr 1986 ist es stiller um die&#xA;&lt;em&gt;Soziale Plastik&lt;/em&gt; geworden, einen Begriff, den Beuys im Zusammenhang mit&#xA;seinem &lt;em&gt;erweiterten Kunstbegriff&lt;/em&gt; prägte. Ohne die starke mediale&#xA;Präsenz der charismatischen Künstlerpersönlichkeit verschwand seine&#xA;Kunst- und Gesellschaftstheorie aus dem Blickfeld der breiten&#xA;Öffentlichkeit und trat gemeinsam mit seinen Werken unter dem Label&#xA;›Klassische Moderne‹ den Weg ins Museum an.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Zwar knüpften jüngere&#xA;Künstler an seine Ideen an, aber bis auf den Theaterregisseur und&#xA;Filmemacher Christoph Schlingensief konnte keiner auch nur eine&#xA;annähernd so große Wirkung wie Beuys erzielen. Gleichzeitig erweist sich&#xA;der erweiterte Kunstbegriff bei der Beurteilung der alternativen&#xA;Kunstszene als fruchtbar. So beschreibt Mareen Scholl das Kulturfestival&#xA;»48 Stunden Neukölln« als gemeinschaftliche Arbeit an einer Soziale&#xA;Plastik.&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Politische Aktivisten und engagierte Aktionskünstler wie&#xA;zum Beispiel das ›Zentrum für politische Schönheit‹&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; stehen – wenn&#xA;auch nicht immer explizit – in der Tradition der späten Beuys&amp;rsquo;schen&#xA;Aktionskunst wie vor allem dem Projekt »7000 Eichen – Stadtverwaldung&#xA;statt Stadtverwaltung«.&lt;sup id=&#34;fnref:4&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:4&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;4&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziale Plastik – Politik als Kunst</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/soziale-plastik-politik-als-kunst/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/soziale-plastik-politik-als-kunst/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die &lt;em&gt;Soziale Plastik&lt;/em&gt; ist älter als die erste Skulptur im engeren&#xA;künstlerischen Sinne. Denn bevor der Mensch daran ging, der Materie eine&#xA;Form einzuprägen, modellierte er bereits sein soziales Zusammenleben.&#xA;Die ältesten Kunstwerke der Menschheit, wie der Löwenmensch aus der&#xA;Stadel-Höhle am Hohlenstein im Lonetal, verweisen schon auf eine&#xA;gegliederte Sozialstruktur innerhalb der frühen menschlichen&#xA;Gemeinschaften. Die Elfenbeinplastik aus der jüngeren Altsteinzeit zeigt&#xA;vermutlich einen tanzenden Schamanen, der ein Löwenfell übergezogen hat&#xA;und eine rituelle Handlung vollführt. Dies lässt darauf schließen, dass&#xA;der Künstler des Löwenmenschen bereits eine Gemeinschaft vor Augen&#xA;hatte, in der einzelne Personen als Mittler zum Tier- und Geisterreich&#xA;eine herausgehobene Stellung inne hatten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich habe fertig! Die nächsten Wahlen finden ohne mich statt!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/29/ich-habe-fertig-die-n%C3%A4chsten-wahlen-finden-ohne-mich-statt/</link>
      <pubDate>Sun, 29 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/03/29/ich-habe-fertig-die-n%C3%A4chsten-wahlen-finden-ohne-mich-statt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Verhasste Politiker, ich bin durch mit der Demokratie. Ihr habt den stillschweigenden Gesellschaftsvertrag, auf dem jede Demokratie aufbaut, einseitig aufgekündigt. Deshalb bin ich jetzt raus und werde euch nie wieder wählen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Joseph Beuys. Kommentierte Bibliografie</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2015/03/04/joseph-beuys-kommentierte-literaturliste/</link>
      <pubDate>Wed, 04 Mar 2015 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2015/03/04/joseph-beuys-kommentierte-literaturliste/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer das Sudelbuch aufmerksam liest, hat bemerkt, dass ich mich seit einiger Zeit intensiv mit Joseph Beuys und dem Begriff der Sozialen Plastik beschäftige. Nach einigen Vorarbeiten, wie &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2014/12/03/beuys-und-die-piratenpartei/&#34;&gt;›Beuys und die Piratenpartei‹&lt;/a&gt; und dem für die Entwicklung des Sudelbuchs programmatischen Textes &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2014/12/13/dass-dann-alles-anders-werden-m%C3%BCsste/&#34;&gt;›…dass dann alles anders werden müsste‹&lt;/a&gt;, entstand mit &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/soziale-plastik-gesellschaftsutopie-als-kunstwerk/&#34;&gt;›Soziale Plastik – Gesellschaftsutopie als Kunst‹&lt;/a&gt; ein erster Essay über den Erweiterten Kunstbegriff von Beuys. Es folgten die beiden Essays &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2015/03/31/soziale-plastik-politik-als-kunst/&#34;&gt;Soziale Plastik – Politik als Kunst&lt;/a&gt; und &lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2015/04/07/soziale-plastik-die-kunst-der-allmende/&#34;&gt;Soziale Plastik – die Kunst der Allmende&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Verwahrlosten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/12/27/die-verwahrlosten/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Dec 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/12/27/die-verwahrlosten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Pegida offenbart die kulturelle, psychische, soziale und geistige&#xA;Verwahrlosung unserer Gesellschaft.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Verwahrlosen&lt;/em&gt; war ursprünglich ein transitives Verb und sagte so viel&#xA;wie &lt;em&gt;jemanden unachtsam behandeln&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;etwas unachtsam betreiben&lt;/em&gt;. Das&#xA;spätmittelhochdeutsche &lt;em&gt;warlōs&lt;/em&gt; bedeutete &lt;em&gt;nicht beachtet&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;nicht&#xA;wahrgenommen&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;unbewusst&lt;/em&gt;. Wer verwahrlost, verliert die Achtung. Die&#xA;Achtung vor den Menschen, vor den Dingen, die Achtung vor der Wahrheit&#xA;und dem aufrichtigen Denken. Wer verwahrlost, denkt unachtsam, handelt&#xA;unachtsam und fühlt unachtsam. Wer verwahrlost, beachtet nicht und nimmt&#xA;nicht wahr.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>…dass dann alles anders werden müsste</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/12/13/dass-dann-alles-anders-werden-m%C3%BCsste/</link>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/12/13/dass-dann-alles-anders-werden-m%C3%BCsste/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Joseph Beuys erzählte, dass er mit fünf Jahren das Gefühl gehabt hätte,&#xA;von der Erde abtreten zu müssen. »Ich wollte von der Erde verschwinden«,&#xA;soll er gesagt haben. 1980 fragt ihn Hermann Schreiber in einem Gespräch&#xA;in der Sendereihe ›Lebensläufe‹, ob er heute für dieses&#xA;Schlüsselerlebnis eine andere Erklärung habe, als die, die er einmal&#xA;selbst gegeben habe, dass er &lt;em&gt;vielleicht ein wenig abnorm gewesen sei&lt;/em&gt;:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Beuys und die Piratenpartei</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/12/03/beuys-und-die-piratenpartei/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Dec 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/12/03/beuys-und-die-piratenpartei/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;politik-als-soziale-plastik&#34;&gt;Politik als Soziale Plastik&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Joseph Beuys hat mehrmals versucht, durch die Gründung einer Partei eine&#xA;Soziale Plastik zu gestalten. 1967 gründete er, unterstützt von einigen&#xA;seiner Studenten in der Düsseldorfer Kunstakademie, als Reaktion auf den&#xA;Mord an Benno Ohnesorg die Deutsche Studentenpartei. Sie wurde bereits&#xA;kurze Zeit später in ›FluxusZoneWest‹ umbenannt. 1970 folgte mit der&#xA;›Partei für Nichtwähler. Freie Volksabstimmung‹ die nächste Gründung und&#xA;1971 gründete er die ›Organisation für direkte Demokratie‹. Fünf Jahre&#xA;später prägte er das berühmte, heute wieder sehr aktuelle Zitat: »Das&#xA;System ist kriminell, der Staat zum Feind des Menschen geworden!« Und in&#xA;einem Akt der Selbstverteidigung tritt er 1976 als Kandidat der&#xA;»Aktionsgemeinschaft unabhängiger Demokraten (AUD)« in seinem Wahlkreis&#xA;in Düsseldorf-Oberkassel zur Bundestagswahl an. 1979 war er&#xA;Direktkandidat der NRW-Grünen bei der ersten Wahl zum Europäischen&#xA;Parlament und 1980 nahm er am Gründungsparteitag der Grünen teil. Sein&#xA;Verhältnis zu den Grünen entwickelte sich jedoch problematisch. Sie&#xA;bremsten ihn aus und stellten ihn 1983 schließlich kalt, indem sie ihm&#xA;einen aussichtsreichen Listenplatz für die Bundestagswahl verweigerten.&#xA;An seiner letzten Parteigründung, der Gründung der Piratenpartei, war&#xA;Joseph Beuys als toter Hase beteiligt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Entschleunigung im Web</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/11/11/entschleunigung-im-web/</link>
      <pubDate>Tue, 11 Nov 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/11/11/entschleunigung-im-web/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Internet zerstört unsere Aufmerksamkeit. Es lässt uns mit fiebriger Nervosität von einer Attraktion zur nächsten springen. Die Aufmerksamkeitsspanne, die wir für einen Gedanken aufbringen, nähert sich dem Nullpunkt. Wir verweilen drei Sekunden bei einem Bild, das uns interessiert. Und wehe dem Satz, der länger ist als ein Tweet!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Genitalverstümmelung oder Eizelleneinfrierung?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/10/15/genitalverst%C3%BCmmelung-oder-eizelleneinfrierung/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Oct 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/10/15/genitalverst%C3%BCmmelung-oder-eizelleneinfrierung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Apple und Facebook zahlen ihren weiblichen Mitarbeiterinnen das&#xA;Einfrieren ihrer Eizellen, damit sie nach dem Ausscheiden aus dem&#xA;Berufsleben Kinder kriegen können. Erinnert ein wenig an die&#xA;Genitalverstümmelung in anderen barbarischen Gesellschaften.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nimm doch mal wieder das Pferd!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/08/15/nimm-doch-mal-wieder-das-pferd/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/08/15/nimm-doch-mal-wieder-das-pferd/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein Mann, der mir sagt, ich solle doch mal wieder in meiner örtlichen&#xA;Buchhandlung einkaufen, um Amazons Monopolstellung zu untergraben, kommt&#xA;mir vor, wie ein viktorianischer Zeitgenosse, der seinen Mitmenschen&#xA;empfiehlt, doch mal wieder das Pferd zu satteln, um den Vormarsch der&#xA;stinkenden und lärmenden Automobile zu verhindern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Piratenpartei will die falschen Probleme lösen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/08/10/die-piratenpartei-will-die-falschen-probleme-l%C3%B6sen/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Aug 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/08/10/die-piratenpartei-will-die-falschen-probleme-l%C3%B6sen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seitdem die Piratenpartei versucht, die falschen Probleme lösen zu&#xA;wollen, geht es mit ihr bergab.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nach langer Zeit war die Piratenpartei mal wieder in den Schlagzeilen,&#xA;als sie ankündigte ihre Mitglieder per Brief (das ist das mit den&#xA;Briefmarken) zu befragen, um den Richtungsstreit zu entscheiden. Ein&#xA;tieferer Fall ist bei einer Partei, die angetreten war, um unserem Land&#xA;ein digitales Demokratie-Update zu verschaffen, wohl kaum denkbar.&#xA;Entsprechend heftig ist die Häme. Dieser Rückfall in die Zeiten von&#xA;Politik 1.0 ist leider nur das letzte Glied in einer Kette von&#xA;Ereignissen, die zeigen, dass die Piraten völlig die Orientierung&#xA;verloren haben. Als ich meine Entgeisterung über die Mitgliederbefragung&#xA;1.0 auf Twitter kund tag, fragte mich ein Freund: »Also, what&amp;rsquo;s&#xA;next?«&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Liber Vitae</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/08/05/liber-vitae/</link>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/08/05/liber-vitae/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Massenüberwachung lässt die mittelalterliche Vorstellung vom ›liber&#xA;vitae‹ grausame Wirklichkeit werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Apokalypse, das Ende aller Zeiten, war im christlichen Abendland&#xA;nicht immer mit der Vorstellung von einem Gericht verbunden, schreibt&#xA;Philippe Ariès in seiner Geschichte des Todes. Diesen naiven Optimismus&#xA;teilt das frühe Internet mit dem frühen Christentum. Im frühen&#xA;Mittelalter glaubten die Menschen, die Toten schliefen bis zur&#xA;Wiederkehr Christi, wenn alle Gläubigen wieder auferstehen würden. Die&#xA;Apokalypse des Johannes verdeckte noch das 25. Kapitel des&#xA;Matthäus-Evangeliums. Erst ab dem 12. Jahrhundert finden sich&#xA;Darstellungen eines Gerichts, in denen der Erzengel Michael die Seelen&#xA;auf eine Waage legt und die Gerechten ins Himmelreich auffahren, während&#xA;die Sünder in die Hölle hinabrauschen. Selbst Kirchenmänner konnte die&#xA;ewige Verdammnis treffen. »Die alte Gleichstellung von Gäubigen und&#xA;Heiligen ist damit zunichte geworden. Keiner aus dem Volke Gottes ist&#xA;seines Heils mehr sicher, nicht einmal die, die der profanen Welt die&#xA;Einsamkeit der Klöster vorgezogen haben.«&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lasst uns eine Privatwährung schaffen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/06/25/lasst-uns-eine-privatw%C3%A4hrung-schaffen/</link>
      <pubDate>Wed, 25 Jun 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Alle Welt prophezeit gerade den Untergang des Euros sowie der globalen&#xA;Finanzwirtschaft. Aber ich sage: was fällt, das soll man auch noch&#xA;stoßen! Doch wir sollten eine Alternative parat haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kulturtechniken 2.0: Kommandozeile, Texteditor, Versionskontrolle</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/06/13/kulturtechniken-2-0/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Jun 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/06/13/kulturtechniken-2-0/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Drei Defizite hindern Menschen daran, Computer effektiv, effizient und&#xA;selbstbestimmt zu benutzen. Sie fürchten die Kommandozeile, übersehen&#xA;den Texteditor und haben keine Ahnung, wozu man eine Versionskontrolle&#xA;braucht. Die Kommandozeile, der Texteditor und die Versionskontrolle&#xA;gehören deshalb auf den Lehrplan aller Schulen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alternativen zur Theatertreppe</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/05/28/alternativen-zur-theatertreppe/</link>
      <pubDate>Wed, 28 May 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/05/28/alternativen-zur-theatertreppe/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als die Treppentrolle merkten, dass sie ihr Treppenreferendum wohl&#xA;verlieren würden, haben sie schnell den Kompromissvorschlag der&#xA;weichgekochten Verwaltung akzeptiert, der eine Alternative zur&#xA;Theatertreppe vorsieht. Doch wie könnte diese aussehen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Absoluter Film und die Demoscene</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/05/11/absoluter-film-und-die-demoscene/</link>
      <pubDate>Sun, 11 May 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;faszinierende-übereinstimmungen-zwischen-dem-absoluten-film-der-frühen-20er-jahre-und-den-werken-der-demoscene&#34;&gt;Faszinierende Übereinstimmungen zwischen dem absoluten Film der frühen 20er Jahre und den Werken der Demoscene.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;hans-richter-rhythmus-1921&#34;&gt;Hans Richter: Rhythmus (1921)&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;In den frühen 20er Jahren schuf Hans Richter&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; eine Reihe von&#xA;experimentellen Filmen, die von der absoluten Kunst inspiriert&#xA;waren.&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Die absolute Kunst von Tatlin, Malewitsch, Mondrian,&#xA;Schwitters und Man Ray war aus dem Expressionismus erwachsen, der&#xA;seinerseits mit dem Impressionismus gebrochen hatte und dessen&#xA;Psychologismus bekämpfte. Die absolute Kunst wurde als konsequente&#xA;Fortführung des Expressionismus gesehen. Rudolf Kurtz schreibt dazu in&#xA;seinem Buch »Expressionismus und Film« (1926):&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Open Source Organisations should leave the USA</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/05/08/open-source-organisations-should-leave-the-usa/</link>
      <pubDate>Thu, 08 May 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;The USA abuse the internet to spy on every citizen of every nation in&#xA;the world. They built a disgusting surveillance apparatus to record and&#xA;store our private communications. They destroy privacy, democracy and&#xA;freedom. They want to control our thoughts, to undermine free speech and&#xA;to enslave the rest of the world. And they use Open Source Software to&#xA;do this. It is time to leave a country which surpassed the threshold and&#xA;became a totalitarian surveillance state.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziokratie in der Politik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/04/18/soziokratie-in-der-politik/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Apr 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/04/18/soziokratie-in-der-politik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gegen die Soziokratie – oder um genauer zu sein gegen die soziokratische&#xA;Kreismethode wird oft ins Feld geführt, dass Konsent-Entscheidungen in&#xA;kleinen Gruppen möglich, in großen dagegen unmöglich seien. Das Problem&#xA;ist, dass alle, die zum ersten Mal von der Soziokratie hören, einfach&#xA;die Entscheidungsgruppe, also den Kreis, ins nationale aufblasen und&#xA;dann sagen: Wie willst du 80 Millionen Menschen unter einen Hut&#xA;bekommen? Es ist deshalb nötig, die Methode noch einmal genauer zu&#xA;erklären und eine mögliche Anwendung im politischen Raum zu diskutieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kunst des Politikers besteht darin,…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/04/10/die-kunst-des-politikers-besteht-darin/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;… die Anweisungen der 1 % so umzusetzen, dass ihn die 99 %&#xA;wiederwählen.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Demokratie ist eigentlich viel zu schade fürs Volk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/04/03/die-demokratie-ist-eigentlich-viel-zu-schade-f%C3%BCrs-volk/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Apr 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2014/04/03/die-demokratie-ist-eigentlich-viel-zu-schade-f%C3%BCrs-volk/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der Demokratie entscheidet die Mehrheit. Für den Einsichtigen ist&#xA;hier Schluss, denn die Mehrheit ist bekanntlich strunzdumm. Der Aufwand,&#xA;den die 1 % treiben müssen, um aus dieser Dummheit Kapital zu schlagen,&#xA;ist verschwindend gering. Im Grunde genügen ein paar Boulevardblättchen,&#xA;um zu gewährleisten, dass das Volk bloß Lakaien der 1 % wählt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vier Wochen Mailbox.org</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/03/19/vier-wochen-mailbox-org/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Mar 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Meine ersten Erfahrungen mit dem neuen E-Mail-Anbieter aus Berlin.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Als Peer Heinlein vor knapp vier Wochen den kostenpflichtigen&#xA;Open-Xchange-Service Mailbox.org freischaltete, habe ich nicht lange&#xA;gezögert. Noch während ich die Meldung von dem Startschuss las, habe ich&#xA;mir ein kostenloses Testkonto eingerichtet. Denn der neue Dienst für&#xA;mehr Privatsphäre im Internet rannte bei mir offene Türen ein. Seitdem&#xA;Edward Snowden aufdeckte, mit welcher Dreistigkeit der amerikanische&#xA;Geheimdienst unsere Kommunikation überwacht und sich dabei auch der&#xA;Kooperationsbereitschaft der großen Internetfirmen bedient, stelle ich&#xA;mein Kommunikationsverhalten Schritt für Schritt&#xA;um.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>1914: Gehe zurück auf Los!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/03/15/1914-gehe-zur%C3%BCck-auf-los/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Mar 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Seitdem sich die Revolution in der Ukraine zur Krimkrise ausgeweitet&#xA;hat, warnen viele Leute vor einem Rückfall in den Kalten Krieg. Dabei&#xA;sagen die Würfel der Geschichte gerade etwas ganz anderes: Gehe zurück&#xA;auf Los! Gehe zurück ins Jahr 1914.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Holt euch die Kohle!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/03/10/holt-euch-die-kohle/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Mar 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Das private Vermögen der Deutschen ist fünfmal so hoch wie die Schulden&#xA;aller öffentlichen Haushalte. Und es wächst 60-mal so schnell.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Anfang März stellte die Gewerkschaft Verdi fest, dass die Deutschen die&#xA;Zehn-Billionen-Grenze geknackt&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; haben. 10 Billionen Euro besitzen die&#xA;Vermögenden in Deutschland. Mehr als ein Drittel davon gehört den 1 %.&#xA;Und das Vermögen wächst 60-mal so schnell wie die öffentlichen Schulden.&#xA;Jede Sekunde werden die Reichen und Superreichen in Deutschland 10.000&#xA;EUR reicher.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich will nicht bekennen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/03/03/ich-will-nicht-bekennen/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Mar 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Es gibt zwei Arten von Parteien: Versorgungsgemeinschaften und&#xA;Glaubensgemeinschaften. Die Piratenpartei wollte weder das eine, noch&#xA;das andere sein.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Reine Versorgungsgemeinschaften wie die Union oder die FDP verfolgen&#xA;klare Ziele. Sie wollen möglichst viele ihrer Mitglieder vor während und&#xA;nach ihrer politischer Karriere in lukrative Posten bringen. Es beginnt&#xA;mit Vergünstigungen beim Erwerb eines Doktortitels und endet nach einer&#xA;ordentlichen Parteikarriere auf dem Vorstandsposten eines großen&#xA;Unternehmens oder einer großen internationalen Organisation. Sie&#xA;zeichnen sich durch innerparteiliche Toleranz aus. Sie interessieren&#xA;sich nicht für das Privatleben oder die private Steuererklärung ihrer&#xA;Mitglieder solange beides unter der Decke bleibt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Weltgebäude</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/01/30/das-weltgeb%C3%A4ude/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Jan 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;verschollene-worte-erster-fund&#34;&gt;Verschollene Worte, erster Fund&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Sind wir nicht auch ein Weltgebäude und eines, das wir besser kennen,&#xA;wenigstens besser kennen sollten, als das Firmament?«&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Diese Notiz von&#xA;Lichtenberg in Heft L hätte ich gestern Abend fast überlesen, als mir&#xA;plötzlich aufging, dass ich unter dem literarischen Schutt von etwas&#xA;mehr als zweihundert Jahren ein lange verschollenes Wort gefunden hatte.&#xA;Weltgebäude – das sagt und denkt heute niemand mehr. Dabei war das Wort&#xA;vor zwei Jahrhunderten, als eben dieses Weltgebäude durch die Kritische&#xA;Philosophie zusammenbrach, noch in aller Munde. Es wurde in der Kirche,&#xA;im Alltag und in der Literatur immer dann gebraucht – wenn es ernst&#xA;werden sollte. Dem ersten Blumenstück seines Siebenkäs gab Jean Paul&#xA;1796 einen Titel von nie wieder erreichter Abgründigkeit: ›Rede des&#xA;toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei‹. Der Titel ist&#xA;so erschütternd, dass Jean Paul ihn mit einer Fußnote versieht:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Treppe</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2014/01/16/die-treppe/</link>
      <pubDate>Thu, 16 Jan 2014 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Solinger stehen sich wieder einmal selbst im Weg und torpedieren&#xA;eine Idee, die überall sonst auf der Welt mit Begeisterung aufgenommen&#xA;würde.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Konrad-Adenauer-Straße in Solingen wurde in einer Zeit, als jede&#xA;Stadt autogerecht werden musste, zu einer vierspurigen Straße ausgebaut,&#xA;die seither einen ganzen Stadtteil, die Nordstadt, in zwei Hälften&#xA;zerschneidet. Die Straße ist eine der wichtigsten innerstädtischen&#xA;Hauptverkehrsadern Solingens und entsprechend stark befahren. Für den&#xA;Stadtteil ist so eine Straße ein Fluch, und die Nordstadt ist deshalb&#xA;seit Jahrzehnten das Sorgenkind der kommunalen Politik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Bürgerticket-Genossenschaft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/12/17/die-b%C3%BCrgerticket-genossenschaft/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Dec 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/12/17/die-b%C3%BCrgerticket-genossenschaft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein preisgünstiges Ticket für alle, so günstig wie das Semesterticket&#xA;für Studenten: das wünschen sich nicht nur viele Bürger, das wäre auch&#xA;der Anfang einer echten Verkehrswende. Doch wer soll darüber mit den&#xA;Verkehrsverbünden verhandeln? Die Politik verweigert sich, der einzelne&#xA;Bürger ist machtlos. Aber viele Bürger, organisiert in einer&#xA;Genossenschaft, können das Bürgerticket Wirklichkeit werden lassen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Insel des zweiten Gesichts</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/10/29/die-insel-des-zweiten-gesichts/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Oct 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;notizen-zu-albert-vigoleis-thelen&#34;&gt;Notizen zu Albert Vigoleis Thelen&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am 28. September 2013 lernte ich in einer der wenigen Radiosendungen,&#xA;die mich mit dem GEZ-Regime versöhnen könnten, wenn es denn mehr von&#xA;ihnen gäbe, den Namen Albert Vigoleis Thelen kennen.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Das&#xA;WDR-Zeitzeichen berichtete über den vor einhundertundzehn Jahren in&#xA;Süchteln am Niederrhein geborenen Schriftsteller und seinen Roman ›Die&#xA;Insel des zweiten Gesichts‹.&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unzeitgemäße Betrachtungen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/10/21/unzeitgem%C3%A4%C3%9Fe-betrachtungen/</link>
      <pubDate>Mon, 21 Oct 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/10/21/unzeitgem%C3%A4%C3%9Fe-betrachtungen/</guid>
      <description>&lt;h1 id=&#34;was-mir-im-wahlkampf-auffiel&#34;&gt;Was mir im Wahlkampf auffiel&lt;/h1&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;die-lobbyisten&#34;&gt;Die Lobbyisten&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Als Direktkandidat wird man sofort von Lobbyisten bedrängt. Das war&#xA;schon im Landtagswahlkampf&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; so. Bei der Bundestagswahl nahm das&#xA;Gedränge jedoch sehr viel größere Ausmaße an. Täglich bekam ich Post von&#xA;einem Verband oder einem Verein. Natürlich wusste ich, dass drei&#xA;Deutsche einen Verein machen, aber ich war doch überrascht, wie viele&#xA;Vereine und Organisationen sich in Deutschland um jedes nur erdenkliche&#xA;Anliegen kümmern. Die Meisten davon sind seriös und setzen sich für&#xA;wünschenswerte Ziele wie den Erhalt der Umwelt, eine soziale&#xA;Gesellschaft oder die Förderung innovativer Technologien ein. Dennoch&#xA;sind sie als Lobbyisten in eigener Sache unterwegs. Und der&#xA;Arbeitsaufwand, um ihre Fragen und Wahlprüfsteine zu beantworten, ist&#xA;enorm.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weder Koch noch Kellner</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/10/01/weder-koch-noch-kellner/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Oct 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/10/01/weder-koch-noch-kellner/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;darum-scheiterte-die-piratenpartei-an-der-5-prozent-hürde&#34;&gt;Darum scheiterte die Piratenpartei an der 5-Prozent-Hürde&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Landauf, landab fragen sich die Piraten, warum sie bei der&#xA;Bundestagswahl so schlecht abgeschnitten haben. Die Antworten sind meist&#xA;ebenso richtig wie trivial. Es gab kein klares Profil, keine&#xA;Sympathieträger in der ersten Reihe, keine positiven Emotionen, keine&#xA;Aufbruchstimmung, keinen Zukunftsoptimismus, kein gesundes&#xA;Selbstbewusstsein. Stattdessen gab es, besonders im letzten Jahr, viel&#xA;miese Stimmung, offen ausgetragene Machtkämpfe und ein Spitzenpersonal,&#xA;das, gelinde gesagt, eher zum Weglaufen war. Das ist, wie gesagt, alles&#xA;richtig und alles furchtbar trivial. Trivial ist es, weil diese Analyse&#xA;den Wähler als das nimmt, was er ist: als Konsument. Man könnte auch&#xA;weniger schmeichelhafte Worte finden. Der Wähler ist wie ein Gast im&#xA;Wirtshaus, der auf die Menükarte guckt und dann seine Wahl trifft. Und&#xA;diesmal war das Gericht der Piraten wohl nicht verlockend genug.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die NSA-Affäre ist einfach eine Nummer zu groß</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/09/23/die-nsa-aff%C3%A4re-ist-einfach-eine-nummer-zu-gro%C3%9F/</link>
      <pubDate>Mon, 23 Sep 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/09/23/die-nsa-aff%C3%A4re-ist-einfach-eine-nummer-zu-gro%C3%9F/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;warum-waren-snowden-und-die-nsa-affäre-kein-rückenwind-für-die-piraten&#34;&gt;Warum waren Snowden und die NSA-Affäre kein Rückenwind für die Piraten?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Als Direktkandidat wurde ich oft nach unserer Position in der NSA-Affäre&#xA;gefragt. Und wenn ich nicht danach gefragt wurde, antwortete ich&#xA;ungefragt. Niemand, kein Journalist, kein Bürger, ja nicht einmal der&#xA;politische Gegner widersprachen mir, wenn ich die Überwachung als die&#xA;größte Bedrohung der Freiheit und der Demokratie seit dem Ende des&#xA;Zweiten Weltkriegs bezeichnete. Nicht einmal dann, wenn ich richtig&#xA;pathetisch wurde, und von Staatskrise, Staatsstreich und Landesverrat&#xA;redete, widersprach man mir. Jeder hat verstanden, was hier gerade&#xA;passiert. Aber niemand glaubt, dass jemand, der mit nackten Füßen in&#xA;Gesundheitssandalen im Fernsehen auftritt, von Hartz-IV lebt und&#xA;irgendwas mit Theater macht, Bürger und Unternehmen vor der größten&#xA;Militärmacht der Welt in Schutz nehmen kann. Die NSA-Affäre ist eine&#xA;Nummer zu groß für uns.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Bürger unter Generalverdacht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/09/12/der-b%C3%BCrger-unter-generalverdacht/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Sep 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/09/12/der-b%C3%BCrger-unter-generalverdacht/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;tldr-der-staat-misstraut-dem-bürger-in-allen-bereichen--überwachung-und-schikane-sind-die-folge&#34;&gt;tl;dr Der Staat misstraut dem Bürger in allen Bereichen – Überwachung und Schikane sind die Folge.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auf einem Wahlplakat der Piraten heißt es: »Warum will der Staat wissen,&#xA;dass ich nichts zu verbergen habe?« Die Frage ist berechtigt. Warum&#xA;stellt der Staat alle Bürger unter Generalverdacht? Warum will der Staat&#xA;alle unsere E-Mails lesen, alle unsere Telefonate abhören und&#xA;mitschneiden? Warum will der Staat wissen, mit wem wir wann von wo aus&#xA;telefonieren? Um Verbrechen aufzuklären, ist ein solcher Einbruch in die&#xA;Privatsphäre der Bürger nicht nötig. Warum also? Weil er uns allen&#xA;grundsätzlich misstraut?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich will meinem Staat wieder vertrauen können!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/08/06/ich-will-meinem-staat-wieder-vertrauen-k%C3%B6nnen/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Aug 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ich will meinem Staat wieder vertrauen können! Diesen Satz habe ich zu&#xA;meinem persönlichen Wahlkampfslogan auserkoren, denn er drückt meine&#xA;Motivation in die Politik zu gehen, sehr gut aus. Ich kann meinem Staat&#xA;nicht mehr vertrauen und damit meine ich den Staat als Ganzes. Es geht&#xA;nicht nur um Politiker oder Parteien, die für eine Wahlkampfspende den&#xA;Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen senken. Wäre das Problem auf&#xA;die 3-Prozent-Klientel-Partei FDP beschränkt, die nur durch&#xA;Leihstimmentransfusion seit Jahrzehnten am Leben erhalten wird, dann&#xA;wäre unser Staat kerngesund. Leider geht es tiefer. Sehr viel tiefer.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mehr als ein Hauch von Weimar</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/23/mehr-als-ein-hauch-von-weimar/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn die Demokraten kapitulieren oder – noch schlimmer – gleichgültig&#xA;bleiben, hat die Diktatur gewonnen. Eine Demokratie in eine Diktatur zu&#xA;verwandeln, braucht wenige Wochen. Der Weg zurück in die Demokratie kann&#xA;Jahrzehnte dauern und zahllose Opfern fordern. Überlegt es euch also&#xA;gut, ob ihr nichts zu verbergen habt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Diese E-Mail und alle Anhänge enthalten vertrauliche…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/19/diese-e-mail-und-alle-anh%C3%A4nge-enthalten-vertrauliche/</link>
      <pubDate>Fri, 19 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/07/19/diese-e-mail-und-alle-anh%C3%A4nge-enthalten-vertrauliche/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Was haben wir gelacht über diese dämliche Bemerkung am Ende mancher&#xA;E-Mails:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;pre&gt;&lt;code&gt;**********************************************************************&#xA;Diese E-Mail und alle Anhänge enthalten vertrauliche und/oder rechtlich&#xA;geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der richtige Adressat sind oder&#xA;diese E-Mail irrtümlich erhalten haben, informieren Sie bitte sofort den&#xA;Absender und vernichten Sie diese Mail. Das unerlaubte Kopieren sowie die&#xA;unbefugte Weitergabe dieser Mail ist nicht gestattet.&#xA;**********************************************************************&#xA;&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;&#xA;&lt;p&gt;Inzwischen wissen wir, dass das Internet für diese Nutzer kein Neuland&#xA;war. Nein, sie waren uns sogar voraus. Sie wussten, dass die Amerikaner und&#xA;Briten unsere E-Mails abfangen, auswerten und an die US-Konkurrenz&#xA;weiterleiten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schutzräume für die Freiheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/18/schutzr%C3%A4ume-f%C3%BCr-die-freiheit/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Um die Sache der Freiheit ist es heute schlechter bestellt als jemals&#xA;zuvor.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Edward Snowden musste vor dem US-Regime fliehen, weil er verraten hat,&#xA;dass es weltweit die gesamte Internet-Kommunikation überwacht&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; und&#xA;sich dabei der Hilfe großer IT-Firmen wie Microsoft, Google, Apple und&#xA;Facebook bedient. Nun sitzt er im Moskauer Flughafen fest und ist auf&#xA;die Gnade eines Diktators angewiesen, der gerade den kritischen Blogger&#xA;Nawalny von einem Marionetten-Gericht wegen der Unterschlagung von&#xA;10.000 Festmeter Holz&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; schuldig sprechen ließ. Man fühlt sich ob des&#xA;romantischen Anklagepunktes in zaristische Zeiten zurückversetzt. Nach&#xA;Deutschland kann Snowden ebenfalls nicht, da unsere Regierung mit dem&#xA;US-Regime kollaboriert und bei uns Menschen, die Missstände aufdecken,&#xA;in der politischen Psychiatrie landen.&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kostenloses E-Book über Freiheit, Gemeinwohl, Transparenz und Vernunft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/13/kostenloses-e-book-%C3%BCber-freiheit-gemeinwohl-transparenz-und-vernunft/</link>
      <pubDate>Sat, 13 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/07/13/kostenloses-e-book-%C3%BCber-freiheit-gemeinwohl-transparenz-und-vernunft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute möchte ich ein E-Book empfehlen, das man sich kostenlos&#xA;herunterladen kann. Das Außergewöhnliche an dem Buch ist jedoch nicht&#xA;die Tatsache, dass man es frei kopieren und weiterverteilen kann. Das&#xA;Besondere an dem Buch ist, dass es ungezählte Autoren hat und dennoch&#xA;wie aus einem Guss wirkt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nur bedingt souverän</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/09/nur-bedingt-souver%C3%A4n/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Immer mehr Menschen fragen sich, wie es die Bundesregierung zulassen&#xA;konnte, dass die elektronische Kommunikation unbescholtener Bürger rund&#xA;um die Uhr durch ausländische Geheimdienste überwacht wird. Die Antwort&#xA;ist so einfach wie beschämend. Deutschland ist nur bedingt souverän.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>»Überwachung ist Sieg für unsere Bürgerrechte«</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/08/%C3%BCberwachung-ist-sieg-f%C3%BCr-unsere-b%C3%BCrgerrechte/</link>
      <pubDate>Mon, 08 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/07/08/%C3%BCberwachung-ist-sieg-f%C3%BCr-unsere-b%C3%BCrgerrechte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der Bildzeitung soll es uninformierten Quellen zufolge&#xA;redaktionsinterne Wettbewerbe für den dümmlichsten, den&#xA;menschenverachtendsten und den totalitärsten Kommentar geben. Es gäbe&#xA;wohl keine härtere Konkurrenz für einen angehenden Hetzer als diesen&#xA;Wettbewerb, sodass Julian Reichelt dreifach stolz sein kann, in allen&#xA;drei Kategorien die Siegespalme, vermutlich für alle Zeiten, geholt zu&#xA;haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Rosskamm</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/06/der-rosskamm/</link>
      <pubDate>Sat, 06 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/07/06/der-rosskamm/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine Stelle in »Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim&#xA;Reden« offenbart, wie verroht unsere Zeiten sind.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In dem wegen ganz anderer Dinge häufig zitierten Text »Über die&#xA;allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden« findet sich gegen Ende&#xA;eine Stelle, in der uns Heinrich von Kleist schlagartig klar macht, wie&#xA;verroht unsere Zeit ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tschüss Google</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/03/tsch%C3%BCss-google/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/07/03/tsch%C3%BCss-google/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da Google mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA zusammenarbeitet,&#xA;werde ich mich nach und nach aus dem Netzwerk zurückziehen. Das ist&#xA;übrigens gar nicht so einfach.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich war ein Google-Fan der ersten Stunde. Ich kann mich gar nicht mehr&#xA;erinnern, seit wann ich Google als Suchmaschine nutze. Als GMail&#xA;eingeführt wurde, war ich jedenfalls fast sofort dabei. Google war eine&#xA;wunderbare Idee. Don&amp;rsquo;t be evil, war das Motto der Gründer und sie&#xA;wollten das Wissen der Welt allen Menschen verfügbar machen. Aus dem&#xA;Traum ist ein Alptraum geworden. Google arbeitet mit der NSA zusammen&#xA;und liefert unsere Surf-, Lese- und Bewegungsprofile postwendend an den&#xA;amerikanischen Geheimdienst. Das Wissen, wo wir sind, was wir tun, wie&#xA;wir denken, steht dank Google der NSA zur Verfügung. Das geht gar nicht.&#xA;Ihr seid das Letzte. Geht sterben! Ganz schnell!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>US-Spionage kostet uns Milliarden – jedes Jahr</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/07/03/us-spionage-kostet-uns-milliarden-jedes-jahr/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Jul 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/07/03/us-spionage-kostet-uns-milliarden-jedes-jahr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Innenministerium von NRW schätzt die Schäden durch&#xA;Wirtschaftsspionage auf 50 Milliarden Euro. Dank Edward Snowden wissen&#xA;wir, wer diese Schäden in Deutschland verursacht: die USA.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In einer Powerpoint-Präsentation (PDF)&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; des Ministeriums für Inneres&#xA;und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen beziffert das Ministerium&#xA;die Schäden durch Wirtschaftsspionage auf 50 Milliarden Euro jährlich.&#xA;Dank Edward Snowden wissen wir, wer diese Schäden in Deutschland&#xA;verursacht. Es sind nicht die Chinesen, sondern die USA und&#xA;Großbritannien, die mit ihrem monströsen Überwachungsapparat, mit PRISM&#xA;und TEMPORA Telefonate belauschen, E-Mails abfangen und über Hintertüren&#xA;in Windows und Mac OS X vermutlich direkten Zugriff auf Millionen privat&#xA;und geschäftlich genutzte Server, Computer, Tablets und Mobiltelefone&#xA;haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wir bekommen den Hohn, den wir verdienen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/06/29/wir-bekommen-den-hohn-den-wir-verdienen/</link>
      <pubDate>Sat, 29 Jun 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/06/29/wir-bekommen-den-hohn-den-wir-verdienen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, Sie verkaufen Autos, ohne Motor und komplett&#xA;durchgerostet, für maßlos überzogene Preise. Dann kommt ein Kunde, zahlt&#xA;und schiebt die Rostlaube ohne zu klagen vom Hof. – Also ich könnte mir&#xA;einen höhnischen Kommentar über diesen Trottel nicht verkneifen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Apokalypse der fünf Augen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/06/25/die-apokalypse-der-f%C3%BCnf-augen/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Jun 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/06/25/die-apokalypse-der-f%C3%BCnf-augen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Apokalypse ist ein griechisches Wort. Es bedeutet Enthüllung. Im&#xA;christlichen Kontext steht das Wort für die Offenbarungen des Jüngsten&#xA;Gerichts, wenn jeder Mensch, der jemals gelebt hat, gerichtet wird. Gott&#xA;weiß alles. Gott sieht alles. Religiösen Fanatikern leuchtet die Logik&#xA;der totalen Überwachung des Internets sofort ein. Werdet fromm oder die&#xA;fünf Augen werden euch am Ende aller Tage richten!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sie treten in große Fußstapfen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/06/24/sie-treten-in-gro%C3%9Fe-fu%C3%9Fstapfen/</link>
      <pubDate>Mon, 24 Jun 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/06/24/sie-treten-in-gro%C3%9Fe-fu%C3%9Fstapfen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Letzten Freitag war ich auf einer Milonga mit Livemusik. Ein Quintett&#xA;spielte. Ihr Repertoire bestand aus vielen bekannten Stücken. Trotzdem&#xA;war es schwierig nach ihrer Musik zu tanzen, da ihre Interpretation sich&#xA;von den großen Vorbildern deutlich unterschied.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Schande von 1993</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/05/27/die-schande-von-1993/</link>
      <pubDate>Mon, 27 May 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/05/27/die-schande-von-1993/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor 20 Jahren schafften CDU/CSU, FDP und SPD das grundgesetzlich&#xA;garantierte Asylrecht ab. Ein schandhafter Vorgang, der das Gesicht&#xA;dieses Landes für immer veränderte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im Mai 1993 hatten der Pöbel auf der Straße und in den Medien sowie die&#xA;rechten Parteien im Bundestag die SPD endlich weichgekocht. Die Partei&#xA;wurde zum Komplizen bei einem bis dato einmaligen Vorgang: der&#xA;faktischen Abschaffung eines Grundrechts. Was als Asylkompromiss&#xA;verkauft wurde, war in Wirklichkeit ein Staatsstreich. Ein wesentlicher&#xA;Grundpfeiler der deutschen Demokratie, eingezogen aufgrund der bitteren&#xA;Erfahrungen im 3. Reich, wurde aus den Grundfesten des Gemeinwesens&#xA;herausgerissen. Sechzig Jahre zuvor hatte die SPD noch gegen das&#xA;Ermächtigungsgesetz der Nazis und damit gegen die Liquidierung der&#xA;Weimarer Verfassung gestimmt. Diesmal machte sie mit. Die moralische&#xA;Überlegenheit der SPD, erwachsen aus diesem heroischen Akt des&#xA;Widerstandes im Jahr 1933, war 1993 bloß noch Folklore. Und wenige Jahre&#xA;später musste niemand mehr die SPD weichkochen. Sie übernahm die Führung&#xA;bei der Liquidierung des Sozialstaates. Damit war die zweite große&#xA;Errungenschaft der Nachkriegszeit neben dem Asylgrundrecht Geschichte.&#xA;Nun gab es auch kein Halten mehr. Es folgten Überwachungsgesetze, die&#xA;sich lasen, als wären sie aus den Handbüchern der Diktaturen&#xA;abgeschrieben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>The bliss of uniqueness</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/05/02/the-bliss-of-uniqueness/</link>
      <pubDate>Thu, 02 May 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/05/02/the-bliss-of-uniqueness/</guid>
      <description>&lt;p&gt;After 27 years I saw it again: ›Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei&#xA;gehört‹ from Pina Bausch.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;When my wife and I left the opera in Wuppertal I was determined to write&#xA;a review of the piece we just saw.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; »Auf dem Gebirge hat man ein&#xA;Geschrei gehört«&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; is from the 80s and it is one of my favorites. I&#xA;saw it repeatedly in 1986 when I accompanied the Tanztheater Wuppertal&#xA;during their guest performance in Stuttgart. To see it again, after 27&#xA;years, was overwhelming. The scenes were like old buddies who hasn’t&#xA;changed, I recognized them all. And when the War March of the&#xA;Priests&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; resounded, and one of the most brilliant scenes in Pina&#xA;Bausch’s versatile work unfold on the stage I was nearly moved to tears.&#xA;Still now, writing these words, I am overwhelmed by emotions.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Resozialisierung von Uli Hoeneß</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/04/22/resozialisierung-von-uli-hoene%C3%9F/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Apr 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/04/22/resozialisierung-von-uli-hoene%C3%9F/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Geht nicht zu hart mit Uli Hoeneß ins Gericht. Ob er eine schwere Kindheit gehabt hat, weiß ich nicht. Aber der verschossene Elfmeter von 1976 sollte vielleicht bei der Suche nach mildernden Umständen herangezogen werden. So etwas prägt fürs Leben. Vermutlich ist Uli Hoeneß aber einfach nur in schlechte Gesellschaft geraten: in die Gesellschaft der Reichen und Superreichen. Das kann jedem passieren. Wer nun vorschnell härtere Strafen für Steuerkriminelle fordert, erreicht gar nichts. Um solche Leute wieder zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft zu machen, sind Resozialisierungsmaßnahmen und keine Strafen nötig! Vor allem sollten wir Verständnis für diese Menschen am Rande der ehrlichen Gesellschaft aufbringen. Vermutlich wollte Uli Hoeneß einfach nur dazugehören.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Es ist und bleibt der falsche Weg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/04/08/es-ist-und-bleibt-der-falsche-weg/</link>
      <pubDate>Mon, 08 Apr 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/04/08/es-ist-und-bleibt-der-falsche-weg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor einigen Tagen hat der Vorstand der Piratenpartei der Öffentlichkeit&#xA;zwölf Themenbeauftragte vorgestellt, die im kommenden&#xA;Bundestagswahlkampf für die Partei sprechen sollen.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Dieses Vorgehen&#xA;hat mit Basisdemokratie nichts mehr zu tun, aber der Basis scheint das&#xA;völlig egal zu sein. Während die Basispiraten argwöhnisch darauf achten,&#xA;dass kein Vorstandsmitglied auch nur einen politischen Halbsatz vom&#xA;Stapel lässt, der nicht vorher vom Bundesparteitag verabschiedet wurde,&#xA;scheint man die Benennung von Themenbeauftragten völlig in Ordnung zu&#xA;finden. Das ist und bleibt aber der falsche Weg.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Georg Christoph Lichtenberg and Monty Python</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/03/20/georg-christoph-lichtenberg-and-monty-python/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/03/20/georg-christoph-lichtenberg-and-monty-python/</guid>
      <description>&lt;p&gt;One of my favorite Monty Python skit is The Funniest Joke in the&#xA;World&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. When the lethal impact of the joke becomes obvious the&#xA;British Army translates it into German to use it as a weapon in World&#xA;War II against German troops. The German translation of the joke sounds&#xA;quite funny indeed: Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Ja!&#xA;Beiherhund das Oder die Flipperwaldt gersput&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; This is pure&#xA;nonsense. But as we see in the film the Wehrmacht cannot withstand this&#xA;attack.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der stille Staatsstreich</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/03/15/der-stille-staatsstreich/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/03/15/der-stille-staatsstreich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir leben in einem Land, in dem ein stiller Staatsstreich stattgefunden&#xA;hat. Die Parteien haben die Macht ergriffen und das Grundgesetz, die&#xA;Demokratie und die Vernunft außer Kraft gesetzt. Die Piratenpartei&#xA;könnte das ändern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Piratenpartei ist eine strukturschwache Region</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/03/10/die-piratenpartei-ist-eine-strukturschwache-region/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/03/10/die-piratenpartei-ist-eine-strukturschwache-region/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Piratenpartei ist wie Frankreich im 18. Jahrhundert. Wenn in Paris&#xA;jemand furzte, roch man es im ganzen Land.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Piratenpartei ist eine strukturschwache Region. Es gibt den Vorstand&#xA;und die Basis – und dazwischen ist nichts. Das wäre nicht weiter&#xA;schlimm, denn in den anderen Parteien ist es genauso. Doch dort hält die&#xA;Basis ihr Maul und der Vorstand gibt die Richtung vor. Bei den Piraten&#xA;ist es anders. Da hält der Vorstand sein Maul und die Basis gibt die&#xA;Richtung vor. Auch das war lange Zeit kein Problem, denn die Basis der&#xA;Piraten ist durchaus in der Lage, die Richtung vorzugeben. Doch dann&#xA;kamen die Medien und der Wähler ins Spiel. Die Wähler sind&#xA;erlösungsbedürftig.^[siehe [Lieber Bürger, wir müssen reden]] Sie&#xA;wollen nicht mitarbeiten, sondern erlöst werden – von der täglichen Last&#xA;des Daseins, der Selbstbedienungsmentalität der Politiker, dem Terror&#xA;der 1 %. Was auch immer ihre persönlichen Motive sind, kein Wähler fragt,&#xA;wie und wo er mit anpacken kann, um etwas ändern. Sie wollen Erlösung&#xA;und zwar subito!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dressierte Äffchen und ihre Helfershelfer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/03/10/dressierte-%C3%A4ffchen-und-ihre-helfershelfer/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/03/10/dressierte-%C3%A4ffchen-und-ihre-helfershelfer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die dressierten Äffchen im Circus Maximus haben am 1.3.2013 dem&#xA;Leistungsschutzrecht zugestimmt. Damit ist eine beispiellose Kampagne&#xA;der Medienindustrie erfolgreich zu Ende gegangen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Germany, I fear, is not the land of innovation«, sagt der US-Blogger&#xA;Jeff Jarvis und bringt damit auf den Punkt, was viele über das deutsche&#xA;Leistungsschutzrecht denken.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Hier ist ein Gesetz verabschiedet&#xA;worden, das es im 21. Jahrhundert nicht geben dürfte. Jedenfalls nicht&#xA;in einem zivilisierten Land der westlichen Hemisphäre. Deutschland igelt&#xA;sich ein. Die herrschenden Eliten stecken den Kopf in den Sand, und wir&#xA;alle verpassen die Zukunft. Es wird Zeit, die Erfüllungsgehilfen der&#xA;Springerpresse zum Teufel zu jagen, wie damals die Betonköpfe der SED.&#xA;Doch leider ist die Bevölkerung noch ein Teil des Problems. Die&#xA;Meinungsmacher der Presseverlage haben jeden Widerstand gegen diesen&#xA;Irrsinn im Keim erstickt. Karl-Eduard von Schnitzler&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; wäre stolz sie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klemperers Tagebücher</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/03/10/klemperers-tageb%C3%BCcher/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Mar 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Jeder sollte die Tagebücher von Victor Klemperer lesen. Aber man sollte&#xA;mit dem Lesen nicht beginnen, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist, die&#xA;einen für zwei oder mehr Tage ans Bett fesselt. Denn dann ist die&#xA;Lektüre im höchsten Maße deprimierend. Vielleicht sollte man Klemperer&#xA;auch lieber lesen, wenn man jung ist. Ich bin heute etwa in dem Alter,&#xA;in dem Klemperer war, als die Nazis die Macht ergriffen. Ich teile zwar&#xA;seine Hypochondrie nicht, aber wenn man die Fünfzig erreicht hat,&#xA;beginnt man die verbleibenden Jahre zu zählen. Man geizt mit seiner&#xA;Zeit, da man mittlerweile realistischer abschätzen kann, was man in&#xA;seinem Leben noch leisten kann. Ein großes Umsonst steht ständig wie der&#xA;Sensenmann hinter einem. Darüber können auch glückliche Tage nicht&#xA;hinwegtrösten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Made in Germany</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/02/06/made-in-germany/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Feb 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Transrapid, Stuttgart21, Großflughafen Berlin, Elbphilharmonie und der&#xA;U-Bahnbau in Köln – wir sollten den Begriff »Made in Germany« wieder in&#xA;seiner ursprünglichen Bedeutung als Warnhinweis benutzen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Ausdruck »Made in Germany« wurde Ende des 19. Jahrhunderts in&#xA;Großbritannien als Warnung vor billiger Importware aus Deutschland&#xA;eingeführt. Damals war die Warnung unbegründet und eine Zeit lang galt&#xA;der Begriff als Gütesiegel, doch mittlerweile setzt sich die&#xA;ursprüngliche Bedeutung mehr und mehr durch.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>»Ich bin doch auch ein Hitlerjude!« Witze im 3. Reich</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/01/27/ich-bin-doch-auch-ein-hitlerjude-witze-im-3-reich/</link>
      <pubDate>Sun, 27 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/01/27/ich-bin-doch-auch-ein-hitlerjude-witze-im-3-reich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Die Kinder wollen mit dem Judenjungen Herz in Ohligs nicht mehr&#xA;spielen. Der Kleine sagt: ›Ach, spielt doch wieder mit mir, ich bin doch&#xA;auch ein Hitlerjude.‹« – diese Anekdote hat meine Tante, Annegret Wolf,&#xA;geb. Hasecke, vermutlich im Jahr 1947 zusammen mit rund 140 Witzen aus&#xA;der Nazizeit in einem DIN-A5-Schreibheft aufgeschrieben. Über fünfzig&#xA;Jahre lang schlummerte das Heft in einer Schublade, bis es nach ihrem&#xA;Tod bei der Auflösung ihrer Wohnung wieder auftauchte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gute Stimmung bei den Piraten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/01/20/gute-stimmung-bei-den-piraten/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Vor ein paar Wochen wunderte sich Gerd Schlupp, der Fraktionsvorsitzende&#xA;der DSW im Solinger Stadtrat darüber, dass bei den Piraten immer noch&#xA;gute Stimmung herrsche, obwohl es in den Umfragen seit Wochen nur noch&#xA;abwärts ginge.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geständnisse</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/01/18/gest%C3%A4ndnisse/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;In Deutschland legt man ein Geständnis meist vor einem Staatsanwalt ab;&#xA;in den USA entweder nach Water-Boarding vor einem Folterknecht, oder&#xA;nach Scheckeinzug zur Prime Time vor Oprah Winfrey.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>LQFB – das soziale Netzwerk für Politiker</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/01/18/lqfb-das-soziale-netzwerk-f%C3%BCr-politiker/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/01/18/lqfb-das-soziale-netzwerk-f%C3%BCr-politiker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 17. Januar 2013 führte Till Neuhaus in Solingen eine&#xA;Liquid-Feedback-Schulung&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; durch. Wir waren rund zwölf Teilnehmer, von&#xA;denen einige schon Erfahrungen mit Liquid Feedback&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; hatten, andere&#xA;das Piraten-Tool zur Willensbildung nur vom Hörensagen kannten. Ich&#xA;selbst habe LQFB bisher nur sporadisch genutzt. Das wird nach dieser&#xA;Schulung anders werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>…und dann erhob sich der Saal zur Bergischen Hymne</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/01/10/und-dann-erhob-sich-der-saal-zur-bergischen-hymne/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Gestern war ich als Vertreter der Solinger Piraten beim Neujahrsempfang&#xA;der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid. Ein erhebendes Erlebnis.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die historische Stadthalle am Johannisberg&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; mit ihrer hervorragenden&#xA;Akustik ist der angemessene Ort für einen festlichen Empfang der&#xA;Bergischen Wirtschaftskapitäne. Erbaut im Stil der Neorenaissance&#xA;überstrahlt das Gebäude die abgrundtief hässlichen Zweckbauten der&#xA;Umgebung, von denen die große Bausünde aus den siebziger Jahren, das&#xA;Sparkassenhochhaus, sicher als Leuchtturm des schlechten Geschmacks&#xA;dieser architektonisch grauenvollen Epoche gelten kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Abmahnung wegen Vorschaubildern oder Welches soziale Netzwerk wollen
wir?
</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2013/01/05/abmahnung-wegen-vorschaubildern-oder-welches-soziale-netzwerk-wollen-wir/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Jan 2013 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2013/01/05/abmahnung-wegen-vorschaubildern-oder-welches-soziale-netzwerk-wollen-wir/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So wie Herpes uns die Lust am Küssen verdirbt, so zerstören&#xA;Abmahnanwälte die Freude am Netz.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Als sich Gravenreuth, der Archetypus des Abmahnanwaltes, am 22. Februar&#xA;2010 eine Kugel durch den Kopf jagte&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;, war das Bedauern in der&#xA;Netzgemeinde groß. Denn mit seinem Freitod entzog sich der meistgehasste&#xA;Mann im deutschen Internet seiner wohlverdienten Haftstrafe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was wäre wenn?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/12/25/was-w%C3%A4re-wenn/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Dec 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/12/25/was-w%C3%A4re-wenn/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Systemrelevant ist etwas, das uns fehlen würde, wenn es weg wäre.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn die Spieleindustrie vor die Hunde ginge, wüssten Millionen Gamer&#xA;nicht, was sie nachts tun sollen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn die Automobilindustrie in den Abgrund schlitterte, müssten wir&#xA;wieder mit Bussen und Bahnen fahren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ad Sanctos</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/12/21/ad-sanctos/</link>
      <pubDate>Fri, 21 Dec 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/12/21/ad-sanctos/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Kann mir irgendjemand den Zusammenhang zwischen Armutsreport &amp;amp;&#xA;steigenden CDU-Werten erklären?« fragte grmpyoldman heute morgen auf&#xA;Identica. Ich hatte die Antwort gleich parat: »Die Menschen wollten&#xA;schon immer ad sanctos begraben sein.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gesundheitsministerium ausspioniert</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/12/13/gesundheitsministerium-ausspioniert/</link>
      <pubDate>Thu, 13 Dec 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/12/13/gesundheitsministerium-ausspioniert/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da hat ein externer IT-Dienstleister des Gesundheitsministeriums über&#xA;Jahre hinweg vertrauliche Daten an einen Apotheken-Lobbyisten verkauft, sodass&#xA;sich die Apotheker über Gesetzentwürfe beschwerten, die der Minister&#xA;noch nicht einmal kannte. Entstünden Gesetze transparent, wäre sowohl&#xA;Geheimhaltung als auch Spionage überflüssig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Steinbrücks Hausbesuche</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/12/10/steinbr%C3%BCcks-hausbesuche/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Dec 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/12/10/steinbr%C3%BCcks-hausbesuche/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Steinbrück will im Wahlkampf Hausbesuche machen. Legen Sie deshalb schon&#xA;einmal Geld zurück, denn ein Privatvortrag von Steinbrück kann teuer&#xA;werden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;15.000 EUR kassiert Steinbrück für einen Vortrag von vermutlich nicht&#xA;einmal einer Stunde Länge. Das sind 250 EUR pro Minute. Was bedeutet das&#xA;für uns Bürger? Steinbrück hat angekündigt, mit Hausbesuchen um jede&#xA;Stimme zu kämpfen. Viele fragen sich, was wird mich die Heimsuchung&#xA;kosten?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neoliberalismus für Autofahrer erklärt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/12/02/neoliberalismus-f%C3%BCr-autofahrer-erkl%C3%A4rt/</link>
      <pubDate>Sun, 02 Dec 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/12/02/neoliberalismus-f%C3%BCr-autofahrer-erkl%C3%A4rt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit Jahren wird vor dem Neoliberalismus gewarnt. Der durchschnittliche&#xA;Autofahrer, bekanntlich die größte Wählergruppe in Deutschland, hat alle&#xA;diese Warnungen bisher in den Wind geschrieben. Doch nun wird er&#xA;umdenken müssen, denn – wir werden alle sterben! – die A1 ist kaputt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lokale Programm-MVs statt SMV</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/11/24/lokale-programm-mvs-statt-smv/</link>
      <pubDate>Sat, 24 Nov 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/11/24/lokale-programm-mvs-statt-smv/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jede Alternative zum basisdemokratischen Bundesparteitag der&#xA;Piratenpartei muss sicherstellen, dass mehr und nicht weniger Piraten an&#xA;der politischen Willensbildung beteiligt werden. Ob eine Ständige&#xA;Mitgliederversammlung in Liquid Feedback das leisten kann, ist&#xA;angesichts der aktuellen Beteiligung an LQFB fraglich. Ich stelle in&#xA;diesem Text ein alternatives Vorgehen vor: lokale Programmkonferenzen in&#xA;einer Kreismitgliederversammlung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Propaganda-Kassams im Internet</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/11/19/propaganda-kassams-im-internet/</link>
      <pubDate>Mon, 19 Nov 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/11/19/propaganda-kassams-im-internet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Kaum erwiderte Israel den Raketenbeschuss durch die Hamas in Gaza,&#xA;schlugen auch schon die erste Kassam-Propaganda-Raketen in den sozialen&#xA;Netzwerken ein.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit Monaten feuert die Hamas aus dem Gaza Raketen auf Israel. Niemanden&#xA;interessiert es. Kaum aber erwidern die israelischen Streitkräfte das&#xA;Feuer, sind Medien und soziale Netzwerke zur Stelle. Warum erst jetzt,&#xA;fragen sie und geben auch gleich die Antwort. Eine Wahl steht bevor und&#xA;Ministerpräsident Netanyahu möchte Stärke zeigen, um ein paar&#xA;Wählerstimmen zu gewinnen. Das erste Mem im Propagandakrieg: Israel&#xA;bombardiert Gaza wegen des Wahlkampfs.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kannte Lichtenberg unsere Banker?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/11/10/kannte-lichtenberg-unsere-banker/</link>
      <pubDate>Sat, 10 Nov 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/11/10/kannte-lichtenberg-unsere-banker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bei dieser Sudelei von Lichtenberg musste ich an unsere Banker denken.&#xA;Hängt man an die Zahlen ein paar Nullen dran und rechnet in Euro um,&#xA;passt es verblüffend.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Ich bin aus vielfältiger Erfahrung überzeugt, dass die wichtigsten und&#xA;schwersten Geschäfte in der Welt, die der Gesellschaft den meisten&#xA;Vorteil bringen, durch die sie lebt und sich erhält, von Leuten getan&#xA;werden die zwischen dreihundert und 800 oder 1000 Taler Besoldung&#xA;genießen, zu den meisten Stellen, mit denen 20, 30, 50, 200 Taler oder&#xA;2000, 3000, 4000, 5000 Taler verbunden sind, könnte man nach einem&#xA;halbjährigen Unterricht jeden Gassenjungen tüchtig machen, und sollte&#xA;der Versuch nicht gelingen, so suche man die Schuld nicht in Mangel an&#xA;Kenntnissen, sondern in der Ungeschicklichkeit, diesen Mangel mit dem&#xA;gehörigen Gesicht zu verbergen.« (Georg Christoph Lichtenberg, Sudelbuch D 573)&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sexpiratin</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/11/08/sexpiratin/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Nov 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/11/08/sexpiratin/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nein, eine Sexpiratin ist keine moderne Sirene, die sich von Männern entern lässt, um sie zu entmannen. Sie ist auch keine Freibeuterin, die sich am Urheberrecht vergreift und illegal kopierte Pornofilme im Internet zum Download anbietet. Und erst recht handelt es sich dabei nicht um eine Leihmutter, die wie weiland Hagar für die gut betuchte, aber unfruchtbare Sarah unter falscher Flagge ins Bett des ahnungslosen Ehemanns segelt. Nein, es ist viel banaler. Eine Sexpiratin ist eine Landtagsabgeordnete der Piratenpartei in NRW, die über Twitter ihre mehr als 5000 Follower an den Höhen und Tiefen ihres Liebeslebens Teil haben lässt. Dies war nach ihrem Einzug in den Landtag durch einen One-Night-Stand, ein geplatztes Kondom und die daraufhin notwendig gewordenen medizinischen Untersuchungen geprägt. So weit, so trist. Ein Mandat ist auch kein Garant für ein erfülltes Sexualleben.&#xA;Der Boulevard – und was gehört heute nicht dazu – griff diesen Einblick in das Boudoir der Politik begierig auf. Doch wie so oft ebbte das Interesse auch schnell wieder ab, bis die Sexpiratin kürzlich per Twitter verriet, dass sie nicht an einem ihrer Fraktionskollegen lecken dürfe, die Plenarsitzung unmenschlich lang sei und sie gerne ins Bett möchte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Prominenz als politischer Faktor</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/10/28/prominenz-als-politischer-faktor/</link>
      <pubDate>Sun, 28 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/10/28/prominenz-als-politischer-faktor/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Prominente in der Politik und prominente Politiker – Prominenz als&#xA;politischer Faktor ist ein alter Hut. Die Piratenpartei sollte sich&#xA;diesen Hut nicht aufsetzen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Prominente, die sich für politische Ziel einsetzen, gibt es viele.&#xA;Prominente Politiker sind einflussreicher als Hinterbänkler. Prominenz&#xA;ist unbestreitbar ein wichtiger politischer Faktor. Das war so und wird&#xA;wohl auch so bleiben. Hieran den Medien die Hauptschuld zu geben, liegt&#xA;nah, ist aber nicht ganz ehrlich, denn wir alle erliegen schnell dem&#xA;Faktor Prominenz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weil es uns Spaß macht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/10/27/weil-es-uns-spa%C3%9F-macht/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/10/27/weil-es-uns-spa%C3%9F-macht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bernd Schlömer, der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, sagte gestern&#xA;einen bemerkenswerten Satz: »Wir machen Politik, weil es uns Spaß&#xA;macht.»«&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vielen Menschen in der Piratenpartei vergeht langsam der Spaß an der&#xA;Politik. Was in einigen Bereichen der Partei abgeht, ist nur noch reine&#xA;Machtpolitik. Lenz Jacobsen sieht das in der ZEIT ganz richtig.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&#xA;Anscheinend geht es vielen Piraten vor allem darum, sich für die nächste&#xA;Aufstellungsversammlung in eine gute Position zu bringen, um einen Platz&#xA;an der Diätensonne zu ergattern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>El eje! El eje!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/10/15/el-eje-el-eje/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/10/15/el-eje-el-eje/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;über-das-glück-sich-ab-und-zu-wieder-wie-ein-anfänger-zu-fühlen&#34;&gt;Über das Glück, sich ab und zu wieder wie ein Anfänger zu fühlen.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eine Woche lang war ich auf einer Tangoreise. Acht Stunden Tango pro&#xA;Tag. Zwei Stunden davon waren Workshops mit wundervollen Lehrern.&#xA;Unterrichtet wurde in Gruppen mit wechselnden Lehrern für niedriges,&#xA;mittleres und hohes Niveau. Da meine Frau und ich seit neun Jahren&#xA;tanzen, haben wir die Workshops für hohes Niveau besucht. Die Workshops&#xA;hatten klangvolle Titel und jedes Lehrerpaar unterrichtete nach ihren&#xA;individuellen Vorstellungen. Dennoch hatten die Kurse und Workshops, die&#xA;wir besucht haben, etwas Gemeinsames. Es ging immer wieder um ganz&#xA;grundsätzliche Dinge, wie den Takt oder die Achse. »El eje! El eje!« So&#xA;lautete immer wieder die Mahnung der Lehrer.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schnapszahl</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/10/03/schnapszahl/</link>
      <pubDate>Wed, 03 Oct 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Heute fällt der Tag der Deutschen Einheit zum zweiundzwanzigsten Mal auf&#xA;den 3. Oktober. Davor feierten wir ihn sechsunddreißig Mal am 17. Juni.&#xA;Zweiundzwanzig – eine Schnapszahl und ein guter Anlass für unsortierte&#xA;Gedanken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sterbehilfe für die SPD</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/09/29/sterbehilfe-f%C3%BCr-die-spd/</link>
      <pubDate>Sat, 29 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Peer Steinbrück will es wie der Armani-Kanzler machen. Er will sich in&#xA;die Küche stellen und kochen, er will kubanische Zigarren rauchen, er&#xA;will Genosse der Bosse sein und nach seiner Amtszeit als Casino-Kanzler&#xA;einen gut dotierten Posten bei der russischen Energie-Mafia ergattern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wünsch dir was: Die Piratenpartei der Zukunft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/09/26/w%C3%BCnsch-dir-was-die-piratenpartei-der-zukunft/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Jeder darf träumen. Jeder soll und muss sogar träumen. Denn ohne Träume&#xA;wird die Piratenpartei im politischen Alltag marginalisiert.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Piratenpartei ist keine klassenlose Gesellschaft. Es gibt&#xA;Abgeordnete, es gibt Piratenpromis und es gibt den ganzen Rest, die&#xA;Basispiraten. Wer sich an die Anfänge der Grünen erinnern kann, erlebt&#xA;nichts Neues. Im Gegenteil. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.&#xA;Und sie droht zur Farce zu werden. Petra Kelly hatte als Politikerin und&#xA;Autorin unvergleichlich viel mehr zu sagen als so mancher prominente&#xA;Pirat und so manche prominente Piratin. Und ob der Wikipedia-Eintrag der&#xA;Piratenpromis jemals so lang und relevant wird wie der von Joschka&#xA;Fischer, muss die Zukunft zeigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geld ist genug da!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/09/19/geld-ist-genug-da/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;armutsbericht-weist-den-weg-aus-der-schuldenkrise&#34;&gt;Armutsbericht weist den Weg aus der Schuldenkrise&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Seit Jahrzehnten ziehen korrupte Politiker die 1 % nicht mehr zur&#xA;solidarischen Finanzierung von Gemeinschaftsaufgaben heran. Um diese&#xA;Aufgaben aber weiterhin finanzieren zu können, haben sie das Gemeinwesen&#xA;zu einem Schuldner dieser 1 % gemacht. Die Reichen und Superreichen sind&#xA;also nicht nur von der solidarischen Finanzierung von&#xA;Gemeinschaftsaufgaben befreit, sie verdienen auch noch daran, diese&#xA;Aufgaben durch Staatsschulden zu finanzieren. Sie sind keine&#xA;Steuerzahler, wie der Rest der Bevölkerung, sondern Gläubiger. Und nun&#xA;soll die Gemeinschaft auch noch für die Spielschulden dieser 1 %&#xA;aufkommen, die diese Schmarotzer im Kasino der Finanzmärkte angehäuft&#xA;haben. Es reicht!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dem Altern bei der Arbeit zuschauen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/09/01/dem-altern-bei-der-arbeit-zuschauen/</link>
      <pubDate>Sat, 01 Sep 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h1 id=&#34;gedanken-beim-wiederanschauen-eines-stückes-von-pina-bausch-nach-27-jahren&#34;&gt;Gedanken beim Wiederanschauen eines Stückes von Pina Bausch nach 27 Jahren.&lt;/h1&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor 27 Jahren habe ich »Two cigarettes in the dark«&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; im Wuppertaler&#xA;Schauspielhaus erlebt. Es war nicht die Uraufführung vom 31. März 1985,&#xA;sondern eine der Folgevorstellungen in der Spielzeit 85/86. Ich hatte&#xA;damals schon eine Reihe ihrer Stücke gesehen und war, wenn mich meine&#xA;Erinnerung nicht trügt, von ›Two cigarettes in the dark› etwas&#xA;enttäuscht. Vermutlich war der Grund, dass ich das Stück mit ›Arien‹,&#xA;›Renate wandert aus‹ oder ›Auf dem Gebirge hat man ein Geschrei gehört‹&#xA;verglich: alle größer, tänzerischer und dramatischer als ›Two cigarettes&#xA;in the dark‹. Wir nannten das Stück damals ein Kammerstück und fügten,&#xA;wenn ich mich nicht irre, das Adjektiv ›dunkel‹ hinzu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Leerlieferung – am Nichts verdienen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/30/leerlieferung-am-nichts-verdienen/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, Sie gehen zum Discounter, um für sagenhafte 199&#xA;Euro einen supertollen Tablet-PC zu kaufen. Leider ist das gute Stück&#xA;nicht vorrätig, weil der Lieferant nicht in der Lage war zu liefern.&#xA;Dumm gelaufen. Sie kriegen kein Tablet und der Discounter kein Geld. –&#xA;Dachten Sie!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der eiskalte Urheber</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/29/der-eiskalte-urheber/</link>
      <pubDate>Wed, 29 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;amerikanische-lobbyverbände-unterstützen-deutsche-grundlagenforschung&#34;&gt;Amerikanische Lobbyverbände unterstützen deutsche Grundlagenforschung.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Bereits seit Mitte letzten Jahres soll das Heidelberger&#xA;Forschungsinstitut für Intensivmedizin unter Leitung von Prof. Dr.&#xA;Heiner Sachsenstein Fördergelder in Millionenhöhe von einem Konsortium&#xA;amerikanischer und europäischer Lobbyverbände erhalten. Nach mehreren&#xA;vergeblichen Anläufen ist es mir endlich gelungen, Dr. Sachsenstein dazu&#xA;zu befragen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sieg der Mantafahrer über den Faschismus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/29/sieg-der-mantafahrer-%C3%BCber-den-faschismus/</link>
      <pubDate>Wed, 29 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/08/29/sieg-der-mantafahrer-%C3%BCber-den-faschismus/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-ag-antifaschistischer-fuchsschwanz-sägte-die-gerade-erst-gepflanzte-friedenseiche-in-rostock-lichtenhagen-ab&#34;&gt;Die AG antifaschistischer Fuchsschwanz sägte die gerade erst gepflanzte Friedenseiche in Rostock-Lichtenhagen ab.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ehemalige Mantafahrer haben in der Nacht vom 28. auf den 29. August 2012&#xA;die Eiche, die der Bundespräsident zum Gedenken an die rassistischen&#xA;Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen vor dem ›Sonnenblumenhaus‹&#xA;gepflanzt hatte, abgesägt. Dieses Symbol für Deutschtümelei und&#xA;Militarismus, so zitiert die TAZ aus einem mutmaßlichen&#xA;Bekennerschreiben der antifaschistischen Baumfäller, sei für die&#xA;Menschen, die 1992 dem Mob in Rostock-Lichtenhagen ausgesetzt waren, ein&#xA;Schlag ins Gesicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Reißt euch zusammen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/27/rei%C3%9Ft-euch-zusammen/</link>
      <pubDate>Mon, 27 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;20 Piraten sind seit über 100 Tagen im Landtag von NRW. Anstatt&#xA;gemeinsam Politik zu machen, scheint jeder Abgeordnete seine eigene&#xA;Agenda zu verfolgen. Das kann so nicht weitergehen. Reißt euch zusammen!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fliegenwedel</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/22/fliegenwedel/</link>
      <pubDate>Wed, 22 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/08/22/fliegenwedel/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Lichtenberg hat einmal vermerkt: &lt;em&gt;»Eine Vorrede könnte Fliegenwedel&#xA;betitult werden und eine Dedikation Klingelbeutel.«&lt;/em&gt; Die Zeiten haben&#xA;sich geändert. Statt einer &lt;em&gt;unterthänigsten&lt;/em&gt; Dedikation klebt heute ein&#xA;stolzes Preisschild am Buch. Sein Verhältnis zum Wert des Inhalts&#xA;entspricht aber immer noch dem der Dedikation und ist oft umgekehrt&#xA;proportional. Der Gewinn erschöpft sich für die meisten Autoren&#xA;ebenfalls wie zu Lichtenbergs Zeiten im Gotteslohn. Fliegenwedel gibt es&#xA;dafür immer noch, und zwar im Netz. Denn als solche können Impressum und&#xA;Disclaimer betitult werden, mit denen wir das summende Heer der&#xA;Abmahnanwälte von unseren Seiten vertreiben möchten. Ein handfeste&#xA;Fliegenklatsche, um gleich sieben auf einen Streich totzuschlagen, wäre&#xA;den meisten natürlich lieber, aber das verbieten Anstand und&#xA;Strafgesetzbuch.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dich zeig&#39; ich an, du Minister!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/18/dich-zeig-ich-an-du-minister/</link>
      <pubDate>Sat, 18 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/08/18/dich-zeig-ich-an-du-minister/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;politik-lernt-man-nicht-vor-gericht&#34;&gt;Politik lernt man nicht vor Gericht&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Deutschland ist Weltmeister! In keinem anderen Land der Erde werden so&#xA;viele Strafanzeigen gestellt. Im Durchschnitt zeigt jeder Deutsche in&#xA;seinem Leben drei andere an: einen Nachbarn, einen Autofahrer, einen&#xA;Fahrradfahrer, einen Fußgänger, einen Verkäufer, einen Käufer, einen&#xA;Angestellten, einen Vorgesetzten und manchmal eben auch einen Minister.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gelenkte Demokratie</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/08/17/gelenkte-demokratie/</link>
      <pubDate>Fri, 17 Aug 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/08/17/gelenkte-demokratie/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Manchmal zwingt mich ein Interview auf WDR 5 bereits in früher&#xA;Morgenstunde zum Nachsinnen über den Weltenlauf und die Rolle der&#xA;Sprache. Diesmal war es ein Gespräch im Morgenmagazin mit Claudia Roth&#xA;von den Grünen über den Prozess gegen Pussy Riot in Russland. Frau Roth,&#xA;deren Stimme sichtlich entspannt aus dem Urlaub zu kommen schien,&#xA;forderte in diesem Interview, man möge Russland aus dem Europarat&#xA;ausschließen, da das Land sich nicht an rechtsstaatliche Spielregeln und&#xA;die Menschenrechte halten würde. Russland, so Roth immer wieder, sei&#xA;eine ›gelenkte Demokratie‹.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>ESM mit Bankenlizenz? Dann ist keine Bank mehr systemrelevant!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/07/31/esm-mit-bankenlizenz-dann-ist-keine-bank-mehr-systemrelevant/</link>
      <pubDate>Tue, 31 Jul 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/07/31/esm-mit-bankenlizenz-dann-ist-keine-bank-mehr-systemrelevant/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der ESM soll mit einer Bankenlizenz ausgestattet werden, wodurch er bei&#xA;der EZB unbegrenzt Kredite aufnehmen könnte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der ESM, diese überstaatliche, jeder Jurisdiktion enthobene und&#xA;außerhalb jeder demokratischen Kontrolle installierte Institution, soll&#xA;nach dem Willen Frankreichs und Italiens mit einer Bankenlizenz&#xA;ausgestattet werden, was ihn befähigen würde, bei der EZB unbegrenzt&#xA;Kredite aufzunehmen.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Urheberrechte? Bezahlt endlich das Publikum!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/07/18/urheberrechte-bezahlt-endlich-das-publikum/</link>
      <pubDate>Wed, 18 Jul 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/07/18/urheberrechte-bezahlt-endlich-das-publikum/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;»Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus,&lt;br&gt;&#xA;Ihn, der entbrannt den Achaiern unnennbaren Jammer erregte,&lt;br&gt;&#xA;Und viel tapfere Seelen der Heldensöhne zum Aïs&lt;br&gt;&#xA;Sendete, aber sie selbst zum Raub darstellte den Hunden,&lt;br&gt;&#xA;Und dem Gevögel umher. So ward Zeus Wille vollendet:&lt;br&gt;&#xA;Seit dem Tag, als erst durch bitteren Zank sich entzweiten&lt;br&gt;&#xA;Atreus Sohn, der Herrscher des Volks, und der edle Achilleus.«&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Selbstanzeige wegen Schreibens ohne Schreiblizenz</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/07/12/selbstanzeige-wegen-schreibens-ohne-schreiblizenz/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Jul 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/07/12/selbstanzeige-wegen-schreibens-ohne-schreiblizenz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Hiermit möchte ich mich selbst bei der zuständigen Staatsanwaltschaft&#xA;wegen Schreibens ohne Schreiblizenz anzeigen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Sehr geehrter Herr Goppel,&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;im Zuge der Berichterstattung über die undichte Stelle im Vatikan haben&#xA;Sie angekündigt, dem Chefredakteur des Magazins ›Titanic‹ die&#xA;Schreiblizenz zu entziehen. Sie werden als ehemaliges Mitglied des&#xA;Bayrischen Blasmusikverbandes sich zu diesem Schritt nicht leichtfertig&#xA;durchgerungen haben. Ich vermute, dass Leo Fischer wiederholt gegen die&#xA;Rechtschreibregeln verstoßen hat und sein Punktekonto in Flensburg voll&#xA;ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Europe, done right</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/06/14/europe-done-right/</link>
      <pubDate>Thu, 14 Jun 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/06/14/europe-done-right/</guid>
      <description>&lt;p&gt;That we would face a euro crisis someday was clear from the beginning.&#xA;Everybody who had a little understanding of how currencies work knew&#xA;that you cannot make a common currency with 27 independent states and 27&#xA;different policies. When the euro was born in 2002 it was crystal clear&#xA;that we had passed the point of no return on our way towards the United&#xA;States of Europe. Period.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wir machen das jetzt mit der Freiheit!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/05/08/wir-machen-das-jetzt-mit-der-freiheit/</link>
      <pubDate>Tue, 08 May 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/05/08/wir-machen-das-jetzt-mit-der-freiheit/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-piraten-füllen-den-präsidialen-begriff-der-freiheit-wieder-mit-leben-über-die-renaissance-einer-alten-idee&#34;&gt;Die Piraten füllen den präsidialen Begriff der Freiheit wieder mit Leben. Über die Renaissance einer alten Idee.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor kurzem habe ich Transparenz, Basisdemokratie und das&#xA;Systemupdate&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; als die drei Eckpfeiler der Piratenpartei beschrieben.&#xA;Ich habe damals die Freiheit unterschlagen, denn dazu gibt es so viel zu&#xA;sagen, dass es eine eigene Sudelei wert ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn die Waffenlobby zweimal klingelt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/04/30/wenn-die-waffenlobby-zweimal-klingelt/</link>
      <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/04/30/wenn-die-waffenlobby-zweimal-klingelt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am Sonntag bekam ich einen Anruf der Waffenlobby. Der Vorsitzende eines&#xA;Solinger Sportschützenvereins wollte wissen, welche Meinung die&#xA;Piratenpartei zum Waffengesetz habe.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Da mir kein Parteitagsbeschluss zum Waffengesetz bekannt war, musste ich&#xA;den typischen Piraten machen und sagte, dass es dazu noch keine&#xA;offizielle Position der Piraten gäbe. Natürlich war mein&#xA;Gesprächspartner mit dieser Antwort nicht zufrieden. So entspann sich&#xA;ein lebhaftes Aneinandervorbeireden über Amokschützen und unbescholtene&#xA;Bürger, an dessen Ende ich ihn schließlich einlud, sich doch persönlich&#xA;in der Piratenpartei zu engagieren und vielleicht einmal zum Stammtisch&#xA;zu kommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie wollen die Piraten $grosses_problem lösen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/04/22/wie-wollen-die-piraten-grosses_problem-l%C3%B6sen/</link>
      <pubDate>Sun, 22 Apr 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/04/22/wie-wollen-die-piraten-grosses_problem-l%C3%B6sen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Kürzlich leitete eine Fernsehmoderatorin ihre Frage an einen Piraten mit&#xA;der Phrase ein, dass die Piraten nur eine Methode hätten, nicht aber ein&#xA;ausgearbeitetes Programm. Wie dümmlich und genial zugleich!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lehren vom LPT 2012.2</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/04/15/lehren-vom-lpt-2012-2/</link>
      <pubDate>Sun, 15 Apr 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/04/15/lehren-vom-lpt-2012-2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mit großer Disziplin stimmten die Piraten am 14. und 15. April 2012 auf&#xA;ihrem Sonderparteitag über ihr Wahlprogramm zur Landtagswahl in NRW ab.&#xA;Dabei zeigte es sich, dass einige Anträge sehr schnell und ohne&#xA;Diskussion angenommen wurden. Diese Anträge hatten etwas gemeinsam,&#xA;woraus man seine Lehren ziehen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was leider immer wieder gesagt werden muss</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/04/09/was-leider-immer-wieder-gesagt-werden-muss/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Apr 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/04/09/was-leider-immer-wieder-gesagt-werden-muss/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Selbstgerechtigkeit, mit der einige Leute Israel der Kriegstreiberei&#xA;bezichtigen, könnte ich – mit Mühe zwar, doch schweigend – ertragen.&#xA;Diese Leute sind in einem Land aufgewachsen, dessen Existenzrecht nicht&#xA;einmal 1945 ernsthaft in Fragen gestellt wurde, nachdem ihr Land an der&#xA;Menschheit bis dahin unvorstellbare Verbrechen begangen hatte. Sie&#xA;können sich deshalb schlicht und einfach nicht vorstellen, von Nachbarn&#xA;umgeben zu sein, die nichts mehr wünschen, als ihr Land von der&#xA;Landkarte zu tilgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tyrannei der Masse</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/03/28/tyrannei-der-masse/</link>
      <pubDate>Wed, 28 Mar 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/03/28/tyrannei-der-masse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Woran dachte der designierte FDP-Generalsekretär Döring, als er von der&#xA;Tyrannei der Masse sprach? An die 99 %, die endlich dagegen aufbegehren,&#xA;dass die 1 % uns rücksichtslos ausplündern? Oder an Guttenberg und&#xA;Koch-Mehrin, die von der Schwarmintelligenz der Plagiatsjäger zu Fall&#xA;gebracht wurden?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Es ist Piratenfrühling!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/03/20/es-ist-piratenfr%C3%BChling/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Mar 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die unerwarteten Neuwahlen im Saarland und in NRW wirken wie intravenös&#xA;gespritztes Koffein auf die Piraten. Es wird geschrubbt und klar&#xA;gemacht, was das Zeug hält. Die ersten Wahlplakate in NRW, die&#xA;aufgehängt wurden, waren orange. Ich bin bestens gelaunt. Es ist&#xA;Piratenfrühling!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dann entstehen die Strukturen von selbst</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/01/08/dann-entstehen-die-strukturen-von-selbst/</link>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Piratenpartei ist eine struktur- und hierarchieaverse Partei. Aus&#xA;gutem Grund. Sie will nicht so werden wie die anderen Parteien. Doch um&#xA;gegen die Strukturen der Politik zu bestehen, braucht man starke eigene&#xA;Strukturen, sonst entstehen die Strukturen informell von selbst.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die von dem Amt leben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2012/01/08/die-von-dem-amt-leben/</link>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2012 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2012/01/08/die-von-dem-amt-leben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Christian Wulff ist ein Berufspolitiker. Berufspolitiker leben von dem&#xA;Amt, das sie bekleiden, nicht für das Amt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In der Causa Wulff wurde häufig darauf hingewiesen, dass Wulff sich&#xA;nicht für das Amt des Bundespräsidenten eigne, weil er parteipolitisch&#xA;gebunden sei. Dieser Vorwurf ist so nicht haltbar. Die meisten&#xA;Bundespräsidenten waren parteipolitisch gebunden. Und mit Richard von&#xA;Weizäcker und Johannes Rau&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; waren auch ein ehemaliger Regierender&#xA;Bürgermeister und ein Ministerpräsident unter Wulffs Vorgängern. Aktives&#xA;Parteimitglied zu sein, ist für einen Bundespräsidenten der Normalfall&#xA;nicht die Ausnahme.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziokratie und die Piratenpartei</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/12/22/soziokratie-und-die-piratenpartei/</link>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/12/22/soziokratie-und-die-piratenpartei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da mein Artikel über die Soziokratie etwas lang geraten ist, fasse ich&#xA;hier noch einmal die wichtigsten Punkte, die die Piratenpartei&#xA;betreffen, zusammen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In der Sudelei ›&lt;a href=&#34;https://www.sudelbuch.de/2011/10/20/lieber-b%C3%BCrger-wir-m%C3%BCssen-reden/&#34;&gt;Lieber Bürger, wir müssen reden&lt;/a&gt;‹ habe ich dazu&#xA;aufgerufen, sich in der Piratenpartei zu engagieren, anstatt bei der&#xA;Partei Politik durch Stimmabgabe zu kaufen:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Demokratie ist die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/demokratie-ist-die-herrschaft-der-mehrheit-%C3%BCber-die-minderheit/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/demokratie-ist-die-herrschaft-der-mehrheit-%C3%BCber-die-minderheit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit der Volksabstimmung in Baden-Württemberg über den Weiterbau von&#xA;Stuttgart21 habe ich Zweifel bekommen, ob die Demokratie die beste aller&#xA;Regierungsformen ist – oder, wie Winston Churchill es ausgedrückte, die&#xA;schlechteste mit Ausnahme aller anderen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mehr Soziokratie wagen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/mehr-soziokratie-wagen/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/mehr-soziokratie-wagen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Begriff »Soziokratie« geht zurück auf einen Essay von Lester Frank&#xA;Ward aus dem Jahre 1893, der in seinem Buch »The psychic factors of&#xA;civilization« erschien.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der 1841 geborene Ward gilt als Begründer der amerikanischen Soziologie.&#xA;Im Gegensatz zu den damals weit verbreiteten sozialdarwinistischen&#xA;Ideologien und der auch heute noch herrschenden Laissez-faire-Doktrin&#xA;vertrat er den Standpunkt, dass sich die wirtschaftliche und soziale&#xA;Lage eines Landes mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden und durch den&#xA;lenkenden Eingriff des Staates kontinuierlich verbessern ließe. Den&#xA;Sozialismus lehnte er jedoch als rein theoretisch-spekulatives und damit&#xA;unwissenschaftliches Konstrukt vehement ab. Er verlangte von einer&#xA;ökonomischen Theorie wissenschaftliche Beweise in Form von gelungenen&#xA;Experimenten. Ohne Ward allzu sehr Unrecht zu tun, kann man seinen&#xA;wirtschaftspolitischen Ansatz zu einem Vorläufer dessen machen, was wir&#xA;heute gerne unter sozialer Marktwirtschaft verstehen wollen: eine&#xA;Methode, die Bedürfnisse möglichst aller Menschen zu decken, indem man&#xA;einerseits das individuelle Streben nach Freiheit, Wohlstand und Glück&#xA;gewähren lässt, andererseits aber durch steuernde Eingriffe des Staates&#xA;soziale Rahmenbedingungen schafft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mehr Soziokratie wagen! (Einführung)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/mehr-soziokratie-wagen-einf%C3%BChrung/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/mehr-soziokratie-wagen-einf%C3%BChrung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unsere Demokratie ist in einer schweren Krise. Finanzspekulanten treiben&#xA;vom Volk gewählte Regierungen vor sich her und bestimmen die Politik.&#xA;Ist die Soziokratie, eine Idee aus dem 19. Jahrhundert, die von einem&#xA;Niederländer zu einer Methode der Unternehmensführung weiterentwickelt&#xA;wurde, ein Ausweg aus der politischen Krise?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziokratie in der Piratenpartei</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/soziokratie-in-der-piratenpartei/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/soziokratie-in-der-piratenpartei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Soziokratische Methoden werden auch in der Piratenpartei angewendet,&#xA;allerdings spontan und unsystematisch.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;soziokratische-methoden-in-arbeitskreisen&#34;&gt;&lt;strong&gt;Soziokratische Methoden in Arbeitskreisen&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich selbst habe im NRW-Arbeitskreis Bildung miterlebt, wie das&#xA;Konsentprinzip angewendet wurde, um das Bildungsprogramm für die&#xA;Landtagswahl in NRW zu erstellen. Während der Sitzungen und auf der&#xA;Mailingliste wurde intensiv diskutiert. Der langwierige&#xA;Meinungsbildungsprozess zog sich über viele Wochen hin. Es gab mehrere&#xA;Treffen, in denen der Arbeitskreis sich einem gemeinsamen Vorschlag&#xA;langsam aber sicher annäherte. Bis zum Schluss wurde an der Formulierung&#xA;gefeilt, um allen Teilnehmern gerecht zu werden. Eine formale Abstimmung&#xA;gab es im Arbeitskreis nicht, aber gegen den Vorschlag, der zur&#xA;Landesmitgliederversammlung eingereicht wurde, gab es innerhalb des&#xA;Arbeitskreises keine schwerwiegenden Einwände mehr. Auf der&#xA;Landesmitgliederversammlung wurde dann durch Mehrheitsentscheidung&#xA;beschlossen, den Vorschlag des Arbeitskreises in das Wahlprogramm&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&#xA;aufzunehmen. Die Einwände derjenigen, die auf der&#xA;Landesmitgliederversammlung gegen das Programm gestimmt haben, wurden,&#xA;wie immer bei Mehrheitsentscheidungen, nicht in den Antrag integriert.&#xA;Da die Vorschläge ein Quorum von Zweidrittel der abgegebenen Stimmen&#xA;erreichen mussten, reduzierte sich die Zahl der Stimmen, die unter den&#xA;Tisch fielen, zwar – am Prinzip der Mehrheitsentscheidung änderte dies&#xA;jedoch nichts.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Theorie in die Praxis: Soziokratie in Unternehmen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/von-der-theorie-in-die-praxis-soziokratie-in-unternehmen/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/12/16/von-der-theorie-in-die-praxis-soziokratie-in-unternehmen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Soziokratie hat sich seit Lester Frank Ward weiterentwickelt und&#xA;wurde zu einer Organisationsform in Wirtschaftsunternehmen. Sie ist&#xA;keine bloße Theorie, sondern hat sich in der Praxis bewährt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;niederländische-tradition-der-soziokratie&#34;&gt;Niederländische Tradition der Soziokratie&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mitte des 20. Jahrhunderts hat der niederländische Reformpädagoge Kees&#xA;Boeke den Begriff der Soziokratie konkretisiert. Die Soziokratie basiert&#xA;nach ihm auf zwei Prinzipien.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eva, die 7000000000ste</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/10/31/eva-die-7000000000ste/</link>
      <pubDate>Mon, 31 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/10/31/eva-die-7000000000ste/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 12. Oktober 1999 kam in Sarajewo Adam, der 6000000000ste Erdenbürger&#xA;zur Welt. Heute, am 31. Oktober 2011 gesellte sich Eva, die&#xA;7000000000ste hinzu.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Adam heißt in Wirklichkeit Adnan und ist Bosnier.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Ihn auszuwählen&#xA;war eine sehr symbolische Entscheidung der UN. Sie wählte ein Kind aus&#xA;Bosnien, das immer noch unter den Folgen des Bürgerkriegs&lt;sup id=&#34;fnref:2&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:2&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;2&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; litt, ein&#xA;Neugeborenes aus dem Kosevo-Krankenhaus in Sarajevo, in dem die Opfer&#xA;der Scharfschützen behandelt wurden. Adnan ist Bosniak, ein muslimischer&#xA;Bosnier. Wäre er einige Jahre früher in Srebrenica zur Welt gekommen,&#xA;hätte er als Halbwaise aufwachsen müssen, da serbischen Schergen alle&#xA;männlichen Einwohner des Dorfes ermordeten.&lt;sup id=&#34;fnref:3&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:3&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;3&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Die UN war damals nicht&#xA;in der Lage, diesen Völkermord zu verhindern. Und es mussten mehr als&#xA;eine Milliarde Menschen geboren werden, bis Ratko Mladic, der&#xA;Befehlshaber der serbischen Truppen, wegen dieser Kriegsverbrechen&#xA;endlich in Den Haag vor Gericht gestellt werden konnte. Die Wahl Adnans&#xA;zum sechsmilliardsten Erdenbürger wirkte wie eine Entschuldigung für das&#xA;Versagen der UN, die viel zu spät und viel zu zaghaft in diesen&#xA;Bürgerkrieg eingriff.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lieber Bürger, wir müssen reden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/10/20/lieber-b%C3%BCrger-wir-m%C3%BCssen-reden/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/10/20/lieber-b%C3%BCrger-wir-m%C3%BCssen-reden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert. Doch dann kam die&#xA;Berlinwahl und es hat zoom gemacht. Jetzt haben wir beide, Piraten und&#xA;Bürger, eine aufregende Affäre. Aber wie geht es weiter, wenn die erste&#xA;Verliebtheit verflogen ist?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Offene Briefe</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/10/12/offene-briefe/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Oct 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/10/12/offene-briefe/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Im Moment dürften Politiker eine ganze Reihe von offenen Briefen&#xA;erhalten. Den Bürgern platzt nämlich gerade scharenweise der Kragen. Ob&#xA;S21, Netzzensur, Staatstrojaner oder Rettungsschirme – Themen, die aus&#xA;Bürgern Wutbürger machen, gibt es zurzeit zuhauf. Der letzte Tropfen,&#xA;der das Fass dann zum Überlaufen bringt, ist oft sehr individuell.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Piratenpartei Berlin: 8,9 Prozent, die alles verändern</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/09/19/piratenpartei-berlin-89-prozent-die-alles-ver%C3%A4ndern/</link>
      <pubDate>Mon, 19 Sep 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/09/19/piratenpartei-berlin-89-prozent-die-alles-ver%C3%A4ndern/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Journalisten stehen Schlange, um Piraten zu befragen, und deine Freunde,&#xA;die dein politisches Engagement bei der Piratenpartei bisher belächelt&#xA;haben, schauen dich plötzlich mit ganz anderen Augen an. Die Wahl in&#xA;Berlin, bei der die Piratenpartei sensationelle 8,9 % erzielte, hat&#xA;alles verändert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Finanzkrise und das Stockholm-Syndrom</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/08/25/die-finanzkrise-und-das-stockholm-syndrom/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/08/25/die-finanzkrise-und-das-stockholm-syndrom/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Unter dem Stockholm-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen,&#xA;bei dem Opfer von Geiselnahmen ein positives emotionales Verhältnis zu&#xA;ihren Entführern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den&#xA;Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.«&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wer warum gegen das bedingungslose Grundeinkommen ist</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/08/19/wer-warum-gegen-das-bedingungslose-grundeinkommen-ist/</link>
      <pubDate>Fri, 19 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/08/19/wer-warum-gegen-das-bedingungslose-grundeinkommen-ist/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der Schweiz könnte es bald einen Volksentscheid über das&#xA;bedingungslose Grundeinkommen geben, schrieb die ZEIT und porträtierte&#xA;den Ex-Banker Klaus Wellershoff, der sich für das BGE stark macht.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&#xA;Das allein macht den Artikel schon interessant. Hellhörig wurde ich&#xA;jedoch, als in dem Artikel Ralf Krämer, ein Gewerkschafter von Verdi&#xA;zitiert wurde, der vehement das BGE bekämpft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Datenschutz neu denken</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/08/09/datenschutz-neu-denken/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/08/09/datenschutz-neu-denken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die heftige Diskussion um den Datenschutz im Netz zeigt, dass die&#xA;bisherigen Konzepte nicht mehr greifen. Es gilt den Datenschutz in eine&#xA;übergeordnete Rechts- und Wirtschaftspolitik einzuordnen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;traditioneller-datenschutz&#34;&gt;Traditioneller Datenschutz&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die meisten Grundsätze des Datenschutzes sind lange vor der&#xA;elektronischen Vernetzung entstanden, als persönliche Daten auf&#xA;Karteikarten oder isolierten Großrechnern erhoben wurden. Das Prinzip&#xA;der Datensparsamkeit ist ein Beispiel, an dem die Funktionsweise des&#xA;traditionellen Datenschutzes erklärt werden kann. Jede Institution&#xA;sollte nur die Daten erheben, die sie für ihre Tätigkeit&#xA;notwendigerweise brauchte. Zusätzliche Daten sollten erst gar nicht&#xA;erhoben werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fernverkehrt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/08/04/fernverkehrt/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Aug 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/08/04/fernverkehrt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn es nach der SPD geht, werden wir auch weiterhin nicht mit dem&#xA;billigen Bus nach Berlin fahren dürfen. Warum das so ist, kann man nicht&#xA;erklären, sondern nur erschnuppern: am Stallgeruch.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Unwillig zu trauern?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/07/27/unwillig-zu-trauern/</link>
      <pubDate>Wed, 27 Jul 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/07/27/unwillig-zu-trauern/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da passiert in Norwegen Unvorstellbares und in Deutschland erregt man&#xA;sich in politischen Grabenkämpfen über Vorratsdatenspeicherung,&#xA;Terrorismusexperten und Sarrazin. Sind wir unwillig zu trauern? Sind wir wirklich so gefühlskalt und verbissen, dass wir die Ermordeten&#xA;in Norwegen sogleich für unsere politischen Ziele ausnutzen müssen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Goldene Fliege für den Quadriga-Preis</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/07/16/goldene-fliege-f%C3%BCr-den-quadriga-preis/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Jul 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/07/16/goldene-fliege-f%C3%BCr-den-quadriga-preis/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Putin als einen nicht ganz lupenreinen Demokraten zu bezeichnen, ist&#xA;eine Beleidigung für jeden Demokraten. Putin ist alles, bloß kein&#xA;Demokrat. Das Preiskomitee des Quadriga-Preises sah dies bekanntlich&#xA;anders. Ich finde, sie haben für ihre schrullige Entscheidung einen&#xA;Preis verdient: die Goldene Fliege aus Recyclingmaterial.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ambient Pina</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/06/07/ambient-pina/</link>
      <pubDate>Tue, 07 Jun 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/06/07/ambient-pina/</guid>
      <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;… como el musguito en la piedra, ay si, si si …,&lt;/em&gt; wie das Moos auf dem&#xA;Stein, au ja, ja ja … – so lautet der Titel von Pina Bauschs letztem&#xA;Stück, das zwei Wochen vor ihrem Tod am 12. Juni 2009 uraufgeführt&#xA;wurde. Gestern habe ich das Stück gesehen und hatte nicht den Eindruck,&#xA;einer bemoosten Inszenierung beizuwohnen. Ich glaubte eher, LoungeFM&#xA;oder ein anderes Internetradio mit Ambient Stream zu hören – Artefakte&#xA;aufgrund schlechter Komprimierung inklusive. Wenn es mir auf die Pointe&#xA;ankäme, würde ich sagen: das war Tanztheater für die&#xA;Facebook-Generation.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kopf oder Zahl – die Rückseite der Eurokrise</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/05/31/kopf-oder-zahl-die-r%C3%BCckseite-der-eurokrise/</link>
      <pubDate>Tue, 31 May 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/05/31/kopf-oder-zahl-die-r%C3%BCckseite-der-eurokrise/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Qualitätsmedien sagen uns, dass wir, die Steuerzahler, mit unseren&#xA;Milliarden gerade den Euro retten, also in dem Boot, in dem wir alle&#xA;sitzen, die Löcher flicken, die von faulen Passagieren aus dem Süden&#xA;aufgerissen wurden. Im Krieg und in der Bank stirbt die Wahrheit&#xA;bekanntlich zuerst, deshalb sollten wir genau hinschauen, wer unser Geld&#xA;am Ende bekommt. Die Griechen jedenfalls bekommen es nicht. Doch dazu&#xA;später mehr.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich war auf Facebook, Herr Kommissar</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/05/30/ich-war-auf-facebook-herr-kommissar/</link>
      <pubDate>Mon, 30 May 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/05/30/ich-war-auf-facebook-herr-kommissar/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Manche Menschen schauen zu viele Krimis. Aus Furcht, irgendwann einmal&#xA;nach ihrem Alibi befragt zu werden, lassen sie die ganze Welt an ihrem&#xA;Tagesablauf Anteil nehmen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Bin jetzt auf dem Weg nach Berlin«, erfahre ich von einem entfernten&#xA;Bekannten auf Facebook. Und um die Glaubwürdigkeit seines Alibis zu&#xA;untermauern, weist er ein Foto vor, das er gerade geschossen hat. Das&#xA;Foto zeigt die schönen Beine seiner Sitznachbarin und ist mit Uhrzeit&#xA;und Positionsdaten versehen. Auf Instagram wird daher neben den Beinen&#xA;eine Karte angezeigt, auf der genau markiert ist, wo sich der Zug gerade&#xA;befand, als die Dame ihre Beine übereinander schlug und mein Bekannter&#xA;auf den Auslöser drückte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Was tun?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/05/26/was-tun/</link>
      <pubDate>Thu, 26 May 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/05/26/was-tun/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;welchen-paradigmenwechsel-könnte-die-piratenpartei-herbeiführen&#34;&gt;Welchen Paradigmenwechsel könnte die Piratenpartei herbeiführen?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;In der letzten Sudelei habe ich über den Paradigmenwechsel geschrieben,&#xA;von dem die Grünen zurzeit profitieren. In diesem Text geht es um den&#xA;Paradigmenwechsel, den die Piratenpartei herbeiführen könnte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Paradigmenwechsel ist da</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/05/25/der-paradigmenwechsel-ist-da/</link>
      <pubDate>Wed, 25 May 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/05/25/der-paradigmenwechsel-ist-da/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Grünen sind auf dem Weg, die stärkste politische Kraft in&#xA;Deutschland zu werden. In Baden-Württemberg liegen sie vor der SPD, in&#xA;Bremen vor der CDU. Die Grünen haben sich als Volkspartei etabliert, der&#xA;Paradigmenwechsel ist da.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>servergate: Staatliche Willkür gegen eine demokratische Partei
</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/05/21/servergate-staatliche-willk%C3%BCr-gegen-eine-demokratische-partei/</link>
      <pubDate>Sat, 21 May 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/05/21/servergate-staatliche-willk%C3%BCr-gegen-eine-demokratische-partei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am Morgen des 20. Mai 2011 beschlagnahmte das BKA im Auftrag der&#xA;Staatsanwaltschaft Darmstadt mehrere Server der Piratenpartei&#xA;Deutschland. Die Server wurden abgeschaltet und durchsucht. Der Grund,&#xA;so hört man, ein Rechtshilfeersuchen der französischen Behörden. Obwohl&#xA;also nicht einmal gegen die Piratenpartei ermittelt wird, wurde die&#xA;Infrastruktur der sechstgrößten Partei Deutschlands abgeschaltet. Ein&#xA;beispielloser Akt staatlicher Willkür!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Makrobiotisches Stillen und gemeinfreie Liederbücher</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/05/15/makrobiotisches-stillen-und-gemeinfreie-liederb%C3%BCcher/</link>
      <pubDate>Sun, 15 May 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/05/15/makrobiotisches-stillen-und-gemeinfreie-liederb%C3%BCcher/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Piraten erinnern mich oft an die Grünen der frühen 80er Jahre. Traf&#xA;man sich damals bei den Ökos zum makrobiotischen Stillen, verteilen die&#xA;Piraten heute gemeinfreie Liederbücher an Kindergärten. Putzig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sozialwahl 2011: Meine Wahlempfehlung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/04/20/sozialwahl-2011-meine-wahlempfehlung/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Apr 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/04/20/sozialwahl-2011-meine-wahlempfehlung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer die Sozialwahl 2011 wie ich für einen schlechten Scherz hält bzw.&#xA;für die Pseudolegitimierung eines kaputten Selbstbedienungssystems, der&#xA;sollte folgendermaßen wählen:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ol&gt;&#xA;&lt;li&gt;Adresszettel vom Wahlzettel abtrennen und den Wahlschein so&#xA;anonymisieren&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Nichts&lt;/strong&gt; oder alles ankreuzen!&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Wahlzettel eintüten&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Brief in den Postkasten werfen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ol&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wer den Wahlhelfern misstraut und befürchtet, dass diese dann nach&#xA;Belieben ein Kreuz machen, kann den Wahlzettel auch mit einem dicken&#xA;Strich von links unten nach rechts oben ungültig machen. Alternativ&#xA;lässt sich der Wahlzettel auch mit bunten Blumen oder pornografischen&#xA;Zeichnungen verschönern. Zeigt, was ihr in der Walldorfschule gelernt&#xA;habt!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sozialwahl 2011 – damit sich nichts ändert!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/31/sozialwahl-2011-damit-sich-nichts-%C3%A4ndert/</link>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/31/sozialwahl-2011-damit-sich-nichts-%C3%A4ndert/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern kam das Blättchen meiner Krankenversicherung, in dem ich einen&#xA;Artikel über die Sozialwahl 2011 fand. Ein Musterbeispiel für eine&#xA;völlig entgrenzte PR-Schreibe.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Überschrift des Artikels ist schon ein Hohn: »Nur wer mitwählt, kann&#xA;auch mitentscheiden.« Diesen Satz, der an sich schon falsch ist, man&#xA;wählt ja schließlich, um seine Stimme an den Gewählten abzugeben, sodass&#xA;man eben nicht mehr mitentscheiden kann, wenn die Sachfragen auf dem&#xA;Tisch liegen, dieser Satz ist bei den Sozialwahlen gelinde gesagt eine&#xA;Leserbeleidigung. Denn wessen IQ so niedrig ist, dass er diesen Satz&#xA;glaubt, der kann ihn ganz bestimmt nicht lesen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Facebook so erfolgreich ist</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/31/warum-facebook-so-erfolgreich-ist/</link>
      <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/31/warum-facebook-so-erfolgreich-ist/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als der Tsunami in Japan die größte Atomkatastrophe nach Tschernobyl&#xA;auslöste, wurde mir plötzlich klar, warum Facebook so erfolgreich ist&#xA;und alle anderen sozialen Netze stagnieren.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Erdbeben und die Atomkatastrophe in Japan haben in Windeseile das&#xA;Internet in Deutschland beherrscht. In wenigen Stunden war die atomare&#xA;Bedrohung ›trending topic‹ auf Twitter. Und auf Facebook fand ich sofort&#xA;mehrere Gruppen und Seiten, auf denen sich Atomkraftgegner versammelten&#xA;und Demonstrationen und andere Protestaktionen organisierten. Auf Xing&#xA;und Linkedin fand ich dagegen kaum etwas.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Islamkonferenz von 1648</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/30/die-islamkonferenz-von-1648/</link>
      <pubDate>Wed, 30 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/30/die-islamkonferenz-von-1648/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als 2006 Wolfgang Schäuble die Islamkonferenz ins Leben rief, lag die&#xA;letzte Religionskonferenz in Deutschland schon immerhin 358 Jahre&#xA;zurück. Die Friedenskonferenz in Münster und Osnabrück beendete 1648 den&#xA;Dreißigjährigen Religionskrieg, in dem sich Katholiken und Protestanten&#xA;gegenseitig massakriert hatten. Es ist also kein Wunder, wenn man ein&#xA;wenig aus der Übung gekommen ist, und die Islamkonferenz mehr oder&#xA;weniger schief läuft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neusprech und Kurzdenk in der Atomdebatte (Teil 3)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/19/neusprech-und-kurzdenk-in-der-atomdebatte-teil-3/</link>
      <pubDate>Sat, 19 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/19/neusprech-und-kurzdenk-in-der-atomdebatte-teil-3/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Strahlemädchen Cécile Calla schreibt über die ›German Angst‹. Dieses&#xA;mittlerweile internationale Meme macht aus dem Bedenkenträger eine&#xA;nationalen Charakterzug. Nun wird es genutzt, um französische&#xA;Atomkraftwerke vor deutscher Kritik zu schützen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neusprech und Kurzdenk in der Atomdebatte (Teil 2)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/18/neusprech-und-kurzdenk-in-der-atomdebatte-teil-2/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/18/neusprech-und-kurzdenk-in-der-atomdebatte-teil-2/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wenn-man-die-diskussion-in-deutschland-verfolgt-könnte-man-glauben-es-hätte-kein-erdbeben-sondern-einen-reaktorunfall-in-japan-gegeben&#34;&gt;Wenn man die Diskussion in Deutschland verfolgt, könnte man glauben, es hätte kein Erdbeben, sondern einen Reaktorunfall in Japan gegeben.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Diese gedankliche Figur findet man zum Beispiel im ScienceBlog von Georg&#xA;Hoffmann unter dem reißerischen Titel ›Die Redaktionsschmelze im&#xA;deutschen Presse-Fall-Out‹.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Ich weiß nicht, ob Georg Hoffmann&#xA;Atomkraftbefürworter ist, daher will ich ihm keine Absicht unterstellen.&#xA;Aber seine Argumentation ad hominem ist geeignet, die Position der&#xA;Atomkraftgegner in der aktuellen Diskussion zu schwächen. Er moniert,&#xA;dass in den deutschen Medien immer nur vom Störfall in den&#xA;Atomkraftwerken die Rede sei, die großen Verwüstungen durch den Tsunami&#xA;in Folge des Erdbebens und das Leiden der Bevölkerung in den betroffenen&#xA;Gebieten dagegen kaum betrachtet würden. Implizit lautet der Vorwurf:&#xA;Anstatt Mitgefühl mit den Opfern zu haben, gefällt man sich in&#xA;Deutschland darin, das Geschehen innenpolitisch auszuschlachten.&#xA;Atomkraftgegner, die nun hysterisch herumlaufen und Zeter und Mordio&#xA;schreien, sind also schlechte Menschen ohne jedes Mitgefühl.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neusprech und Kurzdenk in der Atomdebatte (Teil 1)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/17/neusprech-und-kurzdenk-in-der-atomdebatte-teil-1/</link>
      <pubDate>Thu, 17 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/17/neusprech-und-kurzdenk-in-der-atomdebatte-teil-1/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Immer wieder gehe ich vor dem sprachlichen und intellektuellen Fallout&#xA;in Deckung, der sich nach der Atomkatastrophe in Japan über die&#xA;öffentliche Debatte legt. Hier möchte ich einige Punkte, die mich&#xA;besonders aufregen, aufzeigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Seit 30 Jahren auf der Verliererseite</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/15/seit-30-jahren-auf-der-verliererseite/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/15/seit-30-jahren-auf-der-verliererseite/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als ich gestern mit rund 150 Solinger Bürgern an der kurzen Mahnwache&#xA;für Japan und gegen die Atomkraft teilnahm, wurde mir klar, dass ich&#xA;seit 30 Jahren vergeblich gegen die Kernkraft demonstriere. Egal was&#xA;kommt, wir stehen auf der Verliererseite.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wie aus einer völlig verfehlten Einwanderungspolitik ein Kulturerbe der
Menschheit entstand
</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/11/wie-aus-einer-v%C3%B6llig-verfehlten-einwanderungspolitik-ein-kulturerbe-der-menschheit-entstand/</link>
      <pubDate>Fri, 11 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/11/wie-aus-einer-v%C3%B6llig-verfehlten-einwanderungspolitik-ein-kulturerbe-der-menschheit-entstand/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Im Jahre 2009 erklärte die UNESCO den Tango zum immateriellen Kulturerbe&#xA;der Menschheit. Eine hohe Ehre für den Tanz vom Rio de la Plata, der&#xA;aufgrund einer völlig verfehlten Einwanderungspolitik entstanden ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vergesst die Politiker!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/10/vergesst-die-politiker/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/10/vergesst-die-politiker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Politiker sind die am meisten überschätzte Berufsgruppe. Es gibt kein&#xA;Problem, dass sie nicht lösen sollen; und kein Thema, zu dem man sie&#xA;nicht befragt. Dabei sind Politiker heutzutage weniger als je zuvor in&#xA;der Lage, Probleme zu lösen. Und das liegt nicht nur daran, dass sie,&#xA;egal zu welchem Thema man sie befragt, meistens vollkommen inkompetent&#xA;sind. Es liegt vor allem an ihrer Stellenbeschreibung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Familientreffen bei Pina</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/08/familientreffen-bei-pina/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/08/familientreffen-bei-pina/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Letztens habe ich mir Wim Wenders 3D-Film »PINA« angeschaut. Es war wie&#xA;ein Familientreffen, bei dem man Menschen wiedersieht, die man zehn&#xA;Jahre und länger nicht mehr getroffen hat. Ich blickte aber auch in&#xA;viele junge Gesichter, die mir alle unbekannt waren, da ich lange Zeit&#xA;kein Stück mehr von Pina Bausch gesehen habe. In die Gesichter aber, die&#xA;ich kannte, hat sich die Zeit eingeschrieben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>E10 ist Bulimie auf Kosten anderer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/06/e10-ist-bulimie-auf-kosten-anderer/</link>
      <pubDate>Sun, 06 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/06/e10-ist-bulimie-auf-kosten-anderer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder haben wir nicht den Willen, die&#xA;anstehenden Probleme zu lösen oder unsere intellektuellen Fähigkeiten&#xA;liegen unterhalb der Problemlösungsschwelle. Am Beispiel des so&#xA;genannten Biokraftstoffs E10 lässt sich das exemplarisch zeigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ach wär&#39; der Fortschritt doch eine Schnecke</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/03/02/ach-w%C3%A4r-der-fortschritt-doch-eine-schnecke/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Mar 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/03/02/ach-w%C3%A4r-der-fortschritt-doch-eine-schnecke/</guid>
      <description>&lt;p&gt;dann käme er wenigstens langsam voran. Heute aber bekam ich Post von der&#xA;Deutschen Rentenversicherung Bund, in der mir mitgeteilt wurde, dass in&#xA;einigen Wochen die Sozialwahl 2011 startet. Da erkannte ich, dass der&#xA;Fortschritt, wenn überhaupt, eine tote Schnecke ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Oligarchie der Niedertracht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/02/24/oligarchie-der-niedertracht/</link>
      <pubDate>Thu, 24 Feb 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/02/24/oligarchie-der-niedertracht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Causa Guttenberg wirft ein grelles Licht auf die Oligarchie der&#xA;Niedertracht, die in unserem Land sich an die Macht gedrängt hat und&#xA;alles erdrückt, wofür Generationen von aufrichtigen Menschen gearbeitet&#xA;haben. Die Affäre zeigt, dass unsere Institutionen in ihrem Kern korrupt&#xA;sind. Die Gefahr für unsere Freiheit und unsere Demokratie war nie&#xA;größer.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plädoyer für eine quantifizierbare Politik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/02/23/pl%C3%A4doyer-f%C3%BCr-eine-quantifizierbare-politik/</link>
      <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/02/23/pl%C3%A4doyer-f%C3%BCr-eine-quantifizierbare-politik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn die Piratenpartei bei Wahlen endlich einmal gewinnen möchte, dann&#xA;muss sie schleunigst klarstellen, was sie will und worin sie sich von&#xA;anderen Parteien unterscheidet. Als eine Partei der Einsen und Nullen&#xA;(no pun intended) sollte sie sich auf ihre Stärke besinnen und Ziele&#xA;anstreben, die wissenschaftlich simuliert werden können und&#xA;quantifizierbar sind.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Piratenpartei wird scheitern</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/02/08/die-piratenpartei-wird-scheitern/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Feb 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/02/08/die-piratenpartei-wird-scheitern/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor kurzem las ich den Satz »Wer hat uns noch nie verraten? Die&#xA;Piraten!« und musste ein wenig über die Naivität lächeln, mit der einer&#xA;außerparlamentarischen Partei implizit die Fähigkeit zugesprochen wird,&#xA;ihre Anhänger und Wähler zu verraten. Der Verrat beginnt mit der Macht –&#xA;und von der Macht ist die Piratenpartei noch weit entfernt. Dabei war&#xA;mir, als ich den Satz las, – und ist mir auch jetzt noch – keineswegs&#xA;zum Lachen zumute. Vielmehr fürchte ich, dass die Piratenpartei so oder&#xA;so scheitern wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Arabische Revolution lässt Europa alt aussehen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2011/02/07/arabische-revolution-l%C3%A4sst-europa-alt-aussehen/</link>
      <pubDate>Mon, 07 Feb 2011 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2011/02/07/arabische-revolution-l%C3%A4sst-europa-alt-aussehen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die arabische Revolution in Tunesien, Ägypten und einigen anderen&#xA;Ländern im Nahen Osten lässt nicht nur die arabischen Diktatoren&#xA;zittern, sondern offenbart auch einen erschreckenden Mangel an&#xA;demokratischer Kultur in Europa.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Methode Putin – wie in Deutschland die Freiheit starb</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/11/30/methode-putin-wie-in-deutschland-die-freiheit-starb/</link>
      <pubDate>Tue, 30 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/11/30/methode-putin-wie-in-deutschland-die-freiheit-starb/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In den Länderparlamenten stimmen zurzeit alle Fraktionen, von CDU und&#xA;CSU über FDP und SPD bis hin zu den Grünen und den Linken für den&#xA;Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, der Blogger in Deutschland zum&#xA;Abschuss durch Abmahnanwälte freigibt. Die erfolgreiche ›Methode Putin‹,&#xA;die Freiheit des Wortes durch NGOs abschaffen zu lassen, wird damit ab&#xA;dem 1.1.2011 in etwas zivilisierterer Form auch in der Bundesrepublik&#xA;Deutschland angewendet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Voodoo gehört zu Deutschland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/11/15/der-voodoo-geh%C3%B6rt-zu-deutschland/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Nov 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/11/15/der-voodoo-geh%C3%B6rt-zu-deutschland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der seltsamste Satz, den ich in diesem Jahr gehört habe, lautete: »Der&#xA;Islam gehört zu Deutschland.« Er ist besonders hinten seltsam. Doch&#xA;nicht nur das. Er ist auch die verkappte Paraphrase von der deutschen&#xA;Leitkultur.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gewalt gegen das eigene Volk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/10/27/gewalt-gegen-das-eigene-volk/</link>
      <pubDate>Wed, 27 Oct 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/10/27/gewalt-gegen-das-eigene-volk/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass die Gewalt der korrupten Politikerkaste gegen kritische Bürger&#xA;irgendwann einmal eskalieren würde, war vorauszusehen. Wer die Bürger&#xA;ausplündert, um die Profitgier von Banken, Stromkonzerne und Hotelketten&#xA;zu befriedigen, wird nicht lange fackeln, wenn die Bürger ein&#xA;Großprojekt gefährden, mit dem die Klientel von CDU und FDP Milliarden&#xA;scheffeln will. Unrechtsbewusstsein sucht man bei der Bande vergeblich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fluch des Alters</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/09/30/fluch-des-alters/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Sep 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/09/30/fluch-des-alters/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Entweder werde ich alt und von meinen mühsam erworbenen Vorurteilen&#xA;langsam aber sicher zur Strecke gebracht – oder aber ich sollte&#xA;auswandern. Bei der Durchsicht alter Sudeleien aus dem letzten&#xA;Jahrtausend stoße ich nicht nur auf Prophezeiungen, die wahr geworden&#xA;sind, sondern auch auf Gedanken, die ich kürzlich erst als neue geniale&#xA;Einfälle twittern wollte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dein Trick</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/08/12/dein-trick/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/08/12/dein-trick/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich habe jedes Wort bereits tausend Mal wie eine kleine Münze in den&#xA;Fingern gehabt, hab es herumgedreht, gewogen und ausgegeben. Ich hab die&#xA;Worte aufgereiht an langen Schnüren, um bunte Girlanden in mein Zimmer&#xA;zu hängen. Ich habe sie aus der großen Tüte auf meinen Tisch&#xA;ausgeschüttet und hin und hergeschoben, bis ich glaubte, endlich einen&#xA;Sinn zu erkennen. Ich habe jeden Morgen Kleider aus sperrigen Worten&#xA;angezogen, um nicht nackt aus dem Haus gehen zu müssen. Aber sie waren&#xA;so unbequem, dass ich sie mittags wieder auszog und wegwarf. Weil sie&#xA;verstaubten und mir das Tageslicht nahmen, wollte ich gestern die&#xA;Wortgirlanden von den Fenstern entfernen, da rissen die Schüre und die&#xA;Worte fielen scheppernd wie Blech zu Boden. Und dann kamst du und hast&#xA;sie aufgelesen und lachend in die Höhe geworfen. Da konnten die Worte&#xA;fliegen. Wie glückliche Vögel kreisten sie um uns, bis sie wie ein&#xA;funkelnder Sommerregen zu Boden tropften. Zeig&amp;rsquo; mir den Trick! Wirf sie&#xA;noch einmal in die Luft! Nur noch einmal!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>1914 im Netz – Generalmobilmachung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/08/11/1914-im-netz-generalmobilmachung/</link>
      <pubDate>Wed, 11 Aug 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/08/11/1914-im-netz-generalmobilmachung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als der erste Weltkrieg ausbrach, ging es um die Aufteilung der Welt. An&#xA;der Westfront verbiss man sich vier Jahre lang ineinander. Neologismen&#xA;wie Grabenkrieg und Materialschlacht entstanden. Was zurzeit im Internet&#xA;passiert, erinnert stark an 1914. Es herrscht Krieg und wir hocken&#xA;bereits mitten im Schützengraben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schulreform, Volksentscheid und Dschihad</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/07/27/schulreform-volksentscheid-und-dschihad/</link>
      <pubDate>Tue, 27 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/07/27/schulreform-volksentscheid-und-dschihad/</guid>
      <description>&lt;p&gt;An dem Volksentscheid über die Schulreform in Hamburg haben sich&#xA;diejenigen Schichten der Gesellschaft, die am meisten von der&#xA;sechsjährigen Grundschule profitieren würden, nicht beteiligt. Der Grund&#xA;dafür ist simpel. Sie sind einfach dumm.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Rausch des Seins</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/07/15/der-rausch-des-seins/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/07/15/der-rausch-des-seins/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine Einsicht, die man besonders gerne und erfolgreich verdrängt, ist&#xA;die, dass man sich selbst kein Ursprung ist, dass man nicht einmal&#xA;Ursprung seines eigenen Tuns und seines eigenen Denkens ist. Wir sind&#xA;immer schon ein Gewordensein, das in ein Gewordenes geworfen ist. Die&#xA;Welt, in die wir als vermeintlicher Anfang hineingeboren werden, ist&#xA;immer schon da, sie prägt uns, erhält uns und vernichtet uns.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Seniorensedativ Jauch bei der ARD</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/07/15/seniorensedativ-jauch-bei-der-ard/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/07/15/seniorensedativ-jauch-bei-der-ard/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Günter Jauch wird die neue Anne Will, die einmal die neue Sabine&#xA;Christiansen war, die ihrerseits das politische Volkssedativ&#xA;Polit-Talkshow – wenn auch nicht erfunden – so doch perfektioniert hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nacht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/07/14/nacht/</link>
      <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/07/14/nacht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist, als wäre es Nacht um mich. Eine Nacht des Geistes, eine Nacht&#xA;des Willens, eine Nacht der Tat.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gespenstisch laut wie das Knarren alter Dielen im schlafenden Haus nehme&#xA;ich meine Leidenschaften, Sehnsüchte und Ängste wahr, ohne zu wissen,&#xA;woher die Geräusche in meinem Inneren kommen, und ohne zu wissen, ob&#xA;mich der unruhige Halbschlaf nicht doch narrt und es im ganzen Haus in&#xA;Wirklichkeit totenstill ist. Wie ein fremder Wanderer, den die Nacht&#xA;überrascht hat, gehe ich durch die Dunkelheit, kann den Weg kaum&#xA;erkennen, weiß nicht einmal, ob es ein Weg ist, dem ich meine zu folgen.&#xA;Ich glaube ein Ziel zu haben und bald anzukommen, obwohl ich längst im&#xA;Kreis gegangen sein mag. Die Wege im dunklen Wald, so bilde ich mir ein,&#xA;habe ich alle im Kopf. Ich habe sie mir vor Jahren eingeprägt, habe die&#xA;Entfernungen gemessen, die Sehenswürdigkeiten und Abgründe markiert. Am&#xA;Tag wäre es ein leichter Spaziergang, doch nun in der Nacht kann ich die&#xA;Abgründe nicht ausmachen und die Schönheiten verbergen sich in&#xA;undurchdringlichem Schatten. Das Gehen ist schwer. Müdigkeit überfällt&#xA;mich und weicht in der nächsten Minuten einer hellsichtigen Wachheit.&#xA;Ich bin nicht allein in der Nacht, denn es ist nicht meine Nacht, in der&#xA;ich irre, es ist unsre Nacht. Doch in der Dunkelheit ist jeder einsam.&#xA;Wessen Schritte höre ich an mir vorübergehen? Wessen verstellte Stimme&#xA;klingt von fern herüber und spricht in fremder Sprache? Die Nacht ist&#xA;für Selbstgespräche gemacht, auch wenn man umschlungen beieinander&#xA;liegt. Man hat unseren Geist betäubt, sodass die Katastrophen an uns wie&#xA;auf einer Twitterwall vorbeiziehen, ohne uns zu erreichen. Wir sind&#xA;willenlos, weil jede Entscheidung falsch erscheint, und tatenlos, weil&#xA;in der Nacht kein Ziel auszumachen ist, niemand die Hand reicht und&#xA;nirgends ein Anfang ist. Nicht nur mir ist es Nacht. Die nächtlichen&#xA;Wälder sind eng geworden und stehen gedrängt zwischen den leuchtenden&#xA;Städten, in denen die Nacht verewigt wird und tausend trügerische&#xA;Lichter leuchten. Harmlose Leuchtdioden und tödliche Sprengstoffgürtel.&#xA;Der Tag mag nah sein, wenn die Nacht am dunkelsten ist, doch es wird ja&#xA;nicht mehr richtig dunkel. Und so wird Stoizismus zu einer letzten&#xA;Tugend. Umnachtet leben, bis man den Menschen findet, mit dem man die&#xA;Lust des Seins teilen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kein Weg nirgends</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/07/01/kein-weg-nirgends/</link>
      <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/07/01/kein-weg-nirgends/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unser Gemeinwesen ist am Ende. Es wurde von einer selbstgefälligen&#xA;Politikerkaste und finanzstarken Lobbyisten zu Grunde gerichtet. Die&#xA;große Mehrheit der Bevölkerung wird durch billige Unterhaltung und&#xA;geschickt dosierte Zukunftsängste ruhig gestellt und gefügig gemacht. –&#xA;Das ist nicht nur bei uns so, das ist überall auf der Welt so und es war&#xA;schon immer so.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Gauck?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/06/29/warum-gauck/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/06/29/warum-gauck/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da die Bundespräsidentenwahl schon morgen ist, habe ich keine Zeit mehr&#xA;gehabt, mich kurz zu fassen. Und übermorgen ist dieser Text sowieso&#xA;schon kalter Kaffee. Lest ihn also heute noch oder vergesst ihn!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundesschwiegersohn Wulff – oder Wikipedia im Wahlkampf</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/06/22/bundesschwiegersohn-wulff-oder-wikipedia-im-wahlkampf/</link>
      <pubDate>Tue, 22 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/06/22/bundesschwiegersohn-wulff-oder-wikipedia-im-wahlkampf/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Kurz nach der Nominierung von Christian Wulff zum Kandidaten für das Amt&#xA;des Bundespräsidenten erschienen in der Thüringer Allgemeinen und der&#xA;Rheinischen Post zwei Porträts, die den Parteipolitiker als barmherzigen&#xA;Samariter zeichnen, der in seiner Jugend aufopferungsvoll seine kranke&#xA;Mutter gepflegt habe. Sofort landen die entscheidenden Zeilen noch ein&#xA;wenig reißerischer in Wikipedia.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Rücktritt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/06/01/der-r%C3%BCcktritt/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/06/01/der-r%C3%BCcktritt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Ende von Horst Köhlers Präsidentschaft ist genauso absurd wie ihr&#xA;Beginn in Westerwelles Küche. Wir erleben gerade die Demontage einer der&#xA;letzten Fiktionen der alten Bundesrepublik – die Existenz eines&#xA;überparteilichen, rein repräsentativen Präsidenten – durch den&#xA;Amtsträger selbst.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Dekotürkin</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/04/27/die-dekot%C3%BCrkin/</link>
      <pubDate>Tue, 27 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/04/27/die-dekot%C3%BCrkin/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die türkische Frau geht für gewöhnlich dezent verschleiert mit ihren&#xA;vier schweren Alditüten drei Schritte hinter ihrem Mann, der auf dem Weg&#xA;nach Hause, die Arme hinter dem Rücken verschränkt, versonnen die Perlen&#xA;seiner Tasbih durch die Finger gleiten lässt. Es ist eher&#xA;unwahrscheinlich, dass eine türkische Frau in der Öffentlichkeit den&#xA;Mund auftut und geradezu undenkbar ist es, dass sie es tut, um eine&#xA;Meinung zu äußern, die der ihres Mannes zuwiderläuft. Dieses Bild muss&#xA;Christian Wulff im Kopf gehabt haben, als er sich vornahm, die anderen&#xA;Parteien mit seiner Toleranz einmal so richtig vorzuführen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eins, zwei, drei – schuldenfrei</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/04/12/eins-zwei-drei-schuldenfrei/</link>
      <pubDate>Mon, 12 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/04/12/eins-zwei-drei-schuldenfrei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schulden sind virtueller Reichtum. Wenn der Schuldner seine Schulden&#xA;nicht zurückzahlen kann, bleiben sie auch für den Gläubiger bloß rote&#xA;Zahlen. Er muss die Schulden abschreiben; der virtuelle Reichtum&#xA;verschwindet dahin, wo er hergekommen ist: ins Nichts.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gott ist ein Wort: für eine Sprachenfolgenforschung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/04/09/gott-ist-ein-wort-f%C3%BCr-eine-sprachenfolgenforschung/</link>
      <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/04/09/gott-ist-ein-wort-f%C3%BCr-eine-sprachenfolgenforschung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gott kommt in den Gleichungen der Naturwissenschaftler nicht vor, nicht&#xA;einmal als Unbekannte. Gott ist ein Phänomen der Sprache. Ausschließlich&#xA;in ihr existiert er. Wenn man nicht mehr von Gott spricht, hört er auf&#xA;zu existieren. Damit das nicht passiert, versucht die Kirche Kindern&#xA;möglichst frühzeitig von Gott zu erzählen. Gott ist ein Wort: für eine&#xA;Sprachenfolgenforschung&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wird die Piratenpartei ein Wahldebakel erleiden?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/04/06/wird-die-piratenpartei-ein-wahldebakel-erleiden/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Apr 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/04/06/wird-die-piratenpartei-ein-wahldebakel-erleiden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In rund einem Monat ist Landtagswahl in NRW. Dass die Piratenpartei mit&#xA;Plakaten im Stadtbild kaum präsent ist, darf angesichts des armseligen&#xA;Wahlkampfetats niemanden überraschen. Allerdings habe ich den Eindruck,&#xA;dass die Partei auch in ihrer einstigen Hochburg, dem Internet, immer&#xA;weniger präsent ist. Und ich spiele da nicht auf die legendären Ausfälle&#xA;des Piraten-Wikis an, sondern auf die Besetzung von Themen. Bisher&#xA;scheinen vielen Themen, mit denen die Piraten in den Wahlkampf starten,&#xA;im Netz noch keine Widerhall gefunden zu haben. Wird die Piratenpartei&#xA;ein Wahldebakel erleiden?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die vier Säulen der Piratenbildung (Teil 3) Hochschulen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/03/01/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-3-hochschulen/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/03/01/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-3-hochschulen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Bologna-Prozess der vergangenen Jahren hat seine Ziele weitestgehend&#xA;verfehlt. Die Verschulung des Studiums hat die Abbrecherquote erhöht.&#xA;Aufgrund fehlender Masterstudienplätze können viele Studenten keinen&#xA;Masterabschluss anstreben. Und Studiengebühren verstärken die soziale&#xA;Auslese an den Universitäten erheblich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die vier Säulen der Piratenbildung (Teil 4) Erwachsenenbildung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/03/01/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-4-erwachsenenbildung/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/03/01/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-4-erwachsenenbildung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Beim 2. NRW-Landesparteitag 2010 wurden weitere Punkte zur&#xA;Erwachsenenbildung im Wahlprogramm beschlossen. Die Piratenpartei NRW&#xA;möchte das Schlagwort ›lebenslanges Lernen‹ endlich durch konkrete&#xA;Maßnahmen mit Leben erfüllen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Manchmal kann man bestimmte Schlagworte kaum noch hören. Das&#xA;›lebenslange Lernen‹ ist so ein Schlagwort, das von vielen Seiten gerne&#xA;als Alleinheilmittel gegen eine Vielzahl von wirtschaftlichen und&#xA;gesellschaftlichen Problemen angepriesen wird. Es herrscht zwar keine&#xA;Einigkeit darüber, was lebenslanges Lernen überhaupt sein soll, aber als&#xA;Schlagwort klingt es immer gut. Für die einen erschöpft sich das&#xA;lebenslange Lernen auf die unsäglich überflüssigen&#xA;Computerfortbildungskurse der Arbeitsagenturen, in denen Arbeitslose&#xA;geparkt werden, um die Arbeitslosenstatistik zu fälschen. Für die&#xA;anderen ist das lebenslange Lernen ein selbstverständlicher Teil der&#xA;persönlichen Selbstverwirklichung eines Menschen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die vier Säulen der Piratenbildung (Teil 2) Weiterführende Schulen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/02/23/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-2-weiterf%C3%BChrende-schulen/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/02/23/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-2-weiterf%C3%BChrende-schulen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem Kindergarten und Grundschule dafür sorgen, dass wenigstens die&#xA;herkunftsbedingten Unterschiede weitestgehend beseitigt werden, sollen&#xA;nun alle Schüler die Chance haben, ohne Schulwechsel das Abitur&#xA;anzustreben. Um sowohl starke Schüler als auch schwache Schüler intensiv&#xA;zu fördern, werden Klassen abgeschafft und durch ein flexibles&#xA;Kurssystem ersetzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die vier Säulen der Piratenbildung (Teil 1) Kindergarten und Grundschule</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/02/22/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-1-kindergarten-und-grundschule/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/02/22/die-vier-s%C3%A4ulen-der-piratenbildung-teil-1-kindergarten-und-grundschule/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bei der Arbeit am Wahlkampf-Flyer über die Bildungspolitik der&#xA;Piratenpartei NRW wurde mir bewusst, dass die Bildungspolitik der&#xA;Piraten auf vier Säulen ruht: der vorschulischen und grundschulischen&#xA;Bildung, der Schulbildung in Sekundarstufe I und II, der&#xA;Hochschulbildung sowie der Erwachsenenbildung. Das ist nun keine große&#xA;Überraschung, da dies mehr oder weniger die übliche Einteilung des&#xA;Bildungssystems widerspiegelt. Die Piratenpartei NRW hat aber für jeden&#xA;dieser Bereiche Vorschläge, die aufeinander aufbauen und sich ergänzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mit mehr Bildung die Staatsverschuldung beenden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/02/04/mit-mehr-bildung-die-staatsverschuldung-beenden/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/02/04/mit-mehr-bildung-die-staatsverschuldung-beenden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir haben dank der verantwortungslosen Politik der so genannten&#xA;etablierten Parteien einen gigantischen Schuldenberg angehäuft. Wie man&#xA;angesichts mehrerer Billionen Euro Schulden mehr Bildung finanzieren&#xA;soll, ist die große Frage. Doch sie ist völlig falsch gestellt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hochschulabschlüsse vervielfachen (Wahlprogramm der Piratenpartei NRW)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/01/28/hochschulabschl%C3%BCsse-vervielfachen-wahlprogramm-der-piratenpartei-nrw/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/01/28/hochschulabschl%C3%BCsse-vervielfachen-wahlprogramm-der-piratenpartei-nrw/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Aus der Präambel ihres Wahlprogramms leiten die Piraten ein primäres und&#xA;ganz konkretes Ziel ab. Sie wollen die Zahl der Hochschulabschlüsse&#xA;erhöhen und gleichzeitig die Qualität aller Abschlüsse steigern.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Die NRW-Piraten stellen die Bildungspolitik deshalb ins Zentrum ihres&#xA;politischen Handelns. Wir wollen die absolute Zahl der&#xA;Hochschulabsolventen sichtbar erhöhen und gleichzeitig die Qualität&#xA;aller Abschlüsse steigern. Aufgrund des demografischen Wandels sinkt&#xA;die Zahl der schulpflichtigen Personen. Daher muss die Quote der&#xA;Hochschulabsolventen innerhalb eines Jahrgangs in den kommenden zwei&#xA;Jahrzehnten vervielfacht werden, um den Bedarf der Wirtschaft, der&#xA;Wissenschaft und der Gesellschaft an gut und sehr gut ausgebildeten&#xA;Personen zu decken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum Bildung den Piraten so wichtig ist (Wahlprogramm der Piratenpartei
NRW)
</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/01/26/warum-bildung-den-piraten-so-wichtig-ist-wahlprogramm-der-piratenpartei-nrw/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/01/26/warum-bildung-den-piraten-so-wichtig-ist-wahlprogramm-der-piratenpartei-nrw/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine Präambel ist gemeinhin der Ort, an dem man sich in schönen Worten&#xA;ergeht, die man dann weiter unten im Programm Lügen straft. Viele Bürger&#xA;werden deshalb vielleicht die ersten beiden Absätze im Bildungsprogramm&#xA;der NRW-Piraten nur überfliegen, weil sie lieber gleich Tacheles lesen&#xA;wollen. Ich bin jedoch der Meinung, dass in der Präambel nicht ganz&#xA;unwichtige Dinge angesprochen werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Piratenbildung (Wahlprogramm der Piratenpartei NRW)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/01/25/piratenbildung-wahlprogramm-der-piratenpartei-nrw/</link>
      <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/01/25/piratenbildung-wahlprogramm-der-piratenpartei-nrw/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Landesparteitag der Piratenpartei hat am 23. und 24. Januar 2010 in&#xA;Gelsenkirchen Teile eines Wahlprogramms für die Landtagswahl 2010 in NRW&#xA;beschlossen. Das Programm wurde im Vorfeld des Parteitags in&#xA;Arbeitskreisen formuliert. Die Arbeitskreise standen dabei auch&#xA;Außenstehenden offen, sodass nicht nur alle Piraten in NRW, sondern auch&#xA;Personen, die nicht Parteimitglied waren, mitarbeiten konnten. Ich war&#xA;einer von diesen Sympathisanten, die ausloten wollten, wie ernst es den&#xA;Piraten mit der Bürgerbeteiligung ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kein Erdbeben in Haiti oder folge ich herzlosen Menschen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2010/01/16/kein-erdbeben-in-haiti-oder-folge-ich-herzlosen-menschen/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Jan 2010 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2010/01/16/kein-erdbeben-in-haiti-oder-folge-ich-herzlosen-menschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Erdbeben in Haiti hat meine sozialen Netzwerke auf Twitter und&#xA;Identi.ca nicht erschüttert. Folge ich herzlosen Menschen oder zeigt&#xA;dies die Stärken und Schwächen der Schwarmkommunikation?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Martin Haase hat in seinem Jahresrückblick&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; festgestellt, dass sich&#xA;2009 sein Kommunikationsverhalten im Internet grundlegend verändert hat.&#xA;Anstatt sich mit RSS-Feeds auf dem Laufenden zu halten, verlässt er sich&#xA;nun auf die 140 Zeichen langen Nachrichten in der Mikro-Blogosphäre von&#xA;Twitter und Identi.ca. Das funktioniere, wie er schreibt, deutlich&#xA;besser, weil wichtige Informationen wiederholt ›getickert‹ würden, was&#xA;das ›Aufmerksamkeitsmanagement‹ erleichtere. Das ist interessant, denn&#xA;die Macher von Twitter und Identi.ca haben an diese Nutzung ursprünglich&#xA;gar nicht gedacht. Sie wollten den Menschen eine Möglichkeit geben,&#xA;anderen mitzuteilen, was sie gerade treiben. Aber solche reinen&#xA;Statusmeldungen (»What are you doing«) sind nicht das Einzige, was über&#xA;den Web-2.0-Ticker läuft. Sehr häufig werden Links zu interessanten&#xA;Artikeln im Netz gepostet, weshalb in den letzten beiden Jahren auch&#xA;Linkverkürzer wie Pilze aus dem Boden des immer fruchtbaren Internets&#xA;geschossen sind. Ich selbst habe zwar immer noch eine Reihe von&#xA;RSS-Feeds abonniert, allerdings lasse ich mich in meinem Leseverhalten&#xA;ebenfalls zunehmend von den Personen beeinflussen, denen ich auf Twitter&#xA;oder Identi.ca folge.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Banker überflügeln das Politbüro der SED</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/12/27/banker-%C3%BCberfl%C3%BCgeln-das-politb%C3%BCro-der-sed/</link>
      <pubDate>Sun, 27 Dec 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/12/27/banker-%C3%BCberfl%C3%BCgeln-das-politb%C3%BCro-der-sed/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wozu die Kommunisten in der DDR 40 Jahre brauchten, haben westdeutsche&#xA;Banker in knapp zehn Jahren geschafft: Mit bonusverdächtigem Einsatz&#xA;haben sie, wie weiland das Politbüro der SED einen volkswirtschaftlichen&#xA;Schaden angerichtet, der nur mit einem neuen historischen Schuldenrekord&#xA;in den Griff zu bekommen war. Der Glückwunsch geht an die Herren&#xA;Steinbrück und Schäuble. Sie haben Theo Waigels Schuldenrekord&#xA;gebrochen!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Minarette basteln für den Weihnachtsbaum</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/12/03/minarette-basteln-f%C3%BCr-den-weihnachtsbaum/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Dec 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/12/03/minarette-basteln-f%C3%BCr-den-weihnachtsbaum/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin Atheist. Und ich bin gegen die Religionsfreiheit. – Das erste&#xA;bedarf zumindest im Europa des 21. Jahrhunderts wohl keiner&#xA;Rechtfertigung mehr. Den Menschen, denen man dies erklären müsste,&#xA;predigte man ohnehin vergeblich. Jedoch die Religionsfreiheit&#xA;abzulehnen, dürfte bei den meisten aufgeklärten Menschen zunächst auf&#xA;Ablehnung stoßen, da man sie gemeinhin für eine der großen&#xA;Errungenschaften der westlichen Zivilisation und ein unverzichtbares&#xA;Menschenrecht hält.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bessere Bildung? Lieber nicht!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/11/05/bessere-bildung-lieber-nicht/</link>
      <pubDate>Thu, 05 Nov 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/11/05/bessere-bildung-lieber-nicht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Am 18.11.2009 endet die Mitzeichnungsfrist für die Bildungspetition, in&#xA;der ich den Bundestag gebeten habe, gemeinsam mit den Bundesländern eine&#xA;Verdreifachung der Bildungsausgaben bis zum Ende der aktuellen&#xA;Legislatur zu beschließen. Hier ziehe ich eine deprimierende&#xA;Zwischenbilanz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>10 Gründe die Bildungspetition mitzuzeichnen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/10/07/10-gr%C3%BCnde-die-bildungspetition-mitzuzeichnen/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/10/07/10-gr%C3%BCnde-die-bildungspetition-mitzuzeichnen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da mich immer wieder Leute darauf hinweisen, dass mehr Geld die Bildung&#xA;nicht automatisch besser macht, habe ich hier einmal zehn Gründe&#xA;zusammengetragen, warum eine bessere Bildung in jedem Fall mehr Geld&#xA;kostet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>15 Prozent des BIP für Bildung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/10/06/15-prozent-des-bip-f%C3%BCr-bildung/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Oct 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/10/06/15-prozent-des-bip-f%C3%BCr-bildung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In den Wahlprogrammen aller etablierten Parteien wiederholt sich ein&#xA;Satz: Wir wollen mehr Geld für die Bildung ausgeben! Jede dieser&#xA;Parteien war schon einmal im Bund oder in einem Bundesland an der Macht&#xA;– doch nirgends wurde wirklich mehr Geld für die Bildung ausgegeben. Im&#xA;Gegenteil! Man hat den Eindruck, dass alle Reformbemühungen nur ein Ziel&#xA;haben: Geld einzusparen. Ich habe deshalb beim Bundestag eine Petition&#xA;eingereicht, in der ich den Bundestag darum ersuche, die Bildungsetats&#xA;zu verdreifachen, damit künftig 15 % des Bruttoinlandsproduktes für die&#xA;Bildung ausgegeben wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Neues Betriebssystem für Deutschland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/10/03/neues-betriebssystem-f%C3%BCr-deutschland/</link>
      <pubDate>Sat, 03 Oct 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/10/03/neues-betriebssystem-f%C3%BCr-deutschland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man mehr Geld für Anti-Virensoftware als für Anwendungen ausgibt,&#xA;sollte man darüber nachdenken, das Betriebssystem zu wechseln. Der&#xA;Zustand unseres Landes vor und nach der Bundestagswahl zeigt mit&#xA;erschreckender Deutlichkeit, dass es an der Zeit ist, das Betriebssystem&#xA;für Deutschland zu wechseln. Die Bundestagswahl hat uns in dieser Frage&#xA;keinen Schritt weiter gebracht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Herzlich Willkommen auf dem größten Tatort der Welt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/08/14/herzlich-willkommen-auf-dem-gr%C3%B6%C3%9Ften-tatort-der-welt/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/08/14/herzlich-willkommen-auf-dem-gr%C3%B6%C3%9Ften-tatort-der-welt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Lieber Besucher des Sudelbuchs, Sie befinden sich hier, nach&#xA;Einschätzung des Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt, auf&#xA;dem größten Tatort der Welt: dem Internet. Allein im deutschsprachigen&#xA;Netz müssen demnach im letzten Jahr mehr als 2.266 Personen ermordet,&#xA;mehr als 7.292 vergewaltigt oder sexuell genötigt und mehr als 49.913&#xA;beraubt worden sein. Hinzu kommen mehr als 151.208 schwere und mehr als&#xA;367.291 leichte Körperverletzungen. Können Sie sich vorstellen, wie das&#xA;hier im Sudelbuch an manchen Tagen aussah?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Déjà vu: Vollbeschäftigung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/08/03/d%C3%A9j%C3%A0-vu-vollbesch%C3%A4ftigung/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/08/03/d%C3%A9j%C3%A0-vu-vollbesch%C3%A4ftigung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Vizekanzlerkandidat der SPD, Frank-Walter Steinmeier, verspricht dem&#xA;Volk mal wieder die Vollbeschäftigung. Nichts Neues also. Déjà vu. Mich&#xA;erinnert der Sermon über die Vollbeschäftigung an das Versprechen der&#xA;Auferstehung. Wer&amp;rsquo;s glaubt, macht die SPD selig. Leider will die SPD wie&#xA;immer das Pferd von hinten aufzäumen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Totenberg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/08/02/der-totenberg/</link>
      <pubDate>Sun, 02 Aug 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/08/02/der-totenberg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn du von ganz oben die weite Aussicht geniesst, dann vergiss nicht,&#xA;dass du auf einem Berg von Toten stehst, der durch dich schon bald um&#xA;eine hauchdünne Schicht höher werden wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Als ich Neda sterben sah</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/06/24/als-ich-neda-sterben-sah/</link>
      <pubDate>Wed, 24 Jun 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/06/24/als-ich-neda-sterben-sah/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als ich Neda sterben sah, schämte ich mich für meinen voyeuristischen&#xA;Blick, mit dem ich die Nachrichten und Bilder aus dem Iran im Internet&#xA;verfolgt hatte. Ich sah etwas aus der sicheren Position des medialen&#xA;Flaneurs, ohne mich der Gefahren auszusetzen, die ein Augenzeuge&#xA;eingeht. Jeder, der bei ihr war, der in der Nähe war, als der Schuss&#xA;fiel, und hinzu lief, als sie zusammenbrach, hätte das nächste Opfer&#xA;ihres Mörders sein können. Ich aber saß sicher an meinem Schreibtisch.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Aufstand in Teheran: das Web gegen die Diktatur der Mullahs</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/06/17/aufstand-in-teheran-das-web-gegen-die-diktatur-der-mullahs/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Jun 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/06/17/aufstand-in-teheran-das-web-gegen-die-diktatur-der-mullahs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor 30 Jahren vertrieben die Iraner den Schah, um sich stante pede von&#xA;Ayatollah Khomeini ins geistige Mittelalter führen zu lassen. Eine&#xA;Katastrophe für das Land und die gesamte Region, die seither unter&#xA;religiösem Fanatismus zu leiden hat. Nun 30 Jahre später regt sich&#xA;offener Widerstand gegen die bärtigen Mullahs und ihr theokratisches&#xA;Terror-Regime, und die Web-Generation ist mitten drin im Kampf um mehr&#xA;Freiheit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Parteien sind ein Konzept des 20. Jahrhunderts</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/06/12/parteien-sind-ein-konzept-des-20-jahrhunderts/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Jun 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/06/12/parteien-sind-ein-konzept-des-20-jahrhunderts/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Sozialdemokratie entstand bereits im vorletzten Jahrhundert. Alle&#xA;anderen zur Zeit im Bundestag vertretenen Parteien sind ausnahmslos im 20. Jahrhundert gegründet worden. Die Grünen bilden die jüngste&#xA;Neugründung, da sich die Linke vermögenswirksam als Nachfolgepartei der&#xA;SED begreift und daher verdammt alt ist. Und obwohl Parteien&#xA;offensichtlich ein Konzept des 20. Jahrhunderts sind, hat sich im 21.&#xA;Jahrhundert dennoch eine neue Partei gegründet, die zukünftig einigen&#xA;Einfluss haben dürfte: die Piratenpartei.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Öffentlich-rechtliche Websites löschen Content</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/05/27/%C3%B6ffentlich-rechtliche-websites-l%C3%B6schen-content/</link>
      <pubDate>Wed, 27 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/05/27/%C3%B6ffentlich-rechtliche-websites-l%C3%B6schen-content/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf Druck der Verleger, die mit ihrem Geschäftsmodell aus dem letzten&#xA;Jahrtausend nicht mehr klar kommen, müssen die öffentlich-rechtlichen&#xA;Fernsehanstalten am 1. Juni 2009 einen Großteil ihres Contents löschen.&#xA;Beim ZDF fliegt rund 80 % raus.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>60 Jahre Bundesrepublik: Zeit für ein Upgrade</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/05/18/60-jahre-bundesrepublik-zeit-f%C3%BCr-ein-upgrade/</link>
      <pubDate>Mon, 18 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/05/18/60-jahre-bundesrepublik-zeit-f%C3%BCr-ein-upgrade/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Essay über ein politisches Upgrade Deutschlands aus Anlass des&#xA;60-jährigen Jubiläums der Bundesrepublik Deutschland. 23. Mai 1949 - 23.&#xA;Mai 2009&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;brd-60teil-1-vagabundierender-exkurs-über-das-grundgesetz&#34;&gt;BRD 60/Teil 1: Vagabundierender Exkurs über das Grundgesetz.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vor 60 Jahren trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in&#xA;Kraft. Es ist auch heute noch ein verstörendes Gesetz; eins, das die&#xA;Politiker und die Mächte hinter ihnen immer wieder in die Schranken&#xA;weist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Endlich schärfere Waffengesetze</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/05/07/endlich-sch%C3%A4rfere-waffengesetze/</link>
      <pubDate>Thu, 07 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/05/07/endlich-sch%C3%A4rfere-waffengesetze/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nach dem Amoklauf von Winnenden hat die Regierung schärfere&#xA;Waffengesetze versprochen. Und sie hat Wort gehalten! Die besonders&#xA;gefährlichen Paintballwaffen sind zukünftig verboten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Deutschland atmet auf. Endlich schützt die Regierung Lehrer und Schüler&#xA;vor Farbflecken auf Jackett und T-Shirt. Die Große Koalition hat sich&#xA;angesichts der Toten von Winnenden endlich zu einem großen Wurf&#xA;durchgerungen und will die besonders heimtückischen Paintballwaffen&#xA;verbieten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wissenschaft &amp; Gesellschaft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/05/05/wissenschaft-gesellschaft/</link>
      <pubDate>Tue, 05 May 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/05/05/wissenschaft-gesellschaft/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;notizen-zum-einfluss-der-naturwissenschaften-auf-unsere-gesellschaft&#34;&gt;Notizen zum Einfluss der Naturwissenschaften auf unsere Gesellschaft&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Naturwissenschaften existieren nicht in einem luftleeren Raum, sie&#xA;unterliegen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen&#xA;Zwängen. Dies ist ein Gemeinplatz. Andererseits prägen die&#xA;Naturwissenschaften unser Leben auf lange Sicht gesehen sehr viel&#xA;stärker als die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen&#xA;Zwänge, unter denen sie selbst arbeiten mussten. Die 40er Jahre des&#xA;letzten Jahrhunderts brachten die Atomwaffen hervor, mit deren Hilfe man&#xA;jeden Gegner schlagen wollte. Ihr Existenz machte ihre Anwendung jedoch&#xA;zu einem Ding der Unmöglichkeit. Kein vernünftiger Mensch würde sie&#xA;jemals einsetzen, er sei denn er religiöser Fanatiker.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zensursula</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/04/30/zensursula/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Apr 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/04/30/zensursula/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;kein-sonett&#34;&gt;Kein Sonett&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das BKA, das BKA zensiert das Netz dank Ursula.&lt;br&gt;&#xA;Mit schmutz’gen Bildern ein, zwei, drei&lt;br&gt;&#xA;Schlägt die Zensursula&lt;br&gt;&#xA;Unser Grundgesetz entzwei.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Auch wenn Experten lamentieren,&lt;br&gt;&#xA;Und gar die Opfer protestieren,&lt;br&gt;&#xA;Der von der Leyen ist das schnuppe.&lt;br&gt;&#xA;Sie hat nun ihre Eingreiftruppe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lasst sie sterben!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/04/16/lasst-sie-sterben/</link>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/04/16/lasst-sie-sterben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da kriechen die Sozialdarwinisten und Apologeten des&#xA;Raubtierkapitalismus aus ihren Firmenjets und betteln uns alle an, ihnen&#xA;noch mehr Milliarden in den Rachen zu werfen. Jetzt, wo es ans Sterben&#xA;geht, werden die Kapitalisten plötzlich handzahm.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Obama schützt Folterer vor Strafverfolgung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/04/16/obama-sch%C3%BCtzt-folterer-vor-strafverfolgung/</link>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/04/16/obama-sch%C3%BCtzt-folterer-vor-strafverfolgung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Barack Oblabla, der PResident der Vereinigten Staaten hat den Folterern&#xA;der CIA Straffreiheit zugesagt. Sie hätten in gutem Glauben gehandelt.&#xA;No change im Land des black Bush.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Haben wir das nicht tausendmal von den Nazischergen, den SS-Killern und&#xA;den Wehrmachtssoldaten gehört? Wir haben nur Befehle ausgeführt. Diese&#xA;Mörder konnten im Nachkriegsdeutschland nicht mehr behaupten, dass sie&#xA;in gutem Glauben gehandelt haben, denn das würde ja bedeuten, dass man&#xA;nicht nur die Verbrecher, sondern auch die Verbrechen entschuldigt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nachrichten allein bedeuten gar nichts</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/03/18/nachrichten-allein-bedeuten-gar-nichts/</link>
      <pubDate>Wed, 18 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;die-werbung-der-zeit-richtig-verstanden&#34;&gt;Die Werbung der ZEIT richtig verstanden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Da geht dieser attraktive Modejournalist Giovanni di Lorenzo lässig&#xA;durch die Gänge der Redaktion und schaut seinen fast ebenso attraktiven&#xA;Kreativen über die Schulter, die gerade die aktuelle Ausgabe des&#xA;wöchentlichen Modejournals gestalten. Mit einem herablassenden Lächeln&#xA;gibt er ihnen genialische Anweisungen, wie sie die neue Kollektion eines&#xA;vermutlich italienischen Modeschöpfers in Szene zu setzen haben. Alle&#xA;tragen Prada, denn Nachrichten allein besagen gar nichts. Dann trifft di&#xA;Lorenzo draußen auf dem Flur vermutlich auf seinen alten Vater, der am&#xA;Stock geht und die Modezeitschrift vor Jahrzehnten einmal gegründet hat.&#xA;Man braucht Journalisten, die die Nachrichten deuten können und eine&#xA;Zeitung, die wirklich etwas zu sagen hat. Zum Beispiel, wie lang die&#xA;Röcke im Sommer werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sein, das man nicht verstehen kann</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/03/16/sein-das-man-nicht-verstehen-kann/</link>
      <pubDate>Mon, 16 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Antwort auf einen Kommentar zu ›Die verstummende Gesellschaft‹ in dem&#xA;Blog Selbstgespräche.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn Gadamer sagt, dass Sein, das man verstehen kann, Sprache sei, so&#xA;meint er damit nicht, dass dies das ganze Sein sei. Es gibt auch Sein,&#xA;das man nicht verstehen kann. Gefühle und Empfindungen fallen darunter.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die verstummende Gesellschaft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/03/11/die-verstummende-gesellschaft/</link>
      <pubDate>Wed, 11 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;essay-über-sprachlosigkeit-und-weltverlust&#34;&gt;Essay über Sprachlosigkeit und Weltverlust&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Sein, das man verstehen kann, ist Sprache&lt;/em&gt;, sagt Gadamer in seinem&#xA;Hauptwerk »Wahrheit und Methode«, in dem er die grundsätzliche Bedeutung&#xA;der Hermeneutik und der Sprache für unser Weltverständnis erschließt.&#xA;Verstehen vollzieht sich in und durch Sprache. Immer, wenn wir etwas&#xA;verstehen, vollzieht sich dieser Akt innerhalb unserer Sprachlichkeit.&#xA;Neues und Fremdes muss zur Sprache kommen, damit wir es benennen und&#xA;unserem Sprachhorizont einordnen können. Mit Sprache ist dabei unsere&#xA;natürliche Sprache gemeint. Die Ergebnisse der modernen&#xA;Naturwissenschaften, oft festgehalten in speziellen Zeichensystemen wie&#xA;dem mathematischen Zeichencode, werden dem Verstehen erst dann&#xA;zugänglich, wenn sie in einem hermeneutischen Prozess zur Sprache&#xA;gebracht werden können. Was bei abstrakten und unserem Alltag oft weit&#xA;entrückten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der Fall ist, gilt umso&#xA;mehr für unser alltägliches Weltverständnis. Die Welt, in der wir leben,&#xA;die Welt, die wir verstehen, erscheint uns in der Sprache. Das Verstehen&#xA;der Welt vollzieht sich als Sprachvollzug. Damit ist kein&#xA;verantwortungsloser Relativismus gemeint, der sich um die ›reale&#xA;Wirklichkeit‹ nicht kümmert; wir bezeichnen damit vielmehr die&#xA;Erfahrung, dass wir nur dann verstehen, wenn wir über etwas reden, wenn&#xA;wir es zur Sprache bringen und in Worte fassen können. Selbst dann, wenn&#xA;uns die Worte fehlen, erfahren wir diese ursprüngliche Sprachlichkeit&#xA;des Verstehens, weil wir plötzlich bemerken, dass uns etwas fehlt. Wenn&#xA;wir die richtigen Worte nicht finden, fehlt es uns an Verständnis für&#xA;die Sache. Wir haben eine Sache noch nicht begriffen, wenn wir sie nicht&#xA;auf den Begriff bringen können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Netzliteratur zum Gezwitscher: der Modus des Defizitären im Web</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/03/09/von-der-netzliteratur-zum-gezwitscher-der-modus-des-defizit%C3%A4ren-im-web/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/03/09/von-der-netzliteratur-zum-gezwitscher-der-modus-des-defizit%C3%A4ren-im-web/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;skizzen-zu-einer-kritik-der-digitalen-kommunikation&#34;&gt;Skizzen zu einer Kritik der digitalen Kommunikation&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;phase-1-die-dichtung&#34;&gt;Phase 1: Die Dichtung&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Durch den ersten Internet-Literaturwettbewerb der ZEIT im Jahr 1996&#xA;entstand im deutschsprachigen Internet erstmals eine vernetzte&#xA;kulturelle Bewegung, die ein paar Jahre unter dem Begriff&#xA;›Netzliteratur‹ firmierte und zu einigen wissenschaftlichen Meriten kam.&#xA;Die Vernetzung erfolgte vorwiegend über die Mailingliste Netzliteratur,&#xA;über Internet-Ringe und Websites mit Linksammlungen. Einige wenige der&#xA;damals entstandenen Projekte sind immer noch aktiv, andere altern in&#xA;archivierter Form langsam dahin — die meisten sind jedoch aus dem&#xA;Internet komplett verschwunden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Senk ju vor träweling wiz Deutsche Bahn!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/03/08/senk-ju-vor-tr%C3%A4weling-wiz-deutsche-bahn/</link>
      <pubDate>Sun, 08 Mar 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/03/08/senk-ju-vor-tr%C3%A4weling-wiz-deutsche-bahn/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man von der CeBIT kommt, auf der es Innovationen hagelt, ist man&#xA;froh, wenn man am Hauptbahnhof Hannover sieht, dass es Dinge gibt, die&#xA;sich nie ändern.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Da fährt bereits seit vielen Jahren ein ICE von Berlin nach Köln, der in&#xA;Hamm geteilt wird. Die eine Hälfte fährt übers Ruhrgebiet und Düsseldorf&#xA;weiter, die andere über Hagen und Wuppertal. Ein Umsteigen während der&#xA;Fahrt ist nicht möglich. Wer sich also beim Zugfahren entspannen möchte,&#xA;sollte möglichst in den richtigen Zugteil einsteigen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bedingungsloses Grundeinkommen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/02/19/bedingungsloses-grundeinkommen/</link>
      <pubDate>Thu, 19 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die epetition 1422, mit der der Bundestag gebeten wurde, ein&#xA;bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen, erhielt bis zum 17. Februar&#xA;2009 über 50.000 Unterschriften. Ein Erfolg der Web-Community, die für&#xA;diese Petition mächtig Werbung gemacht hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Demeter oder der Blick zurück</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/02/12/demeter-oder-der-blick-zur%C3%BCck/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Essay über die Entstehung des Getreides und Kritik der&#xA;Ahnenlosigkeit&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;brotbacken&#34;&gt;Brotbacken&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wer sein Brot selbst backt, hat sich vielleicht schon einmal über die&#xA;Einfachheit gewundert, die ein solches Werk auszeichnet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wir sind nicht mehr Papst!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2009/02/05/wir-sind-nicht-mehr-papst/</link>
      <pubDate>Thu, 05 Feb 2009 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2009/02/05/wir-sind-nicht-mehr-papst/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Willkommen im Panoptikum der Katholischen Kirche! Der Papst nimmt&#xA;bekennende Antisemiten wieder in die Kirche auf und tut so, als wisse er&#xA;von nichts. Das Oberhaupt der katholischen Kirche lügt uns dreist ins&#xA;Gesicht und die Deppen, die einst schrien »Wir sind Papst!« gucken dumm&#xA;aus der Wäsche.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plötzlich ist es ein Angriff auf uns alle</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/12/15/pl%C3%B6tzlich-ist-es-ein-angriff-auf-uns-alle/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Seit 1990, antwortete die Bundesregierung auf eine Anfrage der&#xA;Abgeordneten Petra Pau, haben Rechtsradikale in Deutschland 40 Menschen&#xA;ermordet. Das ist natürlich eine der üblichen Verharmlosungen. Nach&#xA;Angaben von Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt sind es wohl weit&#xA;über einhundert Todesopfer. Der deutsche Staat ist eben traditionell&#xA;blind auf dem rechten Auge. Doch jetzt gab es erstmals einen&#xA;Mordanschlag auf einen Vertreter eben dieses Staates und nun ist es&#xA;plötzlich ein Angriff auf uns alle.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lieber gut tafeln als bei der Tafel essen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/12/12/lieber-gut-tafeln-als-bei-der-tafel-essen/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Dec 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Kindergarten ist eins der wenigen Worte, das international Karriere&#xA;gemacht hat. Aber seitdem Deutschland mit seinen Kindergärten zum&#xA;Vorbild für viele andere Länder wurde, ist viel Zeit vergangen. Laut&#xA;einer Studie ist Deutschland auch bei der Kinderbetreuung wieder einmal&#xA;nur Mittelmaß.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bankrotte Stadt bringt Investoren jährlich 5 Prozent Rendite</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/12/02/bankrotte-stadt-bringt-investoren-j%C3%A4hrlich-5-prozent-rendite/</link>
      <pubDate>Tue, 02 Dec 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Das Solinger Tageblöd, die Hauspostille der bankrotten Stadt Solingen,&#xA;berichtet heute vom Verkauf des neuen Rathauses an die Privatbank&#xA;Warburg-Henderson. Die Stadt Solingen hat damit einen neuen Vermieter&#xA;und Finanzjongleure eine neue lukrative Investitionsmöglichkeit. Denn ab&#xA;sofort ist unser neues Rathaus Teil eines europäischen Immobilienfonds,&#xA;der den Investoren jährlich 5 Prozent Rendite bringen soll.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Entmannt!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/12/01/entmannt/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Dec 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/12/01/entmannt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass es in der SPD so einige zu allem entschlossene Emanzen gibt, ist&#xA;bekannt. Dass diese aber zu Messer, Schere oder Skalpell greifen, um den&#xA;Männern in der SPD die edelsten Teile abzuschneiden, wissen wir erst&#xA;seit Clements jüngstem Interview, das er vermutlich gab, als er der&#xA;Entmannung so gerade eben noch entronnen war.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Soziale Gerechtigkeit à la SED (SPD/Linke)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/11/24/soziale-gerechtigkeit-%C3%A0-la-sed-spd/linke/</link>
      <pubDate>Mon, 24 Nov 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/11/24/soziale-gerechtigkeit-%C3%A0-la-sed-spd/linke/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass Arbeiterkinder (heiliger Lenin! Gibt es das noch außerhalb des&#xA;romantischen linken Diskurses?) – heute heißt das doch »Kinder aus&#xA;bildungsfernen Elternhäusern«! — Dass also Kinder, deren Wissensdurst&#xA;schon von den Eltern final gestillt wurde, sehr viel seltener aufs&#xA;Gymnasium gehen, ist bekannt. Nun will die regierende SED, also die&#xA;Koalition aus SPD und Linke in Berlin daran etwas ändern. Sehr löblich!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Yes, we can! Heute wären wir alle gerne Amerikaner!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/11/05/yes-we-can-heute-w%C3%A4ren-wir-alle-gerne-amerikaner/</link>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/11/05/yes-we-can-heute-w%C3%A4ren-wir-alle-gerne-amerikaner/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Was für eine Nacht! Was für eine Wahl! Barack Obama ist zum 44.&#xA;Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden! Radio, Fernsehen,&#xA;Internet – es scheint nicht genügend Medien zu geben, um diese Nachricht&#xA;aufzusaugen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nehmt den Kinderschändern ihr Spielzeug weg!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/10/23/nehmt-den-kindersch%C3%A4ndern-ihr-spielzeug-weg/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/10/23/nehmt-den-kindersch%C3%A4ndern-ihr-spielzeug-weg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ob Kinderschänder im Knast das Internet benutzen dürfen, um ihr&#xA;Steckenpferd zu reiten, weiß ich nicht. Seit dem gestrigen&#xA;Bildungsgipfel weiß jedoch die ganze Republik, dass es ein Fehler war,&#xA;den Ländern in der Förderalismusreform ihr Spielzeug, die Kulturhoheit,&#xA;zu belassen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hurra! Wir dürfen weiterzocken!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/10/20/hurra-wir-d%C3%BCrfen-weiterzocken/</link>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/10/20/hurra-wir-d%C3%BCrfen-weiterzocken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem die Steuerzahler in Europa und den USA versprochen haben, für&#xA;die Schäden, die rücksichtslose Bankster angerichtet haben, einzustehen,&#xA;feiern diese ihr neues Leben an der Börse. Der DAX fährt einen&#xA;Rekordtagesgewinn von fast elfeinhalb Prozent ein. Hurra! Wir dürfen&#xA;weiterzocken, jubeln die Bankster und blasen die nächste Blase auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schavan meldet Vollzug: 18.000 Unterschichtler erfolgreich abgeschreckt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/10/20/schavan-meldet-vollzug-18000-unterschichtler-abgeschreckt/</link>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/10/20/schavan-meldet-vollzug-18000-unterschichtler-abgeschreckt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bildungspolitik ist oberflächlich betrachtet ein komplexes Gebilde.&#xA;Solange man den Politikern zuhört, wird man nie verstehen, was hier&#xA;passiert. Man muss ihnen zusehen. Man muss einfach schauen, was sie tun.&#xA;Dann wird Bildungspolitik plötzlich ganz einfach. Das Ziel, das alle mit&#xA;Eifer verfolgen, lautet: die ungeliebte Unterschicht muss vom&#xA;wirtschaftlichen Aufstieg durch Bildung fern gehalten werden! Und dieses&#xA;Ziel verfolgen unsere Politiker seit Jahrzehnten mit durchschlagendem&#xA;Erfolg.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Feminisierung der Bildung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/10/17/feminisierung-der-bildung/</link>
      <pubDate>Fri, 17 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/10/17/feminisierung-der-bildung/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wie-die-förderung-von-mädchen-nach-hinten-losging&#34;&gt;Wie die Förderung von Mädchen nach hinten losging.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Manchmal sind Studien sehr erhellend, selbst wenn sie von&#xA;Bildungsforschern durchgeführt und, wie zu befürchten, von&#xA;Bildungspolitikern in Auftrag gegeben wurden. So fanden zwei Forscher&#xA;nun heraus, dass in Deutschland die Naturwissenschaften in den&#xA;Lehrplänen einen immer geringer werdenden Stellenwert einnehmen. So&#xA;schreibt heise online:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das IOC dankt den 47.000 erkrankten chinesischen Kleinkindern für ihren selbstlosen Einsatz</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/10/09/das-ioc-dankt-den-47000-erkrankten-chinesischen-kleinkindern/</link>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/10/09/das-ioc-dankt-den-47000-erkrankten-chinesischen-kleinkindern/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unzuverlässige Quelle berichten, dass das IOC den 47.000 chinesischen&#xA;Babies und Kleinkindern, die wegen verseuchter Babynahrung in&#xA;Krankenhäusern behandelt werden müssen, für ihren selbstlosen Einsatz,&#xA;die Olympischen Spiele zum Erfolg zu führen, dankt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Spruch der Woche: Seehofer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/10/09/spruch-der-woche-seehofer/</link>
      <pubDate>Thu, 09 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/10/09/spruch-der-woche-seehofer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Das strenge Rauchverbot im Freistaat wird von der großen Mehrheit der&#xA;Bevölkerung als Verletzung des Grundsatzes ›Leben und leben lassen‹&#xA;angesehen.«&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Rauchverbot am CSU-Stammtisch sei Schuld am schlechten Wahlergebnis&#xA;der CSU. Deshalb strebe er eine Lockerung des Rauchverbots für Kneipen&#xA;mit dunkeln Nebenräumen für Nichtraucher an.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Angetreten zur Barmherzigkeit!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/08/28/angetreten-zur-barmherzigkeit/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/08/28/angetreten-zur-barmherzigkeit/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;humboldt-goes-africa-wenn-ein-guter-zweck-zur-schulischen-zwangsveranstaltung-verkommt&#34;&gt;Humboldt goes Africa! Wenn ein guter Zweck zur schulischen Zwangsveranstaltung verkommt.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Irgendwann im letzten Jahr erfuhren die Schüler und Eltern des&#xA;Humboldtgymnasiums in Solingen, dass sie fortan ein Mali-Projekt&#xA;unterstützen sollen. So hatte es die Schulkonferenz beschlossen. Die&#xA;Initiative ging von ganz wenigen Elternvertretern in der Schulkonferenz&#xA;aus, die sich schon lange kannten und den Direktor von dem Projekt&#xA;vorher überzeugt hatten. Daher gab es auch keine großen Diskussionen.&#xA;Die Entscheidung war bereits im Vorfeld gefallen. Wer traut sich schon&#xA;einen guten Zweck in Frage zu stellen, mit dem er gerade erst&#xA;konfrontiert wurde? Dass nach dem Beschluss der Schulkonferenz die&#xA;übrigen Schüler und Eltern nicht mehr gefragt wurden, ist nichts&#xA;Ungewöhnliches. Entscheidungen der Schulkonferenz werden vielleicht&#xA;hinter vorgehaltener Hand bedauert, aber nicht in Frage gestellt. Und so&#xA;war der Mali-Aktionstag dann beschlossene Sache. Am kommenden Wochenende&#xA;heißt es: Angetreten zur Barmherzigkeit!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wir backen uns unsere eigenen Minderheiten!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/08/15/wir-backen-uns-unsere-eigenen-minderheiten/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/08/15/wir-backen-uns-unsere-eigenen-minderheiten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Chinesen oder präziser die Han-Chinesen haben eine neuartige&#xA;Endlösung für ihre Minderheitenprobleme gefunden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Sie backen sich einfach ihre eigenen Minderheiten. Erfolgreich erprobt&#xA;haben sie diese Methode bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele&#xA;als Kinder in tibetischen, mongolischen oder uigurischen Kostümen ins&#xA;Stadion einliefen und überhaupt nicht ausgezehrt und unterdrückt&#xA;wirkten. Dies waren nämlich keine kleinen Tibeter, Mongolen oder&#xA;Uiguren, sondern kleine Han-Chinesen. Wann die Methode im großen Stil&#xA;angewendet wird, war nicht zu erfahren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alles echt?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/08/13/alles-echt/</link>
      <pubDate>Wed, 13 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/08/13/alles-echt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Getürkte Filmsequenzen von der Eröffnungsfeier, ein süßes Mädchen, das&#xA;zum Playback eines nicht ganz so süßen Mädchens singt, betriebeweise&#xA;abgestellte Claqueure auf den Rängen, dutzendweise Goldmedaillen für die&#xA;chinesische Dopingindustrie und Speakers-Corner-Nachbildungen in zwei&#xA;Pekinger Parkanlagen. Das einzig Echte an den Spielen sind vermutlich…&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>China ausschalten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/08/11/china-ausschalten/</link>
      <pubDate>Mon, 11 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/08/11/china-ausschalten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jeder kann gegen die chinesischen Diktatoren und den Missbrauch der&#xA;olympischen Idee für politische und wirtschaftliche Zwecke protestieren,&#xA;indem er den Ausschaltknopf auf der Fernbedienung seines Fernsehers&#xA;betätigt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Doping, Kommerz, Diktatur – in beliebiger Reihenfolge. Ich guck&amp;rsquo; mir das&#xA;nicht mehr an.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rausschmiss</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/08/01/rausschmiss/</link>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/08/01/rausschmiss/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wolfgang Clement als Querdenker zu bezeichnen, ist ungefähr so falsch&#xA;wie beim Doping im Radsport von Einzelfällen zu sprechen. In seinen&#xA;besten Tagen war er ein kalter Technokrat wie Steinmeier. Als&#xA;Wirtschaftsminister kam dann der Atomlobbyist zum Vorschein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jetzt aber richtig!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/07/02/jetzt-aber-richtig/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Jul 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/07/02/jetzt-aber-richtig/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Konjunktur brummt, die Arbeitslosigkeit geht zurück, jetzt kann&#xA;Steinbrück mit dem Schuldenabbau ernst machen. Und er tuts!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Für 2009 nimmt er 10 Milliarden Euro neue Schulden auf. Ein florierendes&#xA;Gemeinwesen muss nämlich immer frische Schulden im Haus haben. Um die&#xA;alten, abgestandenen kann sich die Sintflut kümmern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nichts mehr wegwerfen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/06/10/nichts-mehr-wegwerfen/</link>
      <pubDate>Tue, 10 Jun 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/06/10/nichts-mehr-wegwerfen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn etwas zu fehlen beginnt, kann der Mensch sehr erfinderisch werden.&#xA;Der Mangel wird&amp;rsquo;s daher schon richten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Diese Meldung auf heise.de hat mich an die Kinder in Afrika erinnert,&#xA;die aus allerlei Abfällen ihr Spielzeug zusammenbauen. Sie benötigen für&#xA;die Herstellung eines Spielzeugautos keine Energie, außer ihrer eigenen,&#xA;keine wertvollen Rohstoffe, außer denen, die ein anderer weggeworfen hat&#xA;und keine Entwicklungsabteilung, außer ihrer Phantasie. Das soll nun&#xA;keine Stilisierung der Armut sein. Wenn die kleinen Afrikaner bei&#xA;Toys&amp;rsquo;R&amp;rsquo;us einkaufen könnten, würden sie vermutlich ebenso gierig&#xA;einkaufen wie die kleinen Europäer, die kleinen Nordamerikaner und die&#xA;kleinen Asiaten. Not macht erfinderisch, nicht der Überfluss.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn Hillary Clinton Vizepräsidentin wird…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/06/04/wenn-hillary-clinton-vizepr%C3%A4sidentin-wird/</link>
      <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/06/04/wenn-hillary-clinton-vizepr%C3%A4sidentin-wird/</guid>
      <description>&lt;p&gt;… dann hat sie zwei Optionen, um ihr Ziel, Präsidentin zu werden, zu&#xA;erreichen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Barack Obama beginnt nach wenigen Monaten das Präsidentenamt dank ihrer Fürsorge so zu hassen, dass er kein zweites Mal kandidiert oder er wird erschossen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zu dumm zum zu</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/06/04/zu-dumm-zum-zu/</link>
      <pubDate>Wed, 04 Jun 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/06/04/zu-dumm-zum-zu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nach dem Desaster beim Zentralabitur 2007 wollten es Barbara Sommer,&#xA;Kultusministerin des Sprengels Nordrhein-Westfalens, und ihre monströse&#xA;Bildungsbürokratie beim Zentralabitur 2008 besser machen. Doch es kam&#xA;wie es kommen musste. Sommer und ihr Ministerium sind einfach zu dumm&#xA;zum zu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich habe die Schlüssel!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/06/03/ich-habe-die-schl%C3%BCssel/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Jun 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wir schreiben das Jahr 2048. Angeführt vom Ehren-Parteivorsitzenden der&#xA;Demokraten, dem 87-jährigen Barack Obama, begleitet ein Trauerzug die&#xA;sterblichen Überreste der im hohen Alter von 101 verblichenen&#xA;Präsidentschaftskandidatinkandidatin Hillary Clinton zu Grabe, als…&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Namen nennen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/06/01/namen-nennen/</link>
      <pubDate>Sun, 01 Jun 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/06/01/namen-nennen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es wird Zeit, Namen zu nennen und diejenigen Personen zu identifizieren,&#xA;die an der Zerstörung unseres Planeten in besonderem Maße beteiligt&#xA;waren.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dies gilt nicht nur für die ganz Großen, sondern auch für die&#xA;Helfershelfer. Ich finde es deshalb richtig, dass in der&#xA;Berichterstattung über den Prozess eines Imkers gegen den Genkonzern&#xA;Monsanto und den so genannten Freistaat Bayern der Name der Richterin&#xA;genannt wird, die dem Konzern und dem Freistaat Recht gibt, und dem&#xA;Imker sagt, er solle seine Bienen fortschaffen, wenn der genmanipulierte&#xA;Mais blüht. Sie heißt Evelyn Leder.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Professorin der Nation</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/27/professorin-der-nation/</link>
      <pubDate>Tue, 27 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/27/professorin-der-nation/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich kenne Gesine Schwan nicht. Ich kannte auch Horst Köhler nicht, als&#xA;er zum Bundespräsidenten gewählt wurde. Das muss etwas mit dem Amt zu&#xA;tun haben.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn es stimmt, was so über Gesine Schwan geschrieben wird, dann werden&#xA;die Sozialdemokraten den Tag verfluchen, an dem sie gewählt wurde. Denn&#xA;wem es so auf Zusammenhänge ankommt wie Gesine Schwan, wird den&#xA;Hampelmännerverein SPD, der jede Woche eine neue tote Sau durchs Dorf&#xA;trägt, vermutlich tagtäglich geißeln müssen. Bloß in die Vita von Kurt&#xA;Beck wird die Nominierung von Schwan vielleicht als der einzige&#xA;Lichtblick seiner trostlose Amtsperiode eingehen. Und das Volk wird&#xA;Bauklötze stauen über die Dinge, die sie sagen wird und die vielleicht 5&#xA;% der Bevölkerung, also die 5 %, die nie ins Parlament kommen, verstehen&#xA;können. Das Amt des Bundespräsidenten war ja immer schon eine Art&#xA;bundesdeutscher Professorenstuhl, von dem aus an Feiertagen&#xA;Volksvorlesungen gehalten wurden, die ab und an im Feuilleton ruminiert&#xA;und dann schnell vergessen wurden. Falls Gesine Schwan diesen höchsten&#xA;Lehrstuhl der Nation bekommt, werden die Vorlesungen vielleicht wieder&#xA;interessanter. Horst Köhler war jedenfalls eine Enttäuschung.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rostock, Mölln, Solingen – Zynismus ohne Worte erklären</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/27/rostock-m%C3%B6lln-solingen-zynismus-ohne-worte-erkl%C3%A4ren/</link>
      <pubDate>Tue, 27 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/27/rostock-m%C3%B6lln-solingen-zynismus-ohne-worte-erkl%C3%A4ren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Um einmal ein schiefes Bild zu benutzen: Gestern war Wolfgang Schäuble&#xA;in Solingen, um die letzten Flammen des Feuers auszutreten, das er mit&#xA;Helmut Kohl und der Springerpresse zusammen in den 80er Jahren gelegt&#xA;hatte. Wenn man jemandem ohne Worte den Begriff ›Zynismus‹ erklären&#xA;soll, hätte man ihn gestern bloß zur Gedenkfeier nach Solingen führen&#xA;müssen, wo Opfer und geistige Brandstifter friedlich nebeneinander&#xA;saßen. Wohl eher unbeabsichtigt hellsichtig bemerkte dies der erste&#xA;deutsche Integrationsminister Armin Laschet, der meinte, die Welt habe&#xA;sich seit dem Brandanschlag verändert, die Anwesenheit des&#xA;Innenministers beweise dies. Kohl, der die Feuer in Rostock, Mölln und&#xA;Solingen mit seiner Asylantenhetze jahrelang kräftig geschürt hatte, war&#xA;bekanntlich weder in Rostock, noch in Mölln, und schon gar nicht in&#xA;Solingen, um den Opfern seiner Politik sein Beileid zu bekunden. Dazu&#xA;war Kohl wohl einfach zu taktvoll. Takt ist aber für Schäuble ein&#xA;Fremdwort. Daher kam er gestern nach Solingen und meinte, der&#xA;Brandanschlag wäre eine Zäsur gewesen. Womit er allerdings Recht hat,&#xA;denn mit den Brandanschlägen von Rostock, Mölln und Solingen wurde&#xA;endlich die SPD in die Knie gezwungen, die sich bis dahin einer&#xA;Abschaffung des Asylrechts widersetzte. Wenig war nötig, bis die Partei,&#xA;die 1933 noch gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt hatte, in den 90ern&#xA;dann endlich einknickte und mit Kohl, Schäuble und der Springerpresse in&#xA;den Überwachungs- und Ausgrenzungsstaat marschierte, in dem wir heute&#xA;leben. Schäuble ließ es sich denn auch nicht nehmen, gestern bei der&#xA;Gedenkveranstaltung für seine totale Videoüberwachung zu werben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ruhr® TrademarkCapital</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/18/ruhr-trademarkcapital/</link>
      <pubDate>Sun, 18 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/18/ruhr-trademarkcapital/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem sich Berlin mit seinem »be berlin« schon bundesweit blamiert&#xA;hat, zog nun das Ruhrgebiet nach. Der Initiativkreis Ruhrgebiet&#xA;beauftragte die Düsseldorfer Werbeagentur Grey damit, eine Dachmarke für&#xA;das Ruhrgebiet zu kreieren. Heraus kam der übliche Schrott.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Grüne und Freidemokraten arbeiten schwarz für Sozialdemokraten. CDU und Linke sind die Dummen.</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/17/gr%C3%BCne-und-freidemokraten-arbeiten-schwarz-f%C3%BCr-sozialdemokraten/</link>
      <pubDate>Sat, 17 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/17/gr%C3%BCne-und-freidemokraten-arbeiten-schwarz-f%C3%BCr-sozialdemokraten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Endlich wissen wir, wer bei wem schwarz arbeitet. Laut WirtschaftsWoche&#xA;hat das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln die Wähler befragt, ob&#xA;sie schwarz arbeiten oder schwarz arbeiten lassen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Danach hat jeder dritte Grünenwähler und jeder vierte Wähler der FDP&#xA;2006 schwarz gearbeitet. Bei den SPD-Wählern waren es 22 Prozent und bei&#xA;den Wählern der Linken 17,9 Prozent, die am Fiskus vorbei angeschafft&#xA;haben. Besonders ehrlich und dumm waren die Wähler von CDU und CSU, die&#xA;zwar schwarz wählen, aber nur zu 13,6 Prozent schwarz arbeiten. Ganz&#xA;anders sieht es bei den Schwarz-Arbeitgebern aus. Hier liegen die&#xA;Sozialdemokraten mit 38,1 Prozent vorne. Danach folgen die Grünen mit&#xA;37,5 und die FDP-Wähler mit 34,7 Prozent. Am ehrlichsten sind wiederum&#xA;die Wähler von CDU/CSU (29,2 Prozent) und den Linken (25,6 Prozent).&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Transnet</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/16/transnet/</link>
      <pubDate>Fri, 16 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/16/transnet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die »Gewerkschaft« Transnet heißt so, weil der Vorstand für sich ein&#xA;Netzwerk über die Grenzen der Gewerkschaft hinaus geknüpft hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kotau zur Energiegewinnung nutzen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/15/kotau-zur-energiegewinnung-nutzen/</link>
      <pubDate>Thu, 15 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/15/kotau-zur-energiegewinnung-nutzen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die kinetische Energie, die insbesondere SPD-Politiker beim Kotau vor&#xA;den Kinesen freisetzen, könnte ein ganzes Atomkraftwerk überflüssig&#xA;machen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Vom aufrechten Gang, der Politikern ohnehin schwer fällt, ganz tief&#xA;hinunter mit der Stirn bis zum Boden und dann wieder hinauf, um in&#xA;leicht gebückter Haltung das nächste Handelsabkommen zu unterzeichnen:&#xA;bei dieser von deutschen Politikern besonders gern ausgeführten Bewegung&#xA;wird so viel Energie frei, dass man damit ein ganzes Atomkraftwerk&#xA;ersetzen könnte. Mag auch das Verhalten der Politiker schmutzig sein,&#xA;die Energie, die dabei frei wird, ist jedenfalls sauber, sie ist – bis&#xA;auf gelegentliche Methanausgasungen beim Niederknien – völlig&#xA;emmissionsfrei. Und die Schleimspur, die sie hinterlassen, kann als&#xA;ökologisch abbaubares und damit keine Spuren hinterlassenes&#xA;Schmiermittel von der deutschen Exportwirtschaft verwendet werden.&#xA;Siemens soll bereits großes Interesse bekundet haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Erschütternd</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/13/ersch%C3%BCtternd/</link>
      <pubDate>Tue, 13 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/13/ersch%C3%BCtternd/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Unsere kritischen Medien senden rührende kleine Heldengeschichten aus&#xA;dem Erdbebengebiet, die ihnen vermutlich von der chinesischen Propaganda&#xA;sorgfältig zusammengestellt wurden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gestern in »heute«: Ein hoher Politiker, der mit Helm den Verschütteten&#xA;zuruft, sie sollen aushalten, die Volksbefreiungsarmee werde sie bald&#xA;befreien. Heute im WDR-Radio: Ein schmalziger Beitrag über&#xA;Kinderkrankenschwestern, die alle Babies aus dem Krankenhaus&#xA;herausbringen. Über 6 Babies, die draußen unter freiem Himmel geboren&#xA;werden. Stimmen, die sich bewusst sind, dass es andere viel schlimmer&#xA;erwischt hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wind of Change in Birma</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/13/wind-of-change-in-birma/</link>
      <pubDate>Tue, 13 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/13/wind-of-change-in-birma/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der »Wind of Change« ist bloß eine Metapher. Echte Stürme fegen keine Regime hinweg, sondern die Behausungen, Ernten&#xA;und Hoffnungen der Menschen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Heiliggeistgedanken</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/11/heiliggeistgedanken/</link>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/11/heiliggeistgedanken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es war mir immer ein Rätsel, warum Religionsgemeinschaften in unserem&#xA;Land einen verfassungsmäßigen Vorrang vor anderen Vereinen wie&#xA;beispielsweise den Taubenzüchtervereinen haben. Warum zum Beispiel gibt&#xA;es eine Religionsfreiheit, aber keine Taubenzüchterfreiheit? Reicht den&#xA;Gläubigen die Versammlungs- und Vereinsfreiheit nicht? Warum dürfen&#xA;religiöse Vereine Sendezeit in den Medien beanspruchen, während&#xA;Taubenzüchtervereine dies nicht dürfen? Warum gibt es in der Schule&#xA;Religionsunterricht, aber keinen Taubenzüchterunterricht? Warum wird&#xA;unseren Kindern nicht erklärt, welche Verdienste den Tauben in der&#xA;Menschheitsgeschichte zukommt? Liegt der Vorrang der&#xA;Religionsgemeinschaften bloß in der großen Zahl ihrer Mitglieder? Oder&#xA;genießen sie Sonderrechte, weil sie auf eine besonders blutige und&#xA;menschenverachtende Geschichte zurückblicken können? Die Zahl der Toten,&#xA;die aus religiösen Gründen gemordet wurden, ist Legion. Mir ist aber&#xA;nicht bekannt, dass Taubenzüchter schon einmal Mitglieder von&#xA;Hundezüchtervereinen auf Scheiterhaufen verbrannt hätten. Ich kann daher&#xA;auch Nietzsche nicht verstehen, der das Christentum für eine Religion&#xA;der Schwächlinge hält. Nirgends ist der Wille zur Macht und zur&#xA;bedingungslosen Unterwerfung größer als in den großen Religionen dieser&#xA;Welt. Haben Sie schon einmal einen Taubenzüchter über Leichen gehen&#xA;sehen? Aus religiösen Gründen, so lehrt uns die Geschichte und die&#xA;Tagesschau, passiert das aber jeden Tag.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Repräsentatives Fremdschämen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/11/repr%C3%A4sentatives-fremdsch%C3%A4men/</link>
      <pubDate>Sun, 11 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/11/repr%C3%A4sentatives-fremdsch%C3%A4men/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Sehr geehrter Herr Bundespräsident,&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;ich schäme mich für Ihren Kotau vor den Diktatoren in Peking und Ihre&#xA;Weigerung den Dalai Lama zu treffen. Mögen Sie als ehemaliger Direktor&#xA;des Internationalen Währungsfonds auch prinzipiell das Geld und den&#xA;Profit als Primat deutscher Außenpolitik erachten, so sind Sie nun&#xA;unser, mein Repräsentant, auch wenn ich Sie nicht gewählt habe, nie&#xA;gewählt hätte und – so wie die Dinge nun liegen – auch nie wählen würde.&#xA;Da ich Sie weder wählen konnte noch gewählt hätte und auch nie wählen&#xA;würde, schäme ich mich auch nicht bis ins innerste Mark, sondern bloß in&#xA;repräsentativer Form, so wie unsere Demokratie bloß eine repräsentative&#xA;und keine wirkliche ist. Aber ich schäme mich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die drei Streifen der Diktatur</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/03/die-drei-streifen-der-diktatur/</link>
      <pubDate>Sat, 03 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/03/die-drei-streifen-der-diktatur/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Adidas-Chef Hainer sagte, er habe kein schlechtes Gewissen, wenn auch&#xA;die paramilitärischen chinesischen Sicherheitsleute Trainingsanzüge und&#xA;Turnschuhe von Adidas trügen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wer kein Gewissen hat, kann auch kein schlechtes haben. In orgasmischer&#xA;Vorfreude auf Milliarden-Gewinne im Monsterreich China macht unsere&#xA;Wirtschaft einen so tiefen Kotau vor dem Regime in Peking, dass es&#xA;aussieht als steckten die Wirtschaftsbosse allesamt den Kopf drei Meter&#xA;in den Sand, um nichts hören, nichts sehen und nichts sagen zu müssen.&#xA;Die Wirtschaft ist eine gewissensfreie Zone. Der Kapitalismus dient&#xA;jedem Diktator, solange er zahlen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kopfnoten, eine Fußnote der Bildungspolitik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/02/kopfnoten-eine-fu%C3%9Fnote-der-bildungspolitik/</link>
      <pubDate>Fri, 02 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/02/kopfnoten-eine-fu%C3%9Fnote-der-bildungspolitik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute gab es die ersten Zeugnisse in NRW mit Kopfnoten. Sie wurden wie&#xA;der Name vermuten lässt, in der Fußzeile des Zeugnisses gedruckt, denn&#xA;in unseren Schulen läuft alles so verkehrt wie im Wunderland der kleinen&#xA;Alice.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Reiz- und konsumarme Umgebung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/05/02/reiz-und-konsumarme-umgebung/</link>
      <pubDate>Fri, 02 May 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/05/02/reiz-und-konsumarme-umgebung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn das die Zaren und Rotarmisten noch erlebt hätten! Die Verbannung&#xA;nach Sibirien wird zum Exportschlager. Und Sibirien hat endlich ein&#xA;werbeträchtiges Image und wird zu einer reiz- und konsumarmen Umgebung.&#xA;Ein hessisches Gericht hat einen Jugendlichen nach Sibirien verbannt.&#xA;Für neun Monate.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Olympia unter Ausschluss der Öffentlichkeit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/04/22/olympia-unter-ausschluss-der-%C3%B6ffentlichkeit/</link>
      <pubDate>Tue, 22 Apr 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/04/22/olympia-unter-ausschluss-der-%C3%B6ffentlichkeit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die olympische Fackel muss sich vor der Öffentlichkeit verbergen. Sie&#xA;wurde zum Symbol für die Käuflichkeit aller Ideale. Die&#xA;Nationalsozialisten haben die Fackel erfunden, sie liebten Fackelumzüge,&#xA;und die Route für den ersten Fackellauf haben – wie heute – Beamte eines&#xA;Propagandaministeriums abgesteckt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die spinnen die Römer!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/04/11/die-spinnen-die-r%C3%B6mer/</link>
      <pubDate>Fri, 11 Apr 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/04/11/die-spinnen-die-r%C3%B6mer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So wie es aussieht werden die Italiener wohl zum dritten Mal Berlusconi&#xA;wählen. Damit schlägt der IQ einer verkochten Spagetti den eines&#xA;durchschnittlichen Italieners um die Länge von Berlusconis gefärbten&#xA;Haaren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wertschätzung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/04/10/wertsch%C3%A4tzung/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/04/10/wertsch%C3%A4tzung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da ich bald Geburtstag habe, trudeln so langsam die Glückwünsche ein.&#xA;Die Firma Conrad hat sogar ein Geburtstagsgeschenk für mich reserviert.&#xA;Eine als hochwertig titulierte Wetterstation.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Doch schon auf dem Titelblatt des maschinell erstellten Mailings störte&#xA;der Fliegendreck neben der Überschrift »Ein Geburtstaggeschenk ist für&#xA;Sie reserviert!« Denn der Fliegendreck führte ganz unten links zu einer&#xA;winzigen Zeile mit dem nicht ganz unwichtigen Wortlaut: Ab einem&#xA;Mindestbestellwert von € 25,–.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Begründete Hoffnung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/03/20/begr%C3%BCndete-hoffnung/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/03/20/begr%C3%BCndete-hoffnung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da der Mensch vom Affen abstammt, besteht begründete Hoffnung, dass er&#xA;doch noch zur Vernunft kommt und die Religion dahin schickt, wo sie&#xA;hingehört – in den Giftschrank der Menschheitsgeschichte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Frage an die Kandidaten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/03/20/frage-an-die-kandidaten/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/03/20/frage-an-die-kandidaten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Fünf Jahre nach dem Einmarsch der Amerikaner und Briten in den Irak gibt&#xA;es eine Frage, die ich an die Präsidentschaftskandidatenkandidaten&#xA;McCain, Obama und Clinton habe.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Werden Sie als US-Präsident/-in dafür sorgen, dass George W. Bush und&#xA;seine Helfershelfer wie der ehemalige britische Premierminister Blair&#xA;wegen ihres völkerrechtswidrigen Angriffskrieges, ihrer Verbrechen am&#xA;irakischen Volk und ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Abu&#xA;Ghraib, Guantanamo und anderen Folterlagern vor ein internationales oder&#xA;wenigstens unter internationaler Beobachtung vor ein amerikanisches&#xA;Gericht gestellt werden?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Olympia-Boykott</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/03/20/olympia-boykott/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Mar 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/03/20/olympia-boykott/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nicht weil wir glauben, es würde etwas ändern, sondern weil wir den&#xA;Völkermord in Tibet nicht mit einem Kotau vor Peking gutheißen wollen,&#xA;fordern wir einen Boykott der Olympischen Spiele in China. Wer einen&#xA;Boykott ablehnt, weil dieser angeblich nichts ändert, hat nicht&#xA;begriffen, welchen Sinn ein Boykott hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Reise der Harmonie</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/03/17/reise-der-harmonie/</link>
      <pubDate>Mon, 17 Mar 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/03/17/reise-der-harmonie/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Reise der Harmonie« nennen die Chinesen den Olympischen Fackellauf rund&#xA;um die Welt. Zynismus auf olympischem Niveau! Jetzt windet sich das IOC&#xA;und alle, die von der Entscheidung, die Olympischen Spiele 2008 in China&#xA;stattfinden zu lassen, nicht von Anfang an entsetzt waren. Aber kann man&#xA;von einer Hure erwarten, dass sie sich einem Verbrecher aus politischen&#xA;Gründen verweigert? Niemand erwartet von einer Prostituierten, dass sie&#xA;ihre Dienste einem Steuerhinterzieher, einem korrupten Betriebsrat oder&#xA;einem Bandenchef verweigert, um gegen Steuerhinterziehung, Korruption&#xA;oder die Gründung einer kriminellen Organisation zu protestieren. Aber&#xA;vom IOC erwartet man nun, dass sie einen Olympia-Boykott wegen der&#xA;brutalen Unterdrückung des tibetischen Volks erwägen, als sei uns diese&#xA;Tatsache erst heute zu Gehör gekommen. China hat Tibet immer&#xA;unterdrückt. Der Dalai Lama ist seit 1959 im Exil. Dass China von einem&#xA;Verbrecherregime regiert wird, dass nicht im Traum daran denkt, die&#xA;Menschenrechte zu achten und demokratische Strukturen entstehen zu&#xA;lassen, weiß man seit Jahrzehnten. Aber China ist reich und daher für&#xA;Huren interessant. Das IOC hat die Spiele an den Meistbietenden&#xA;verkauft. Wenn man jemanden boykottieren sollte, dann das IOC und alle&#xA;NOCs, die diese Entscheidung mitgetragen haben. Die Olympischen Spiele&#xA;sind eine Lüge wie der vorgetäuschte Orgasmus einer Hure. Sie haben&#xA;nichts mit Frieden und Völkerverständigung zu tun. Deshalb enthielte ein&#xA;Boykott der Spiele in Peking ein gerüttelt Maß Heuchelei. Doch es ist&#xA;das einzig Richtige. Wie sonst soll man den Machthabern in Peking&#xA;zeigen, dass sie Parias in einer zivilisierten Welt sind.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>sei stadt, sei wandel, sei berlin</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/03/15/sei-stadt-sei-wandel-sei-berlin/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Mar 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/03/15/sei-stadt-sei-wandel-sei-berlin/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Werbeagenturen brauchen Geld und Berlin ein besseres Image. Was lag also&#xA;näher, als 10 Millionen aus den Solidarbeiträgen anderer Leute, denn&#xA;eigenes Geld hat Berlin ja nicht, gegen einen flotten Werbespruch zu&#xA;tauschen? Und der ist genau so ausgefallen, wie man es bei einer Stadt&#xA;wie Berlin erwarten durfte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Assimiliert euch, Deutsche!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/02/15/assimiliert-euch-deutsche/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Feb 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/02/15/assimiliert-euch-deutsche/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da die Türken sich nicht integrieren wollen, sollen sich jetzt nach dem&#xA;Willen der SPD die Deutschen assimilieren und Türkisch als zweite&#xA;Fremdsprache lernen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Idee ist großartig. So könnte man sich im Döner-Laden mit dem&#xA;Besitzer auf Türkisch über Gammelfleisch unterhalten und vielleicht&#xA;rechtzeitig auf dem Klo die Notbremse ziehen. Sprachkenntnisse können&#xA;Leben retten! Denn auf Deutsch ist ein Gespräch über die zahlreichen&#xA;Verwesungsprodukte in halb verfaultem Fleisch dann doch meist etwas&#xA;schwierig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Für einige Versager ist immer Geld da</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/02/13/f%C3%BCr-einige-versager-ist-immer-geld-da/</link>
      <pubDate>Wed, 13 Feb 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/02/13/f%C3%BCr-einige-versager-ist-immer-geld-da/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ganz besonders dann, wenn die Versager Banker sind. IKB-Banker sind zwar&#xA;unfähig, ein Unternehmen zu führen, aber sie können darauf vertrauen,&#xA;dass der Steuerzahler den Schaden, den sie angerichtet haben, schon&#xA;bezahlen wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Afghanistan macht Fortschritte</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/02/04/afghanistan-macht-fortschritte/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Feb 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/02/04/afghanistan-macht-fortschritte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In Masar-i-Scharif, dort wo unsere Jungs unsere Freiheit verteidigen,&#xA;ist ein afghanischer Journalist von einem islamischen Gericht wegen&#xA;Blasphemie zum Tode verurteilt worden, weil er einen Artikel aus dem&#xA;Internet heruntergeladen, ausgedruckt und verteilt hat, der sich mit den&#xA;Frauenrechten im Islam beschäftigt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Telekom: günstiger Tarif nur gegen Geburtsdatum</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/01/31/telekom-g%C3%BCnstiger-tarif-nur-gegen-geburtsdatum/</link>
      <pubDate>Thu, 31 Jan 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/01/31/telekom-g%C3%BCnstiger-tarif-nur-gegen-geburtsdatum/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gerade rief mich so ein netter Callboy von der Telekom an, um mir&#xA;mitzuteilen, dass die Telekom die Grundgebühr gesenkt habe und ich in&#xA;Zukunft mit meinem Tarif kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren&#xA;dürfe. Natürlich freute ich mich, allerdings zu früh.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Themen, die ich 2008 missen möchte</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/01/18/themen-die-ich-2008-missen-m%C3%B6chte/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jan 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/01/18/themen-die-ich-2008-missen-m%C3%B6chte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf dieser selbstverständlich unvollständigen Liste führe ich Dinge auf,&#xA;die ich in 2008 missen möchte.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Mitleid mit den armen unterdrückten Raucher und Entrüstung über das böse Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Sterbt bitte alle still an Lungenkrebs!&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Berichte über den in Kürze ehemaligen Ministerpräsidenten von Hessen Gollum Koch. Ab nach Sibirien ins Umerziehungslager!&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Zweifel an der Handlungsfähigkeit der Großen Koalition. Die Koalition sollte doch mit dem Stasi-2.0-Gesetz auch dem letzten Zweifler bewiesen haben, dass sie ebenso handlungsfähig ist wie einst die Arbeiter-und-Bauern-Regierung.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Das Wort ›Subventionsheuschrecke‹. Wer Subventionen gibt, ist selber Schuld. Eine Subvention ist die Enteignung vieler zugunsten eines einzelnen Unternehmens.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Verwunderung über den Parvenü Sarkozy, der im Wahlkampf 34.445 Euro für Make-up ausgab. Er passt zu den Franzosen wie Berlusconi zu den Italienern, Putin zu den Russen und Bush zu den bibeltreuen Amerikanern.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Enttäuschung über die mangelnde Attraktivität von Merkel. Die wahre Miss Germany passt zu uns wie Sarkozy zu den Franzosen.&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Es bleibt immer in der Familie</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/01/15/es-bleibt-immer-in-der-familie/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Jan 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/01/15/es-bleibt-immer-in-der-familie/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man sich Amerika so anschaut, glaubt man in einem dieser völlig&#xA;korrupten Entwicklungsländer zu sein, in dem die Macht vom Vater auf die&#xA;Tochter, vom Ehemann auf die Ehefrau oder von der Mutter auf den Sohn&#xA;übergeht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gentechnikfrei?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/01/14/gentechnikfrei/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Jan 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/01/14/gentechnikfrei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Lebensmittel, die mit gentechnischen Zusätzen hergestellt wurden, dürfen&#xA;in Zukunft das Siegel ›gentechnikfrei‹ tragen. Jetzt weiß der&#xA;Verbraucher endlich, dass gentechnikfreie Lebensmittel gentechnische&#xA;Zusätze enthalten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt eine kleine Minderheit extrem krimineller Politiker, die mit den&#xA;üblichen Abschreckungsmaßnahmen wie Stimmentzug am Wahlabend einfach&#xA;nicht mehr in den Griff zu bekommen sind. Für solche Politiker gibt es&#xA;nur eins: ab ins Dschungelcamp!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Spiegel macht Wahlkampf für Roland &#34;Gollum&#34; Koch</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2008/01/02/spiegel-macht-wahlkampf-f%C3%BCr-roland-gollum-koch/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Jan 2008 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2008/01/02/spiegel-macht-wahlkampf-f%C3%BCr-roland-gollum-koch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute erschienen in Spiegel Online zehn Artikel mit der Überschrift&#xA;»Jugendgewalt«. Roland Koch wird es freuen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;ul&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Chemnitzer Taximord&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Augsburger Mädchenmörder&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Hamburger Einbrecher&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Eifersuchtsdrama in Grevenbroich&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Messerstecher in der Grundschule&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Intensivtäter aus Bremen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Die isolierten Macho-Schläger&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Merkel will Verschärfung des Strafrechts prüfen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Neuer Prügelfälle heizen Debatte an - Koch startet Kampagne&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;Jugendgewalt: Passanten mit Bierflasche niedergeschlagen&lt;/li&gt;&#xA;&lt;/ul&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nachtreter Koch</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/12/28/nachtreter-koch/</link>
      <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/12/28/nachtreter-koch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein 17-jähriger Grieche und ein 20-jähriger Türke treten einen&#xA;76-Jährigen mitten in der Münchner U-Bahn beinahe tot, weil dieser sie&#xA;gebeten hat, nicht zu rauchen. Eine Videokamera filmt das brutale&#xA;Geschehen. Nun ist ganz Deutschland entsetzt. Ganz Deutschland? Nein,&#xA;einer kommt vorbei und tritt noch einmal nach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die ARD bekommt die Aleviten gelesen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/12/27/die-ard-bekommt-die-aleviten-gelesen/</link>
      <pubDate>Thu, 27 Dec 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/12/27/die-ard-bekommt-die-aleviten-gelesen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Aleviten in Deutschland lesen der ARD die Leviten. Nun könnte man&#xA;den Protest als typisch muslimische Hysterie und Fortsetzung des&#xA;Karikaturenstreits abtun, wenn die Aleviten der ARD nicht vorwerfen&#xA;würden, für den fundamentalen Islam Propaganda zu machen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Einfache Wahrheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/12/26/einfache-wahrheit/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Dec 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/12/26/einfache-wahrheit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Politiker tun das, was ihnen Lobbyisten sagen. Wer keine Lobbyarbeit&#xA;betreiben kann, existiert für einen Politiker nur in Sonntagsreden.&#xA;Seitdem der Sonntag an Bedeutung verloren hat, sind viele Menschen mit&#xA;den kostenlosen Sonntagsreden nicht mehr zufrieden. Sie sind der&#xA;Sonntagsreden müde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Volle Deckung! »Du bist Deutschland! II« rollt an!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/12/15/volle-deckung-du-bist-deutschland-ii-rollt-an/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Dec 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/12/15/volle-deckung-du-bist-deutschland-ii-rollt-an/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Zu Weihnachten droht uns allen eine neue Großoffensive der&#xA;Werbeindustrie: In zwölf Fernsehsendern, 44 Zeitschriften, sechs&#xA;überregionalen Zeitungen, über 100 Radiosendern sowie auf mehr als 1000&#xA;Plakatflächen und fast 700 Kinoleinwänden wird uns eine Armee peinlicher&#xA;Prominenter erneut mit der Botschaft bombardieren: »Du bist&#xA;Deutschland!«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschland im Achtelfinale ausgeschieden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/12/04/deutschland-im-achtelfinale-ausgeschieden/</link>
      <pubDate>Tue, 04 Dec 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/12/04/deutschland-im-achtelfinale-ausgeschieden/</guid>
      <description>&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;Südafrika 2010: Deutschland ist im Achtelfinale der&#xA;Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden und belegt damit&#xA;auf der Weltrangliste den 13. Platz. Bundestrainer Yogi Löw nennt dieses&#xA;Ergebnis erfreulich, man habe sich verbessert. Trainer der Bundesliga&#xA;kritisieren derweil Südafrika, das die Weltmeisterschaft ausgetragen&#xA;hat. Es sei unfair, Deutschland in der prallen Sonne spielen zu lassen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dienst nach Vorschrift</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/11/18/dienst-nach-vorschrift/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Nov 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ein Schüler aus Köln hat sich umgebracht. Nach einem Verhör durch die&#xA;Polizei warf er sich vor eine Straßenbahn. Er hatte mit einem Freund&#xA;einen Amoklauf oder wie es im Deutsch der Psychologen heißt einen&#xA;›erweiterten Selbstmord‹ an seinem Gymnasium geplant. Nun lamentieren&#xA;sie wieder: die Bildungspolitiker, die Psychologen, die Experten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lizenz zum Töten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/11/05/lizenz-zum-t%C3%B6ten/</link>
      <pubDate>Mon, 05 Nov 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Killerkommandos von George Bush dürfen im Irak ermorden, wen sie&#xA;wollen: ob Männer, Frauen oder Kinder. Die Mörder genießen Immunität.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie Spiegel Online berichtet, hat das US-Außenministerium nun bestätigt,&#xA;dass die Söldner von Blackwater, der Privat-SS von George Bush, bei&#xA;ihren Säuberungsaktionen im Irak seit jeher Immunität genießen. Und&#xA;diese Lizenz zum Töten haben die Ego-Shooter bei ihren Massakern,&#xA;zuletzt am 16. September, bis zum Anschlag ausgenutzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kinder vertreiben mit der Mosquito-Box</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/11/02/kinder-vertreiben-mit-der-mosquito-box/</link>
      <pubDate>Fri, 02 Nov 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ärgern Sie sich auch so über plärrende Kinder in der Nachbarschaft? Oder&#xA;über Jugendliche, die in der Gegend herumlungern? Jetzt können Sie diese&#xA;Störquellen deutscher Gemütlichkeit endlich wirkungsvoll aus Ihrer&#xA;Nachbarschaft vertreiben. Mit der Mosquito-Box!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Solidarność 2007</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/11/02/solidarno%C5%9B%C4%87-2007/</link>
      <pubDate>Fri, 02 Nov 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn die Unternehmensleitung, die Gewerkschaft und der Staat Seit&amp;rsquo; an&#xA;Seit&amp;rsquo; stehen, um Arbeiter vom Streiken abzuhalten, dann befinden wir uns&#xA;nicht im real existierenden Sozialismus in Polen im Jahre 1980, sondern&#xA;im Deutschland des Jahres 2007, wo eine kleine Gewerkschaft das macht,&#xA;was die staatstragende Gewerkschaft nicht mehr macht: Arbeiterinteressen&#xA;zu vertreten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Provinz lebt!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/10/22/die-provinz-lebt/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Oct 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Da bekommt Pina Bausch den mit umgerechnet 400.000 Euro dotierten&#xA;Kyoto-Preis, eine der größten Ehrungen für Künstler und Wissenschaftler&#xA;neben dem Nobelpreis und was sagt Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, seines&#xA;Zeichens Kulturstaatssekretär, zu ihrer Ehrung in der Staatskanzlei&#xA;Düsseldorf?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Strompreiserhöhung im Spiegel der Solinger Presse</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/10/20/die-strompreiserh%C3%B6hung-im-spiegel-der-solinger-presse/</link>
      <pubDate>Sat, 20 Oct 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/10/20/die-strompreiserh%C3%B6hung-im-spiegel-der-solinger-presse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute erhielten die Solinger einen Brief ihrer Stadtwerke. Ab dem&#xA;1.12.2007 wollen die Stadtwerke 2,13 ct mehr für die Kilowattstunde&#xA;Strom kassieren. (Im Brief schrieben sie werbewirksam 1,79 ct/kWh&#xA;(netto). Ebenfalls heute berichtete die Solinger Presse pünktlich, aber&#xA;seltsam handzahm über den tiefen Griff in unsere Geldbörse.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbotene Bücher</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/10/12/verbotene-b%C3%BCcher/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Oct 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/10/12/verbotene-b%C3%BCcher/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt sie wieder: verbotene Bücher in Deutschland. Das&#xA;Bundesverfassungsgericht hat das Verbot des Romans ›Esra‹ von Maxim&#xA;Biller für verfassungsgemäß erklärt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Heute klagen Ex-Freundinnen gegen ein Buch, morgen Politiker, Generäle,&#xA;Wirtschaftsbosse. Die Freiheit der Kunst muss auswandern. November liegt&#xA;in der Luft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Endlager für ausgebrannte Politiker</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/09/26/endlager-f%C3%BCr-ausgebrannte-politiker/</link>
      <pubDate>Wed, 26 Sep 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/09/26/endlager-f%C3%BCr-ausgebrannte-politiker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die friedliche Nutzung staatlicher Macht bringt große Probleme mit sich.&#xA;So wird beispielsweise die Endlagerung ausgebrannter Politiker immer&#xA;teurer. Besonders kostspielig wird die symbolische Lagerung Stoibers im&#xA;Betonfundament des Transrapid, der den Hauptbahnhof von München näher an&#xA;Bayern heranführen soll.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zitat der Woche: »Es gab keine Hetzjagd in Mügeln, sondern eine Hetzjagd auf Mügeln«</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/09/20/zitat-der-woche-es-gab-keine-hetzjagd-in-m%C3%BCgeln-sondern-eine-hetzjagd-auf-m%C3%BCgeln/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Sep 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/09/20/zitat-der-woche-es-gab-keine-hetzjagd-in-m%C3%BCgeln-sondern-eine-hetzjagd-auf-m%C3%BCgeln/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Menschen ohne kahlrasierte Schädel und sonstige Attribute arischen&#xA;Stumpfsinns im Gesicht, sollten sich in Ostdeutschland und vor allem in&#xA;Sachsen warm anziehen, denn Ministerpräsident Milbradt hat die&#xA;Schirmherrschaft für den rechten Terror übernommen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/08/24/ich-darf-nicht-gez-geb%C3%BChr-schreiben/</link>
      <pubDate>Fri, 24 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/08/24/ich-darf-nicht-gez-geb%C3%BChr-schreiben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr&#xA;schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht&#xA;GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf&#xA;nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich&#xA;darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben.&#xA;Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr&#xA;schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht&#xA;GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf&#xA;nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich&#xA;darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben.&#xA;Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr&#xA;schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht&#xA;GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf nicht GEZ-Gebühr schreiben. Ich darf&#xA;nicht GEZ-Gebühr schreiben. 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      <title>Mügelei</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/08/22/m%C3%BCgelei/</link>
      <pubDate>Wed, 22 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/08/22/m%C3%BCgelei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dieses sächsische Genuschel ist für ältere Wessis immer noch das&#xA;akustische Synonym für den spießbürgerlichen Muff im Arbeiter- und&#xA;Bauernstaat, für die sprichwörtliche Oma in der DDR, die man bei&#xA;zufälligen Auftritten in Fernsehshows stets zu grüßen pflegte.&lt;/p&gt;</description>
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      <title>Griff in die Kasse</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/08/21/griff-in-die-kasse/</link>
      <pubDate>Tue, 21 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/08/21/griff-in-die-kasse/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Auf nichts ist mehr Verlass in dieser Welt als auf die langen Finger der&#xA;Politiker. Wer von Geburt an Mein und Dein nicht unterscheiden kann,&#xA;sollte Politiker werden, wenn er nicht früher oder später im Gefängnis&#xA;landen will.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Ein Schulbuch für alle Deutschen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/08/16/ein-schulbuch-f%C3%BCr-alle-deutschen/</link>
      <pubDate>Thu, 16 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/08/16/ein-schulbuch-f%C3%BCr-alle-deutschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn Frau Schavan, Ministerin ohne Geschäftsbereich, einheitliche&#xA;Schulbücher für ganz Deutschland fordert, fühlt sich Frau Ute&#xA;Erdsiek-Rave an die DDR erinnert. Sie fragen sich nun vielleicht: Wer&#xA;ist Frau Ute Erdsiek-Rave?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Online-Razzias find ich gut!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/08/03/online-razzias-find-ich-gut/</link>
      <pubDate>Fri, 03 Aug 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/08/03/online-razzias-find-ich-gut/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine Online-Razzia hat ihren Charme, geht sie doch viel diskreter&#xA;vonstatten als ein SEK-Besuch am frühen Morgen, der viel Aufsehen erregt&#xA;und Dreck, eingeschlagene Türen und Scherben hinterlässt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Haben sich früher die Nachbarn die Hälse ausgerenkt, um einen Blick auf&#xA;die Akten und Computer zu werfen, die man aus dem Haus nebenan&#xA;abtransportierte, wirft die Staatsanwalt heute einen so diskreten Blick&#xA;auf deine Festplatte, dass sich kein Nachbar mehr das Maul über einen&#xA;vermeintlichen Steuerhinterzieher oder den mutmaßlichen Kopf einer&#xA;Kinderporno-Bande zerreißen wird. Wenn das kein Fortschritt ist!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jan Ulrich packt aus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/07/30/jan-ulrich-packt-aus/</link>
      <pubDate>Mon, 30 Jul 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/07/30/jan-ulrich-packt-aus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die treuesten Stammleser des Sudelbuchs werden sich vielleicht noch&#xA;daran erinnern, dass ich einmal von der Telekom eine Rechnung auf den&#xA;Namen Jan Ullrich bekommen habe.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich war damals verwundert, dass der Toursieger überhaupt Telefongebühren&#xA;zahlen sollte. Heute frage ich mich, ob in dem Einzelverbindungsnachweis&#xA;vielleicht eine gewisse Nummer in Spanien auftauchte – doch es war&#xA;tatsächlich meine Rechnung, die Telekom hat lediglich meinen Namen&#xA;falsch geschrieben. Bis auf den Umstand, dass Jan Ullrich von der&#xA;Telekom Geld bekam, was die wiederum von mir eintrieb, gab und gibt es&#xA;kaum Gemeinsamkeiten zwischen mir und meinem Fast-Namensvetter, außer&#xA;der Tatsache, dass Google immer wieder Leute auf mein Sudelbuch lenkt,&#xA;die eigentlich Informationen über Jan Ullrich suchen. Allerdings fahre&#xA;ich gerne Rad und deshalb werde ich jetzt auspacken, da mein&#xA;Fast-Namensvetter aus verständlichen Gründen sein Schweigen nicht&#xA;brechen will.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fünfjahresplan für Integration</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/07/14/f%C3%BCnfjahresplan-f%C3%BCr-integration/</link>
      <pubDate>Sat, 14 Jul 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/07/14/f%C3%BCnfjahresplan-f%C3%BCr-integration/</guid>
      <description>&lt;p&gt;400 Selbstverpflichtungen hat der Integrationsgipfel verabschiedet. Das&#xA;ist wie zu den besten Zeiten der SED, als man auf Parteitagen&#xA;Fünfjahrespläne in Serie beschloss. Immerhin wissen wir jetzt, welche&#xA;Auswirkungen der Integrationsgipfel haben wird: ebenso einschneidende&#xA;wie der vierte, fünfte oder sechste Fünfjahresplan, nämlich keine. Frau&#xA;Merkel dürfte das aus ihrer Pionierzeit noch kennen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bundesrelikt Deutschland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/06/16/bundesrelikt-deutschland/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Jun 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/06/16/bundesrelikt-deutschland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Töchter einer Freundin machten ihr letztens den Vorwurf, dass sie&#xA;all die tollen Klamotten aus den 70ern einfach weggeschmissen habe. Wer&#xA;in den 70ern gelebt hat, weiß, dass die Mode damals auch nicht mehr als&#xA;eine Mode und alles andere als toll war, doch lassen wir dies einmal&#xA;dahingestellt sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zitat des Tages: Peter Struck</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/06/14/zitat-des-tages-peter-struck/</link>
      <pubDate>Thu, 14 Jun 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/06/14/zitat-des-tages-peter-struck/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Man kann im Parlament nicht so abstimmen, wie man das gerade für&#xA;richtig hält«&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Diese aufschlussreiche Erklärung gab SPD-Fraktionsvorsitzender Peter&#xA;Struck, als er gefragt wurde, warum seine Fraktion gegen einen Antrag&#xA;der Linkspartei gestimmt hat, der Wort für Wort einem Aufruf der SPD für&#xA;eine Unterschriftensammlung zugunsten gesetzlicher Mindestlöhne&#xA;entsprach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kriegserklärung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/06/08/kriegserkl%C3%A4rung/</link>
      <pubDate>Fri, 08 Jun 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/06/08/kriegserkl%C3%A4rung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Was unsere Kampfpiloten in Afghanistan erst nach langen und heftigen&#xA;Diskussionen durften – Aufklärungsflüge gegen Aufständische durchführen&#xA;– konnten sie hier bei uns im Inland ohne jede Diskussion in aller&#xA;gebührenden Heimlichkeit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Achse des Bösen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/05/30/die-achse-des-b%C3%B6sen/</link>
      <pubDate>Wed, 30 May 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/05/30/die-achse-des-b%C3%B6sen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Natürlich gibt es eine Achse des Bösen! USA, Russland, China – drei&#xA;echte Schurkenstaaten.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Sie treten die Menschenrechte mit Füßen. Sie sind die größten&#xA;Verursacher von Kohlendioxid. Sie wollen keinen Klimaschutz. Sie&#xA;besetzen fremde Länder.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Erfrischungstüchlein für Heiligendamm</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/05/24/erfrischungst%C3%BCchlein-f%C3%BCr-heiligendamm/</link>
      <pubDate>Thu, 24 May 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/05/24/erfrischungst%C3%BCchlein-f%C3%BCr-heiligendamm/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Sind Sie ein gesetzestreuer Bürger, der alles tun würde, um dem&#xA;lupenreinen Demokraten Putin und den bürgernahen Staatsmännern und&#xA;-weibern ein sorgloses Stelldichein in Heiligendamm zu bescheren?&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dann sollten Sie sich auch so verhalten! Waschen Sie sich eine Woche&#xA;lang nicht. Gehen Sie dann bei möglichst warmem Wetter eine Stunde lang&#xA;joggen und sammeln Sie anschließend Ihren Schweiß in sorgfältig&#xA;vorbereiteten weißen Tüchern. Verpacken und beschriften Sie die Tücher&#xA;mit Ihrem Namen sowie der Nummer Ihres Personalausweises und schicken&#xA;Sie das Bündel als Geruchsprobe an Dr. Seltsam, unseren Innenminister,&#xA;oder die Bundesanwaltschaft.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hillary hat den größten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/05/15/hillary-hat-den-gr%C3%B6%C3%9Ften/</link>
      <pubDate>Tue, 15 May 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/05/15/hillary-hat-den-gr%C3%B6%C3%9Ften/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als erste ließ Hillary Clinton vermelden, dass sie den größten habe, und&#xA;ihr innerparteilicher Konkurrent John Edwards musste zugeben, dass&#xA;seiner nur halb so groß sei. Dann tönte Mitt Romney von den&#xA;Republikanern, dass seiner genauso groß sei, und heute nun holte Barack&#xA;Obama den seinen heraus und bewies, dass sein Spendenkoffer fast so groß&#xA;ist wie der von Mitt und Hillary.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Küche, Diele, Bad und Hartz-IV-Zimmer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/05/01/k%C3%BCche-diele-bad-und-hartz-iv-zimmer/</link>
      <pubDate>Tue, 01 May 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/05/01/k%C3%BCche-diele-bad-und-hartz-iv-zimmer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der Stadt Abdera im alten Griechenland lebten närrische Leute, die&#xA;mit ihren schnakischen Einfällen ihre Heimatstadt im ganzen klassischen&#xA;Altertum bekannt machten. In den Wirren der Völkerwanderung gelangten&#xA;die Abderiten, wie man die Einwohner Abderas nannte, nach Germanien, wo&#xA;sie die Stadt Schilda gründeten. Irgendwann zwischen dem Dreißigjährigen&#xA;Krieg und der Wiedervereinigung muss diese Stadt zerstört und die&#xA;Bewohner in alle Himmelsrichtungen zerstreut worden sein. Und da&#xA;Abderitismus hoch ansteckend und erblich ist, infizierten die&#xA;Schildbürger ganz Deutschland mit ihren absurden Einfällen, weshalb&#xA;unser Land heutzutage auch Absurdistan heißt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>The Bogey Who Wasn&#39;t There</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/05/01/the-bogey-who-wasnt-there/</link>
      <pubDate>Tue, 01 May 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/05/01/the-bogey-who-wasnt-there/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass Amerikaner einen an der Waffel haben, mag daran liegen, dass sie&#xA;allesamt Nachfahren religiöser Fanatiker sind, deren Verbissenheit man&#xA;in der Alten Welt schlicht und einfach nicht mehr ertragen konnte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dr. Seltsam rollt Amok</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/04/18/dr-seltsam-rollt-amok/</link>
      <pubDate>Wed, 18 Apr 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/04/18/dr-seltsam-rollt-amok/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nicht nur in den USA gibt es Amokläufer. Auch bei uns. Und einer von&#xA;ihnen rollt durch Merkels Kabinett. Seit Wochen trainiert der Dr.&#xA;Seltsam der Großen Koalition bereits seinen Amoklauf:&#xA;Online-Durchsuchungen, biometrische Daten aller Bundesbürger in einer&#xA;zentralen Datenbank und jetzt will er sogar die Unschuldsvermutung&#xA;abschaffen und lieber Unschuldige bestrafen als einen Schuldigen zu&#xA;übersehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>»Ich bin eine Rabenmutter…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/04/16/ich-bin-eine-rabenmutter/</link>
      <pubDate>Mon, 16 Apr 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/04/16/ich-bin-eine-rabenmutter/</guid>
      <description>&lt;p&gt;… und das ist auch gut so«, sagt die Alice Schwarzer der FDP, Silvana&#xA;Koch-Mehrin sinngemäß in ihrem neuen Buch »Schwestern«. Wie schafft sie&#xA;das alles bloß? Kinder, Familie, Europa und jetzt auch noch ein Buch?&#xA;Silvana Koch-Mehrin ist der FDP-Mitglied gewordene Prototyp der modernen&#xA;Frau von heute: schön, glatt und erfolgreich. Als Europaabgeordnete kann&#xA;sie sich, wie ihre Schwester von der CDU, die Ministerin und mehrfache&#xA;Mutter von der Leyen, eine Tagesmutter leisten. Heute nun hat sie ihr&#xA;Buch »Schwestern« vorgestellt und man fragt sich nur solange, wie sie&#xA;das alles schafft, Kinder, Europa und die Literatur, bis man erfährt,&#xA;dass das Buch von einem Ghostwriter bzw. einer Ghostwriterin geschrieben&#xA;und Guido Westerwelle zur Revision vorgelegt wurde. Dieser ließ auch&#xA;gleich den Satz »auch Männer können Schwestern sein« aus dem Buch&#xA;streichen. Tagesmutter, Ghost Writer, da kann sich Silvana Koch-Mehrin&#xA;ja voll darauf konzentrieren, in Europa gute Politik zu machen. Oder&#xA;nimmt sie dafür etwa auch die Dienste von Beratern aus der Industrie in&#xA;Anspruch? Wie dem auch sei, bei so viel Unterstützung tat Silvana&#xA;Koch-Mehrin heute vor der Kamera das, was ihre Wähler von ihr erwarten&#xA;und sie am besten kann: lächeln und gut aussehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Oettingers Persilschein</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/04/15/oettingers-persilschein/</link>
      <pubDate>Sun, 15 Apr 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/04/15/oettingers-persilschein/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Was braucht man, um ein anständiger Mensch zu werden? Nicht viel, bloß&#xA;einen Oettinger, der einen mit Persil wieder strahlend weiß wäscht, egal&#xA;mit welchen Verbrechen man seine saubere Biedermannweste besudelt hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über Opfer und ihre Angehörigen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/03/15/%C3%BCber-opfer-und-ihre-angeh%C3%B6rigen/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Mar 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/03/15/%C3%BCber-opfer-und-ihre-angeh%C3%B6rigen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer aufgrund seiner linksradikalen Einstellung an der Ermordung eines&#xA;Arbeitgeberpräsidenten, eines Bankiers oder eines Generalbundesanwalts&#xA;beteiligt ist, wird zu einer Freiheitstrafe von sechsmal lebenslänglich&#xA;verurteilt und darf nicht darauf hoffen, jemals wieder frei zu kommen.&#xA;Wer dagegen aufgrund seiner rechtsradikalen Einstellung Asylbewerber,&#xA;Ausländer oder Obdachlose ermordet, kommt, vor allem, wenn er sich vor&#xA;dem Mord Mut und mildernde Umstände angetrunken hat, mit ein paar Jahren&#xA;wegen Totschlags davon. Ob das Strafrecht, die Staatsanwälte und die&#xA;Richter davon ausgehen, dass Asylbewerber, Ausländer und Obdachlose&#xA;minderwertigere Opfer als Arbeitgeberpräsidenten, Bankiers oder&#xA;Generalbundesanwälte sind, weiß ich nicht. Aber es ist schon sehr&#xA;auffällig, dass sich überall Politiker finden, die es furchtbar finden,&#xA;dass man den Angehörigen der Opfer zumutet, dem Mörder ihrer Brüder,&#xA;Väter, Ehemänner oder Freunde auf der Straße zu begegnen, wenn diese&#xA;Brüder, Väter, Ehemänner oder Freunde Arbeitgeberpräsidenten, Bankiers&#xA;oder Generalbundesanwälte waren. Waren die Opfer dagegen Asylbewerber,&#xA;Ausländer oder Obdachlose, scheint es für die Angehörigen der Opfer&#xA;keine Zumutung zu sein, dem Mörder nach ein paar Jahren Knast wieder auf&#xA;der Straße begegnen zu müssen. Wahrscheinlich denken besagte Politiker,&#xA;dass die Angehörigen von Asylbewerbern, Ausländern oder Obdachlosen ein&#xA;dickeres Fell als die zart besaiteten Angehörigen von&#xA;Arbeitgeberpräsidenten, Bankiers oder Generalbundesanwälten haben. Nun&#xA;ist es aber so, dass die Politiker, die die Mörder von&#xA;Arbeitgeberpräsidenten, Bankiers oder Generalbundesanwälten gerne für&#xA;immer wegsperren würden, sich ganz besonders um die Angehörigen der&#xA;weniger bekannten Opfer sorgen, für die Fahrer und Leibwächter der&#xA;Arbeitgeberpräsidenten, Bankiers und Generalbundesanwälte. Ihre&#xA;empfindsame Seele leidet Höllenqualen, wenn sie sich vorstellen, dass&#xA;die Angehörigen des kleinen Mannes von der Straße, den Mörder ihres&#xA;Bruders, Vaters, Ehemanns oder Freundes auf der Straße zu Gesicht&#xA;bekommt. Und da sie nicht müde werden, diese Kollateral-Opfer, wie die&#xA;Nato sie nennen würde, zu beklagen, muss man wohl davon ausgehen, dass&#xA;das Leben eines Fahrers oder Leibwächters in ihren Augen eben so viel&#xA;wert ist, wie das Leben der Arbeitgeberpräsidenten, Bankiers und&#xA;Generalbundesanwälte. Ich frage mich nun, was passieren würde, wenn ein&#xA;Asylbewerber, Ausländer oder Obdachloser ermordet wird, während er einen&#xA;Arbeitgeberpräsidenten, Bankier oder Generalbundesanwalt durch die&#xA;Gegend kutschiert oder beschützt. Vermutlich wäre es dann den&#xA;Angehörigen der Asylbewerber, Ausländer und Obdachlosen auch nicht mehr&#xA;zuzumuten, den Mörder ihrer Brüder, Väter, Ehemänner oder Freunde jemals&#xA;wieder in Freiheit zu wissen. Wir haben es hier mit einem urchristlichen&#xA;Zusammenhang zu tun. Früher ließen sich die Menschen ad sanctos, neben&#xA;den Heiligen, beerdigen, damit sie am Jüngsten Tag diese Begünstigten&#xA;gleich um gute Fürsprache angehen können. Wer also dem Mörder seines&#xA;Bruders, Vaters, Ehemanns oder Freundes niemals wieder in Freiheit&#xA;begegnen möchte, auch wenn dieser weder Arbeitgeberpräsident, noch&#xA;Bankier und schon erst recht nicht Generalbundesanwalt, sondern&#xA;Asylbewerber, Ausländer oder Obdachloser ist, tut gut daran, dafür zu&#xA;sorgen, dass der Bruder, Vater, Ehemann oder Freund ad patricium, ad&#xA;negotiandum oder ad advocatos ermordet wird. Das sichert zwar keine&#xA;wirksame Fürbitte im Jenseits, aber die Dünnhäutigkeit der Herrschenden&#xA;färbt dann auf mirakulöse Weise auf die Angehörigen von Asylbewerbern,&#xA;Ausländern oder Obdachlosen ab, sodass die Mörder aus Rücksicht auf die&#xA;Angehörigen niemals begnadigt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Disneyland für Kreationisten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/02/28/disneyland-f%C3%BCr-kreationisten/</link>
      <pubDate>Wed, 28 Feb 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/02/28/disneyland-f%C3%BCr-kreationisten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn ich mir die Kreationisten so anschaue, dann frage ich mich, ob sie&#xA;nicht vielleicht doch Recht haben und die Erde wirklich erst vor 6000&#xA;Jahren erschaffen wurde. Schließlich weist das Gehirn eines&#xA;Kreationisten keinerlei Zeichen einer Millionen Jahre langen Evolution&#xA;auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>447 Affen wären mir, ehrlich gesagt, lieber</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/02/17/447-affen-w%C3%A4ren-mir-ehrlich-gesagt-lieber/</link>
      <pubDate>Sat, 17 Feb 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/02/17/447-affen-w%C3%A4ren-mir-ehrlich-gesagt-lieber/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Würde man 447 Affen vor 447 Schreibmaschinen setzen, so hätten diese in&#xA;447 Tagen ganz bestimmt ein sinnvolleres Gesetz zusammengetippt, als es&#xA;die 447 Abgeordneten der Große Koalition jemals schaffen werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hartz-Gesetze sollen umgetauft werden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/01/25/hartz-gesetze-sollen-umgetauft-werden/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Jan 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/01/25/hartz-gesetze-sollen-umgetauft-werden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Hand aufs Herz, lieber Leser, Sie haben doch nicht wirklich geglaubt,&#xA;dass ein Verbrecher, der seinen Namen dem größten Potemkinschen&#xA;Reformprojekt aller Zeiten geliehen hat, hinter Gittern landen würde!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich bin übrigens entsetzt darüber, dass es überhaupt zu einem Prozess&#xA;gekommen ist. Es ist doch immerhin fraglich, ob der Versuch, den&#xA;Betriebsrat mit Luxusnutten vom Personalabbau abzulenken, wirklich zum&#xA;Nachteil des Unternehmens gewesen ist. Nichts entspannt doch&#xA;griesgrämige Gewerkschafter mehr als die Fellatio auf Betriebskosten&#xA;durch ausgebildete Expertinnen. Wer weiß, ob VW nicht schon längst&#xA;pleite wäre, wenn die Betriebsräte die Interessen der Arbeitnehmer und&#xA;nicht die ihrer Schwänze vertreten hätten. Eine Runde Rudelbumsen mit&#xA;Edelhuren ist immerhin deutlich billiger als 3 % mehr Lohn für alle!&#xA;Ärgerlich ist bloß, dass die Fahrzeuge aus Wolfsburg trotz&#xA;betriebsrätlicher Dauererektion immer noch überteuert sind, sodass sich&#xA;die Leute mehr und mehr nach preiswerteren Alternativen umschauen.&#xA;Vielleicht hätte man jedem Betriebsrat nicht nur einen Dienstwagen,&#xA;sondern gleich einen ganzen Dienstharem zur Verfügung stellen sollen, um&#xA;bei der Kostensenkung völlig freie Hand zu haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Stoibers Wegbeschreibung zum Münchner Hauptbahnhof und das Warten auf die Große Reform</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2007/01/09/stoibers-wegbeschreibung-zum-m%C3%BCnchner-hauptbahnhof-und-das-warten-auf-die-gro%C3%9Fe-reform/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Jan 2007 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2007/01/09/stoibers-wegbeschreibung-zum-m%C3%BCnchner-hauptbahnhof-und-das-warten-auf-die-gro%C3%9Fe-reform/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Edmund Stoibers Wegbeschreibung zum Münchner Hauptbahnhof ist klarer und&#xA;verständlicher als die Politik der Großen Koagglution. Seine&#xA;delirierende Syntax lässt im Gegensatz zu den ›Reformwerk‹ titutlierten&#xA;Gesetzestexten unserer Regierung immerhin noch einen gewissen&#xA;Ausdruckswillen erkennen. Stoiber ringt mit der zähen deutschen Sprache,&#xA;die sich dagegen sperrt, seine transrapiden Gedanken in Worte geschweige&#xA;denn ganze deutsche Hauptsätze abfließen zu lassen. Und so stauen sich&#xA;in Stoibers Hirn die Weisheiten. Stammelnd vor Begeisterung will er uns&#xA;scheinbar etwas über Flugzeuge mitteilen, die am Hauptbahnhof starten,&#xA;der seinerseits wie ein Krebsgeschwür näher an Bayern heranwächst.&#xA;Solche Visionen hätten ihn vor ein paar hundert Jahren noch zu einem&#xA;Nationalheiligen und nicht zu einer nationalen Spottfigur gemacht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jesus I von Polen oder Ups, die Polenshow</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/12/15/jesus-i-von-polen-oder-ups-die-polenshow/</link>
      <pubDate>Fri, 15 Dec 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/12/15/jesus-i-von-polen-oder-ups-die-polenshow/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ups, die Pannenshow. Gibt es das nicht in Polen? Gibt es dort kein&#xA;Privatfernsehen, mit Brüll- und Pannenshows, in denen jeder Trottel und&#xA;jede Tussi ihre Intelligenzquotienten öffentlich zur Fahndung&#xA;ausschreiben lassen können? Offensichtlich nicht, denn jetzt mussten 46&#xA;Abgeordnete aus Parteien mit dem parlamentarischen Antrag, Jesus&#xA;Christus zum König von Polen zu krönen, auf die ganz große öffentliche&#xA;Narrenbühne springen. Wenn man den würzigen Geschmack aus Kuhdung,&#xA;Dummheit und spießigen Hinterhäusern erträgt, muss man sich die Namen&#xA;der Parteien, aus denen die Königsmacher kommen, einmal auf der Zunge&#xA;zergehen lassen: Partei Recht und Gerechtigkeit, Liga Polnischer&#xA;Familien und Bauernpartei. Und in Ermangelung eines Talars wollen diese&#xA;Royalisten nun den härenen Lendenschurz des Gekreuzigten über ihr&#xA;Vaterland stülpen. Als wenn die Polen nicht schon unter den Röcken ihrer&#xA;Königin schwitzen würden. Bei dieser Vorstellung wird selbst einigen&#xA;polnischen Bischöfen ganz schwindlig auf ihren Kanzeln, von wo aus sie&#xA;doch so gerne das Land regieren würden, sodass sie die angetragene Krone&#xA;postwendend ablehnten. Denn der Antrag wirft zahllose ungeklärte Fragen&#xA;auf. Ich will hier gar nicht darüber diskutieren, ob Jesus, um König zu&#xA;werden, Mitglied der Partei Recht und Gerechtigkeit werden, in die&#xA;Bauernpartei eintreten oder gar zur Liga Polnischer Familien stoßen&#xA;soll. Wie aber soll Jesus König werden? Will man die Ehe von Johann&#xA;Kasimir mit Maria auflösen und die Mutter mit dem Sohne verheiraten,&#xA;oder soll Maria künftig bloß noch die Regentin oder Königsmutter machen&#xA;bis der Infant erwachsen ist? Oder soll Jesus an Johann Kasimir zum&#xA;symbolischen Vatermörder werden? Sein leiblicher Vater regiert ja&#xA;bekanntlich die USA. Und was wollen die 46 Abgeordneten mit der&#xA;Dornenkrone machen? Soll sie künftig Polen symbolisieren? Denn&#xA;vermutlich wird Jesus an Polen so sehr leiden, dass er sich an sein&#xA;altes Kreuz zurücksehnt. Apropos altes Kreuz. Werden die Polen in&#xA;Zukunft dann mit den Juden einen gemeinsamen König haben? Immerhin hat&#xA;kein geringerer als der Stellvertreter des römischen Kaisers Jesus&#xA;damals zum König der Juden gekrönt, was diese bis heute bekanntlich&#xA;nicht akzeptieren. Sollen sich die Polen dann mit einem König zufrieden&#xA;geben, den selbst die Juden nicht haben wollten, als es ihnen unter den&#xA;Römern so dreckig ging? Es gibt bereits böse Zungen, die behaupten, dass&#xA;den 46 Abgeordneten diese Idee beim Genuss von Kartoffelschnaps gekommen&#xA;sei. Dies ist eine böswillige Verleumdung, kämpft doch gerade die Liga&#xA;polnischer Familien für das Recht des Polen, seine Kinder im nüchternen&#xA;Zustand zu prügeln. Nein, ich glaube eher, die Idee ist den 46 beim&#xA;Anblick der polnischen Kartoffel selbst gekommen. Eins sollten die&#xA;Königstreuen jedoch nicht vergessen. Wenn Jesus am Ende aller Tage&#xA;zurückkommt, richtet er, denn zu Regieren gibt es dann nichts mehr.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geld, das sich selbst verpulvert</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/11/03/geld-das-sich-selbst-verpulvert/</link>
      <pubDate>Fri, 03 Nov 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/11/03/geld-das-sich-selbst-verpulvert/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit Jahren rinnt mir das Geld durch die Finger. Bisher dachte ich, es&#xA;läge an meinen Füßen, sagt doch das Sprichwort, man lebe auf zu großem&#xA;Fuß. Dabei habe ich eher kleine Füße, sodass ich immer meine Hände&#xA;verdächtigt habe. Ich vermeide es, Scheine und Münzen überhaupt nur&#xA;anzufassen, aus Angst, sie könnten sich mir nichts, dir nichts in Luft&#xA;auflösen. Seit gestern weiß ich, dass ich nicht allein bin. Auch anderen&#xA;Menschen rinnt das Geld durch die Finger. Die Schlagzeilen waren&#xA;unübersehbar.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Spiel nicht mit dem Totenschädel!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/10/27/spiel-nicht-mit-dem-totensch%C3%A4del/</link>
      <pubDate>Fri, 27 Oct 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/10/27/spiel-nicht-mit-dem-totensch%C3%A4del/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Früher war alles viel einfacher, da mussten deutsche Soldaten bloß zäh&#xA;wie Leder, hart wie Kruppstahl und flink wie Wiesel sein. Heute sollen&#xA;sie auch noch feinfühlig wie Pietistinnen über die Schlachtfelder&#xA;stiefeln. Vor allem sollen sie sich aber auf einer morgendlichen&#xA;Patrouillenfahrt nicht zusammen mit einem im Staub gefundenden&#xA;Totenschädel amüsieren und dabei auch noch fotografieren lassen!&#xA;Deutsche Soldaten haben die tödliche Langeweile am Hindukusch, wo&#xA;bekanntlich seit einigen Jahren unsere Freiheit verteidigt wird, mit&#xA;stoischem Gleichmut zu ertragen!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Prekariat, Kaloriat, Unterschicht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/10/12/prekariat-kaloriat-unterschicht/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/10/12/prekariat-kaloriat-unterschicht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn die Politiker bei der Lösung von Problemen nur halb so viel Energie&#xA;aufbrächten, wie ihre Forschungsinstitute aufwenden, um die Arbeitslosen&#xA;und HartzIV-Empfänger mit einem möglichst griffigen Etikett zu&#xA;stigmatisieren, dann gäbe es ganz sicher kein Prekariat, kein&#xA;cholesteringeiles Kaloriat und auch keine debile Unterschicht.&#xA;Allerdings wären die Forschungsinstitute arbeitslos.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Game over!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/10/11/game-over/</link>
      <pubDate>Wed, 11 Oct 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/10/11/game-over/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Von morgens bis abends denke ich darüber nach, wie man die Welt oder&#xA;wenigstens unser deutsches Gemeinwesen verbessern könnte. Letzteres&#xA;leidet bekanntlich zurzeit unter der Großen Koalition, weshalb ich mir&#xA;noch mehr Mühe gab. Und mein Sinnen und Trachten war von Erfolg gekrönt!&#xA;Ich habe die Lösung gefunden!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>25 Jahre Bonner Friedensdemo</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/10/10/25-jahre-bonner-friedensdemo/</link>
      <pubDate>Tue, 10 Oct 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/10/10/25-jahre-bonner-friedensdemo/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da hätte ich doch heute beinahe ein Jubiläum vergessen, wenn mich die&#xA;alte Tante ZEIT nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, dass ich zu der&#xA;mittlerweile angegrauten Generation gehöre, die vor 25 Jahren zur Großen&#xA;Bonner Friedensdemonstration gefahren ist. Ich bin also Zeitzeuge! Einer&#xA;von den Altvorderen, die alterssanft ausgeleuchtet in einer&#xA;Guido-Knopp-ZDF-Dokumentation ihre Lebenserinnerungen zum Besten geben!&#xA;Obwohl Guido Knopp dieses Datum, wie man sieht, ja verschlafen hat.&#xA;Vermutlich dreht er gerade nach den TV-Serien über die Nazi-Größen und&#xA;die Frauen der Nazi-Größen nun einen Film über die Haustiere der&#xA;Nazi-Größen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kauft deutsche Korea-Handys!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/10/09/kauft-deutsche-korea-handys/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Oct 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/10/09/kauft-deutsche-korea-handys/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass Telefongesellschaften Handys verschenken daran haben wir uns&#xA;gewöhnt. Im letzten Jahr ist Siemens, das ›Global Network of&#xA;Innovation‹, einen Schritt weiter gegangen und verschenkte gleich&#xA;komplette Handy-Fabriken inkl. aller Patente. Wer jedoch schon einmal&#xA;ein Siemens-Handy hatte und sich darüber geärgert hat, dass alle Freunde&#xA;und Bekannten sehr viel coolere Mobilteile hatten, der weiß, dass der&#xA;kluge Koreaner ein Siemens-Handy noch nicht einmal geschenkt nimmt,&#xA;geschweige denn ein ganzes Handy-Werk. Also legte Siemens noch einmal&#xA;einen dreistelligen Millionenbetrag oben drauf. Und was macht BenQ? Was&#xA;jeder getan hätte! Die Koreaner nehmen die Patente und Millionen und&#xA;geben Fersengeld, bevor es sich der Weihnachtsmann in München anders&#xA;überlegt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Idomeneo? Wer ist das denn?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/09/20/idomeneo-wer-ist-das-denn/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Sep 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/09/20/idomeneo-wer-ist-das-denn/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie einen Ladenhüter hat Kirsten Harms die Opera seria von Wolfgang&#xA;Amadeus Mozart auf der Internetseite der Deutschen Oper angeboten. In&#xA;der Reihe »Klassik is Cool!«, mit der man der Jugend versucht, die Oper&#xA;nahezubringen, wurde sie für die Klasse 10 empfohlen. Erinnern Sie sich,&#xA;liebe Leserin, lieber Leser, an Ihre Opernerfahrungen während der&#xA;Schulzeit? Nur mit Mühe konnte die Lautsprecheranlage das Gedröhne&#xA;übertönen, das wir veranstalteten, um uns über die schrägen Kostüme&#xA;lustig zu machen. Oper war nicht cool, sondern der Inbegriff der&#xA;Verstaubtheit und damit bürgerliche Schulkultur wie sie im Buche steht.&#xA;»Idome…wie?« hätten wir gefragt, wenn der Klassenlehrer uns&#xA;eröffnet hätte, in welchem Stück wir uns diesmal hätten langweilen&#xA;dürfen. Und die Berliner Schüler der Klasse 10, auf deren Lehrplan die&#xA;Oper wie ein Menetekel der Öde gestanden haben dürfte, werden sich dies&#xA;bestimmt auch gefragt haben. Selbst die Ankündigung, dass am Ende Köpfe&#xA;rollen, dürfte den heutigen Schülern bloß ein müdes Lächeln entlockt&#xA;haben. Nun wissen wir es alle besser. Idomeneo ist richtig cool! So&#xA;cool, dass das verstaubte Stück Bildungskultur sogar vom Spielplan&#xA;genommen wird, weil die Inszenierung die religiösen Gefühle der ewigen&#xA;Strohpuppenverbrenner eventuell, vielleicht und unter Umständen&#xA;verletzen könnte. Hätte uns jemand gesagt, wir gehen jetzt in eine&#xA;Mozart-Oper, die so cool ist, dass sie Selbstmordattentäter zu einem&#xA;Anschlag auf das Opernhaus herausfordern könnte, wir wären&#xA;wahrscheinlich erstmals mit großen Erwartungen in die Oper gegangen.&#xA;Vermutlich wären die Erwartungen enttäuscht worden. Körting, der kuriose&#xA;Innensenator Berlins, musste ja auch bereits zugeben, dass es nie eine&#xA;konkrete Anschlagsdrohung gegeben habe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verletzung areligiöser Gefühle</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/09/10/verletzung-areligi%C3%B6ser-gef%C3%BChle/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Sep 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/09/10/verletzung-areligi%C3%B6ser-gef%C3%BChle/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit Jahren fühle ich mich in meinen areligiösen Gefühlen verletzt, wenn&#xA;ich im Fernsehen die Pavlowschen Springteufel sehen muss, die bei jeder&#xA;Gelegenheit auf die Straße rennen und die Friedfertigkeit ihrer Religion&#xA;durch die Verbrennung von Fahnen und Strohpuppen zur Schau stellen.&#xA;Jedesmal wenn George W. Bush den Mund zu einer neuen Lüge aufmacht oder&#xA;das Grinsegesicht Tony Blair behauptet, jederzeit vor seinen Schöpfer&#xA;treten zu können, um seine Taten zu rechtfertigen, wird mein areligiöses&#xA;Gefühl verletzt. Und es wird verletzt, wenn der ehemalige Großinquisitor&#xA;und aktuelle Papst Gotteslästerung unter Strafe stellen will. Auf meine&#xA;areligiösen Gefühle nimmt keiner Rücksicht. Soll ich jetzt auch auf der&#xA;Straße herumkrakeelen, Kofferbomben basteln oder Filmregisseure&#xA;ermorden? Vermutlich, wie soll man sich sonst unter den ganzen Irren&#xA;behaupten?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Josteins Welt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/08/15/josteins-welt/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Aug 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/08/15/josteins-welt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Man sollte es Leuten wie Jostein Gaarder nicht zu leicht machen, indem&#xA;man sie als Antisemiten bezeichnet, eine Schublade, aus der sie allzu&#xA;schnell wieder herausschlüpfen. Manche sind einfach nur abgrundtief&#xA;dumm. In welche Kategorie Jostein Gaarder, der norwegische&#xA;Bestsellerautor, gehört, will ich gar nicht entscheiden. Allerdings&#xA;spricht der Text für sich, schon im ersten Absatz, in dem Gaarder Israel&#xA;mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime, den afghanischen Taliban, dem&#xA;Irak Saddam Husseins und dem Serbien Slobodan Milosevics auf eine Stufe&#xA;stellt. Apodiktisch stellt er fest, es gäbe keine Umkehr mehr, er würde&#xA;Israel nicht länger anerkennen. Der deutsche Übersetzer des Textes&#xA;bemerkt zu Recht, dass sich Gaarders am Propheten Amos orientierender&#xA;Sprachduktus der Sprache des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad&#xA;annähert, der Israel aus dem Buch der Geschichte tilgen will. Der Text&#xA;trieft vor religiösen Anspielungen und einer religiösen Sprache und&#xA;verkennt damit eins der Grundübel der Menschheit nicht nur im Nahen&#xA;Osten: die Religion. Leider ist die Prophetie des Textes kein bewusstes&#xA;Stilmittel, um, wie der Text vorgibt, den arroganten Anspruch eines von&#xA;Gott auserwählten Volkes, zu desavouieren. Es ist Gaarder wohl ernst, er&#xA;tobt im heiligen Zorn eines Propheten: »Mögen Geist und Wort die&#xA;Apartheid-Wände Israels hinwegfegen. Der Staat Israel existiert nicht.&#xA;Er ist nun ohne Verteidigung, ohne Haut. Möge die Welt deshalb Erbarmen&#xA;mit der Zivilbevölkerung haben. Denn es ist nicht die Zivilbevölkerung,&#xA;der unsere Untergangsprophezeiung gilt.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>1000 Jubel-Ossis für George W. Bush</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/07/15/1000-jubel-ossis-f%C3%BCr-george-w-bush/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Jul 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/07/15/1000-jubel-ossis-f%C3%BCr-george-w-bush/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Welt zu Gast bei Freunden: dieses Motto muss der amerikanische&#xA;Präsident wohl missverstanden haben. Offensichtlich glaubt er, dass, nur&#xA;weil Fußballfans aus aller Welt, selbst aus Holland, in Deutschland für&#xA;ein paar Wochen geherzt und geknuddelt wurden, auch er hier willkommen&#xA;sei.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sanierungsfall Deutschland – die Welt zu Gast bei angebrannten Freunden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/06/15/sanierungsfall-deutschland-die-welt-zu-gast-bei-angebrannten-freunden/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Jun 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/06/15/sanierungsfall-deutschland-die-welt-zu-gast-bei-angebrannten-freunden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist Fußballweltmeisterschaft! Die deutsche Mannschaft spielt fast&#xA;brasilianisch! Alle sind gut drauf. Fans aus der ganzen Welt feiern&#xA;freundetrunken die Nächte durch. Die Welt ist zu Gast bei abgebrannten&#xA;Freunden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nicht alles war schlecht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/05/15/nicht-alles-war-schlecht/</link>
      <pubDate>Mon, 15 May 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/05/15/nicht-alles-war-schlecht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es war nicht alles schlecht in der DDR. So gab es zum Beispiel den&#xA;Rechtsabbiegerpfeil und ein gut funktionierendes Netz von Spitzeln, das&#xA;die Staatsführung über jeden unliebsamen Zeitungsartikel informierte,&#xA;den ein Journalist eventuell gedachte vorzubereiten. Eine der großen&#xA;Lügen der Wiedervereinigungsopfer ist der Vorwurf, dass die&#xA;Bundesrepublik die DDR plattgemacht habe. Das Gegenteil ist der Fall.&#xA;Wir hier im Westen haben Vieles, was sich bewährt hat, übernommen. Den&#xA;grünen Rechtsabbiegerpfeil und, wie wir jetzt erfahren, die informellen&#xA;Mitarbeiter unter Journalisten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Blond und blauäugig</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/04/15/blond-und-blau%C3%A4ugig/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Apr 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/04/15/blond-und-blau%C3%A4ugig/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Dr. Seltsam der deutschen Politik meinte letztens, dass auch blonde&#xA;und blauäugige Menschen Opfer von Straftaten werden, womit er in die&#xA;gleiche Kerbe schlägt wie Schönbohm, der an KZ-Gedenktagen gerne den&#xA;Opfern der sowjetischen Besatzung gedenkt, oder Bosbach, der zu&#xA;Besonnenheit aufruft, weil ja noch gar nicht feststehe, dass Ermyas M.&#xA;in Potsdam einem rechtsradikalen Mordversuch zum Opfer gefallen ist.&#xA;Schönbohm, Schäuble und Bosbach suchen wohl noch nach einem&#xA;Bekennerschreiben, in dem die Täter in makellosem Stürmerdeutsch&#xA;begründen, warum sie Ermyas M. töten wollten. Solange sie bloß in&#xA;makellosem Asozialendeutsch ›Scheißnigger‹ brüllen, bevor sie morden,&#xA;gehen die Herren der CDU bloß von einem Streit unter Betrunkenen aus.&#xA;Wer gerne einen über den Durst trinkt, so der Gedankengang der&#xA;Unbelehrbaren, kann kein ganz schlechter Mensch und schon gar kein&#xA;rechtsradikaler Mörder sein. Nicht der Generalbundesanwalt sondern die&#xA;Anonymen Alkoholiker hätten also das Verfahren an sich ziehen sollen!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zertifizierte Menschen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2006/01/27/zertifizierte-menschen/</link>
      <pubDate>Fri, 27 Jan 2006 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2006/01/27/zertifizierte-menschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich habe für einen Schriftsteller ein sehr schlechtes Gedächtnis. Was&#xA;ich den lieben langen Tag erlebt habe, versinkt in ein süßes Vergessen,&#xA;bevor ich es abends für mich und alle, die es interessieren mag,&#xA;festhalten kann. Der Mit- und Nachwelt sind so sicher viele überflüssige&#xA;Reflexionen über langweilige Dinge erspart geblieben. Heute Morgen, als&#xA;ich am Sozialamt vorbeiging, wo die Fahne auf Halbmast gesetzt war,&#xA;hatte ich mir aber fest vorgenommen, einen bestimmten Gedankengang, den&#xA;ich bei meinem Physiotherapeuten hatte, in einer Sudelei festzuhalten.&#xA;Ich wusste da noch nicht, dass man wegen des überraschenden Todes von&#xA;Johannes Rau Trauer geflaggt hatte. Wenn mir bewusst gewesen wäre, dass&#xA;heute in aller Welt der Opfer des Holocausts gedacht wird, hätte ich die&#xA;Trauerbeflaggung sicher damit in Verbindung gebracht. Aber so, weder von&#xA;Raus Tod noch von dem UN-Gedenktag wissend, fragte ich mich nur, warum&#xA;man in Solingen an Mozarts zweihundertundfünfzigsten Geburtstag die&#xA;Fahnen auf Halbmast setzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein zorniger alter Mann</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/12/20/ein-zorniger-alter-mann/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Dec 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2005/12/20/ein-zorniger-alter-mann/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Rede des diesjährigen Literaturnobelpreisträgers Harold Pinter ist&#xA;wirklich lesenswert. Ich frage mich nur, ob das Komitee ihm den&#xA;Nobelpreis nun wegen seiner früheren Werke oder wegen dieser Rede&#xA;verliehen hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Böses Mädchen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/12/05/b%C3%B6ses-m%C3%A4dchen/</link>
      <pubDate>Mon, 05 Dec 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2005/12/05/b%C3%B6ses-m%C3%A4dchen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin. Susanne Osthoff&#xA;ist ein böses Mädchen, das es bis in den Irak geschafft hat. Vater Staat&#xA;und Mutter Bild sind nun böse und streichen ihr das Taschengeld für ein&#xA;deutsches Kulturinstitut, das sie im Norden des Iraks aufbauen will und&#xA;bestrafen sie mit Liebesentzug. Letzteres dürfte der bösen Susanne egal&#xA;sein, denn in Deutschland hat sowieso nur eine Handvoll Menschen für&#xA;ihre Freilassung demonstriert. Das übrige Deutschland gefällt sich in&#xA;Entrüstung und insgeheimer Schadenfreude.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Generation Sohn probt den Aufstand</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/10/25/die-generation-sohn-probt-den-aufstand/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Oct 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2005/10/25/die-generation-sohn-probt-den-aufstand/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Generation Sohn probt den Aufstand gegen die ungeliebte Stiefmutter&#xA;aus dem Osten. Fast hätte man auf dem Deutschland-über-alles-Tag der&#xA;Jungen Union glauben können, sich auf einem Parteitag der Grünen zu&#xA;befinden, wo Joschka Fischer auch schon einmal wegen seiner&#xA;Balkanpolitik mit einem Farbbeutel beworfen wurde. Da stand doch ein&#xA;gewisser Henrik Bröckelmann, der sich mit einem formvollendeten&#xA;Lebenslauf für die höchsten Ämter in Partei und Staat empfiehlt und&#xA;obendrein aussieht, als habe ein böswilliger Karikaturist den typischen&#xA;Nachwuchspolitiker der Bimbespartei zeichnen wollen, da steht also der&#xA;Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung wie ein Mann auf und ruft den&#xA;schwerwiegenden Satz in den Saal: »Frau Merkel, wir müssen jetzt&#xA;diskutieren. Wir haben jahrelang nur gejubelt, ich will jetzt auch mal&#xA;mit unserer Führungsspitze reden.« Jahrelang jubeln, so bereitet sich&#xA;also die Generation Sohn darauf vor, unser Land zu führen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Du bist Deutschland!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/10/05/du-bist-deutschland/</link>
      <pubDate>Wed, 05 Oct 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2005/10/05/du-bist-deutschland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir sind das Volk, riefen einst die Frustrierten in Leipzig und warfen&#xA;nicht nur Reissäcke, sondern Mauern um. Inzwischen wissen wir jedoch aus&#xA;zuverlässiger Quelle, dass weder die Frustrierten, noch sonst jemand das&#xA;Volk ist. Nein, wir sind nicht das Volk! Wir sind Papst! Eine lyrischere&#xA;Paraphrase geistigen Vakuums lässt sich nur schwer erdichten und&#xA;erdenken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kriegsrecht statt Trinkwasser</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/09/15/kriegsrecht-statt-trinkwasser/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Leider ist George Bush mit seiner marodierenden Regierungsbande auf&#xA;seiner Ranch in Texas nicht abgesoffen, als Katrina das Land verwüstet&#xA;hat. Es hat auch nicht diejenigen Amerikaner getroffen, die mit ihren&#xA;SUVs drei- bis viermal so viel Kohlendioxid in die Atmosphäre pusten wie&#xA;normale Menschen. Die Hummerfahrer konnten sich mit ihren&#xA;Benzinschleudern rechtzeitig auf den Weg ins Landesinnere machen. Es hat&#xA;ebenfalls nicht die Bosse der Mineralölindustrie sowie die übrigen&#xA;Wirtschaftskriminellen erwischt, die die Politik Bushs bestimmen und&#xA;verantwortlich dafür sind, dass die USA das Kyoto-Protokoll nicht&#xA;unterschrieben haben. Nein, es hat die Ärmsten der Armen erwischt,&#xA;diejenigen, die gar kein Auto hatten, um rechtzeitig aus New Orleans zu&#xA;fliehen, diejenigen, die zu alt und zu krank oder, wie die Säuglinge in&#xA;den Krankenhäusern, zu jung waren, um sich in den Treck der Fliehenden&#xA;auf den mehrspurigen Autobahnen einzureihen. Es hat all diejenigen&#xA;getroffen, die ihrer Regierung glaubten, als diese großspurig&#xA;verkündete, man wäre auf das Schlimmste vorbereitet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Risiken und Nebenwirkungen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/08/30/risiken-und-nebenwirkungen/</link>
      <pubDate>Tue, 30 Aug 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Deutschland ist siech. Diese Botschaft versucht uns die Werbeagentur der&#xA;INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) gemeinsam mit den&#xA;Dauer-Talkerinnen, früher nannte man so etwas Tratschweiber, Sabine&#xA;Christiansen und Maibritt Illner mit einem finanziellen Aufwand, der&#xA;ziemlich viele Arbeitsplätze sichern würde, seit Jahren einzubläuen. Nun&#xA;bin ich der Letzte, der Deutschland ein Gesundheitszeugnis ausstellte.&#xA;Im Gegenteil! Wenn es um unser Schulsystem geht, bin ich sogar für eine&#xA;aktive Sterbehilfe! Aber ich habe doch Grund zu der Annahmen, dass die&#xA;INSM und ihre Tratschweiber sehr viel eher Symptome der Krankheit als&#xA;weise Heilerinnen sind.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Auflösungsgerichteter Urteilsspruch</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/08/20/aufl%C3%B6sungsgerichteter-urteilsspruch/</link>
      <pubDate>Sat, 20 Aug 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Im Grundgesetz steht, dass Abgeordnete nur ihrem Gewissen verantwortlich&#xA;sind. Im wirklichen Leben außerhalb der Verfassungsfiktion unterliegen&#xA;sie bekanntlich dem Fraktionszwang, dass heißt, sie müssen&#xA;zähneknirschend mit »Ja« stimmen, auch wenn ihr Gewissen, falls sie&#xA;eines haben, »Nein« sagen will und umgekehrt. Mit Beginn der kommenden&#xA;Legislaturperiode ist jetzt Schluss mit der permanenten Gewissensnot der&#xA;Parlamentarier. Ab sofort sind die Abgeordneten der Regierungsfraktion&#xA;mit dem Bundeskanzler bzw. der Bundeskanzlerin gleichgeschaltet. Sobald&#xA;die künftige Kanzlerin das Zähneknirschen eines unterdrückten Gewissens&#xA;zu vernehmen meint, kann sie mit höchstrichterlicher Billigung den&#xA;Bundestag durch eine auflösungsgerichtete Vertrauensfrage auflösen und&#xA;sich vom Volk einen neuen wählen lassen. Ein Volkstribun wie Berlusconi,&#xA;der mit seinem Medienmonopol bereits die Gehirne der italienischen&#xA;Wähler gleichgeschaltet hat, würde von dem neuen deutschen&#xA;Gleichschaltungsgesetz sicher gerne und des Öfteren Gebrauch machen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Merry X-mas, Mr. Bliar!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/08/10/merry-x-mas-mr.-bliar/</link>
      <pubDate>Wed, 10 Aug 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Geh’ nicht bei Rot über die Straße, steig’ nicht zu fremden Männern ins&#xA;Auto und lauf’ im Sommer nicht mit dicken Jacken durch London, wenn du&#xA;nicht aussiehst wie diese rothaarigen, hässlichen Engländer! Das sollte&#xA;zukünftig die kluge Mutter ihren schwarzhaarigen, fremd aussehenden&#xA;Kindern raten: Tust du es doch, mein Kind, kannst du dir schnell sieben&#xA;Kugeln in den Kopf einfangen. So begann ich am 26. Juli 2005 eine&#xA;Sudelei, die ich jedoch sogleich wieder abbrach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fidele Wähler gesucht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/08/01/fidele-w%C3%A4hler-gesucht/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Aug 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Edmund Stoiber, der Platzhirsch an Merkels Seite, scheint endlich&#xA;begriffen zu haben, warum die spaßige Westerwelle seinerzeit mit seinem&#xA;Guidomobil durch die Republik getourt ist. Er war auf der Suche nach dem&#xA;fidelen Wähler, nach heiteren, sonnigen Gemütern, die selbst nach 30&#xA;Jahren politischen Stillstands in Deutschland das Lachen noch nicht&#xA;verlernt haben und mit einem Lächeln auf den Lippen ihr Kreuz neben dem&#xA;besten Witz machen. Fidele Wähler hat er gesucht, ein vergebliches&#xA;Unterfangen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ballade von den beiden Kaspers</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/06/12/ballade-von-den-beiden-kaspers/</link>
      <pubDate>Sun, 12 Jun 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Hurra! schreit man im ganzen Land,&lt;br&gt;&#xA;Denn es verbindet jetzt ein einig Band&lt;br&gt;&#xA;Den Kasper Ost und Kasper West.&lt;br&gt;&#xA;Dies Bündnis gebe ihm den Rest!&lt;br&gt;&#xA;Dem bösen Gerhard, der schon viel zu lange&lt;br&gt;&#xA;Im schönen Kanzleramt die Fliegen fange.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Politbondage</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/05/01/politbondage/</link>
      <pubDate>Sun, 01 May 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2005/05/01/politbondage/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wenn-ziegen-und-böcke-gärtner-werden&#34;&gt;Wenn Ziegen und Böcke Gärtner werden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dass die CDU, die Zipfelmütze der Macht vor den Augen, so schnell kalte&#xA;Füße kriegen, und die Eigenheimzulage in Frage stellen würde, konnte&#xA;selbst ich nicht ahnen, der ich die Christlichen stets für ein zynisches&#xA;Häuflein von Heuchlern gehalten habe. Die CDU muss dermaßen sicher sein,&#xA;im Spätsommer die vorgezogenen Bundestagswahlen zu gewinnen, dass sie&#xA;bereits jetzt Überlegungen anstellt, wie sie es vermeiden kann, auf ewig&#xA;in den zahllosen Haushaltslöchern zu verschwinden, die ihre&#xA;Blockadepolitik im Bundesrat aufgerissen hat. War die Eigenheimzulage&#xA;gestern noch eine Reliquie der christdemokratischen Nächstenliebe, steht&#xA;sie heute schon auf der Streichliste des schattigen Finanzministers der&#xA;künftigen CDU-Regierung, wer immer dann auch aus dem Schatten&#xA;heraustreten möge. Standen CDU-Politiker gestern noch feixend hinter&#xA;Eichel, der mit wachsendem Schwindel in die gähnende Leere seines&#xA;Haushalts blickte, um ihm durch ihre Vetos im Bundesrat auf die Finger&#xA;zu hauen, mit denen er sich am bröckelnden Rand eines neu aufgetauchten&#xA;Haushaltsloch festhielt, so schreien sie heute schon in panischem&#xA;Schrecken, bald selbst über dem Abgrund zu hängen, nach einer&#xA;Mehrwehrsteuererhöhung, um die Löcher bloß schnell wieder zuschütten zu&#xA;können. So schnell verwandeln sich randalierende Ziegen und Böcke in&#xA;besorgte Gärtner!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kapitalismuskritik oder wie die SPD zum Stammgast im Bordell des Globalismus wurde</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/04/02/kapitalismuskritik-oder-wie-die-spd-zum-stammgast-im-bordell-des-globalismus-wurde/</link>
      <pubDate>Sat, 02 Apr 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Im Gegensatz zu Geißler ist Müntefering ein richtiger Salonsozialist.&#xA;Was bei Münte als Pfeifen im Walde daherkommt, klingt bei Geißler&#xA;richtig klassenkämpferisch: »Heute werden für die Kapitalrendite&#xA;Menschenleben geopfert. Der moderne Kapitalismus ist eine moderne Form&#xA;des Totalitarismus. Ein ökonomischer Totalitarismus, der über Leichen&#xA;geht. Er nützt einigen wenigen, die immer mehr verdienen, er schadet&#xA;immer mehr Menschen.« So erzsozialistisch zieht Geißler im&#xA;österreichischen Wirtschaftsmagazin ›trend‹ vom Leder. Fast hat man den&#xA;Eindruck, Geißler sehne sich zurück in die Zeit, als die Chefs der&#xA;Deutschen Bank nicht ihre Stinkefinger in die Luft reckten, sondern von&#xA;der Roten-Armee-Fraktion in dieselbige gesprengt wurden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Santo subito</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/04/01/santo-subito/</link>
      <pubDate>Fri, 01 Apr 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Geiz ist geil! I can get no! Santo subito! JP II Superstar! Die&#xA;Begeisterung für das verstorbene Oberhaupt der römisch-katholischen&#xA;Kirche kannte keine Grenzen. Kaum war der Papst tot, wurde ultimativ&#xA;seine Heiligsprechung gefordert. Wir wollen alles und zwar sofort!&#xA;Nichts könnte wohl den hedonistischen Zeitgeist, in der alle dem&#xA;multiplen Orgasmus hinterherrennen, besser kennzeichnen, als die Wünsche&#xA;der Fans ihr Idol auf Teufel komm raus zu verherrlichen und die Heilige&#xA;Dreieinigkeit zu einem göttlichen Quartett zu komplettieren. Am liebsten&#xA;wäre den meisten wohl ein Wojtyla ohne Kirche, sozusagen ein von allem&#xA;katholischen Humbug gereinigter Glaube an den unbeugsamen Gebrechlichen&#xA;an sich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Berliner Mauer ist weitergezogen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2005/02/24/die-berliner-mauer-ist-weitergezogen/</link>
      <pubDate>Thu, 24 Feb 2005 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ist der Spuk vorbei? Dürfen wir auf der A3 wieder unseren täglichen Stau&#xA;genießen? Fahren die Züge wieder und die S-Bahnen? Können die Fische im&#xA;Rhein wieder frei umherschwimmen? Ist Bush und mit ihm die No-Go-Area&#xA;wieder verschwunden? Traut man den Staumeldungen, hat das Leben uns&#xA;wieder und der dunkle Schatten ist fort.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gepisakt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/09/15/gepisakt/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Sep 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Heute kaufte ich mir mal wieder die ›taz‹. Gleich auf der ersten Seite&#xA;sprang mir folgende Überschrift entgegen: »Deutschland spart sich dumm«.&#xA;In dem Artikel ging es um die heute veröffentlichte OECD-Studie, nach&#xA;der sich der Bildungsnotstand in Deutschland weiter verschlimmert habe.&#xA;»Deutschland spart sich dumm«: bei dieser Überschrift fällt zunächst&#xA;auf, dass sie eigentlich im vollendeten Perfekt stehen müsste. Richtig&#xA;abgründig wurde sie mir jedoch, als ich eine kleine Meldung auf Seite 2&#xA;las, in der eine Studie zitiert wurde, die Sat.1 in Auftrag gegeben hat.&#xA;Nach dieser Umfrage wollen neun von zehn Frauen einen intelligenten&#xA;Partner haben. Da kann man nur sagen: Dumm gelaufen! Heerscharen&#xA;deutscher Frauen werden wohl demnächst über kanadische, finnische oder&#xA;polnische Akademiker herfallen müssen, um sie vor den Traualtar zu&#xA;schleifen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der olympische Geist in der Dopingflasche</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/08/10/der-olympische-geist-in-der-dopingflasche/</link>
      <pubDate>Tue, 10 Aug 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Das Feuer ist erloschen und der olympische Geist kriecht zurück in seine&#xA;Flasche mit Wachstumshormonen, wo er in den nächsten vier Jahren wieder&#xA;für überraschende Leistungssteigerungen sorgen wird. Gäbe es eine&#xA;Goldmedaille im Schlucken und Spritzen, so hätten die Griechen trotz&#xA;übermächtiger Konkurrenz mit Sicherheit die Nadel vorn. Während der&#xA;einzige griechische Dopingfahnder, den es gibt, in seinem Heimatland als&#xA;Aussätziger behandelt wird, soll der oberste Sportarzt der Regierung ein&#xA;flächendeckendes Dopingprogramm vorgeschlagen haben, was diese aber&#xA;abgelehnt hat. Man sollte den Medaillenspiegel, in dem wir nur den&#xA;sechsten Platz belegen, vielleicht deshalb um einen Kontrollfaktor&#xA;ergänzen, bei dem die Anzahl der Medaillen mit der Anzahl der nationalen&#xA;Dopingkontrollen pro Jahr und Sportler multipliziert wird. Denn je höher&#xA;die Kontrolldichte, umso wertvoller das Edelmetall.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Sudelbuch macht reich!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/08/09/das-sudelbuch-macht-reich/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Aug 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Stellen Sie sich vor, liebe Leserin, lieber Leser, das Chaos bräche aus&#xA;— nicht das kreative Chaos, sondern ein recht böses und schreckliches&#xA;Durcheinander, in dem alles drunter und drüber geht, alle Werte&#xA;entwertet werden und das Abendland untergeht und Sie säßen mittendrin&#xA;und bemerkten nichts! Mit so viel Blindheit geschlagen zu sein, ohne&#xA;sich einen taubstummen Fels in der Brandung nennen zu können, ist&#xA;peinlich. Doch genau dies ist seit knapp sechs Jahren mein Schicksal.&#xA;Ich habe bis heute nicht bemerkt, welche Schwierigkeiten mir die neue&#xA;Rechtschreibung macht. Ja, schlimmer noch! Seit einigen Tagen dämmert es&#xA;mir, dass womöglich ich dieses Chaos um mich herum mit verursache und&#xA;damit als Antichrist und Verderber des von mir so geliebten Abendlandes&#xA;zu gelten habe. Die Augen geöffnet, haben mir die Bildzeitung und der&#xA;Spiegel, die wie Proselyten zur alten einzig rechten und wahren&#xA;Rechtschreibung zurückkehren wollen, weil die neue unser Land in ein&#xA;Chaos gestürzt hat, dessen abgründige Tiefe nur mit dem Sommerloch&#xA;vergleichbar ist und dessen unheilschwangere Wirkung sich höchstens mit&#xA;dem Dreißigjährigen Kriege messen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nationalmannschaft billig abzugeben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/07/11/nationalmannschaft-billig-abzugeben/</link>
      <pubDate>Sun, 11 Jul 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/07/11/nationalmannschaft-billig-abzugeben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Deutschland spielt wie Deissler krank: so könnte man auf Trappatonisch&#xA;den depressiven Zustand des deutschen Fußballs wohl recht treffend&#xA;beschreiben. Wir schießen keine Tore, haben Angst, den Ball zu bekommen&#xA;oder, wenn wir ihm partout nicht ausweichen konnten, zu verlieren, und&#xA;jetzt haben wir noch nicht einmal einen Trainer. Völler hat fertig und&#xA;nach Ottmar Hitzfeld hat nun auch Otto Rehakles der deutschen&#xA;Nationalmannschaft einen Korb gegeben. Niemand will die leicht&#xA;ramponierte Mannschaft übernehmen. Misserfolg macht ebenso unattraktiv&#xA;wie Erfolg sexy. Jeder Trainer, mit Ausnahme von Lothar Matthäus, der&#xA;sich scheinbar nicht wie die anderen Trainer im Ausland wie im Paradies&#xA;fühlt, sondern im Exil wähnt, ist heilfroh, irgendwo unter Vertrag und&#xA;damit in Sicherheit zu sein. Daum, Wenger, Schaaf sie alle sind fein&#xA;raus, denn sie können auf ihre Vertragstreue schwören und mit einer&#xA;Träne im Knopfloch ablehnen, wenn Mayer-Vorfelder anruft. Aber Weh&#xA;denen, die bald arbeitslos sind, denn die BTFK, die&#xA;Bundestrainerfindungskommission, ist wie ein umtriebiger&#xA;Staubsaugervertreter von morgens bis abends auf den Beinen, um die&#xA;Nationalmannschaft an den Mann zu bringen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Kaugummi in der Umkleidekabine</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/06/16/der-kaugummi-in-der-umkleidekabine/</link>
      <pubDate>Wed, 16 Jun 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/06/16/der-kaugummi-in-der-umkleidekabine/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eins-eins gestern gegen Holland, das war kein schlechter EM-Auftakt.&#xA;Aber wie wäre das Spiel ausgegangen, wenn Rudi Völler genauso viel Macht&#xA;hätte wie Gerhard Schröder? Wenn Müller-Wohlfarth wie Angela Merkel eine&#xA;Bundesratsmehrheit hinter sich hätte und Sepp Meier wie Edmund Stoiber&#xA;dauernd dazwischenfunken könnte? Die Holländer wären heute im siebten&#xA;Himmel.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Abschreibungsparadies Deutschland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/06/08/abschreibungsparadies-deutschland/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Jun 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/06/08/abschreibungsparadies-deutschland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als Vodafone jetzt verkündete, man werde imaginäre Buchverluste in&#xA;Milliardenhöhe, die durch den gesunkenen Kurs der Mannesmann-Aktien&#xA;entstanden seien, von der Steuer absetzen und damit selbst&#xA;Phantasieverluste sozialisieren, dürfte so mancher T-Aktionär seine&#xA;letzte Steuererklärung hervorgekramt haben, um nachzurechnen, wie viel&#xA;Steuern er gespart hätte, wenn sein Steuerberater ein Meister seines&#xA;Fachs gewesen wäre.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Festsau im Swingerclub oder: unamerikanisches Verhalten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/05/31/festsau-im-swingerclub-oder-unamerikanisches-verhalten/</link>
      <pubDate>Mon, 31 May 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/05/31/festsau-im-swingerclub-oder-unamerikanisches-verhalten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die meisten Satiriker überziehen nur deshalb ungemein, weil sie&#xA;insgeheim hoffen, die Wirklichkeit würde sie endlich einmal Lügen&#xA;strafen. Das tut sie jedoch bekanntlich nie. Deshalb unterscheiden sich&#xA;die guten von den weniger guten Satiriker nur dadurch, dass Erstere von&#xA;der Wirklichkeit später eingeholt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Man spricht Deutsch</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/04/21/man-spricht-deutsch/</link>
      <pubDate>Wed, 21 Apr 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/04/21/man-spricht-deutsch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Neulich schickte Osama bin Laden wieder eins seiner berüchtigten&#xA;Bulletins an seinen Haussender Al Dschasira, in dem er den »Nachbarn&#xA;nördlich des Mittelmeers« unter der Bedingung, dass sie ihre Truppen aus&#xA;allen islamischen Ländern zurückziehen, einen Waffenstillstand anbot. In&#xA;diesem Kassiber zeigte sich der Alte vom Berg zwar nicht als schöner,&#xA;aber auch nicht als ungebildeter Wilder, sondern als Schöngeist, der die&#xA;Sprache der Dichter und Denker zu schätzen weiß.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Rücktritt als Fortschritt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/04/20/der-r%C3%BCcktritt-als-fortschritt/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Apr 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/04/20/der-r%C3%BCcktritt-als-fortschritt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Von heute auf morgen könnten wir die Arbeitslosigkeit besiegen, wenn die&#xA;Beschäftigungslosen wie Welteke und andere Vorteilsnehmer von ihrem Amt&#xA;zurücktreten könnten, statt sich in die Warteschlange im Arbeitsamt&#xA;einreihen zu müssen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Führungsqualitäten oder: Lieber ein Logenplatz beim Opernball als ein Freitisch in der Suppenküche</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/04/07/f%C3%BChrungsqualit%C3%A4ten-oder-lieber-ein-logenplatz-beim-opernball-als-ein-freitisch-in-der-suppenk%C3%BCche/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Apr 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/04/07/f%C3%BChrungsqualit%C3%A4ten-oder-lieber-ein-logenplatz-beim-opernball-als-ein-freitisch-in-der-suppenk%C3%BCche/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Worin bestehen eigentlich die Führungsqualitäten unserer Politiker?&#xA;Friedbert Pflüger und Ernst Welteke gaben darauf kürzlich eine Antwort.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Chuzpe ist ein Wort, das auf unseren Friedbert angewendet, einen&#xA;geradezu unverschämten Euphemismus darstellt. Da behauptet doch der&#xA;außenpolitische Versprecher der CDU, dass er nicht deshalb Bushs&#xA;Irakkrieg zugestimmt habe, weil ihm sein angeborenes Vasallentum keine&#xA;andere Wahl ließ, sondern weil er sich auf Informationen des&#xA;Bundesnachrichtendienstes verlassen habe, wonach der Irak über mobile&#xA;Biowaffenlabore verfügt habe. Da sich inzwischen aber selbst in&#xA;CDU-Kreisen herumgesprochen hat, dass diese Biowaffenlabore nirgends&#xA;sonst als in Colin Powells Powerpoint-Präsentation existierten, wälzt&#xA;unser Friedbert die Schuld auf die Bundesregierung ab. Denn Pflüger&#xA;Friedbert behauptet, dass es der BND gewesen sei, der dem amerikanischen&#xA;Geheimdienst die fragwürdige Information über mobile Labore&#xA;weitergegeben habe. Entweder hätten die Schlapphüte vom BND schlampig&#xA;gearbeitet oder die Bundesregierung habe diese Informationen fahrlässig&#xA;weitergegeben, was immer man darunter auch verstehen mag. Folglich sei&#xA;die rot-grüne Regierung nicht nur Schuld am Irakkrieg, sondern auch an&#xA;der moralischen Verkommenheit der CDU, die einen Krieg guthieß, der nie&#xA;hätte geführt werden dürfen. Zu dieser Chuzpe kann man Friedbert nur&#xA;gratulieren. Mit solchen sophistischen Winkelzügen hätte Pflüger, der&#xA;einmal persönlicher Referent von Ex-Bundespräsident Richard von&#xA;Weizäcker gewesen ist, selbst für Hitler vorm Nürnberger&#xA;Kriegsverbrechertribunal einen Freispruch erwirkt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Privatisierung des Wirtschaftsministeriums</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/03/26/privatisierung-des-wirtschaftsministeriums/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Mar 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Bundesregierung muss bekanntlich sparen, zu drückend ist die&#xA;Schuldenlast, die unsere Volksvertreter in den letzten Jahrzehnten&#xA;aufgetürmt haben. Das hat Gerhard Schröder schon vor Jahren erkannt und&#xA;ließ das Wirtschaftsministerium outsourcen. Bald sollen weitere&#xA;Ministerien folgen und auch eine Privatisierung des Parlaments ist&#xA;bereits im Gespräch.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Berliner Sklavenmarkt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2004/03/04/der-berliner-sklavenmarkt/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Mar 2004 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2004/03/04/der-berliner-sklavenmarkt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit einigen Tagen treiben allerlei Sklavenhändler ihre Ware auf den&#xA;Jahrmarkt des parteipolitischen Kalküls. Die lustige Fleischbeschau&#xA;dient der Auswahl des ersten Dieners im Staate. Nun scheint Donna Angela&#xA;mit ihrer Importware aus der neuen Welt den Zuschlag zur Lieferung des&#xA;nächsten Bundespräsidenten bekommen zu haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Liberum Veto</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/12/15/liberum-veto/</link>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/12/15/liberum-veto/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Polen sind noch nicht einmal ordentliches Mitglied der EU, da&#xA;exportieren sie bereits ihren schlimmsten Albtraum, das ›Liberum Veto›,&#xA;nach Europa.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit dem ›Liberum Veto‹ konnte im 17. und 18. Jahrhundert jeder kleine&#xA;und verarmte Landadelige das polnische Parlament, den Sejm, das auch den&#xA;König wählte, beschlussunfähig machen. Diese freiwillige&#xA;Selbstentmannung machte Polen zum Spielball seiner Nachbarn und führte&#xA;schließlich zur ersten Teilung Polens 1792, der weitere Teilungen&#xA;folgten, bis Polen schließlich ganz von der Landkarte verschwand. Diesen&#xA;nationalen Albtraum exportieren die Polen nun nach Europa, als wenn dort&#xA;nicht schon lang genug polnische Verhältnisse geherrscht hätten. Mit&#xA;ihrem Liberum Veto haben sie in der letzten Woche die europäische&#xA;Einigung erst einmal blockiert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Legalize it! oder Kritische Solidarität mit Martin Hohmann</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/11/25/legalize-it-oder-kritische-solidarit%C3%A4t-mit-martin-hohmann/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Nov 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Große Aufregung unter den Anhängern eines gemäßigten Antisemitismus.&#xA;Martin Hohmann soll aus der CDU ausgeschlossen werden. Da bekommt so&#xA;mancher es mit der Angst zu tun. Verlieren die Antisemitchen nun etwa&#xA;ihre politische Heimat? Eine Initiative will das verhindern und ruft zur&#xA;kritischen Solidarität mit Martin Hohmann auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Salam Pax, Michael Moore oder wie ich lernte, die Bombe zu basteln</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/11/24/salam-pax-michael-moore-oder-wie-ich-lernte-die-bombe-zu-basteln/</link>
      <pubDate>Mon, 24 Nov 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/11/24/salam-pax-michael-moore-oder-wie-ich-lernte-die-bombe-zu-basteln/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Während des Irakkriegs erregte ein Iraki mit dem vielsagenden Pseudonym&#xA;Salam Pax einiges Aufsehen im Internet, weil er aus Bagdad bloggte, wie&#xA;das öffentliche Schreiben eines Tagebuchs im Internet so neudeutsch&#xA;filigran genannt wird.&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das glückliche Händchen der Moslems</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/11/10/das-gl%C3%BCckliche-h%C3%A4ndchen-der-moslems/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Nov 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/11/10/das-gl%C3%BCckliche-h%C3%A4ndchen-der-moslems/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da sagt doch der Harry von der CDU: »Eher wird einem Moslem die Hand&#xA;abfaulen, als dass er bei der Christlich-Demokratischen Union sein Kreuz&#xA;auf dem Wahlzettel macht.« Ein Skandal! Denn selbstverständlich beweisen&#xA;nicht alle Moslems beim Wählen ein so glückliches Händchen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschland sucht den brutalstmöglichen Reformator</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/11/07/deutschland-sucht-den-brutalstm%C3%B6glichen-reformator/</link>
      <pubDate>Fri, 07 Nov 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Den Killer-Luther des Sozialstaats! Wer hat noch nicht, wer will&#xA;nochmal? Kommen Sie! Staunen Sie! Machen Sie mit! Gründen Sie Ihre&#xA;eigene Reformkommission!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es ist wie damals, als die Dotcoms wie Pilze aus dem Boden schossen. Die&#xA;Kreativität und Innovationsfähigkeit des Reformtollhauses Deutschland&#xA;nimmt einem schier den Atem. Kein Tag vergeht, an dem nicht eine&#xA;Kommission ihre Arbeit mit einem vieltausendseitigen Bericht abschließt&#xA;oder einer vielbesuchten Pressekonferenz aufnimmt. Hartz, Rürup, Herzog:&#xA;die Namen sind Legion. Wir könnten Reformvorschläge in den letzten&#xA;Winkel dieser Erde exportieren, wenn sich irgendjemand da draußen dafür&#xA;interessieren würde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Untoten und die Last der tausend Stelen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/11/06/die-untoten-und-die-last-der-tausend-stelen/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Nov 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Natürliche Personen sterben irgendwann. Hitler ist tot, Goebbels ist&#xA;tot, ja selbst Leni Riefenstahl, die uneinsichtig und starrköpfig mehr&#xA;als ein Jahrhundert überlebt hat, war keine ewig umherwandelnde Untote&#xA;des Nationalsozialismus, sondern ist letztlich wie jede natürliche&#xA;Person brav gestorben. Mit juristischen Personen ist das schwieriger.&#xA;Sie sind potenziell unsterblich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jammern gehört zum Handwerk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/10/18/jammern-geh%C3%B6rt-zum-handwerk/</link>
      <pubDate>Sat, 18 Oct 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/10/18/jammern-geh%C3%B6rt-zum-handwerk/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Deutschland ist erstmals seit der Wiedervereinigung wieder&#xA;Export-Weltmeister. Der Weg von Platz 2 hinter den USA zurück auf Platz&#xA;1 war lang und steinig. Doch dank der vorausschauenden&#xA;Wirtschaftspolitik unserer Bundesregierung haben wir es geschafft:&#xA;Deutschland jammert endlich wieder auf höchstem Niveau.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rasenmäher, Gießkannen und Heckenscheren</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/10/01/rasenm%C3%A4her-gie%C3%9Fkannen-und-heckenscheren/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/10/01/rasenm%C3%A4her-gie%C3%9Fkannen-und-heckenscheren/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-politische-landschaftspflege-und-der-kleingartenverein-der-politik&#34;&gt;Die politische Landschaftspflege und der Kleingartenverein der Politik&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Politik ist die Kunst Offenbarungseide durch Metaphern in Ich-AGs&#xA;umzumünzen, mithin ist jeder Politiker ein Falschmünzer, der nur deshalb&#xA;straffrei ausgeht, weil man seine Worte nicht auf die Goldwaage legen&#xA;kann. In Zeiten, wo die Not am größten ist und allen das Wasser bis zum&#xA;Halse steht, liegt die Metapher am nächsten, weil man sich mit ihr,&#xA;anders als mit Argumenten, am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann,&#xA;selbst wenn der Zopf längst abgeschnitten ist. Wir sitzen dann&#xA;gewöhnlich alle in einem Boot, rücken enger zusammen und schnüren den&#xA;Gürtel enger, obwohl doch jeder weiß, dass die reichen Ratten das&#xA;sinkende Schiff zuerst verlassen haben, wir beim Zusammenrücken nur&#xA;denjenigen Platz machen, die klotzen statt kleckern, und uns die eng&#xA;gegürtete Wespentaille von denen, die sich die Rosinen aus unserem&#xA;Kuchen herausgepickt haben, auch noch als Schönheitsideal verkauft wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kein Ruck durch Bayern</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/09/23/kein-ruck-durch-bayern/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wer jederzeit ins freie Deutschland emigrieren kann, hat gut wählen. Das&#xA;mögen sich die Bayern am Sonntag gedacht haben, als sie der Amigo-Partei&#xA;eine Mehrheit bescherten, die es den Schwarzen ermöglicht, fünf Jahre&#xA;lang alle roten oder grünen Amigo-Untersuchungsausschüsse schon im Keim&#xA;zu ersticken. Ist da nun ein Ruck durch Bayern gegangen? Ein Rechtsruck?&#xA;Oder ist das Gegenteil passiert?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tolle Kollekte</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/09/19/tolle-kollekte/</link>
      <pubDate>Fri, 19 Sep 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;revolutionäres-jobkonzept-holt-die-arbeitslosen-von-der-straße&#34;&gt;Revolutionäres Jobkonzept holt die Arbeitslosen von der Straße&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn die geheimen Pläne der Bundesregierung, die mir aus gewöhnlich&#xA;völlig falsch unterrichteten Kreisen zugespielt wurden, verwirklicht&#xA;würden, könnte Gerhard Schröder sein Wahlkampfversprechen, die&#xA;Arbeitslosigkeit zu senken, doch noch halten. Aus dem&#xA;Bundesverkehrsministerium sickerte schon vor einigen Tagen das Gerücht&#xA;in unsere Wohnstuben, dass selbst Bundesminister Stolpe, dem wie seinem&#xA;Vorgänger Bodewig bisher kein Sachverstand nachzuweisen war, nicht mehr&#xA;daran glaubt, dass das von DaimlerChrysler und der Telekom in den Sand&#xA;gesetzte LKW-Maut-System jemals über das Stadium einer verunglückten&#xA;Designstudie hinauskommen wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schill-Out oder: die Ratten und der Rattenfänger von Hamburg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/08/24/schill-out-oder-die-ratten-und-der-rattenf%C3%A4nger-von-hamburg/</link>
      <pubDate>Sun, 24 Aug 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/08/24/schill-out-oder-die-ratten-und-der-rattenf%C3%A4nger-von-hamburg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ronald Barnabas Schill sagte diese Woche Dinge, die so unappetitlich&#xA;waren, dass er davon sogar selbst Herpes bekam. Besonders schien ihn der&#xA;Gedanke anzuekeln, dass der Regierende Bürgermeister Ole von Beust mit&#xA;seinem Justizsenator Roger Kusch gelegentlich einen entspannenden&#xA;Schill-Out genießen und Dinge tun soll, die, wie Schill sich poetisch&#xA;ausdrückte, »auf Liebesakte schließen lassen«. Ole hat seinen&#xA;Königsmacher jedenfalls rausgeschmissen, als dieser ihn mit einem Outing&#xA;zur besten Sendezeit erpressen wollte. Richtig so, denkt die Nation,&#xA;doch denkt sie wieder einmal zu kurz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fürs Vaterland gefallen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/07/22/f%C3%BCrs-vaterland-gefallen/</link>
      <pubDate>Tue, 22 Jul 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Der Irak ist wie vor einigen Jahrzehnten Vietnam ganz offensichtlich&#xA;eine Nummer zu groß für die USA. Denn im Land der furchtlosen&#xA;Joy-Stick-Krieger schreit man, seitdem der Krieg der ferngelenkten&#xA;Massenvernichtungswaffen zu Ende ist und der Kampf Mann gegen Mann&#xA;begonnen hat, immer lauter um Hilfe. Die UN, ja sogar das alte Europa,&#xA;sollen nun verhindern, dass fast jeden Tag US-Soldaten bei irakischen&#xA;Angriffen getötet werden. Und wie schon damals in Vietnam, so fragt man&#xA;sich auch heute: Für wen sind diese Soldaten eigentlich gefallen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wolfs- wird Golfsburg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/07/15/wolfs-wird-golfsburg/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Jul 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/07/15/wolfs-wird-golfsburg/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;hat-man-in-deutschland-ohne-sponsor-noch-ein-aufenthaltsrecht&#34;&gt;Hat man in Deutschland ohne Sponsor noch ein Aufenthaltsrecht?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wolfsburg heißt ab August Golfsburg. Eine Stadt als kollektive&#xA;Plakattafel für einen Autokonzern, der im August den neuen Golf&#xA;einführt. Jürgen W. Möllemann, aus dessen Kopf diese Idee entsprungen zu&#xA;sein scheint, musste damals den Hut nehmen, als er einflussreichen&#xA;Leuten auf seinem Ministerbriefbogen die Einkaufswagen-Chips seines&#xA;Schwagers empfahl. Der Oberbürgermeister von Wolfsburg, ein gewisser&#xA;Rolf Schnellecke, wird ab August gleich seinen ganzen Briefbogen&#xA;zugunsten der Volkswagen AG austauschen und als Sandwichman des globalen&#xA;Autokonzerns unterschreiben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Getrübte Schadenfreude</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/06/22/getr%C3%BCbte-schadenfreude/</link>
      <pubDate>Sun, 22 Jun 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/06/22/getr%C3%BCbte-schadenfreude/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Natürlich wussten wir von Anfang an, dass die unbeschwerte Schadenfreude&#xA;über den Fall des Großinquisitors nicht lange anhalten konnte. Denn&#xA;Michel Friedman war eben nicht einfach nur ein TV-Moderator, der, wie&#xA;auf der Vorsicht-Friedman-Homepage zu lesen ist, »mit pointierten Fragen&#xA;die Widersprüche und die Heuchelei aufdecken will, die sich hinter den&#xA;Erklärungen der Politiker verbergen«. Nein, Michel Friedman ist auch&#xA;noch Jude und so wird unsere helle Schadenfreude zu einem düsteren&#xA;Politikum.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zum ehemaligen Tag der deutschen Einheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/06/17/zum-ehemaligen-tag-der-deutschen-einheit/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/06/17/zum-ehemaligen-tag-der-deutschen-einheit/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;vor-12-jahren-befreite-helmut-kohl-den-17-juni-von-seiner-nationalen-bürde&#34;&gt;Vor 12 Jahren befreite Helmut Kohl den 17. Juni von seiner nationalen Bürde&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der 17. Juni 1953 dürfte den älteren Lesern des Sudelbuchs, die im&#xA;Westen aufgewachsen sind, noch als ein Tag in Erinnerung sein, an dem&#xA;die viel zitierten Sonntagsreden gehalten wurden. Wer in seiner Jugend&#xA;einmal einer der in der alten Bundesrepublik üblichen Feierstunden&#xA;beiwohnen musste oder konnte, die zumeist unter freiem Himmel vor einem&#xA;den deutschen Ostgebieten gewidmetem Denkmal stattfanden, dürfte ein&#xA;Leben lang vor falschem Pathos gefeit sein, falls er nicht zu denjenigen&#xA;gehört, die erst dann aufleben, wenn die Worthülsen immer bombastischer,&#xA;und die Inhalte immer diffuser werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die geheimen Freuden des Paolo Pinkel</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/06/16/die-geheimen-freuden-des-paolo-pinkel/</link>
      <pubDate>Mon, 16 Jun 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/06/16/die-geheimen-freuden-des-paolo-pinkel/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;es-gibt-decknamen-die-muss-man-sich-auf-der-zunge-zergehen-lassen&#34;&gt;Es gibt Decknamen, die muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn Sie, lieber Leser, was ich Ihnen niemals unterstellen würde, für&#xA;RTL oder Schlimmeres eine Schmierenkomödie über die geheimen Freuden&#xA;eines eitlen Showmasters schreiben wollten, der zu allem Übel auch noch&#xA;CDU-Mitglied und Vizepräsident des Zentralrats der Juden ist, würden Sie&#xA;dann den schillernden Protagonisten nicht sehr viel eher Paolo Pinkel&#xA;nennen als Michel Friedman? Passt doch weder der biedere Vorname Michel&#xA;noch der nette Nachname Friedman so recht zu einem Mann, dessen&#xA;Fernsehshow den vielsagenden Titel »Vorsicht! Friedman« trägt und der&#xA;nun in der aktuellen Politsatire des diesjährigen Sommertheaters die&#xA;Hauptrolle spielen wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von seiner Verfassung hängt Europas Zukunft ab</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/05/29/von-seiner-verfassung-h%C3%A4ngt-europas-zukunft-ab/</link>
      <pubDate>Thu, 29 May 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/05/29/von-seiner-verfassung-h%C3%A4ngt-europas-zukunft-ab/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;ramses-ii-bekommt-den-karlspreis&#34;&gt;Ramses II. bekommt den Karlspreis.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich war mit dem Fahrrad unterwegs, als ich das Plakat sah: es zeigte ein&#xA;Portrait der Mumie Ramses II. mit der Überschrift: »Von seiner&#xA;Verfassung hängt die Zukunft Europas ab.« Ich bremste, machte kehrt und&#xA;fragte mich betroffen: Welche politische Organisation hat die Chuzpe den&#xA;Präsidenten des europäischen Konvents derart zu beleidigen? Als ich dann&#xA;näher kam und lesen konnte, wer dieses Pamphlet zu verantworten hat, war&#xA;ich, auch im gedanklichen Selbstgespräch mit mir selbst, sprachlos.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schimpansen sind Menschen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/05/21/schimpansen-sind-menschen/</link>
      <pubDate>Wed, 21 May 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2003/05/21/schimpansen-sind-menschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;US-Forscher sind nach DNS-Analysen zu der Erkenntnis gekommen, dass&#xA;Schimpansen Menschen sind. Das Erbgut von Schimpansen und Menschen&#xA;stimme zu 99,4 % überein. Den Anstoß zu diesen Untersuchungen gaben&#xA;Feldstudien im Weißen Haus. Verhaltensforscher hatten nach monatelangen&#xA;Beobachtungen festgestellt, dass der Präsident immer häufiger Anzeichen&#xA;von intelligentem Verhalten zeige. So ahme er z. B. in perfekter Manier&#xA;den Vizepräsidenten Dick Cheney nach, der ihm regelmäßig die&#xA;Gesetzesinitiativen der Regierung vorliest. George W. Bush kann Cheney&#xA;mittlerweile so gut nachahmen, dass viele Angestellte im Weißen Haus der&#xA;Meinung sind, Junior könne tatsächlich Schreiben und Lesen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Religion des Rektums</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/05/03/die-religion-des-rektums/</link>
      <pubDate>Sat, 03 May 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;die-ständige-vertretung-europas-im-rektum-des-amerikanischen-gefreiten-ist-bereit-vor-seinen-schöpfer-zu-treten&#34;&gt;Die ständige Vertretung Europas im Rektum des amerikanischen Gefreiten ist bereit, vor seinen Schöpfer zu treten.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Ich bin bereit, vor meinen Schöpfer zu treten und mich für diejenigen&#xA;zu verantworten, die als Ergebnis meiner Entscheidungen gestorben sind«,&#xA;sagte Blair dem Londoner Times Magazine. Scheinbar müssen wir also bis&#xA;zum Jüngsten Gerichtstag warten, bevor sich der Gouverneur des&#xA;US-Bundesstaats Britannien für seinen völkerrechtswidrigen Krieg gegen&#xA;den Irak vor irgendeinem Gericht verantworten muss. Blair liebt&#xA;offensichtlich die Übertreibung, oder er flüchtet sich präventiv schon&#xA;einmal gleich in eine höhere Instanz, falls es dennoch einmal ein&#xA;UN-Tribunal hier unten im Diesseits geben sollte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kollateralschäden oder Wie man Vorstandsvorsitzender wird</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/04/08/kollateralsch%C3%A4den-oder-wie-man-vorstandsvorsitzender-wird/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Apr 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Während alle Welt auf die Verbrechen der Amerikaner und Briten im Irak&#xA;starrt, gehen in Deutschland die Schweinereien fast unbemerkt von den&#xA;Medien über die Bühne. Werner Müller wird Vorstandsvorsitzender der RAG.&#xA;Ja, verehrter Leser, eben der Werner Müller, der als Wirtschaftsminister&#xA;die Fusion der RAG Tochter Ruhrgas mit dem Energiekonzern Eon mit einer&#xA;Ministererlaubnis gegen alle Widerstände durchdrückte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Akt der Humanität oder der Greencard-GI</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/04/05/akt-der-humanit%C3%A4t-oder-der-greencard-gi/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Apr 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Der amerikanische Kriegsminister, Donald Bumsfeld, hat den Angriff auf&#xA;den Irak als einen Akt der Humanität bezeichnet. Und er kann auch schon&#xA;einige Erfolge vorweisen, denn die von ihrem schweren Leben erlösten&#xA;Iraker sind kaum noch zu zählen. Vater Donald bezieht wie Mutter Theresa&#xA;seine Kraft aus einem göttlichen Auftrag, den George W. Bush persönlich&#xA;von seinem Ölgötzen erhalten hat. Johannes Rau, unser Bundespräsident,&#xA;bezweifelt dagegen, dass Gott solche Aufträge erteilt und weiß sich&#xA;darin mit dem Papst einig. Die Iraker wiederum und viele andere Muslime&#xA;skandieren derweil ebenfalls göttliche Weisungen. Und so blicken wir&#xA;erstaunt in die Runde und lauschen. Doch Gott schweigt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Tag der Wahrheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/03/19/der-tag-der-wahrheit/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Mar 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;die-monika-lewinsky-des-ex-alkoholikers-bush-heißt-angela-merkel&#34;&gt;Die Monika Lewinsky des Ex-Alkoholikers Bush heißt Angela Merkel.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gestern war bekanntlich der Tag der Wahrheit, wie der Führer in seinem&#xA;schlichten texanischen Newspeak, sein völkerrechtswidriges Ultimatum&#xA;nennt. Doch die Wahrheit erschöpft sich nicht nur in der Erkenntnis,&#xA;dass wir offiziell immer noch die Verbündeten eines Verbrecherregimes&#xA;sind. Denn nimmt man die Wahrheiten des gestrigen Tages genauer unter&#xA;die Lupe, so kommen einige weitere interessante Details ans Licht. So&#xA;wissen wir seit heute, dass auch George W. Bush seine Monika Lewinsky&#xA;hat. Bisher konnte er diese Liaison vor Donald Rumsfeld geheim halten,&#xA;der toben würde, wenn er erführe, dass sein Präsident hinter seinem&#xA;Rücken mit einer Deutschen rummacht. Denn die Monika Lewinsky von George&#xA;W. Bush heißt Angela Merkel, eine trübsinnige Deutsche wie sie im Buche&#xA;steht, die gerade ihr außenpolitisches Praktikum im Weißen Haus&#xA;erfolgreich absolviert hat. Nun ist Angela Merkel zwar bei weitem nicht&#xA;so attraktiv wie Monika Lewinsky, aber dafür sieht ihr Präsident ja auch&#xA;aus wie ein Schimpanse, den Tierschützer so gerade eben noch aus einem&#xA;Forschungslabor befreien konnten. Die ehemalige Kohl-Praktikantin&#xA;behauptet zwar, hinter Bush zu stehen, in Wirklichkeit aber kniet sie&#xA;vor ihm wie weiland Monika vor Bill kniete. Da Merkel aber keine blauen&#xA;Kleider, sondern trübsinnig graue Kostüme trägt, kann sie bei dieser&#xA;Tätigkeit höchstens ihre Partei beflecken, die neben Korruption und&#xA;Spendenbetrug nun auch noch die Sodomie ihrer Vorknienden schultern&#xA;muss. Dies dürfte den Damen und Herren, die so hartnäckig darauf&#xA;bestehen, die Worthülse ›christlich‹ in ihrem Namen zu führen, aber kaum&#xA;etwas ausmachen, da sie davon ausgehen, dass ihnen ihre servile&#xA;Kriegslust ebenso wenig schaden wird, wie der SPD ihre Friedensliebe&#xA;nützt. Doch verlassen wir diese schillernden Wahrheiten, die wohl&#xA;niemanden sonderlich überraschen dürften und wenden wir uns den&#xA;überraschenderen Wahrheiten zu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die dünne Patina der Humanität</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/02/25/die-d%C3%BCnne-patina-der-humanit%C3%A4t/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Feb 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Website, die den Amerikanern das Fürchten lehrt, auf dass sie der&#xA;Bande im Weißen Haus in ihre größenwahnsinnigen Kriege folgen, heißt&#xA;ready.gov. Hier erhalten die Bürger des Gottesstaats USA im Stil der&#xA;50er Duck-and-Cover-Jahre Tipps, wie sie sich bei einem Terrorangriff&#xA;mit chemischen, biologischen oder atomaren Waffen verhalten sollen. Bush&#xA;hat noch keine einzige Bombe auf irakische Zivilisten werfen lassen, da&#xA;terrorisiert er schon sein eigenes Volk. Das hat er mit Stalin, Hitler&#xA;und Saddam Hussein gemein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Übergesetzlicher Notstand</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/02/21/%C3%BCbergesetzlicher-notstand/</link>
      <pubDate>Fri, 21 Feb 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;vor-dem-gesetz-sind-alle-gleich-wenn-man-nicht-wie-george-w-bush-oder-frankfurter-polizisten-einer-herrenrasse-angehört-oder-höhere-ziele-verfolgt&#34;&gt;Vor dem Gesetz sind alle gleich, wenn man nicht wie George W. Bush oder Frankfurter Polizisten einer Herrenrasse angehört oder höhere Ziele verfolgt.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Es sind Fälle vorstellbar, in denen auch Folter oder ihre Androhung&#xA;erlaubt sein können, nämlich dann, wenn dadurch ein Rechtsgut verletzt&#xA;wird, um ein höherwertiges Rechtsgut zu retten«, sagte nicht irgendwer,&#xA;sondern der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes Geert Mackenroth.&#xA;Der Geert mit Doppel-E, der Festgenommenen so freimütig rote Macken&#xA;androht, steht mit dieser Ansicht natürlich nicht isoliert da, war der&#xA;übergesetzliche Notstand doch bis 1945 ein geschätztes Kulturgut der&#xA;Deutschen Nation.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Acht Marionetten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/01/31/acht-marionetten/</link>
      <pubDate>Fri, 31 Jan 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;das-außenpolitische-theater-europas&#34;&gt;Das außenpolitische Theater Europas&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wir sollten uns nicht zu sehr über die acht europäischen Gliederpuppen&#xA;aufregen, die an Deutschland, Frankreich und der EU-Präsidentschaft&#xA;Griechenlands vorbei, eine Ergebenheitsadresse an den Imperator in&#xA;Washington gesendet haben. Deutschland war vor einigen Jahren auch ein&#xA;ganz vorzüglicher Speichellecker, als es darum ging,&#xA;Mittelstreckenraketen gegen den Warschauer Pakt in Stellung zu bringen&#xA;oder die Wiedervereinigung zu vollziehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Krieg ist Frieden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2003/01/23/krieg-ist-frieden/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Jan 2003 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;was-george-w-bush-der-moslemischen-welt-eigentlich-sagen-will&#34;&gt;Was George W. Bush der moslemischen Welt eigentlich sagen will.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ist es nicht ungemein beruhigend zu wissen, dass die Zeiten, in denen&#xA;man wegen einer Chimäre Krieg führte, vorerst vorbei sind? Wer käme&#xA;heutzutage noch auf die Idee, aus gekränkter Ehre in einen ersten und&#xA;aus rassistischen Wahnvorstellungen in einen zweiten Weltkrieg zu&#xA;ziehen? Auch würde niemand mehr in Ost und West wegen einer&#xA;unterschiedlichen Interpretation des ehemaligen Bestsellers »Das&#xA;Kapital« von Karl Marx die Rezensenten der Gegenseite und die übrige&#xA;Leserschaft mit einem apokalyptischen Arsenal von&#xA;Massenvernichtungswaffen bedrohen. Und glauben Sie, lieber Leser, dass&#xA;heute noch ein Amerikaner bereit wäre, im Dschungel zu töten oder&#xA;getötet zu werden, nur um einem gewissen Charly den Domino Day zu&#xA;versauen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Proamerikanisches Zeilengeld</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/12/17/proamerikanisches-zeilengeld/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Dec 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;kurz-vor-weihnachten-tut-sich-für-journalisten-eine-neue-geldquelle-auf&#34;&gt;Kurz vor Weihnachten tut sich für Journalisten eine neue Geldquelle auf&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Jetzt wo wir wissen, dass Saddam Hussein seine Massenvernichtungswaffen&#xA;irgendwo zwischen den 12.000 Seiten seines Waffenberichts versteckt hat,&#xA;verstehen wir auch, warum die USA dafür sorgen, dass niemand außer den&#xA;ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats den Bericht zu Gesicht&#xA;bekommt. Die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen soll&#xA;unterbunden werden. Und egal, was Saddam Hussein vorhat, er muss daran&#xA;gehindert werden, am besten durch einen präventiven Atomschlag, der alle&#xA;Terroristen abschrecken wird, jemals wieder ein Flugzeug in den USA zu&#xA;betreten. Kampf dem Terror bis zum Endsieg! Führer der freien Welt&#xA;befiehl, wir Deutsche folgen dir!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Man wächst mit seinen Aufgaben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/12/03/man-w%C3%A4chst-mit-seinen-aufgaben/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Dec 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Endlich hat die CDU eine Aufgabe gefunden, die ihren intellektuellen&#xA;Fähigkeiten und ihrer moralischen Integrität entspricht. Sie will einen&#xA;Untersuchungsausschuss einrichten, um der Regierung Wahlbetrug&#xA;nachzuweisen. Als Wahlbetrug bezeichnet man zwar gemeinhin die&#xA;Behinderung von Wählern bei der Ausübung ihres Wahlrechts, die Fälschung&#xA;von Stimmen oder Betrügereien bei der Auszählung. Also Dinge, die in&#xA;Entwicklungsländern, in Weißrussland und in Florida geschehen. Eine böse&#xA;Angelegenheit, gewiss, doch zumeist sind es eben Leute wie Saddam&#xA;Hussein, die so etwas tun, um bei einer Wahlbeteiligung von 100 Prozent&#xA;100 Prozent aller Stimmen einzuheimsen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Profis der Nation empfangen das dreizehnte Modul</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/11/13/die-profis-der-nation-empfangen-das-dreizehnte-modul/</link>
      <pubDate>Wed, 13 Nov 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/11/13/die-profis-der-nation-empfangen-das-dreizehnte-modul/</guid>
      <description>&lt;p&gt;2000 Profis der Nation versammeln sich heute auf der Piazza der&#xA;Volkswagenstadt Wolfsburg, um in einer feierlichen Zeremonie aus den&#xA;Händen des Superministers Wolfgang Clement das dreizehnte Modul der&#xA;Hartz-Kommission in Empfang zu nehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Möllemann auf Elba</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/10/24/m%C3%B6llemann-auf-elba/</link>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/10/24/m%C3%B6llemann-auf-elba/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da dachten Guidolein und sein parteiinterner Staatsanwalt Rexrodt, sie&#xA;hätten Jürgen W. Möllemann bis nach Sankt Helena verjagt, da meldet sich&#xA;der Bonaparte der FDP von Elba und lässt mitteilen, er würde bald in&#xA;Deutschland landen, um die Weltbühne der Politik erneut zu betreten, und&#xA;hätte gerne diesen oder jenen Sitz in einem Bundestagsausschuss. Nun&#xA;müssen sich die tatsächlich brutalstmöglichen Aufklärer in der FDP&#xA;Gedanken machen, wie sie die Rückkehr des politischen&#xA;Selbstmordattentäters, wie der Graf den Westfalen-Kaiser zu titulieren&#xA;pflegt, auf 100 Tage begrenzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Saddam und Schröder sollen weg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/10/03/saddam-und-schr%C3%B6der-sollen-weg/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Oct 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/10/03/saddam-und-schr%C3%B6der-sollen-weg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass die Amerikaner von ihrem Gott dazu berufen wurden, in vielen&#xA;Ländern der Welt die Regierungen nach Belieben wegzuputschen oder&#xA;wegzubomben, wissen wir. Dass auch Deutschland zu den Ländern gehört,&#xA;deren Regierung nach einer Wahl zunächst vom amerikanischen Präsidenten&#xA;abgenickt werden muss, ist jedoch neu. Richard Perle, seines Zeichens&#xA;Berater von US-Kriegsminister Bumsfeld, forderte gestern jedenfalls&#xA;Schröders Rücktritt. Leider war in Washington nicht zu erfahren, ob die&#xA;USA ein Kopfgeld auf Schröder aussetzen, denn bei vier Millionen&#xA;Arbeitslosen findet sich bestimmt jemand, der ein oder zwei Millionen&#xA;Dollar gut gebrauchen könnte. Ein Krieg gegen Deutschland würde die USA&#xA;sicher noch teurer zu stehen kommen als der Krieg gegen den Irak, dessen&#xA;Kosten man inzwischen auf 200 Milliarden Dollar schätzt. Dem irakischen&#xA;Volk wollen die USA jedoch lediglich die Gewehrkugel ersetzen, mit der&#xA;sie Saddam zur Strecke bringen. Fleischer sagte: »Der Preis einer&#xA;Gewehrkugel wäre deutlich niedriger, falls es die irakische Bevölkerung&#xA;selbst in die Hand nehmen würde.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Schröder-Dummies</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/10/01/die-schr%C3%B6der-dummies/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Oct 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/10/01/die-schr%C3%B6der-dummies/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;der-autokanzler-hat-verstanden&#34;&gt;Der Autokanzler hat verstanden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dummies sind bekanntlich mit Elektronik vollgestopfte&#xA;Schaufensterpuppen, die in ein Auto gesetzt und mit hoher&#xA;Geschwindigkeit gegen eine Mauer gefahren werden. Der ganze bedauerliche&#xA;Vorgang wird in Zeitlupe gefilmt und dient einem edlen Zweck. Die&#xA;Konstrukteure der Autos wollen wissen, was bei einem Unfall so alles ins&#xA;Auge gehen könnte. Crashtests gehören seit Jahrzehnten zum Repertoire&#xA;der Automobilindustrie und die mutwillige Zerstörung der Dummies hat&#xA;schon so manchem echten Autofahrer das Leben gerettet, weshalb er der&#xA;Autoindustrie und den Schaufensterpuppen zu Dank verpflichtet ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das tabuisierte Amerika</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/09/21/das-tabuisierte-amerika/</link>
      <pubDate>Sat, 21 Sep 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/09/21/das-tabuisierte-amerika/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da hüpfte doch vor einigen Tagen das Tabubrecherlein der Frei Dümpelnden&#xA;Partei wieder aus seinem westfälischen Sack und zeigte den Wählern,&#xA;worin sich sein Klartext und sein Mut erschöpfen: in müden&#xA;antisemitischen Ressentiments und außenpolitischen Großmaulereien.&#xA;Dieses aufgewärmte Süppchen haute bloß Guidolein von seinem spießigen&#xA;Plüschsofa. Auch Stoibers antiamerikanischen Ausfall nahm niemand ernst.&#xA;Was aber passiert, wenn echte Tabus gebrochen werden, erfährt Herta&#xA;Däubler-Gmelin zurzeit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Den 11. September überleben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/09/12/den-11-september-%C3%BCberleben/</link>
      <pubDate>Thu, 12 Sep 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/09/12/den-11-september-%C3%BCberleben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es freut mich, lieber Leser, dass Sie den 11. September gestern auch&#xA;einigermaßen gut überstanden haben. Das war gar nicht so einfach, denn&#xA;schon seit Tagen stürzen auf allen Fernsehkanälen die Türme des World&#xA;Trade Centers, in einer Endlosschleife aus allen nur erdenklichen&#xA;Perspektiven gefilmt, in sich zusammen. Minutiös schildern&#xA;Dokumentarfilme die letzten Minuten in den Flugzeugen, bevor sich diese&#xA;in die Wolkenkratzer bohren, sich aufs Pentagon stürzen oder von&#xA;eingreifenden Helden in letzter Minute zum Absturz gebracht werden,&#xA;bevor die Terroristen sich damit auf das Weiße Haus oder ein&#xA;Atomkraftwerk stürzen konnten. Da werden die Filmemacher nicht müde, das&#xA;Geräusch zu beschreiben, das ein menschlicher Körper hervorruft, wenn er&#xA;auf dem Dach der Lobby des World Trade Centers zerschellt. Da sitzen&#xA;Angehörige der Opfer, die Väter, Mütter, Kinder, Brüder, Schwestern,&#xA;Ehemänner und Ehefrauen der Toten vor den Kameras und schildern wie sehr&#xA;sie diejenigen vermissen, die unter den Trümmern des World Trade Centers&#xA;begraben wurden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Weise vom Strand oder Ich stehe hier auf Ground Zero</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/08/19/der-weise-vom-strand-oder-ich-stehe-hier-auf-ground-zero/</link>
      <pubDate>Mon, 19 Aug 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/08/19/der-weise-vom-strand-oder-ich-stehe-hier-auf-ground-zero/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;den-wasserfluten-folgen-bilderfluten&#34;&gt;Den Wasserfluten folgen Bilderfluten&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Meine Jungs halten mich seit einigen Tagen für einen weisen Mann. Der&#xA;Grund dafür ist der natürliche Spieltrieb des männlichen Geschlechts,&#xA;auch Kind im Manne genannt. Als nämlich im diesjährigen Urlaub an der&#xA;See endlich die Sonne herauskam und wir an den Strand gehen konnten,&#xA;schnappte ich mir sofort die Schaufel und begann, unten am Wasser ein&#xA;kompliziertes Deichsystem mit geregelten Zu- und Abflüssen zu errichten.&#xA;Als nach einer halben Stunde die ersten Schwielen an den Händen spürbar&#xA;wurden, entschlüpfte mir der tiefsinnige Satz: »Das Leben ist ein&#xA;ständiger Kampf um die Deiche.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse
schafft
</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/08/13/ein-teil-von-jener-kraft-die-stets-das-gute-will-und-stets-das-b%C3%B6se-schafft/</link>
      <pubDate>Tue, 13 Aug 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/08/13/ein-teil-von-jener-kraft-die-stets-das-gute-will-und-stets-das-b%C3%B6se-schafft/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-usa-im-bann-des-bösen-über-die-transatlantische-kriegsdebatte&#34;&gt;Die USA im Bann des Bösen. Über die transatlantische Kriegsdebatte&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;h2 id=&#34;eine-kluft-zwischen-europa-und-den-usa&#34;&gt;Eine Kluft zwischen Europa und den USA?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie tief ist die Kluft zwischen Europa und den USA wirklich? Ist sie&#xA;tief? Ist sie breit? Die Frage allein ist bereits ein Skandalon, setzt&#xA;sie doch voraus, dass es überhaupt eine Kluft zwischen den beiden&#xA;Verbündeten gibt. Der Irakkrieg hat eklatante Meinungsverschiedenheiten&#xA;zwischen den USA und Europa entstehen lassen. Während in den USA die&#xA;große Mehrheit der Bevölkerung die Kriegspolitik ihres Präsidenten bis&#xA;heute unterstützt, war die europäische Bevölkerung, wie Umfragen immer&#xA;wieder bestätigten, gegen den Irakkrieg. Die Völker des alten Kontinents&#xA;waren keineswegs so zerstritten wie ihre Regierungen, von denen sich&#xA;nicht wenige der Koalition der Willigen angeschlossen haben. Die&#xA;Europäer waren gegen den Irakkrieg, die Amerikaner dafür. Ist es aber&#xA;bloß dieser Streit um Sinn, Zweck und Rechtmäßigkeit eines Krieges, der&#xA;Europa und die USA entzweien, oder wurde ein viel tiefer liegender&#xA;Gegensatz zwischen Europa und den USA durch die Kriegsfrage zugespitzt&#xA;und für alle Beteiligten offensichtlich? Erschöpft sich, anders&#xA;formuliert, der Gegensatz zwischen den USA und Europa in der&#xA;unterschiedlichen Bewertung des Irakkriegs oder geht der Streit tiefer?&#xA;Ist es vielleicht, um eine Analogie zum Kalten Krieg zu schaffen, ein&#xA;Stellvertreterstreit? Oder kann man, was viele gerne und vielleicht ein&#xA;wenig voreilig tun, den Streit personalisieren? Wird, sobald Bush das&#xA;Weiße Haus verlässt, der Streit aufhören und wieder eitel Sonnenschein&#xA;herrschen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Politiker im Haifischbecken</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/08/09/politiker-im-haifischbecken/</link>
      <pubDate>Fri, 09 Aug 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/08/09/politiker-im-haifischbecken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern fielen zehn Menschen in ein Haifischbecken. Es handelte sich&#xA;dabei um eine Gruppe von Sponsoren, die das ›Aquarium of the Americas‹&#xA;in New Orleans besichtigten. Sie standen auf einer Brücke über dem&#xA;Becken, von der aus die Haifische gefüttert werden, als diese brach und&#xA;die zehn Sponsoren, darunter auch ein zweijähriges Sponsorenkind,&#xA;kopfüber unter die Haifische fielen, die jedoch keinerlei Anstalten&#xA;machten, über die plötzliche Bereicherung ihres Speiseplans herzufallen.&#xA;Vielmehr flüchteten die Haie Hals über Kopf in die hinterste Ecke ihres&#xA;Beckens und waren froh, dass ihnen keiner der Sponsoren zu nah kam.&#xA;Wussten die Haifische, dass es nicht ratsam ist, die Hand zu beißen, die&#xA;einen füttert? Oder haben die zwanzig strampelnden Beine und zehn&#xA;kreischenden Münder die Haie dermaßen erschreckt, dass sie am liebsten&#xA;ihr Becken verlassen hätten, wenn sie denn gewusst hätten wohin. Wie dem&#xA;auch sei. Alle Besucher wurden unverletzt aus dem Becken gezogen. Über&#xA;seelische oder körperliche Verletzungen der Haifische ist nichts&#xA;bekannt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nation under goat</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/06/28/nation-under-goat/</link>
      <pubDate>Fri, 28 Jun 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/06/28/nation-under-goat/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie gut, dass ich gestern nicht sofort meine Empörung über das&#xA;unamerikanische Urteil des US-Bundesgerichts in Kalifornien ins&#xA;Sudelbuch und damit in die Welt hinausposaunt habe. Da erklären diese&#xA;kommunistischen Richter, die den Eindruck machen, als hätten sie sich&#xA;ein halbes Jahrhundert vor McCarthys Komitee in Kalifornien versteckt,&#xA;kurz und bündig den amerikanischen Fahneneid, den Millionen Schüler&#xA;jeden Morgen vor dem Unterricht mit Inbrunst schwören, für&#xA;verfassungswidrig, nur weil dort einer Nation unter Goat die Treue&#xA;geschworen wird. Staat und Stall, so die Richter, gehören in goat’s own&#xA;country getrennt. Doch heute morgen lese ich, dass das Gericht sein&#xA;eigenes Urteil keine 24 Stunden nach der Urteilsverkündung ausgesetzt&#xA;hat. Scheinbar hat sie der große Goat aus Washington angerufen und sie&#xA;daran erinnert, dass wer nicht mit ihm sei, gegen ihn sei und sie&#xA;deshalb beim Surfen am Wochenende mit einem Angriff der Navy SEALs&#xA;rechnen müssten, wenn sie dieses lächerliche Urteil nicht sofort&#xA;kassierten. Der Schock vom 11. September war nichts gegen die entsetzte&#xA;Lähmung, die gestern das Land befiel, als die schwulen Richter in&#xA;Kalifornien dem Land sein stärkstes Aphrodiasikum, in Stars und Stripes&#xA;eingelegte Goat-Hoden, nehmen wollten. Vermutlich sind die Richter von&#xA;bin Laden ferngesteuert. Wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass&#xA;ein Vater, der doch an der sittlichen Entwicklung seiner Tochter jedes&#xA;nur erdenkliche Interesse haben muss, gegen den Fahneneid klagt, kann&#xA;der aufgeklärte Mitteleuropäer, der die Amerikaner im Grunde für&#xA;therapieresistent hält, sich nur schwer vorstellen. Was es für eine&#xA;Nation aus goatsfürchtigen Fahnenträgern bedeutet hätte, bloß noch auf&#xA;den farbigen Stoff und nicht mehr auf das höchste amerikanische Wesen&#xA;schwören zu dürfen, kann man als Europäer kaum nachfühlen. Man stelle&#xA;sich vor, in welche Sinnkrise ein Hitlerjunge gestürzt worden wäre, wenn&#xA;der Volksgerichtshof des niederbayrischen Gaus den Hitlergruß verboten&#xA;hätte. Und woran hätte sich ein junger Pionier festhalten sollen, wenn&#xA;ein Revolutionsgericht ihm verboten hätte, jeden Morgen das Genie&#xA;Stalins zu loben? Oder, um ein Beispiel aus dem 21. Jahrhundert zu&#xA;wählen, man stelle sich eine Herde von Koranschülern vor, die bloß noch&#xA;zum Teetrinken auf ihren Gebetsteppichen niederknien dürften! Die&#xA;ausländischen Terroristen konnten zwar die Erektionssymbole der&#xA;amerikanischen Nation wegrasieren, doch sie bewiesen damit nur, dass sie&#xA;als ebenfalls phalluszentrierte Persönlichkeiten dem anderen die größere&#xA;Erektion nicht gönnten. Am 11. September konnte der äußere Feind zwar&#xA;einen militärischen Erfolg in Goats own country verbuchen, doch nur der&#xA;unsichtbare Feind im Innern ist in der Lage, einer Nation den Todesstoß&#xA;zu versetzen. Six-twentyseven, das ist das wirkliche Schreckensdatum!&#xA;Denn worauf soll ein durchschnittlicher Amerikaner noch stolz sein, wenn&#xA;nicht auf sein exklusives Verhältnis zu Goat? Die Geheimdienste sind&#xA;intellektuell überfordert, die Heimat vor ausländischen Terroristen, und&#xA;politisch nicht willens, sie vor inländischen zu schützen, amerikanische&#xA;Manager und Wirtschaftsprüfer entpuppen sich als dreiste Betrüger, die&#xA;eine ganze Nation um ihre Altersversorgung bringen, und der oberste&#xA;Gerichtshof hat kürzlich 150 Todesurteile kassiert und sogar ein für&#xA;allemal verboten, geistig Behinderte hinzurichten. Was soll nur aus&#xA;einer Nation werden, die ihre debilen Mörder nicht mehr zu Tode spritzen&#xA;darf? Und da der Präsident auch noch George W. Bush heißt, hilft bloß&#xA;noch beten. Und diese letzte Bastion vor dem Untergang wollten&#xA;Bundesrichter gestern schleifen! Doch die Nachkommen der&#xA;Mayflower-Passagiere wären nicht die Urenkel von Sektierern, deren Eifer&#xA;man in Europa nicht mehr ertrug, wenn dieses Urteil auch nur 24 Stunden&#xA;Bestand gehabt hätte. Kongress und Repräsentantenhaus, Demokraten und&#xA;Republikaner versammelten sich gestern spontan auf den Stufen des&#xA;Kapitols, um auf die Fahne zu schwören; natürlich unter besonderer&#xA;Betonung der Passage: one nation under goat. Wir in Deutschland sollten&#xA;uns an diesen Männern und Frauen auf den Stufen des Kapitols ein&#xA;Beispiel nehmen. Denn die PISA-Studie hat gezeigt, dass wir unsere&#xA;Schulen dringend reformieren müssen. Frau Bulmahn und die Abderiten in&#xA;der Kirchturmskonferenz sollten deshalb endlich die Einführung des&#xA;Fahneneids in deutschen Schulen beschließen: Wir geloben, als eine&#xA;Nation der Dichter und Denker, den Idealen des Humanismus treu zu&#xA;dienen, still zu sitzen, fleißig zu lernen und keine Lehrer zu killen.&#xA;So wahr mir Goat helfe! – &lt;em&gt;Solingen den 28. Juni 2002&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Global Hangmen Inc.</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/06/21/global-hangmen-inc/</link>
      <pubDate>Fri, 21 Jun 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/06/21/global-hangmen-inc/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-amerikaner-globalisieren-den-strafvollzug&#34;&gt;Die Amerikaner globalisieren den Strafvollzug&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Dass italienische Modedesigner ihre Kreationen von indischen oder&#xA;chinesischen Kinderhänden schneidern lassen, ist eine altbekannte&#xA;Errungenschaft der Globalisierung. Doch diese wundervolle Errungenschaft&#xA;des freien Kapitalmarkts erschöpft sich nicht darin, minderjährigen&#xA;Arbeitssklaven etwas von der Eleganz mediterraner Modeschöpfungen zu&#xA;vermitteln. Die Globalisierung fördert auch den freien Austausch von&#xA;Ideen und Meinungen rund um unseren Globus.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>»Ich bin Antisemit. Und das ist auch gut so!«</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/05/30/ich-bin-antisemit-und-das-ist-auch-gut-so/</link>
      <pubDate>Thu, 30 May 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/05/30/ich-bin-antisemit-und-das-ist-auch-gut-so/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;der-wahlspruch-der-emanzipierten-demokraten&#34;&gt;Der Wahlspruch der emanzipierten Demokraten&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;War es gestern noch ausgesprochen schick, sich als schwul oder lesbisch&#xA;zu outen, muss man heutzutage einen gepflegten Antisemitismus zur Schau&#xA;tragen, um angesagt zu sein. Es kann nicht mehr lange dauern, bis einer&#xA;von Möllemanns emanzipierten Demokraten sich hinstellt und uns allen&#xA;eröffnet, er sei Antisemit und das sei auch gut so.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Michel Möllemann und die einsame Insel</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/05/22/michel-m%C3%B6llemann-und-die-einsame-insel/</link>
      <pubDate>Wed, 22 May 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn zwei Showmaster sich öffentlich streiten, wer mehr Verantwortung am&#xA;Untergang des Abendlandes trage, so möchte der unbeteiligte Zuschauer am&#xA;liebsten beide in einen Sack stecken und kräftig mit dem Prügel&#xA;draufhauen: den Falschen kann er kaum treffen. Wenn zwei Politiker, die&#xA;einst in der gleichen christlichen Partei waren, sich streiten, wer von&#xA;beiden der größenwahnsinnigere und eitlere Schuft sei, so kann man sie&#xA;in besagten Sack leider nicht mehr stecken, da dieser schon voll ist.&#xA;Doch um eine Antwort wird niemand verlegen sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lehrer killen: das gehört sich nicht!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/05/13/lehrer-killen-das-geh%C3%B6rt-sich-nicht/</link>
      <pubDate>Mon, 13 May 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wolfgang Clement hat uns in einem Interview mitgeteilt: »Unsere Kinder&#xA;und Kindeskinder sollten schon wissen, was sich gehört und was nicht.«&#xA;Im Angesicht der Bluttat von Erfurt ist dies eine tiefsinnige Einsicht,&#xA;die wir gerne mit ihm teilen. Es gehört sich wirklich nicht, seine&#xA;Lehrer zu erschießen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin doch nicht blöd!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/04/22/ich-bin-doch-nicht-bl%C3%B6d/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Apr 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;O-Ton Biedenkopf nach seinem Rücktritt: »Und jetzt kann ich es ja sagen:&#xA;Wir haben bei Ikea nicht nur einmal, sondern mehrmals Rabatt bekommen.&#xA;Und nicht nur 10 Prozent, sondern auch 15. Und ich stehe dazu.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Sprachtabu</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/04/21/das-sprachtabu/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Apr 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/04/21/das-sprachtabu/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;sind-boykottaufrufe-gegen-israel-volksverhetzung&#34;&gt;Sind Boykottaufrufe gegen Israel Volksverhetzung?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Während die Bundesregierung nach langem Zögern endlich zugibt, zurzeit&#xA;keine militärischen Ersatzteile mehr an Israel zu liefern, was man aber&#xA;nicht als Boykott verstanden wissen will, müssen Bundesbürger, die dazu&#xA;aufrufen, keine Jaffa-Orangen mehr zu kaufen, mit einem Besuch des&#xA;Staatsanwalts rechnen. Dies passierte jedenfalls einem gewissen Mario&#xA;Dultz, seines Zeichens Chefredakteur eines Coburger Szeneblättchens. Er&#xA;schloss im April seinen Leitartikel mit den Worten: »Don’t buy Jewish!&#xA;Free Palästina!«, woraus der Staatsanwalt den Schluss zog, Dultz könnte&#xA;sich damit der Volksverhetzung schuldig gemacht haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Flächendeckendes Kabarett</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/02/19/fl%C3%A4chendeckendes-kabarett/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Feb 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Als ich letztens in der Sauna den Ruheraum betrat, warf ich wie immer&#xA;einen Blick nicht auf die sekundären Geschlechtsorgane der dort&#xA;hingelagerten Frauen und Männer, sondern auf ihre sekundären&#xA;Bildungskennzeichen, sprich ihre Lektüre. Natürlich las niemand der&#xA;Anwesenden trotz Sharons unermüdlicher Werbekampagne ›Die Reise nach&#xA;Jerusalem‹, dafür waren zwei Personen in ›Harry Potter‹ vertieft. Und&#xA;wieder einmal wurde mir klar, dass ein kleiner Romancier wie ich nicht&#xA;gegen die globale Romanindustrie anstinken kann, außer er lässt im&#xA;Ruheraum unter literarischem Protest seine Winde fahren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über die Außenstelle des Bundesamtes für Verfassungsschutz NPD</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/01/27/%C3%BCber-die-au%C3%9Fenstelle-des-bundesamtes-f%C3%BCr-verfassungsschutz-npd/</link>
      <pubDate>Sun, 27 Jan 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/01/27/%C3%BCber-die-au%C3%9Fenstelle-des-bundesamtes-f%C3%BCr-verfassungsschutz-npd/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nachdem bekannt geworden ist, dass die meisten NPD-Mitglieder für den&#xA;Verfassungsschutz arbeiten, dürften die letzten Zweifel an der&#xA;Verfassungstreue dieser Partei vorläufig zerstreut sein. Keine andere&#xA;deutsche Partei kann sich rühmen, dermaßen viele Verfassungsschützer in&#xA;ihren Reihen zu haben. Während die Anhänger anderer Parteien bloß&#xA;konstitutionelle Lippenbekenntnisse abgeben, haben die Mitglieder der&#xA;NPD beim Verfassungsschutz eine Verpflichtungserklärung unterschrieben.&#xA;Wo gibt es so etwas heutzutage noch? Höchstens Gregor Gysi und Manfred&#xA;Stolpe könnten vielleicht noch eine Verpflichtungserklärung älteren&#xA;Datums hochhalten, wenn es zum Schwur käme.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Gulag auf Kuba</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/01/21/der-gulag-auf-kuba/</link>
      <pubDate>Mon, 21 Jan 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Liebe Leser und Terroristenfreunde, vielleicht wundern Sie sich, dass&#xA;ich Sie so anrede, und ich gebe auch zu, dass der zweite Teil der Anrede&#xA;sich nur auf Leser mit einem europäischen Pass bezieht, aber wir müssen&#xA;einmal offen miteinander reden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bimbes für Linux</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2002/01/17/bimbes-f%C3%BCr-linux/</link>
      <pubDate>Thu, 17 Jan 2002 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2002/01/17/bimbes-f%C3%BCr-linux/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wir-schmieren-unsre-mdbs&#34;&gt;Wir schmieren unsre MdBs&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Bundestagsverwaltung braucht neue Computer. Vor einigen Jahren hätte&#xA;sich der Key Account Manager von Microsoft bei dieser Nachricht in&#xA;seinem breiten Sessel zurückgelehnt und überlegt, ob er von der zu&#xA;erwartenden Provision sich nun eine Yacht anschaffen soll oder doch&#xA;lieber einen Zweitporsche für seine Freundin.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Frau Hundertmark heißt morgen Fünfzigeuro</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/12/31/frau-hundertmark-hei%C3%9Ft-morgen-f%C3%BCnfzigeuro/</link>
      <pubDate>Mon, 31 Dec 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/12/31/frau-hundertmark-hei%C3%9Ft-morgen-f%C3%BCnfzigeuro/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Irgendjemand trifft es immer.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;In unserer Bekanntschaft befindet sich eine Frau Hundertmark, die&#xA;zurzeit einiges zu erleiden hat. Alle Welt fragt sie, ob man sie ab dem&#xA;1.1.2002 mit Frau Fünfzigeuro anreden muss. Irgendjemand trifft es&#xA;immer, wenn die Großen in der Weltpolitik an den Rädern drehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die PISA-Studie von Dr. Helmut Kohl</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/12/14/die-pisa-studie-von-dr-helmut-kohl/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Dec 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/12/14/die-pisa-studie-von-dr-helmut-kohl/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit gestern halten wir eine neue PISA-Studie in Händen, die natürlich&#xA;nicht PISA-Studie heißt, sondern KISA-Studie: Korruption Ist Sein&#xA;Auftrag. Wie der Name vermuten lässt, untersucht diese Studie nicht die&#xA;Lesekompetenz und mathematischen Fähigkeiten unserer Schüler, sondern&#xA;die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Karlspreis für den Euro</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/12/09/karlspreis-f%C3%BCr-den-euro/</link>
      <pubDate>Sun, 09 Dec 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/12/09/karlspreis-f%C3%BCr-den-euro/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;friedensnobelpreis-für-den-pariser&#34;&gt;Friedensnobelpreis für den Pariser!&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Der Karlspreisträger des nächsten Jahres ist kein Mann, keine Frau und&#xA;auch kein Transsexueller, obwohl sich bestimmt einige von ihnen um&#xA;Europa verdient gemacht haben. Statt eine Persönlichkeit oder wenigstens&#xA;ein Lebewesen, wie z. B. die durch die europäische Landwirtschaft&#xA;gequälten Kreaturen Schwein, Rind oder Huhn zu ehren, übergeben die&#xA;Bürger der Stadt Aachen im nächsten Jahr die mit 5000 DM dotierte&#xA;Karlsmedaille nebst Urkunde an eine Sache: den Euro.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum haben Männer Brustwarzen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/11/30/warum-haben-m%C3%A4nner-brustwarzen/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Nov 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/11/30/warum-haben-m%C3%A4nner-brustwarzen/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;oder-was-kalte-krieger-und-friedensbewegte-einte&#34;&gt;Oder was kalte Krieger und Friedensbewegte einte&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;›Warum haben Männer eigentlich Brustwarzen, obwohl sie keine Babies&#xA;säugen‹, fragte neulich jemand in der Newsgruppe de.sci.biologie.&#xA;Schnell entspann sich eine lebhafte Diskussion. Eine Teilnehmerin sagte,&#xA;die Natur mache es sich halt einfach und gehe bei Männchen und Weibchen&#xA;zunächst von ein und demselben Bauplan aus. Sie schaffe sich in der&#xA;Embryonalentwicklung zunächst ein geschlechtsloses Basismodell des&#xA;Menschen, um es dann je nach Chromosomensatz später fortzuentwickeln. So&#xA;bildeten dann die weiblichen Exemplare irgendwann einmal Milchdrüsen&#xA;aus, sodass die Brustwarzen zur ersten Theke des Menschen würden. Eine&#xA;andere Teilnehmerin fügte hinzu, dass auch männliche Brustwarzen bei&#xA;Zugabe bestimmter Hormone irgendwann anfangen zu laktieren, also Milch&#xA;abzusondern. Und wieder eine andere Teilnehmerin, Frauen beteiligten&#xA;sich besonders rege an dieser Diskussion, meinte lakonisch: ›Männer&#xA;haben Brustwarzen, damit auch Frauen was zum Dranrumspielen haben.‹&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alles in Butter?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/11/15/alles-in-butter/</link>
      <pubDate>Thu, 15 Nov 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/11/15/alles-in-butter/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Taliban sind Geschichte, die westlichen Shelter-Now-Mitarbeiter sind&#xA;frei, die deutsche Fußballnationalmannschaft fährt zur WM und Holland&#xA;bleibt zu Hause. Es ist also alles in Butter, wäre da nicht die heikle&#xA;Vertrauensfrage, die der Kanzler am morgigen Freitag im Parlament&#xA;stellen will. Dabei geht es um einen Antrag, der nach der Vertreibung&#xA;der Taliban aus weiten Teilen Afghanistans seltsam antagonistisch wirkt.&#xA;Nachdem die umstrittene militärische Schlacht gegen die Taliban&#xA;geschlagen zu sein scheint, wird der Bundeswehr in Afghanistan wohl die&#xA;Aufgabe zufallen, das Land unter UN-Mandat gemeinsam mit anderen&#xA;UN-Truppen zu stabilisieren. Dies ist eine Aufgabe, der man sich nur mit&#xA;sehr abenteuerlichen Argumenten entziehen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Mutprobe</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/11/07/die-mutprobe/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Nov 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/11/07/die-mutprobe/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man in die Clique der großen Rowdies aufgenommen werden will, die&#xA;breitbeinig dastehen und den ganzen Schulhof beherrschen, dann muss man,&#xA;wer kennt das nicht, eine Mutprobe bestehen. Früher waren das harmlose&#xA;Streiche, dann waren es lebensgefährliche Surftouren mit der S-Bahn und&#xA;heute prügelt man den erstbesten Außenseiter krankenhausreif. Wird man&#xA;dabei erwischt, sollte man tunlichst das Maul halten, denn&#xA;selbstverständlich kann sich hinterher niemand mehr aus der Clique daran&#xA;erinnern, eine Mutprobe überhaupt gefordert zu haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bin Laden bald Deutscher?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/10/26/bin-laden-bald-deutscher/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Oct 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/10/26/bin-laden-bald-deutscher/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;plant-schily-heimlich-ein-einwanderungsgesetz-gegen-den-terror&#34;&gt;Plant Schily heimlich ein Einwanderungsgesetz gegen den Terror?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn man sich das Sicherheitspaket, das Otto Schily geschnürt hat,&#xA;einmal genauer anschaut, so muss man sich doch ernsthaft fragen, was er&#xA;damit eigentlich bezweckt. Plant etwa der fleischgewordene Alptraum&#xA;aller christdemokratischen Scharfmacher unter dem Vorwand der&#xA;Terrorismusbekämpfung ein völlig liberalisiertes Einwanderungsgesetz?&#xA;Diese Frage müsste sich jedem Sicherheitspolitiker sofort aufdrängen,&#xA;denn wie will die Polizei einen islamistischen Schläfer fangen, wenn der&#xA;keinen deutschen Personalausweis mit fälschungssicherem Fingerabdruck&#xA;und Spermaprobe besitzt? Wie wollen die Fahndungsbehörden illegale&#xA;Gelder aus Bin Ladens saudischen Quellen aufstöbern, wenn es nicht auf&#xA;einer deutscher Bank, sondern unter einer von Schläfern benutzten&#xA;Federkernmatratze deponiert ist? Nun kennen unsere Behörden zwar jeden&#xA;Anhänger des Kalifen von Köln mit Vor- und Nachnamen, so viele&#xA;verschiedene Namen gibt es ja nicht, aber da sich ein Schläfer nicht&#xA;viel zu Schulden kommen lässt, genießen alle Kölner Islamisten weiterhin&#xA;ihr wohlverdientes Bleiberecht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schmerzfrei mit Schador: der Dialog mit dem Islam</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/10/23/schmerzfrei-mit-schador-der-dialog-mit-dem-islam/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Oct 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wie viele Islamisten haben Sie, lieber Leser, heute schon getötet? Im&#xA;Geiste natürlich, denn ich hoffe doch, dass Sie nicht mit entsicherter&#xA;Waffe durch die Stadt ziehen, um die moslemischen Schläfer um ihren&#xA;wohlverdienten Märtyrertod zu bringen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ende des Security-Jihad oder Vom Einbruch der Semantik ins semiotische Wunderland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/10/04/das-ende-des-security-jihad-oder-vom-einbruch-der-semantik-ins-semiotische-wunderland/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Oct 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/10/04/das-ende-des-security-jihad-oder-vom-einbruch-der-semantik-ins-semiotische-wunderland/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-freie-meinungsäußerung-ist-plötzlich-wieder-wichtig-geworden&#34;&gt;Die freie Meinungsäußerung ist plötzlich wieder wichtig geworden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Entwicklergemeinde von Open-Source-Software ist stets darum bemüht,&#xA;ihre Produkte zu verbessern, Fehler, so genannte Bugs in den Programmen&#xA;kompromisslos auszumerzen und Sicherheitslöcher, die von Hackern&#xA;ausgenutzt werden könnten, sofort und ohne Zögern zu schließen. Die&#xA;Programmierer von Webservern nehmen das Thema Sicherheit natürlich&#xA;besonders ernst. Sie suchen mit einem geradezu religiösen Eifer nach&#xA;versteckten Sicherheitslöchern. In der Zope-Community gaben die&#xA;Entwickler ihrem stetigen Bemühen um größtmögliche Sicherheit daher den&#xA;martialischen Namen Security-Jihad. Bis zum 11. September 2001. Danach&#xA;änderten sie den Namen. Ihre Sicherheits-Initiative heißt nun&#xA;unverfänglich: Security-Cleanup.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der totale Krieg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/09/23/der-totale-krieg/</link>
      <pubDate>Sun, 23 Sep 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/09/23/der-totale-krieg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der unvorstellbar grausame und kaltblütige Terrorangriff auf New York,&#xA;bei dem die Zwillingstürme des World Trade Centers einstürzten, hat&#xA;alles verändert. Schon wenige Stunden nach dem Attentat machte der&#xA;hellsichtige Ausspruch die Runde: Es wird nie wieder so sein, wie zuvor.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Aufstand der Anständigen, die Nationale Identität und der Arbeitsdienst für Rentner</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/09/03/der-aufstand-der-anst%C3%A4ndigen-die-nationale-identit%C3%A4t-und-der-arbeitsdienst-f%C3%BCr-rentner/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Sep 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Vor einiger Zeit forderte Gerhard Schröder einen Aufstand der&#xA;Anständigen, um den Rechtsradikalismus in Deutschland zurückzudrängen.&#xA;In den Medien traf der Kanzler mit seinem Appell auf offene Ohren. Dort&#xA;haben anständige Journalisten den rechten Terror soweit zurückgedrängt,&#xA;dass der Mordversuch an einem Ausländer kaum noch über einen Dreizeiler&#xA;in der Rubrik Vermischtes hinauskommt, obwohl die Zahl rechtsradikaler&#xA;Straftaten, lies Morde und Mordversuche an Ausländern und&#xA;Andersdenkenden, in diesem Jahr nochmals drastisch gestiegen ist. Man&#xA;kann den Kanzler nur beglückwünschen. Der Kampf um Deutschlands guten&#xA;Ruf ist erfolgreich gewesen. Naziterror findet in Deutschland endlich&#xA;wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Leben der Niere Saskia</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/08/19/das-leben-der-niere-saskia/</link>
      <pubDate>Sun, 19 Aug 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;die-stammzellenforschung-verhilft-abgetriebenen-embryonen-zu-einem-teilweise-menschenwürdigen-leben-als-ersatzniere&#34;&gt;Die Stammzellenforschung verhilft abgetriebenen Embryonen zu einem teilweise menschenwürdigen Leben: als Ersatzniere.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wenn die Genforscher ihre hochtrabenden Versprechungen tatsächlich halten können, kann man nur hoffen, dass uns die Ärzte vor der Transplantation eines aus Stammzellen im Reagenzglas gezüchteten Organs verraten, ob es aus einer männlichen oder weiblichen Stammzelle entstanden ist. Schließlich will man ja wissen, ob man seine Niere, Leber oder Milz einem Mädchen oder einem Jungen zu verdanken hat. Außerdem gebietet es die Achtung vor den embryonalen Organspendern, seinem neuen Körperteil einen ordentlichen Namen zu geben. So wird der pietätvolle Patient je nach Geschmack seine neue Niere Saskia, seine Ersatzleber Dennis und die frischen grauen Zellen im Alzheimerhirn nach der griechischen Titanin und Göttin der Erinnerung zärtlich liebevoll Mnemosynchen nennen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Slobo, Li Peng und Henry in Scheveningen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/07/01/slobo-li-peng-und-henry-in-scheveningen/</link>
      <pubDate>Sun, 01 Jul 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/07/01/slobo-li-peng-und-henry-in-scheveningen/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wenn-alle-kriegsverbrecher-vor-gericht-kämen-müssten-die-holländer-anbauen-milliarden-kopfgeld-für-milosevic&#34;&gt;Wenn alle Kriegsverbrecher vor Gericht kämen, müssten die Holländer anbauen. Milliarden-Kopfgeld für Milosevic&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;›Slobo‹ ist serbisch und bedeutet ›frei‹. Slobo, wie die Serben ihren&#xA;geliebten Diktator einst nannten, ist dies nun nicht mehr. Seit&#xA;Donnerstag Nacht sitzt er als Häftling der Vereinten Nationen im&#xA;niederländischen Scheveningen. Vielen Holländern wird dies vielleicht&#xA;eine späte Genugtuung sein, gaben ihre UN-Soldaten doch im Juli 1995&#xA;Fersengeld als die Serben die moslemische Enklave Srebrenica eroberten&#xA;und buchstäblich vor den Augen der Welt 8000 moslemische Bosnier&#xA;ermordeten. Die beiden Kriegsverbrecher Mladic und Karadzic, die für die&#xA;Massaker in Srebrenica unmittelbar verantwortlich waren, sitzen immer&#xA;noch unbehelligt in der Republik Srpska. Aber vielleicht ermuntert die&#xA;Auslieferung Milosevics die UNO endlich zum längst überfälligen Zugriff.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ohne Asthma geht nichts mehr bei der Tour</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/06/21/ohne-asthma-geht-nichts-mehr-bei-der-tour/</link>
      <pubDate>Thu, 21 Jun 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;80-prozent-aller-spitzensportler-sind-asthmatiker&#34;&gt;80 Prozent aller Spitzensportler sind Asthmatiker&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gesundheit, sagt meine Mutter immer, sei das Wichtigste im Leben. Ob&#xA;arm, ob reich — Hauptsache man sei gesund. Und bisher war ich auch immer&#xA;davon überzeugt, dass sie Recht hat, denn was nützen einem Millionen auf&#xA;dem Konto und eine Schar knackiger Groupies, wenn man auf dem&#xA;Krankenlager siechend danieder liegt? Doch vor einigen Tagen bekam ich&#xA;Zweifel, ob eine gute Gesundheit überhaupt noch zeitgemäß ist.&#xA;Vielleicht ist es in unserer knallharten Leistungs- und&#xA;Fit-for-Fun-Gesellschaft erfolgversprechender, an mindestens einer&#xA;chronischen Krankheit zu leiden, denn Krankheiten fördern scheinbar&#xA;immens die Leistungsfähigkeit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Grüne Sozialarbeiter und grüne Hardliner</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/06/19/gr%C3%BCne-sozialarbeiter-und-gr%C3%BCne-hardliner/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Jun 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/06/19/gr%C3%BCne-sozialarbeiter-und-gr%C3%BCne-hardliner/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Sozialarbeiter und die Hardliner bei den Grünen sind in diesen Tagen&#xA;wieder besonders aktiv. Durchdrungen von dem Glauben an das Gute im&#xA;Menschen versucht ein Teil der Ökopartei zurzeit in Frankfurt und Berlin&#xA;zwei skrupellose Politgangs zu resozialisieren, die für jeden aufrechten&#xA;Demokraten unberührbar sind: die CDU und die PDS. Schwarze Kassen,&#xA;Korruption, Machtmissbrauch, 40 Jahre Freiheitsberaubung – die beiden&#xA;Vereinigungen aus der politischen Unterwelt haben so einiges auf dem&#xA;Kerbholz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Shoa im Reagenzglas?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/06/05/eine-shoa-im-reagenzglas/</link>
      <pubDate>Tue, 05 Jun 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel werden zusehends&#xA;familiärer. Während unser Außenminister Joschka Fischer als neuer&#xA;Vermittler im Nahen Osten den heiligen Geist über Israelis und&#xA;Palästinenser brachte und erstere davon überzeugen konnte, die Endlösung&#xA;der Palästinenserfrage vorerst zu verschieben, will Wolfgang Clement&#xA;jüdische Kinder importieren, um an ihnen medizinische Experimente&#xA;vorzunehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Ende des demokratischen Traums</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/05/16/das-ende-des-demokratischen-traums/</link>
      <pubDate>Wed, 16 May 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/05/16/das-ende-des-demokratischen-traums/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Demokratie ist das offene Eingeständnis, dass der Mensch weder ein&#xA;soziales noch ein vernünftiges Wesen ist. Wäre er vernünftig, bräuchte&#xA;man keine Mehrheitsentscheidungen, und wäre er sozial keinen Wechsel der&#xA;Regierung. Der Wille der Mehrheit zielt nie auf das Vernünftige, sondern&#xA;immer nur auf das vordergründig Vorteilhafte. Und da keine Regierung&#xA;ihren Verfassungseid ernst nimmt, ist der Schaden, den sie eigentlich&#xA;abwenden soll, nur dadurch zu begrenzen, dass man ihre Regierungszeit&#xA;begrenzt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Doris, Mutter der Nation</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/05/10/doris-mutter-der-nation/</link>
      <pubDate>Thu, 10 May 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/05/10/doris-mutter-der-nation/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Doris Schröder-Köpf legt sich zurzeit mächtig ins Zeug, um Inge Meysel&#xA;in ihrer Paraderolle der Mutter der Nation zu beerben. Dazu eifert sie&#xA;fleißig ihrem Mann nach, diesem unerschöpflichen Quell populistischer&#xA;Spruchweisheiten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Pünktchen ade</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/05/07/p%C3%BCnktchen-ade/</link>
      <pubDate>Mon, 07 May 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;die-fdp-verabschiedet-sich-von-ihren-drei-pünktchen&#34;&gt;Die FDP verabschiedet sich von ihren drei Pünktchen.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gestern versuchte die F.D.P. ihre unheilvolle Vergangenheit hinter sich&#xA;zu lassen und sagte den drei Pünktchen in ihrem Namen kurz und&#xA;schmerzlos ade. Das ist sehr zu begrüßen, denn nun kann man neben die&#xA;Abkürzung FDP noch ein beliebiges Drei-Buchstaben-Wort setzen, ohne&#xA;Platz zu verschwenden. Leider reicht es nicht für ein aussagekräftigeres&#xA;Four-Letter-Word, das sich als Schmückwort vor den drei Buchstaben FDP&#xA;recht gut ausmachen würde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>High End Eyewear</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/04/29/high-end-eyewear/</link>
      <pubDate>Sun, 29 Apr 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/04/29/high-end-eyewear/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;was-will-uns-die-firma-zeiss-damit-wohl-verkaufen&#34;&gt;Was will uns die Firma Zeiss damit wohl verkaufen?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;›Zeiss. High End Eyewear.‹ So steht es, wie sollte es auch anders sein,&#xA;auf einem Werbeplakat hier in Solingen. Was will uns das&#xA;Traditionsunternehmen damit wohl verkaufen? Da auf dem Plakat ein&#xA;Brillenträger abgebildet ist, liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei&#xA;›High End Eyewear‹ um ein Brillengestell handeln könnte. Zweifelsohne&#xA;ist es kein Kassengestell, obwohl man über Geschmack immer streiten&#xA;kann, aber im Grunde schmückt die Nase des Fotomodells eine ganz normale&#xA;Sonnenbrille mit tiefschwarzen Gläsern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Inder statt Kinder</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/04/24/inder-statt-kinder/</link>
      <pubDate>Tue, 24 Apr 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/04/24/inder-statt-kinder/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer Ausländer hasst, verliert in Deutschland langsam aber sicher seine&#xA;politische Heimat. Die NPD soll verboten werden und die CSU, das letzte&#xA;Bollwerk gegen die Durchrassung unserer Gesellschaft, verkündet&#xA;plötzlich, dass eben jene Durchrassung nun doch stubenrein sei und&#xA;Deutschland dringend mehr Einwanderer brauche. Wie kam dieser&#xA;überraschende Sinneswandel zu Stande? Erschien Stoiber und seiner&#xA;Arier-Enklave etwa schon zu Ostern der Heilige Geist?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ohne Siegerjustiz wird das nichts</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/04/05/ohne-siegerjustiz-wird-das-nichts/</link>
      <pubDate>Thu, 05 Apr 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/04/05/ohne-siegerjustiz-wird-das-nichts/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man Burkhard Hirsch, dem machtlosen Sonderermittler der zögerlichen&#xA;Bundesregierung, glaubt, wurden zwei Drittel aller Akten in Kohls&#xA;Bundeskanzleramt kurz vor der Wahl 1998 in einer gezielten Aktion&#xA;vernichtet. Nun darf man daraus nicht gleich schließen, dass zwei&#xA;Drittel aller Tätigkeiten des ehemaligen Bundeskanzlers illegal gewesen&#xA;waren. Wer erwartet schon, dass ein Verbrecher über alle seine Untaten&#xA;minutiös Buch führt?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Shakespeares Affen und das deutsche Wahlvolk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/03/26/shakespeares-affen-und-das-deutsche-wahlvolk/</link>
      <pubDate>Mon, 26 Mar 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/03/26/shakespeares-affen-und-das-deutsche-wahlvolk/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;worin-sich-wähler-von-affen-unterscheiden&#34;&gt;Worin sich Wähler von Affen unterscheiden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Es gibt Wissenschaftler, die behaupten, man müsse eine Horde von Affen&#xA;nur lange genug auf einem Dutzend Schreibmaschinen herumtippen lassen,&#xA;früher oder später bringt einer der Affen ein Sonett von Shakespeare zu&#xA;Papier. Die Ewigkeit, mit der diese Wissenschaftler so großzügig&#xA;umgehen, ist eine ziemlich lange Zeit, so dass ich fürchte, unserer&#xA;Affenhorde wird lange vor dem ersten ›From fairest creatures we desire&#xA;increase‹ die Lust am Tippen vergehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kofi kann wirklich stolz sein, Deutscher zu sein</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/03/23/kofi-kann-wirklich-stolz-sein-deutscher-zu-sein/</link>
      <pubDate>Fri, 23 Mar 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/03/23/kofi-kann-wirklich-stolz-sein-deutscher-zu-sein/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;denn-er-ist-nach-zehn-harten-jahren-endlich-deutscher-geworden&#34;&gt;Denn er ist nach zehn harten Jahren endlich Deutscher geworden&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Stolz, sagte der Bundespräsident, könne man nur auf etwas sein, das man&#xA;selbst erreicht habe, man könne daher nicht stolz darauf sein, Deutscher&#xA;zu sein, sondern höchstens froh und dankbar. Mit dieser Feststellung hat&#xA;der Bundespräsident sicher im Großen und Ganzen Recht, zumindest was die&#xA;große Masse angeht. Aber ich kenne jemanden, der mit Recht stolz darauf&#xA;sein kann, ein Deutscher zu sein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>NMD und die Treibhauswaffe</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/03/20/nmd-und-die-treibhauswaffe/</link>
      <pubDate>Tue, 20 Mar 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/03/20/nmd-und-die-treibhauswaffe/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;george-bush-und-seine-beste-massenvernichtungswaffe&#34;&gt;George Bush und seine beste Massenvernichtungswaffe&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was muss ein Land tun, das zu 25 Prozent für die Vernichtung anderer&#xA;Staaten und den Tod von mehreren Millionen Menschen verantwortlich&#xA;zeichnet? Es braucht NMD, eine National Missile Defense. Und da hat&#xA;George Bush jun. vorgesorgt. Rechtzeitig bevor er kürzlich Inselstaaten&#xA;und Küstenbewohnern auf der ganzen Welt den totalen Krieg erklärte, hat&#xA;er den Aufbau eines nationalen Raketenabwehrsystems beschlossen.&#xA;Scheinbar hat George Bush jun. als Gouverneur von Texas an&#xA;hingerichteten Strafgefangenen Blut gerochen und will nun als größter&#xA;Feldherr aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Sicher fühlt man sich&#xA;wie ein biblischer Zornesgott, wenn man unter Ausnutzung des&#xA;Treibhauseffekts Millionen Inder und Südostasiaten durch Sintfluten und&#xA;Regenfälle hinwegspült und ebenso viele renitente Südamerikaner und&#xA;Afrikaner durch jahrzehntelange Dürreperioden ausdörrt. Vielleicht hat&#xA;ihm sogar ein Klimaforscher gesteckt, dass Kuba mitsamt den ganzen&#xA;Scheißkommunisten als erstes in den reinigenden Fluten des Endsiegs&#xA;versinken wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Umzingelt von Nazis oder Ganz schön schizo</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/03/18/umzingelt-von-nazis-oder-ganz-sch%C3%B6n-schizo/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Mar 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/03/18/umzingelt-von-nazis-oder-ganz-sch%C3%B6n-schizo/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;oder-trägt-guido-westerwelle-eine-perücke&#34;&gt;Oder: Trägt Guido Westerwelle eine Perücke?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nur ungern verlasse ich zurzeit das Haus, denn ich bin wahrscheinlich&#xA;der letzte Nicht-Nazi unter lauter Neo-Nazis. Glaubt man den Äußerungen&#xA;unserer Politiker, dann sind die Nazis über uns gekommen wie die Maul-&#xA;und Klauenseuche. Ein Ruck, ein Zuck und schon waren sie überall.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zwangsarbeiterentschädigung: Almosen statt Strafgericht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/03/09/zwangsarbeiterentsch%C3%A4digung-almosen-statt-strafgericht/</link>
      <pubDate>Fri, 09 Mar 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/03/09/zwangsarbeiterentsch%C3%A4digung-almosen-statt-strafgericht/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;ihre-sture-haltung-könnte-die-deutsche-wirtschaft-noch-teuer-zu-stehen-kommen&#34;&gt;Ihre sture Haltung könnte die deutsche Wirtschaft noch teuer zu stehen kommen&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie eine Bombe schlug die Entscheidung der New Yorker Bundesrichterin&#xA;Shirley Kram ein, eine Sammelklage von Zwangsarbeitern gegen deutsche&#xA;Firmen nicht abzuweisen. Plötzlich sind alle, die es sich in ihren&#xA;Vorstandssesseln oder anderswo bequem gemacht haben, wieder hell wach.&#xA;Nachdem sich der Rauch nun ein wenig gelegt hat, setzt sich auch die&#xA;Erkenntnis durch, dass nicht die eigenwillige Richterin, sondern die&#xA;deutsche Wirtschaft die Verantwortung für das nun vorliegende Dilemma&#xA;hat: keine Rechtssicherheit ohne Geld, kein Geld ohne Rechtssicherheit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bücherwahnsinn! Was kann man ohne Angst noch lesen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/02/28/b%C3%BCcherwahnsinn-was-kann-man-ohne-angst-noch-lesen/</link>
      <pubDate>Wed, 28 Feb 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/02/28/b%C3%BCcherwahnsinn-was-kann-man-ohne-angst-noch-lesen/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-literaturseuche-bod-breitet-sich-im-schatten-von-bse-immer-weiter-aus&#34;&gt;Die Literaturseuche BOD breitet sich im Schatten von BSE immer weiter aus&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Im Schatten von BSE breitet sich eine andere, ebenfalls tödliche Seuche&#xA;immer weiter aus. Die Rede ist nicht von der Maul- und Klauenseuche in&#xA;Großbritannien und auch nicht von den Hormonen, Psychopharmaka oder&#xA;Antibiotika im Rinder-, Schweine- und Geflügelfleisch, mit denen unsere&#xA;Bauern den Wettlauf zwischen Medizinern und resistenten Bakterien ein&#xA;wenig spannender gestalten wollen. Es geht um BOD (Books on Diarrhoea).&#xA;Das ist der wissenschaftliche Ausdruck für den Bücherwahnsinn, der unser&#xA;Land befallen hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Welt aus Sicht eines Abderiten</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/02/23/die-welt-aus-sicht-eines-abderiten/</link>
      <pubDate>Fri, 23 Feb 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/02/23/die-welt-aus-sicht-eines-abderiten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Joschka Fischer kann es im Moment niemandem Recht machen. Die einen&#xA;wollen ihn steinigen, weil er früher Steine geschmissen und Polizisten&#xA;verprügelt hat, die anderen wollen ihn verstoßen, weil er seinem&#xA;amerikanischen Kollegen Colin Powell keinen Molli an den Kopf geworfen&#xA;und bei der Sicherheitsberaterin des US-Präsidenten, Condolezza Rice,&#xA;noch nicht einmal verbal zugelangt hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der dornige Zweig der Abderiten-Familie</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/02/21/der-dornige-zweig-der-abderiten-familie/</link>
      <pubDate>Wed, 21 Feb 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/02/21/der-dornige-zweig-der-abderiten-familie/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;warum-die-konservativen-auf-joschka-fischer-so-giftig-reagieren&#34;&gt;Warum die Konservativen auf Joschka Fischer so giftig reagieren&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die liebenswerten Abderiten, die Christoph Martin Wieland in seiner&#xA;trefflichen Art beschreibt, sollen, glaubt man den Aussagen der&#xA;satirischen Loge, niemals ausgestorben sein. Seit Jahrtausenden sind sie&#xA;unter uns. Doch wo kamen sie her? Während die Wiege der Menschheit in&#xA;Afrika stand, entsprossen die Abderiten griechischem Boden und gehören&#xA;damit zum europäischen Urgestein. Die Abderiten des Altertums sollen&#xA;nun, von Mutter Natur mit enormen Fortpflanzungswerkzeugen ausgestattet,&#xA;sich über den gesamten Erdball ausgebreitet haben. Ich will der Meinung&#xA;aus berufenem Mund gerne zustimmen, zumal die europäische Agrarpolitik&#xA;von niemand anders als einem Abderiten erdacht worden sein kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Heinrich und Daniel</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/02/17/heinrich-und-daniel/</link>
      <pubDate>Sat, 17 Feb 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/02/17/heinrich-und-daniel/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute vor 145 Jahren ist Heinrich Heine im französischen Exil gestorben&#xA;– Daniel Cohn-Bendit dagegen, der Heinrich Heine des 20. Jahrhunderts,&#xA;ist Europaabgeordneter der französischen Grünen, sein Freund Joschka&#xA;Fischer ist deutscher Außenminister. Man könnte meinen, die Geschichte&#xA;habe mit der ihr eigenen Ironie der Revolution zum Sieg verholfen. Doch&#xA;wer sich den Lebenslauf von Daniel Cohn-Bendit einmal genauer ansieht,&#xA;der merkt, dass sich die Geschichte erst sehr spät entschlossen hat,&#xA;ironisch zu werden. Vorher konnte sie einen um den Schlaf bringen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schlachtet die Unschuldslämmer!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/02/06/schlachtet-die-unschuldsl%C3%A4mmer/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Feb 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;h2 id=&#34;unsere-bauern-können-doch-nix-für-bse-oder&#34;&gt;Unsere Bauern können doch nix für BSE, oder?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Unsere Bauern sind ja sowas von unschuldig an BSE, dass einem die Tränen&#xA;kommen, wenn man sieht, wie eine furchtbare Phalanx aus biestigen&#xA;Verbrauchern und bösen Politikern diese Herde harmloser Unschuldslämmer&#xA;zur Schlachtbank treibt. Dabei haben die bösen Politiker gerade&#xA;beschlossen, für die Bauern die Drecksarbeit und damit 400.000 Rinder&#xA;allein in Deutschland zu erledigen. Undankbare Böcke!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klammheimliche Freude</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2001/01/23/klammheimliche-freude/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Jan 2001 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2001/01/23/klammheimliche-freude/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-rechten-setzen-an-zur-endlösung-der-68er-frage&#34;&gt;Die Rechten setzen an zur Endlösung der 68er Frage&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Während in Prag Journalisten und Bürger gegen die politische&#xA;Bevormundung des Fernsehens protestieren, schalten sich die hiesigen&#xA;Medien selber gleich. Selbst im Dritten Reich hätte es ein paar Tage&#xA;gedauert, bis die Forderung von Michael Buback, Jürgen Trittin solle&#xA;sich doch vom so genannten Mescalero Nachruf distanzieren, in allen&#xA;Zeitungen des Landes wiederholt worden wäre. In dem ›Nachruf auf Buback‹&#xA;bekannte ein ›Göttinger Mescalero‹ zunächst seine klammheimliche Freude&#xA;über den Tod des Generalbundesanwalts Siegfried Buback, forderte dann&#xA;aber ein Ende des Terrors. Trittin hat diesen Nachruf zwar weder&#xA;geschrieben noch jemals verbreitet, aber das ist heutzutage völlig&#xA;unwichtig. Zu Kreuze kriechen sollen alle, die in der Vergangenheit&#xA;ungehorsam waren gegen den Nachfolgestaat des Deutschen Reichs.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Roland Koch, Marc Dutroux und die BSE-Dividende</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/12/20/roland-koch-marc-dutroux-und-die-bse-dividende/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Dec 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Roland Koch, das muss einfach mal gesagt werden, ist eine grundehrliche&#xA;Haut. Da stellt sich der Mann heute vor den Untersuchungsausschuss des&#xA;Hessischen Landtags und gibt schlankweg zu, nicht immer die Wahrheit&#xA;gesagt zu haben. Selbstverständlich sieht er keinen Grund, deswegen&#xA;zurückzutreten, schließlich, so Koch mit lammfrommer Miene, habe er ja&#xA;keine Straftat begangen. Ob wir ihm das nun glauben oder nicht, ist&#xA;absolut zweitrangig, denn nach Kochs Überzeugung müssen wir Bürger uns&#xA;wohl schon glücklich schätzen, dass uns keine rechtskräftig verurteilten&#xA;Verbrecher regieren. Und damit wir uns auch erst gar keine falschen&#xA;Hoffnungen machen, verkündet er sofort, dass die CDU durch den&#xA;Spendenskandal viel gelernt hat. Welche neuen, noch besseren Methoden&#xA;der Geldwäsche die CDU nun aber gelernt hat, verrät uns Koch leider&#xA;nicht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Brot für die Welt, Büchsenfleisch für Bayern</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/12/19/brot-f%C3%BCr-die-welt-b%C3%BCchsenfleisch-f%C3%BCr-bayern/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Dec 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn in diesem Jahr, liebe Leser, die Lichter an den Weihnachtsbäumen&#xA;der zivilisierten Welt entzündet werden und die Atomkraftwerke eine&#xA;Schaufel Uran nachlegen, dann gibt es in einem der ärmsten Länder der&#xA;Welt keine glänzenden Augen, keine strahlende Vorfreude und keine&#xA;wohnliche Behaglichkeit, sondern lange Gesichter. Für all zu viele&#xA;Menschen wird das Beisammensein unter dem Weihnachtsbaum traurig und&#xA;sorgenvoll werden. Denn während die gedankenlosen Schlemmer in den&#xA;glücklicheren Erdteilen am Heiligen Abend beginnen, sich mit prall&#xA;gefüllten Rinderrouladen, saftigem Sauerbraten oder herzhaft zarten&#xA;Rindersteaks einen satten Wanst anzufressen, wegen dem sie nur wenige&#xA;Tage später falsche Schwüre in die Silvesternacht hinausbrüllen; während&#xA;wir, liebe Leser, es uns also gut gehen lassen, müssen die Bayern,&#xA;dieses leidgeprüfte Volk mitten im schwarzen Kontinent Europa sich mit&#xA;Butterbroten, Bratkartoffeln und nährstoffarmem Gemüse bescheiden, um&#xA;die Geburt des lieben Jesukindes zu feiern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Blitzkrieg und Vergeltungsschläge</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/12/10/blitzkrieg-und-vergeltungsschl%C3%A4ge/</link>
      <pubDate>Sun, 10 Dec 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/12/10/blitzkrieg-und-vergeltungsschl%C3%A4ge/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Krieg wird gemeinhin als Fortführung der Politik mit anderen Mitteln&#xA;bezeichnet. In Wirklichkeit verhält es sich jedoch gerade umgekehrt.&#xA;Politik ist die Eskalation des Krieges auf alle Lebensbereiche. Wer sich&#xA;die unsägliche Mühe macht, das politische Geschehen in unserem Lande zu&#xA;verfolgen, wird das schnell bestätigen können. Nirgendwo erblicken wir,&#xA;was wir nach den Lehrbüchern der Sekundarstufe II für politische Bildung&#xA;eigentlich erblicken müssten: nichts von demokratischer Willensbildung,&#xA;an der ein paar Parteien lediglich teilhaben, niemand da, den man als&#xA;Volksvertreter bezeichnen könnte, nirgends hören wir von einem&#xA;gepflegten parlamentarischen Gedankenaustausch, nie können wir&#xA;Versprechungen Glauben schenken. Nichts Niemand Nirgends Nie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Literaturnobelpreis für Kohl</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/11/21/literaturnobelpreis-f%C3%BCr-kohl/</link>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Was macht ein Ex-Staatsmann, den es immer noch wurmt, dass Willy Brandt&#xA;und nicht er für die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze den&#xA;Friedensnobelpreis erhalten hat? Er peilt zielstrebig den&#xA;Literaturnobelpreis an und schreibt ein Tagebuch. Und da politisch&#xA;verfolgte Schriftsteller größere Chancen auf den begehrten Preis haben,&#xA;beginnt Kohl mit der Veröffentlichung seiner bitteren Leidensgeschichte&#xA;pünktlich zum Writers-in-Prison-Day am 15. November 2000. Nur eine&#xA;Zeitung hatte den Mut, seine Zeilen zu drucken, die WELT, das letzte&#xA;unzensierte Blatt in Deutschland.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ally for president</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/11/20/ally-for-president/</link>
      <pubDate>Mon, 20 Nov 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Seitdem alle Welt weiß, dass in den USA die Wählerstimmen normalerweise&#xA;nicht ausgezählt, sondern bloß summa summarum überschlagen werden, fühle&#xA;auch ich eine gewisse Ernüchterung. Ich war zwar immer zutiefst davon&#xA;überzeugt, dass es sich die Amerikaner nicht aus hypochondrischen&#xA;Gründen auf den breiten lederbezogenen Liegen der Psychiater bequem&#xA;machen; dass sie aber beim ersten Versuch, mehr Demokratie zu wagen und&#xA;die Wählerstimmen einmal richtig auszuzählen, gleich versagen würden,&#xA;habe ich nicht erwartet. Und die einstürzenden Neuemissionen an den&#xA;Börsen der Welt beweisen, dass ich mit meinem Entsetzen nicht allein&#xA;dastehe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Perücken wie im Oberhaus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/11/03/per%C3%BCcken-wie-im-oberhaus/</link>
      <pubDate>Fri, 03 Nov 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Endlich haben gewisse Journalisten ein Thema gefunden, das nicht nur&#xA;ihrem eigenen Intelligenzquotienten entgegenkommt, sondern auch ihre&#xA;Leserschaft nicht allzu sehr überfordert: Koksende Politiker. Das&#xA;ultimative Thema nach dem CDU-Spendenskandal. Deutschland ist entsetzt:&#xA;Abgeordnete, die sich auf den heiligen Klos des Reichstags eine Line&#xA;nach der anderen reinziehen, um im Parlament den Daum zu machen und ihre&#xA;Altherrenmannschaft an die Tabellenspitze zu schnupfen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Deutsche Leitkultur</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/10/19/deutsche-leitkultur/</link>
      <pubDate>Thu, 19 Oct 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/10/19/deutsche-leitkultur/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jeder, der das spielerische Auf und Ab des Euro verfolgt, weiß, was eine&#xA;»Leitwährung« ist. Besagter Euro ist dies nicht, wenigstens solange&#xA;nicht wie das Rohöl in Barrel gemessen und gegen US-Dollar getauscht&#xA;wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wem gehört die Einheit?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/10/03/wem-geh%C3%B6rt-die-einheit/</link>
      <pubDate>Tue, 03 Oct 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/10/03/wem-geh%C3%B6rt-die-einheit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Widerwärtige an Helmut Kohl ist, dass er alles und jeden für seinen&#xA;persönlichen Machterhalt instrumentalisiert hat – auch die deutsche&#xA;Einheit. Das allein ist schon so ziemlich das Gegenteil von dem, was wir&#xA;uns unter einem Staatsmann, der sich für sein Volk einsetzt, vorstellen.&#xA;Doch bei Kohl kommt es, wie sollte es auch anders sein, noch dicker.&#xA;Sein persönliches Ziel war es immer, unantastbar zu werden; ein&#xA;Charakterzug, der nicht von ungefähr kommt, sondern seine Wurzeln in der&#xA;Tradition der CDU hat. Und tatsächlich zeichnet sich dieses&#xA;Verhaltensmuster schon lange vor dem Fall der Mauer ab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kohl spricht auf Einheitsfeier</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/09/28/kohl-spricht-auf-einheitsfeier/</link>
      <pubDate>Thu, 28 Sep 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/09/28/kohl-spricht-auf-einheitsfeier/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie aus bekanntlich gut unterrichteten Kreise durchsickerte, wird Helmut&#xA;Kohl nun doch auf der Einheitsfeier am 3. Oktober 2000 in Dresden&#xA;sprechen. Der Bundesvorstand des Gesamtdeutschen Kleingärtnerverbands&#xA;GDKV hat einstimmig beschlossen, den Kanzler der Einheits-Datscha als&#xA;Festredner einzuladen. Ohne Helmut Kohl, so der Bundesvorsitzende&#xA;Friedhelm Schaufel, hätte es nie eine gesamtdeutsche&#xA;Kleingartenbenutzungsordnung gegeben. Man wolle sich vor dem Lebenswerk&#xA;des Ex-Kanzlers, den blühenden Einheits-Rabatten in Ost und West,&#xA;verneigen und ihm für seine historischen Verdienste danken. Helmut Kohl,&#xA;gerührt von der Anhänglichkeit der unermüdlich Unkraut jätenden Bürger,&#xA;sagte sofort zu und zeigte der jetzigen Regierung gleich, was eine Harke&#xA;ist:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Duden-Redaktion streicht altertümliche Begriffe</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/09/11/duden-redaktion-streicht-altert%C3%BCmliche-begriffe/</link>
      <pubDate>Mon, 11 Sep 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/09/11/duden-redaktion-streicht-altert%C3%BCmliche-begriffe/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist mittlerweile einfacher, einen unkündbaren Beamten oder ein&#xA;Betriebsratsmitglied loszuwerden als einen CDU-Ministerpräsidenten.&#xA;Überall möchte die CDU den Kündigungsschutz aufweichen, um die&#xA;Wirtschaft in Gang zu bringen, nur das Staatsschiff soll weiterhin in&#xA;dem trüben Gewässer von Korruption und Machtmissbrauch umherdümpeln, in&#xA;das es von Kohl, Koch und Konsorten hineinmanövriert wurde. Wie soll man&#xA;in dieser Situation einem Jungwähler widersprechen, der behauptet,&#xA;Politik sei ein schmutziges Geschäft? Soll man ihn mit einem altklugen&#xA;»früher war alles besser« zu Tode langweilen? Wie soll sich auch jemand,&#xA;der jünger ist als 35, einen Politiker wie Willy Brandt vorstellen, der&#xA;zurückgetreten ist, nicht weil er gelogen hat, nicht weil er illegale&#xA;Millionenspenden eingesackt hat, nicht weil er mit Schwarzgeld einen&#xA;ausländerfeindlichen Wahlkampf finanziert hat, sondern einzig und&#xA;allein, weil es der Stasi gelungen war, einen Spion in seine engere&#xA;Umgebung einzuschleusen? Dies muss doch auf die heutige Jugend wirken,&#xA;wie auf uns die skurrilen Geschichten unserer Urgroßeltern über Duelle&#xA;aus verletzter Ehre.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Betreutes Saufen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/09/04/betreutes-saufen/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Sep 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/09/04/betreutes-saufen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin im Moment so richtig stolz auf meine deutschen Mitbürger. Die&#xA;ganze Gesellschaft scheint durch und durch human geworden zu sein. Da&#xA;ermorden die Neonazis am laufenden Band wehrlose Menschen auf die so&#xA;ziemlich abstoßendste Art, nämlich in Horden zu fünf bis zehn feigen&#xA;Mördern, und nirgends schallt mir der markige Ruf nach der Todesstrafe&#xA;entgegen. Das war damals, als die RAF einen Arbeitgeberpräsidenten&#xA;ermordete, mit dem der durchschnittliche Stammtisch-Deutsche nicht mehr&#xA;gemein hatte als die braune Vergangenheit, noch ganz anders. Damals&#xA;gebärdete man sich ebenso hemdsärmlig wie ein texanischer Gouverneur:&#xA;Lieber gleich ein paar Todesurteile mehr vollstrecken, als dass einer&#xA;ungeschoren davon kommt. Heute, 30 Jahre später, ist Deutschland eine&#xA;wahrhaft zivilisierte Gesellschaft geworden. Nun will die schweigende&#xA;Mehrheit die Mörder nicht mehr auf der Flucht erschießen. Nein, die&#xA;Neonazis will man mit Zivilcourage, rechten Jugendtreffs und betreutem&#xA;Trinken in die Gemeinschaft der Stammtische integrieren. Dabei haben wir&#xA;die Rechtsradikalen in den letzten Jahren dermaßen effektiv in die&#xA;Gesellschaft integriert, dass sie nun mitten unter uns sind.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Antifa-Stoiber will den braunen Sumpf trockenlegen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/08/13/antifa-stoiber-will-den-braunen-sumpf-trockenlegen/</link>
      <pubDate>Sun, 13 Aug 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/08/13/antifa-stoiber-will-den-braunen-sumpf-trockenlegen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die echten Antifa-Kämpfer sind blond, blauäugig und kommen aus Bayern.&#xA;Während die rot-grüne Bundesregierung dem faschistischen Treiben auf&#xA;Deutschlands Straßen mit staatsmännischer Besonnenheit zuschaut, fordert&#xA;Antifa-Stoiber ein Verbot von NPD, DVU, Republikanern und allen anderen&#xA;Parteien, die im angestammten Wählerreservoir der CSU fischen könnten.&#xA;Frei nach dem Motto »ich kenne keine anderen Parteien mehr« will Stoiber&#xA;ein für alle Mal den braunen Sumpf trockenlegen, in dem der&#xA;Alleinvertretungsanspruch von CDU und CSU für die rechte Gesinnung zu&#xA;versinken droht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>6 Millionen arme Sünderlein</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/08/07/6-millionen-arme-s%C3%BCnderlein/</link>
      <pubDate>Mon, 07 Aug 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/08/07/6-millionen-arme-s%C3%BCnderlein/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass es einer langjährigen und unablässigen Übung bedarf, um das&#xA;menschliche Gehirn so weit zu verfeinern, dass es in der Lage ist,&#xA;sublimste religiöse Weisheiten zu imaginieren, hat uns an diesem&#xA;Wochenende Rabbi Ovadia Yosef, der geistige Anführer der ultraorthodoxen&#xA;Shas-Partei, anschaulich vor Augen geführt. Über die durch jahrelange&#xA;Meditation erreichte Weisheit dieses Mannes kann sich nur jemand&#xA;wundern, der noch nie eine Nacht in einer geschlossenen psychiatrischen&#xA;Anstalt verbracht hat. Dort sind intellektuelle Höhenflüge wie der des&#xA;Rabbis an der Tagesordnung. Rabbi Ovadia Yosef hat von Gott nämlich&#xA;vernommen, dass die sechs Millionen jüdischen Holocaust-Opfer allesamt&#xA;ehemalige Sünder waren, die auf die Erde zurückgekehrt sind, um ihre&#xA;Sünden zu büßen. Hätte man Eichmanns Leichnam damals nicht in alle Winde&#xA;zerstreut, würden Anhänger der Shas-Partei heute wahrscheinlich&#xA;Wallfahrten zu seinem Grab machen, hat er mit seinem reinigenden&#xA;Fegefeuer doch immerhin sechs Millionen Sünderlein zur ewigen Seligkeit&#xA;verholfen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eingemachtes von der F.A.Z.</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/07/27/eingemachtes-von-der-faz/</link>
      <pubDate>Thu, 27 Jul 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/07/27/eingemachtes-von-der-faz/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Saure-Gurken-Zeit nennt man die Wochen des Jahres, in denen endlich auch&#xA;einmal die christsozialen Bayern Urlaub machen und die Nachrichtenticker&#xA;immer leiser und leiser werden. Auf diesen Moment haben die&#xA;Hinterbänkler aller Bundestagsfraktionen nur gewartet, denn nun können&#xA;sie, die sonst nichts zu vermelden haben, mit ihren begrenzten Mitteln&#xA;ein herrliches Sommertheater aufführen. Besonders lautstark melden sich&#xA;die Mäuse zu Wort, wenn die Katze wie Kohl am Wolfgangsee oder wie&#xA;Schröder am Mittelmeer weilt. Aber in diesem Jahr will sich niemand so&#xA;recht hervorwagen, um sich in der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen&#xA;und nicht selten lächerlich zu machen. Selbst Möllemann betet seine 18&#xA;Prozent nur noch wie ein Vaterunser still vor sich hin.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Singe Gondoliere!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/07/11/singe-gondoliere/</link>
      <pubDate>Tue, 11 Jul 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/07/11/singe-gondoliere/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Kenner der Materie versichern uns immer wieder, dass es sich bei Venedig&#xA;um eine richtige Stadt und kein Potemkinsches Dorf handelt. Hinter den&#xA;Fassaden der Paläste sollen tatsächlich städtische Beamte vor sich hin&#xA;dösen, Croupiers die Kugel rollen lassen oder Versicherungsangestellte&#xA;geschickt formulierte Ausschlussklauseln austüfteln. 70.000 Venezianer&#xA;sollen noch in der Lagune leben. 3000 verlassen jedes Jahr das sinkende&#xA;Venedig, um sich auf dem sicheren Festland anzusiedeln. Schon gibt es&#xA;eine Insel, die völlig unbewohnt ist, seitdem man den letzten Bewohner&#xA;mit der Trauergondel hinüber zur Friedhofsinsel gerudert hat. Nun hat&#xA;irgendein Berlusconi die Insel mitsamt den Häusern gekauft, um dort ein&#xA;Ferienzentrum zu errichten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wo bleibt die Black-Red-Gold-Card?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/07/04/wo-bleibt-die-black-red-gold-card/</link>
      <pubDate>Tue, 04 Jul 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/07/04/wo-bleibt-die-black-red-gold-card/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Erst knallte Gerhard Schröder in Ermangelung eines deutschen Begriffs&#xA;die Green-Card auf den Tisch. Jetzt trumpft Bayerns Beckstein mit der&#xA;BlueCard. Und da der Regenbogen viele Farben hat, können wir uns in der&#xA;sommerlichen Saure-Gurken-Zeit auf ein fröhliches Kartenzücken gefasst&#xA;machen. Es kann sich eigentlich nur noch um Stunden handeln, bis Jürgen&#xA;W. Möllemann der Versuchung nicht mehr widerstehen kann und eine&#xA;Yellow-Card aus dem Taschenspielerärmel hervorzieht, sich vor die&#xA;Kameras stellt und sagt: »Ich glaube, Politik ist gelb.« Die Grünen&#xA;haben in dieser Diskussion schlechte Karten, da der Kanzler ihre Farbe&#xA;im Handstreich okkupiert hat und sie im Moment überhaupt noch ein wenig&#xA;farblos in der politischen Landschaft herumstehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kampfhunde töten Schulkind. Merken Sie sich diese Namen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/06/26/kampfhunde-t%C3%B6ten-schulkind-merken-sie-sich-diese-namen/</link>
      <pubDate>Mon, 26 Jun 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Heute wurde ein sechsjähriger Junge in Hamburg vor der Schule von zwei&#xA;Kampfhunden zu Tode gebissen. Am 5. Mai konnten sich die Innenminister&#xA;der Länder wieder nicht auf ein einheitliches und wirksames Vorgehen&#xA;gegen Kampfhunde einigen. Sie alle wussten, dass es nur eine Frage der&#xA;Zeit sein würde, bis Kampfhunde erneut einen Menschen töten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schadenfreude, oder die Dauerplatzkarte für Mercedesfahrer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/06/09/schadenfreude-oder-die-dauerplatzkarte-f%C3%BCr-mercedesfahrer/</link>
      <pubDate>Fri, 09 Jun 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/06/09/schadenfreude-oder-die-dauerplatzkarte-f%C3%BCr-mercedesfahrer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schadenfreude ist die schönste Freude. Doch obwohl die Schadenfreude&#xA;früher, insbesondere dann, wenn es um gefallene Mädchen oder von der&#xA;Gicht befallene Geldsäcke ging, gerne mit der christlichen Nächstenliebe&#xA;Hand in Hand über den Marktplatz schlenderte, glaube ich nicht daran,&#xA;dass wir sie zu den sieben Kardinaltugenden rechnen sollten. Sie zu den&#xA;sieben Todsünden zu rechnen, halte ich aber auch für übertrieben. Die&#xA;Schadenfreude ist eine lässliche Sünde, so dass ich über sie, was mich&#xA;betrifft, hier im öffentlichen Sudelbuch räsonieren kann. Die Todsünden&#xA;spare ich mir für das geheime Sudelbuch auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Muss ich, oder läuft die EXPO auch ohne mich?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/05/31/muss-ich-oder-l%C3%A4uft-die-expo-auch-ohne-mich/</link>
      <pubDate>Wed, 31 May 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/05/31/muss-ich-oder-l%C3%A4uft-die-expo-auch-ohne-mich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Begeisterung für die EXPO 2000 hält sich in Grenzen. Aus allen&#xA;Teilen der Republik müssen die Veranstalter zur Eröffnung Jubelchinesen&#xA;herbei befördern, um am Eröffnungstag einen Anflug von Fülle zu&#xA;simulieren. Noch nicht einmal die Grünen können sich für die&#xA;Weltausstellung erwärmen, obwohl doch das Thema »Mensch, Technik,&#xA;Umwelt« auf einem grünen Parteitag hätte ersonnen werden können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Weg mit den grünen Bremsklötzen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/05/17/weg-mit-den-gr%C3%BCnen-bremskl%C3%B6tzen/</link>
      <pubDate>Wed, 17 May 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/05/17/weg-mit-den-gr%C3%BCnen-bremskl%C3%B6tzen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schade, dass es für Parteien, die auf Machtentzug sind, kein&#xA;Methadon-Projekt gibt, denn sonst könnte der F.D.P. schnell geholfen&#xA;werden. So aber müssen wir uns alle vor der Beschaffungskriminalität&#xA;dieser Partei fürchten, solange Clement vernünftig bleibt. Aus Angst,&#xA;der sozialdemokratische Freier könne ausgerechnet jetzt, wo man endlich&#xA;wieder vor dem Bahnhof steht, an einem vorbeigehen, um es mit der&#xA;Grünhaarigen zu treiben, macht nun sogar Burkhard Hirsch Hausbesuche bei&#xA;Clement, um zu sagen: Wir machen alles für einen Hunni.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wadde Hadde Dudde Da gewählt?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/05/14/wadde-hadde-dudde-da-gew%C3%A4hlt/</link>
      <pubDate>Sun, 14 May 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Spaß ist in. Politik ist out. So lautet das Votum der&#xA;nordrhein-westfälischen Wähler, die heute in Scharen den Wahlurnen fern&#xA;blieben. Dass Politik harte Arbeit ist, wie es Clement plakatierte,&#xA;würde man ihm ja gerne abnehmen, wenn da nicht die Neigung der SPD&#xA;gewesen wäre, sich diese Arbeit durch Freiflüge zu versüßen. Und&#xA;überhaupt: Arbeit ist auch nicht gerade der Bringer. Auf der anderen&#xA;Seite war die CDU-Parole »Kinder statt Inder« einfach zu verbissen&#xA;stammtischorientiert. Das hat keinen tumben Spießer aus dem&#xA;Schrebergarten hervor an die Urne gelockt. Und seit die Grünen sich&#xA;nicht nur für Feuchtbiotope stark machen, sondern sich auch völlig&#xA;unspontan mit Wirtschafts-, Finanz-, Justiz- und Europapolitik&#xA;beschäftigen, fühlt man sich von ihren komplexen Wahlslogans arg&#xA;überfordert. Einzig und allein der unnachahmliche Politclown Möllemann&#xA;konnte heute ein paar geistige GTI-Fahrer dazu bewegen, ihre Stimme an&#xA;die außerparlamentarische Opposition zu vergeben. Doch leider hat&#xA;Möllemann weder das Format eines altgedienten Politclowns vom Schlage&#xA;eines Kunzelmanns, noch die schlagfertige Lockerheit des&#xA;Grand-Prix-Fünften Stefan Raab. Wo Kunzelmann den Clement mit einem&#xA;rohen Ei behandelt hätte, lässt Möllemann seiner rohen Machtbesessenheit&#xA;freien Lauf: machtgeil mit eingebautem Turbo und ohne Katalysator. Die&#xA;Hand ständig an der Lichthupe ist er jederzeit bereit, links oder&#xA;rechts, wie es sich gerade ergibt, zu überholen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vergewaltigungen unbedingt quittieren lassen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/05/10/vergewaltigungen-unbedingt-quittieren-lassen/</link>
      <pubDate>Wed, 10 May 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Am Samstag hat sich eine Algerierin im Frankfurter Flughafen erhängt.&#xA;Die stark frequentierte Drehscheibe im internationalen Flugverkehr ist&#xA;bekanntlich das letzte auf deutschem Boden noch voll funktionsfähige&#xA;Konzentrationslager, in dem allerdings nur noch die ganz besonders&#xA;bösartigen Feinde des deutschen Volkes interniert werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>ILOVEYOU Ich hab’s geöffnet!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/05/05/iloveyou-ich-habs-ge%C3%B6ffnet/</link>
      <pubDate>Fri, 05 May 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/05/05/iloveyou-ich-habs-ge%C3%B6ffnet/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern bekam ich eine E-Mail mit der vielversprechenden Betreffzeile&#xA;ILOVEYOU. Das ist zunächst nichts Außergewöhnliches, ich bekomme&#xA;häufiger E-Mails mit kuriosen Betreffzeilen. Was mich aber verwunderte,&#xA;war die Tatsache, dass der Absender ein Bekannter war, mit dem ich bis&#xA;gestern nur einen äußerst unpersönlichen, rein geschäftlichen&#xA;E-Mail-Verkehr pflegte. Aber bei einigen Menschen kommt es ja ganz&#xA;plötzlich und ganz gewaltig zu den seltsamsten Coming-outs. Als ich dann&#xA;neugierig seine E-Mail öffnete, sah ich, dass sie einen Anhang besaß.&#xA;Und dann tat ich, was gestern Millionen andere auch taten, ich öffnete&#xA;ihn – und las den Quellcode eines kleines Skripts, das mit den Worten&#xA;begann:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>www.juergen-rüttgers.de und tschö!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/05/04/www-juergen-r%C3%BCttgers-de-und-tsch%C3%B6/</link>
      <pubDate>Thu, 04 May 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/05/04/www-juergen-r%C3%BCttgers-de-und-tsch%C3%B6/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass es in Deutschland einen Bildungsnotstand gibt, schreien zwar nicht&#xA;die Spatzen von den Dächern, aber immerhin schon die Politiker von den&#xA;Werbeplakaten. Wer an dieser Misere noch zweifelt, der sollte sich&#xA;einmal die Plakate der CDU anschauen, denn dort ist der Bildungsnotstand&#xA;besonders offensichtlich. Der Mann, der unter Kohl einmal&#xA;Zukunftsminister gewesen ist und nun Ministerpräsident von NRW werden&#xA;will, Jürgen Rüttgers, ist sogar zu blöd, seine eigene Internetadresse&#xA;richtig zu schreiben: www.juergen-rüttgers.de heißt es da auf dem&#xA;riesigen Plakat mit der Überschrift »Neue Leute braucht das Land«. Wie&#xA;wahr! Wie wahr!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mit Roland Koch auf Sylt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/04/25/mit-roland-koch-auf-sylt/</link>
      <pubDate>Tue, 25 Apr 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/04/25/mit-roland-koch-auf-sylt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man auf Sylt Urlaub macht, kommt man sich gelegentlich vor wie in&#xA;einer Illustrierten. Selbst bei diesigem Osterwetter fahren einem&#xA;überall auf der Insel teure Cabrios mit Stars und Sternchen drin die&#xA;Füße ab. Es kann auch passieren, dass man Alice Schwarzer in der Sylter&#xA;Welle, einem Spaß- und Erholungsbad für windige Regentage, trifft. Wer&#xA;aber häufiger auf der Insel Urlaub macht, gewöhnt sich dran: Prominente&#xA;sind auch nur Menschen. Nun aber traf ich zu Ostern in einem&#xA;Wenningstedter Fischgeschäft Roland Koch im Friesennerz. Was er dort&#xA;bestellte, habe ich nicht so recht mitbekommen, war ich doch zu&#xA;benommen, mich plötzlich nicht in einer Frauenzeitschrift, sondern auf&#xA;den politischen Skandalseiten der Nachrichtenmagazine wiederzufinden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lob des Fraktionszwangs</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/04/14/lob-des-fraktionszwangs/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Apr 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/04/14/lob-des-fraktionszwangs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Früher, als ich noch jung und naiv war, habe ich den Fraktionszwang&#xA;immer als ein Relikt aus den Zeiten der NS-Gleichschaltung betrachtet.&#xA;Stets war ich der Meinung, dass der Fraktionszwang dem hehren Grundsatz&#xA;widerspräche, der da sagt, dass ein Abgeordneter nur seinem Gewissen&#xA;verpflichtet sei. Heute weiß ich es natürlich besser. Die Väter der&#xA;parlamentarischen Geschäftsordnung haben sich etwas dabei gedacht, als&#xA;sie den Fraktionszwang einführten. Ihre Lebenserfahrung sagte ihnen,&#xA;dass man niemandem unter das Revers gucken kann, um nachzuprüfen, ob er&#xA;schon Parteigenosse ist oder nicht. Und sie wussten, dass es zu spät&#xA;ist, wenn die Nazis ihre Abzeichen erst einmal öffentlich tragen. Diese&#xA;Erfahrung unserer Altvorderen sollten wir auch heute noch nutzen. Denn&#xA;was 1933 das Parteiabzeichen der NSDAP war, ist heute der Bimbes-Koffer,&#xA;dem ich von außen auch nicht ansehen kann, welchen Zwecken er dient.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das denkende Kondom</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/04/12/das-denkende-kondom/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Apr 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/04/12/das-denkende-kondom/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jeder Mann, der unproduktive Sexualmethoden an den Tag bzw. die Nacht&#xA;legt, sollte sich gut überlegen, ob er gebrauchte Pariser in Zukunft&#xA;weiterhin achtlos in den Mülleimer wirft. Denn bei der klebrigen&#xA;Flüssigkeit, die bisher zumeist keines Blickes gewürdigt wurde, könnte&#xA;es sich um ein gigantisches Vermögen handeln, sofern man sich die in ihr&#xA;enthaltenen Gene rechtzeitig hat patentieren lassen. Besitzt dagegen&#xA;schon ein anderer das Patent darauf, wird jede Ejakulation ein teurer&#xA;Spaß, verletzt man mit dem Stoß seiner Lenden doch das Heiligste, was&#xA;der moderne Kapitalismus zurzeit zu bieten hat: das internationale&#xA;Patentrecht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die wertvollen Fremdsprachenkenntnisse der Stasi</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/03/29/die-wertvollen-fremdsprachenkenntnisse-der-stasi/</link>
      <pubDate>Wed, 29 Mar 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/03/29/die-wertvollen-fremdsprachenkenntnisse-der-stasi/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Stasi kannte das pfälzische Lehnwort »Bimbes« schon zu einer Zeit,&#xA;als die übrige deutsche Öffentlichkeit noch im Tal der Ahnungslosen&#xA;weilte. Wie die Gauck-Behörde nun herausgefunden hat, wusste die Stasi&#xA;durch abgehörte Telefongespräche schon in den 70er Jahren von den&#xA;illegalen Machenschaften der CDU. Und in den Protokollen der fleißigen&#xA;Lauscher wird auch Kohl mit einem interessanten Satz zitiert: »Haben wir&#xA;noch irgendwo irgendwas beiseite geschafft?« Na also! Das ist doch, noch&#xA;dazu von unbefangener Seite, der unumstößliche Beweis, dass Kohl uns&#xA;nicht belogen hat und wirklich nichts von den Schweizer Konten gewusst&#xA;hat. Jedenfalls war ihm in diesem Telefonat ganz offensichtlich die&#xA;genaue Kontonummer und der aktuelle Kontostand gerade entfallen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Glück gehabt: keine Zuteilung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/03/24/gl%C3%BCck-gehabt-keine-zuteilung/</link>
      <pubDate>Fri, 24 Mar 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/03/24/gl%C3%BCck-gehabt-keine-zuteilung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wie es sich heutzutage für einen zivilisierten Menschen gehört, habe ich&#xA;letztens versucht, ins Börsengeschäft einzusteigen. Man will ja was&#xA;abbekommen vom großen Kuchen.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich kann mich zwar nur schwer mit diesem Psychopathen aus der&#xA;Consors-Werbung identifizieren, aber Berichte über gigantische&#xA;Zeichnungsgewinne und das nie enden wollende Stakkato der Börsenberichte&#xA;im Fernsehen hinterlassen so ihre Spuren. Außerdem nagte der blanke Neid&#xA;an meiner Seele, wenn ich die DAX-Entwicklung der letzten Jahre mit&#xA;meinen Sparbuchzinsen verglich. Den letzten Anstoß, ins Lotto der neuen&#xA;Mitte einzusteigen, gaben schließlich Forscher vom Max-Planck-Institut,&#xA;die herausgefunden haben, dass Leute, die keine Ahnung haben, an der&#xA;Börse mehr Gewinn machen, als die so genannten Spezialisten. Wenig&#xA;Ahnung hab ich viel, also sah ich mich schon als zweiter Kostolany in&#xA;der Südsee.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Michael Jackson und die CDU</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/03/23/michael-jackson-und-die-cdu/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Mar 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/03/23/michael-jackson-und-die-cdu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn ich mir die »neue« CDU so anschaue, muss ich immer an Michael&#xA;Jackson denken. Und die CDU muss ähnliches gedacht haben. Denn wenn ein&#xA;Schönheitschirurg mit ein paar Eingriffen aus dem netten schwarzen&#xA;Jungen der Jackson Five eine männliche Barbie-Puppe machen kann, dann&#xA;müsste es doch eigentlich auch möglich sein, der CDU, wenigstens&#xA;äußerlich, ein demokratisches Antlitz zu verschaffen. Nun ist Angela&#xA;Merkel zwar alles andere als eine Barbie-Puppe, aber es stellt sich die&#xA;Frage, ob sie nicht die schönen blauen Augen zu einer künstlichen Visage&#xA;beisteuert, die nur geliftet statt wirklich verjüngt ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Also doch jüdische Erbschaften?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/03/07/also-doch-j%C3%BCdische-erbschaften/</link>
      <pubDate>Tue, 07 Mar 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/03/07/also-doch-j%C3%BCdische-erbschaften/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Woher kam das Geld, das die CDU kurz nach dem Krieg in der Schweiz&#xA;versteckte? Da hatte man gerade den Eindruck, der CDU-Skandal wäre von&#xA;den Chefverklärern der Bimbes-Partei erfolgreich aus den Schlagzeilen&#xA;herausgemogelt worden, da bekommt die Sache eine völlig neue Wendung.&#xA;Ich meine jetzt nicht die schäbige Dreistigkeit mit der die CDU ihrer&#xA;gerechten Strafe entgehen will, sondern neue, höchst interessante&#xA;Enthüllungen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jungbrunnen Chile</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/03/04/jungbrunnen-chile/</link>
      <pubDate>Sat, 04 Mar 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/03/04/jungbrunnen-chile/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Klima in Chile muss der Gesundheit äußerst förderlich sein; ja, ohne&#xA;Übertreibung kann man das südamerikanische Land als den so lange&#xA;vergeblich gesuchten Jungbrunnen bezeichnen. Den untrüglichen Beweis&#xA;dafür, dass die chilenische Luft wie eine Mischung aus Lourdes und&#xA;Viagra wirkt, konnte man gestern am Fernsehschirm mit eigenen Augen&#xA;verfolgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der inszenierte Spendenskandal</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/03/02/der-inszenierte-spendenskandal/</link>
      <pubDate>Thu, 02 Mar 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/03/02/der-inszenierte-spendenskandal/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So einfach ist das. Helmut Kohl telefoniert ein wenig herum und schon&#xA;hat er genug Bimbes, nämlich 6 Millionen DM, zusammen, um für die CDU&#xA;die Strafe für die zwei Millionen DM zu bezahlen, die er aus ehrenwerter&#xA;Gesellschaft erhalten haben will. Da staunt jeder, der schon einmal für&#xA;einen guten Zweck Spenden gesammelt hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Auf die FDP ist Verlass</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/02/14/auf-die-fdp-ist-verlass/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Feb 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/02/14/auf-die-fdp-ist-verlass/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Schöne an der FDP ist ihre Verlässlichkeit. Kaum eine andere Partei&#xA;steht so fest zu ihren Prinzipien wie die Freiheitlichen. Und da die&#xA;Prinzipientafel der Drei-Punkte-Partei nur aus einem Gebot besteht, hat&#xA;sie auch keine Schwierigkeiten, ihre Überzeugungen dem tumben Wähler zu&#xA;vermitteln: Verbeiß dich in die Macht wie ein Kampfhund in sein Opfer!&#xA;Dieses prunklos, schlichte Programm ist in einer Zeit kompliziertester&#xA;Sachzwänge von geradezu befreiender Klarheit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Für eine Hand voll Bimbes</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/02/06/f%C3%BCr-eine-hand-voll-bimbes/</link>
      <pubDate>Sun, 06 Feb 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/02/06/f%C3%BCr-eine-hand-voll-bimbes/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;eine-etymologische-spurensuche&#34;&gt;Eine etymologische Spurensuche&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nach der Aussendung der letzten Sudelei fragte mich eine Leserin aus&#xA;Frankreich, welche tiefere Bedeutung sich hinter dem Begriff »Bimbes«&#xA;verbirgt. Da sie nicht die einzige Leserin ist, die aus dem Ausland&#xA;mitliest, und folglich über die deutschen Sprachgewohnheiten jenseits&#xA;von Goethe und Schiller nur sehr unzureichend informiert sein kann,&#xA;möchte ich mich, sozusagen als Glossar zur letzten Sudelei, auf eine&#xA;etymologische Spurensuche begeben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wahrheit schäubleweise</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/02/02/wahrheit-sch%C3%A4ubleweise/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Feb 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/02/02/wahrheit-sch%C3%A4ubleweise/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Wahrheit kommt in der Bimbesrepublik Deutschland nur schäubleweise&#xA;ans Licht. Was unbestreitbar ein großer Fortschritt ist, denn ein&#xA;Vierteljahrhundert lang wurden wir total verkohlt. Aber wir wollen nicht&#xA;im Zorn zurückblicken. Always look on the bright side of life, sagte&#xA;einmal ein mit den Widrigkeiten des Lebens sehr vertrauter Weiser aus&#xA;dem Morgenland. Schauen wir also mal auf die positiven Seiten des&#xA;Parteispendenskandals. Endlich können wir Wessis, aufgewachsen in der&#xA;Gnade der späten Geburt, eine Erfahrung machen, die vor uns schon die&#xA;älteren Semester und der gelernte DDR-Bürger machen durfte: die&#xA;Rekonfiguration der persönlichen Biografie.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>CDU am Abgrund tat entscheidenden Schritt nach vorn</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/01/19/cdu-am-abgrund-tat-entscheidenden-schritt-nach-vorn/</link>
      <pubDate>Wed, 19 Jan 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/01/19/cdu-am-abgrund-tat-entscheidenden-schritt-nach-vorn/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die CDU, die bekanntlich seit einigen Wochen am Abgrund steht, hat&#xA;gestern nach Aussage der Parteiführung einen entscheidenden Schritt nach&#xA;vorn getan. Wenn dem doch so wäre! Aber noch ist die Partei nicht in den&#xA;Abgrund gefallen, noch glaubt niemand wirklich daran, dass die CDU ihrer&#xA;italienischen Schwesterpartei in die Selbstauflösung folgen wird. Der&#xA;deutsche Michel ohne CDU? Das kann sich keiner so recht vorstellen!&#xA;Gerade deshalb frage ich mich – natürlich rein spekulativ -, ob das&#xA;Verschwinden der CDU als Partei für unser Land nicht ein Segen wäre.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mantras gegen den Aufzug von Verdunklungsgefahr</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/01/17/mantras-gegen-den-aufzug-von-verdunklungsgefahr/</link>
      <pubDate>Mon, 17 Jan 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/01/17/mantras-gegen-den-aufzug-von-verdunklungsgefahr/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da das Sudelbuch auch einige Leser im Ausland hat, sehe ich es als meine&#xA;staatsbürgerliche Pflicht an, zu verhindern, dass das Ansehen meines&#xA;Landes ohne triftigen Grund besudelt wird. Diese Pflicht fällt mir zwar&#xA;seit einigen Wochen schwer, aber ich gehe ihr trotzdem mit großer&#xA;Gerissenheit nach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gegen Grippe ist ein Kraut gewachsen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/01/14/gegen-grippe-ist-ein-kraut-gewachsen/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Jan 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/01/14/gegen-grippe-ist-ein-kraut-gewachsen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gegen Grippe ist ein Kraut gewachsen. Es heißt Lassa und kommt aus&#xA;Westafrika. Jedenfalls ist dieses Kraut seit einigen Tagen in aller&#xA;Munde, und die aus England drohende Grippewelle, von der man vorher so&#xA;viel in allen Zeitungen gelesen hat, ist offensichtlich gebannt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich bin stolz darauf, CDU-Mitglied zu sein!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/01/10/ich-bin-stolz-darauf-cdu-mitglied-zu-sein/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Jan 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/01/10/ich-bin-stolz-darauf-cdu-mitglied-zu-sein/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nein, dies ist nicht das medienwirksame Bekenntnis des Kohl-Freundes&#xA;Jürgen Rüttgers, der vorgibt, mit Kohl in den NRW-Wahlkampf ziehen zu&#xA;wollen. Dies ist der neue Werbeslogan der CDU, den ich in nächtelanger&#xA;Arbeit ohne Briefing und Auftrag völlig selbstlos, quasi als geldwerte&#xA;Spende, für die CDU konzipiert habe. Und damit hinterher nicht wieder&#xA;von schwarzen Kassen die Rede ist, übergebe ich hiermit in aller&#xA;Öffentlichkeit diese Spende an den Vorsitzenden der CDU Deutschlands,&#xA;Wolfgang Schäuble, mit den besten Wünschen zur völligen Genesung der&#xA;Parteifinanzen. Dies ist mein Beitrag zur Rettung einer großen&#xA;Volkspartei, deren Untergang nach Meinung vieler CDU-Mitglieder kein&#xA;Demokrat wirklich wollen darf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Null Null</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/2000/01/06/null-null/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Jan 2000 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/2000/01/06/null-null/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es hat zwar viel Kraft und Selbstbeherrschung gekostet, aber es ist mir&#xA;gelungen. Ich habe mich nicht zu einer Millenniums-Sudelei hinreißen&#xA;lassen, ich habe keine lichten oder apokalyptischen Ausblicke ins&#xA;heraufdämmernde Jahrtausend gewagt, und ich habe auch keine finale&#xA;Abrechnung des letzten Jahrtausends dem begierigen Leser vorgelegt,&#xA;damit dieser nachrechnen kann, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Y2K-Bug: Jelzin rechtzeitig abgeschaltet</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/12/31/y2k-bug-jelzin-rechtzeitig-abgeschaltet/</link>
      <pubDate>Fri, 31 Dec 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/12/31/y2k-bug-jelzin-rechtzeitig-abgeschaltet/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;der-russische-präsident-boris-jelzin-ist-nicht-jahr-2000-fähig&#34;&gt;Der russische Präsident, Boris Jelzin, ist nicht Jahr-2000-fähig.&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Kurz vor der Jahrtausendwende hat eine medizinische Routineüberprüfung&#xA;des russischen Präsidenten ergeben, dass sein Herzschrittmacher nicht&#xA;Y2K-fähig ist und um Null Uhr Moskauer Zeit seine Arbeit einstellt und&#xA;mithin den Präsidenten abschaltet. Um die damit einhergehenden Probleme&#xA;zu vermeiden, hat die Kremlführung beschlossen, den Präsidenten schon&#xA;heute, rechtzeitig vor dem Datumswechsel, abzudanken und Putin per&#xA;Erlass zum Präsidenten zu küren: ein Verfahren, das in Russland seit&#xA;Jahrhunderten üblich ist, will man nicht jedesmal auf den Tod des Zaren&#xA;warten. Um westliche Beobachter zu beruhigen, die nicht nur den&#xA;Präsidenten, sondern ganz Russland für nicht Y2K-tauglich halten, hat&#xA;man vorgezogene Präsidentschaftswahlen angekündigt. In drei Monaten soll&#xA;ein neuer Präsident gewählt werden, und da man sich einen Wahlkampf in&#xA;Russland ohne tägliche Siegesmeldungen aus Grosny kaum vorstellen kann,&#xA;brechen für Tschetschenen wohl schwere Zeiten an, wenn es denn überhaupt&#xA;noch schlimmer kommen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>68 in der CDU</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/12/22/68-in-der-cdu/</link>
      <pubDate>Wed, 22 Dec 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/12/22/68-in-der-cdu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jetzt vor Weihnachten feiert der Altruismus wieder fröhliche Urstände.&#xA;Altruismus ist ja bekanntlich ein ins Monströse gesteigerter Egoismus,&#xA;vor dem alle Welt den Hut zieht. Auch vor Helmut Kohl zieht noch so&#xA;mancher seine Kopfbedeckung, glaubt er doch, dass Kohl bei seinen –&#xA;nennt man das nun schon Verbrechen oder sind es noch&#xA;Ordnungswidrigkeiten – dass er also von dem Geld geheimnisvoller Spender&#xA;nichts für sich zurückbehalten, sondern alles altruistisch an seine&#xA;Parteifreunde verteilt habe. Eine Tatsache, die in meinen Augen zwar&#xA;eher strafverschärfend wirken sollte – von einem solchen Altruismus lebt&#xA;bekanntlich auch die Mafia – aber bei den meisten Tränen der Rührung&#xA;hervorruft. Die Tugendregel ›du bist nichts, deine Partei ist alles‹ hat&#xA;in unserem Land eben Tradition.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Licht der schwarzen Kassen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/12/15/das-licht-der-schwarzen-kassen/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Dec 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/12/15/das-licht-der-schwarzen-kassen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schon immer hat sich die CDU gerne als Wirtschaftspartei bezeichnet.&#xA;Dass dieser Begriff jedoch wörtlich zu nehmen ist, wurde vielen erst&#xA;klar, als Kohl zugeben musste, dass er über ein umfangreiches,&#xA;persönliches Finanzinstrumentarium verfügte, das man vulgo schwarze&#xA;Kassen nennt. Wenn man den Meinungsumfragen glauben darf, so beginnt es&#xA;in den Hirnen der CDU-Anhänger ganz langsam zu dämmern. Man beginnt sich&#xA;zu fragen, ob der Kanzler-Schwur, dem deutschen Volke Gutes zu tun,&#xA;vereinbar ist mit dem Verschieben großer Millionenbeträge, deren&#xA;Herkunft damit anscheinend verschleiert werden sollte. Es scheint sich&#xA;langsam aber sicher ein schwaches Licht in den Köpfen der Wähler&#xA;ausbreiten zu wollen, welches allerdings verdammt lange Schatten wirft:&#xA;und zwar in unsere jüngste Vergangenheit hinein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Nikolaus auf dem Tankstellendach</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/12/06/der-nikolaus-auf-dem-tankstellendach/</link>
      <pubDate>Mon, 06 Dec 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/12/06/der-nikolaus-auf-dem-tankstellendach/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit einigen Tagen schon versucht ein Nikolaus auf das Flachdach der&#xA;Tankstelle bei uns um die Ecke zu klettern. Weit ist er bisher nicht&#xA;gekommen, denn beladen mit einem prall gefüllten Sack konnte er sich&#xA;seither um keinen Zentimeter fortbewegen. Immer noch hängen seine Beine&#xA;in der Luft, und er kann sich so gerade eben auf dem Flachdach&#xA;festkrallen, so dass er nicht herunterfällt. Sein Kopf, der wegen der&#xA;ungeheuren Anstrengung schon hochrot sein muss, ist von unten aus nicht&#xA;zu sehen. Auch lässt sich nicht sagen, ob er einen langen weißen Bart&#xA;trägt, oder sich vor seinem Ausritt ordentlich rasiert hat. Wo aber sein&#xA;Schlitten und die Rentiere geblieben sind, weiß niemand. Fragen kann man&#xA;ihn auch nicht, denn er ist nicht gerade mitteilsam, um nicht zu sagen&#xA;äußerst verschlossen und schweigsam. Auf Anrufe reagiert er zum Beispiel&#xA;überhaupt nicht. Ich kann dieses verbissene Schweigen allerdings&#xA;verstehen. Vermutlich schaut er auf ein höfliches »Guten Tag, lieber&#xA;Nikolaus« nur deshalb nicht nach unten, weil er fürchtet, bei der&#xA;geringsten Bewegung abzurutschen und neben die Zapfsäulen auf den Beton&#xA;zu klatschen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>In Erwartung des Jüngsten Gerichts</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/12/01/in-erwartung-des-j%C3%BCngsten-gerichts/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Dec 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/12/01/in-erwartung-des-j%C3%BCngsten-gerichts/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Heraufziehen des neuen Zeitalters, des neuen Millenniums löst bei&#xA;vielen Zeitgenossen eine ungeheure apokalyptische Grundstimmung aus.&#xA;Damit meine ich nun nicht die Angst vor dem großen Millennium-Bug,&#xA;sondern die Gottesfurcht vor dem Ende aller Zeiten, vor der großen&#xA;Abrechnung beim Jüngsten Gericht. Schaut man in die Tageszeitungen, so&#xA;hat man den Eindruck, alle Welt wolle sich schnell, gründlich und vor&#xA;allem schmerzlos von den vielen kleinen und großen Sünden der&#xA;Vergangenheit befreien. Da wird angeklagt, da wird geleugnet, da wird&#xA;geflennt und um Gnade gebettelt, da wird mit dem Finger auf andere&#xA;gezeigt, dass es dem Engel Gabriel mit seinem großen Schwert eine Lust&#xA;sein muss, spart er sich so doch die Zeit für eine eigene peinliche&#xA;Inquisition seiner Probanden. Wie vor dem Erzengel fallen kurz vor&#xA;Silvester 1999 alle Hüllen und zeigen die Sünder in ihrer ganzen&#xA;Nacktheit. Die deutsche Presse fuchtelt als Erzengel des&#xA;Medienzeitalters mit scharfem Schwert und deckt alle kleinen Sünden&#xA;gegen den heiligen Geist der parlamentarischen Demokratie auf. Sie sieht&#xA;alles: ob sich der eine von TUI nach Ägypten einladen oder der andere&#xA;von seiner Landesbank nach Kroatien fliegen lässt, ob sich der eine mit&#xA;ollen Büchern beschenken lässt oder ein anderer druckfrische&#xA;Tausendmarkscheine in einem Koffer entgegennimmt. Sogar drei ehemalige&#xA;Landtagsabgeordnete der Grünen stehen auf, reißen sich das Hemd entzwei,&#xA;schlagen sich – ›mea culpa‹ rufend – an die Brust, streuen sich Asche&#xA;aufs Haupt und gestehen freimütig, dass sie entgegen eines&#xA;Parteibeschlusses von 1994 nicht die vollen 15 Prozent ihrer Diäten an&#xA;die Partei abgeführt haben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Big Time!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/27/big-time/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/27/big-time/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Hoppla, da habe ich doch glatt vor lauter Mannes- und Holzmännern, vor&#xA;lauter Kieps und Kohls den Glogowski völlig übersehen. Lesern, die von&#xA;dem föderalen System der Bundesrepublik Deutschland nur peripher&#xA;tangiert werden, sei gesagt, dass Glogowski der Ministerpräsident von&#xA;Niedersachsen, also so eine Art Gouverneur von Arkansas oder kurz gesagt&#xA;ein Provinzfürst ist, bzw. war, denn er ist ja nun so schnell&#xA;zurückgetreten, dass man mit Fug und Recht sagen kann, er habe im&#xA;Guinessbuch der Rekorde einen Ehrenplatz für den schnellsten Rücktritt&#xA;in der Geschichte der Bundesrepublik verdient.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kiep Kohl, Baby!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/24/kiep-kohl-baby/</link>
      <pubDate>Wed, 24 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/24/kiep-kohl-baby/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Struck heute im Bundestag in&#xA;seiner unnachahmlich trockenen Art, die CDU in Sachen Parteispenden als&#xA;Serientäter bezeichnete und Kohl an seine so überaus glückliche&#xA;›Erinnerungslücke‹ bei der Anhörung vor dem Flick-Untersuchungsausschuss&#xA;erinnerte, blieb Kohl gar nicht mehr cool und meldete sich wütend zu&#xA;Wort. Kohl denkt natürlich an seinen Platz in den Geschichtsbüchern, und&#xA;da er weiß, dass man auf das Urteil der Nachwelt keinen großen Einfluss&#xA;ausüben kann, will er jeden Schatten, der sich vielleicht auf seine Ära&#xA;legen könnte, gleich verscheuchen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Es lebe die 43 Stundenwoche</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/22/es-lebe-die-43-stundenwoche/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/22/es-lebe-die-43-stundenwoche/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Na bitte, es geht doch. Ohne große Probleme – denn vier Milliarden mit&#xA;tätiger Hilfe der Deutschen Bank zu versenken, ist ja ein Kinderspiel –&#xA;ohne große Probleme also gelingt es den Arbeitgebern die&#xA;Arbeitszeitverkürzungen und Lohnerhöhungen der letzten Jahren wieder&#xA;rückgängig zu machen. Freiwillig wollen die Bauarbeiter des Philipp&#xA;Holzmann Konzerns für sechs Prozent weniger Lohn volle 43 Stunden in der&#xA;Woche arbeiten. Es geht also wieder aufwärts mit Deutschland. Nur noch&#xA;ein oder zwei Pleiten in dieser Größenordnung und deutsche Facharbeiter&#xA;können wieder mit illegalen Arbeitskräften aus Osteuropa konkurrieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über Nüsse, Jogurt und Schalentiere</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/17/%C3%BCber-n%C3%BCsse-jogurt-und-schalentiere/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/17/%C3%BCber-n%C3%BCsse-jogurt-und-schalentiere/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Im Radio wurde eben gesagt, man könne den Charakter eines Menschen an&#xA;den Zähnen erkennen. Die Zähne sollen nämlich die Essgewohnheiten des&#xA;Menschen widerspiegeln, und diese seien eben Ausdruck der&#xA;Persönlichkeit. Der Nussknacker, der Kernbeißer, derjenige der sich gern&#xA;in hartes Brot und zähes Fleisch verbeiße, sei auch im sonstigen Leben&#xA;hart im Nehmen und Geben: eine herzhafte Kämpfernatur. Die Weicheier&#xA;aber, die lieber ihren seirigen Jogurt schluckten, die Breimampfer und&#xA;Marmeladenschlecker, seien auch im übrigen Leben als Charaktere eher von&#xA;weicher und pampiger Konsistenz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wo ist die Million geblieben?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/14/wo-ist-die-million-geblieben/</link>
      <pubDate>Sun, 14 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/14/wo-ist-die-million-geblieben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Geld stinkt nicht, sonst würde sich die Suche nach Walther Leisler Kieps&#xA;Million sicherlich leichter gestalten. Man bräuchte bloß dem Gestank zu&#xA;folgen, oder den Verbrauch von Deodorants in Politikerkreisen unter die&#xA;Lupe zu nehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Heute ist der 3. Oktober! Basta!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/09/heute-ist-der-3-oktober-basta/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/09/heute-ist-der-3-oktober-basta/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Werner Schulz hat Recht, wenn er sagt, dass wir den falschen&#xA;Nationalfeiertag besitzen. Der 3. Oktober hat mit der Wiedervereinigung&#xA;so viel zu tun, wie der 1. April oder der 29. Februar. Er ist nichts&#xA;anderes als ein mit großer Perfidie willkürlich festgelegtes Datum, um&#xA;den Beitritt der DDR zum Gültigkeitsbereich des Grundgesetzes offiziell&#xA;zu vollziehen. Perfide ist dieses Datum, weil die DDR unbedingt noch vor&#xA;ihrem 41. Jahrestag, dem 7. Oktober 1990, untergehen sollte. Und&#xA;willkürlich ist dieses Datum, weil es dann auch noch unbedingt der&#xA;Todestag des Kohlschen Männerfreundes Franz Josef Strauss sein musste,&#xA;der mit dem von ihm eingefädelten Milliardenkredit die DDR noch ein&#xA;wenig länger über Wasser gehalten hatte. (Oder drängte Kohl auf den 3.&#xA;Oktober, um sich gerade am Todestag seines Erzrivalen offiziell freuen&#xA;zu dürfen? Wer weiß?)&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Handwerk und sein goldener Boden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/11/05/das-handwerk-und-sein-goldener-boden/</link>
      <pubDate>Fri, 05 Nov 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/11/05/das-handwerk-und-sein-goldener-boden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass das Handwerk goldenen Boden hat, weiß jeder, der schon einmal von&#xA;einem Handwerker eine Rechnung bekommen hat oder intensiv über die&#xA;Vorzüge der Schwarzarbeit nachgedacht hat. Ein Handwerk will gelernt&#xA;sein, man beginnt als Lehrling, arbeitet sich hoch bis zum Gesellen und&#xA;wird schließlich, so die Ständeordnung es zulässt und man sein Fach&#xA;beherrscht, Meister. Wahrscheinlich kommt unsere Bundesregierung deshalb&#xA;auch auf keinen grünen Zweig: sie begeht einfach, wie sie selbst sagt,&#xA;zu viele handwerkliche Fehler. Mit diesem mittlerweile geflügelten Wort&#xA;möchte unsere Regierung darauf hinweisen, dass sie zwar das Richtige&#xA;wolle, dieses Richtige aber nicht ganz fachgerecht umgesetzt habe. Nun&#xA;wird sich jeder Häuslebauer fragen, welchen Sinn ein Palast macht, der&#xA;zwar von Stararchitekten in den Wolken entworfen, aber von ungelernten,&#xA;illegalen Arbeitskräften aus dem Osten in den Sand gesetzt wird. Die&#xA;Antwort ist einfach: keinen. Wenn man dann aber weiter fragt, wen man&#xA;für dieses Missgeschick in die Wüste schicken soll, erhält man die&#xA;überraschende Antwort: den Architekten!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Größte Fusion aller Zeiten fast perfekt?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/31/gr%C3%B6%C3%9Fte-fusion-aller-zeiten-fast-perfekt/</link>
      <pubDate>Sun, 31 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/31/gr%C3%B6%C3%9Fte-fusion-aller-zeiten-fast-perfekt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bisher waren Fusionen allein eine Angelegenheit der Wirtschaft. Banken,&#xA;Automobilkonzerne, Softwarefirmen, Telekommunikationsunternehmen kauften&#xA;einander mit dem Geld auf, das sie durch die Entlassung ihrer halben&#xA;Belegschaft glaubten, einsparen zu können. Breit lächelnd und ausgiebig&#xA;einander die Hände schüttelnd lassen sich die Vorstandsvorsitzenden von&#xA;laufenden Kameras und Bewunderung stotternden Journalisten als die&#xA;Größten und Mächtigsten feiern. Ob unfreundliche Übernahme, Joint&#xA;Venture, strategische Partnerschaft oder Aktientausch-Fusion – auf&#xA;stagnierenden Märkten wird nur noch Monopoly gespielt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fiesta Mexicana</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/25/fiesta-mexicana/</link>
      <pubDate>Mon, 25 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/25/fiesta-mexicana/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn mir jemand drei Stunden lang ein Endlosband von Rex Gildos ›Hossa!&#xA;Hossa! Fiesta Mexicana‹ vorspielen würde, spränge ich garantiert nach 30&#xA;Minuten aus dem nächstbesten Fenster. Wie viel mehr Grund zu springen,&#xA;hat da jemand, von dem man auch noch erwartet, dass er dieses Liedchen&#xA;andauernd mit zahnkronenbewehrtem Lächeln bei der Eröffnung von&#xA;Einkaufszentren einem unersättlichen Publikum aus plastiktütenbewehrten&#xA;Rentnerinnen vorsingt?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Außenministerium warnt vor Reisen in die USA</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/20/das-au%C3%9Fenministerium-warnt-vor-reisen-in-die-usa/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/20/das-au%C3%9Fenministerium-warnt-vor-reisen-in-die-usa/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dass man im Iran einer Muslimin besser keine schönen Augen macht, wenn&#xA;man seinen Kopf behalten will, das wissen wir. Und dass ein Großteil der&#xA;Amerikaner eine deformierte Persönlichkeit besitzt, das ahnten wir&#xA;schon, seitdem sich die Insassen von Gottes ureigenster Irrenanstalt vor&#xA;kurzem an den verbotenen Spielen ihres Anstaltsvorstehers und seiner&#xA;Praktikantin aufgeilten. Dass das Rechtssystem der Amerikaner mehr als&#xA;fragwürdig ist, wurde durch den Simpson-Prozess aller Welt vor Augen&#xA;geführt. Dass aber die Mullahs in Teheran mit ihrer Ansicht, die USA&#xA;seien das Reich des Bösen, nicht so völlig falsch liegen können, wie wir&#xA;bisher geglaubt haben, wissen wir erst seitdem im US-Bundesstaat&#xA;Colorado ein 11jähriger Junge ohne Haftbefehl wegen abstruser&#xA;Anschuldigungen einer wahrscheinlich nicht ganz zurechnungsfähigen&#xA;Nachbarin verhaftet, in ein Gefängnis gesteckt und von seinem Anwalt&#xA;isoliert wurde.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Erfolg der WELT</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/16/der-erfolg-der-welt/</link>
      <pubDate>Sat, 16 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/16/der-erfolg-der-welt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute redete die WELT auf Seite 1 mal wieder ihren ›Lieben Leser‹ an, um&#xA;ihm im letzten Satz einer einunddreißig Zeilen langen&#xA;Selbstbeweihräucherung für sein Vertrauen zu danken. Die offizielle&#xA;Erhebungsstelle IVW, jedem Leser der WELT natürlich ein Begriff, hat&#xA;errechnet, dass Vorhut und Schild der deutschen Rechtskonservativen im&#xA;dritten Quartal 1999 eine verkaufte Auflage von 238888 Exemplaren&#xA;erreicht habe. Und um diese Zahl besonders aussagekräftig zu machen, ist&#xA;neben dem Text eine Grafik abgebildet, die jeden Aktienbesitzer&#xA;misstrauisch machen würde, wenn er sie denn lesen könnte. Die Kurve&#xA;verläuft steil nach oben und signalisiert eine Verzehnfachung der&#xA;Auflage, wenn man übersieht, dass der Nullpunkt mit 214000 verkauften&#xA;Exemplaren schon reichlich hoch liegt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Adam, der 6000000000ste</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/12/adam-der-6000000000ste/</link>
      <pubDate>Tue, 12 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/12/adam-der-6000000000ste/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine 29jährige Bosnierin gebar heute Morgen kurz nach Mitternacht in&#xA;Sarajewo Adam, den 6000000000sten Erdenbürger. Adam ist gesund und&#xA;munter und wird heute Nachmittag von Kofi Annan persönlich im Namen der&#xA;übrigen 5999999999 Menschen auf Erden begrüßt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Anti-Europa schlechthin</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/11/das-anti-europa-schlechthin/</link>
      <pubDate>Mon, 11 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/11/das-anti-europa-schlechthin/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Putin, der russische Ministerpräsident, ist ein Kavalier der alten&#xA;Schule. Wenn das tschetschenische Volk Russland um Hilfe bitten würde,&#xA;dann wäre er bereit, hilfreich und gut, Grosny von islamischen&#xA;Terroristen zu befreien. Von chirurgischen Militärschlägen ist in&#xA;Russland schon lange nicht mehr die Rede, wohl weil man eingesehen hat,&#xA;dass das Ausland ohnehin keine große Meinung von der einheimischen&#xA;Chirurgie haben kann, da sich russische Politiker und Mafiosi immer&#xA;wieder im Ausland operieren lassen, anstatt sich dem Gemetzel der&#xA;eigenen Chirurgen anzuvertrauen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Haider, Stoiber, Sloterdijk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/06/haider-stoiber-sloterdijk/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/06/haider-stoiber-sloterdijk/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Anfang dieser Woche bekam ich eine E-Mail aus Österreich. Ein Leser des&#xA;Sudelbuchs brachte darin seine Sorge zum Ausdruck, dass ich nun ja&#xA;sicherlich etwas über den Rechtsruck in Österreich schreiben würde. Nur&#xA;solle ich vor dem Sudeln erst einmal lesen, was ein Freund von ihm an&#xA;einen Holländer zu diesem Thema geschrieben habe. Um es kurz zu machen:&#xA;Besagter Leser wollte mir durch die Blume einer zitierten E-Mail&#xA;deutlich machen, dass viele Österreicher auch ohne Sudelbuch schon mit&#xA;gesenktem Kopf einhergingen und dass, wenn man alles zusammenaddieren&#xA;würde, ja rund 80 Prozent aller Österreicher nicht für Haiders Partei&#xA;gestimmt hätten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Preis für den Trommler</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/10/01/ein-preis-f%C3%BCr-den-trommler/</link>
      <pubDate>Fri, 01 Oct 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/10/01/ein-preis-f%C3%BCr-den-trommler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gehört zum Ritual gewisser Kreise, den Literaturnobelpreis mit&#xA;näselnder Stimme als – man höre den angeekelten Vorwurf – politischen&#xA;Preis zu bezeichnen, der es mit den literarischen Qualitäten nicht immer&#xA;so genau nimmt. Zur Zeit wird dieser Vorwurf wieder einmal besonders&#xA;laut, denn mit Günter Grass ist ein Schriftsteller für sein Lebenswerk&#xA;geehrt worden, der vielen schon einmal kräftig auf die Füße getreten&#xA;hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tödliche Windkraft</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/30/t%C3%B6dliche-windkraft/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/30/t%C3%B6dliche-windkraft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Japan kann aufatmen. Die Arbeiter in Tokaimura haben noch mal Schwein&#xA;gehabt, dass sie in einer Wiederaufbereitungsanlage und nicht in einer&#xA;Windkraftanlage gearbeitet haben. Nur 19 Menschen wurden ein wenig&#xA;verstrahlt, als sie mit 16 Kilogramm Uran herumhantierten, obwohl für&#xA;diesen Arbeitsgang nur 2 Kilogramm erlaubt sind. Eine kleine&#xA;Nachlässigkeit, die aber, wie man sieht, keine schlimmen Folgen hat. In&#xA;einer Windkraftanlage hätte eine solche Fahrlässigkeit jedoch eine&#xA;Katastrophe auslösen können. Dann hätte es wesentlich mehr Opfer&#xA;gegeben, denn Windkraft ist mindestens ebenso gefährlich wie Atomkraft,&#xA;sagt Alfred Voß, Leiter des Instituts für Energiewirtschaft der&#xA;Universität Stuttgart. Dank dieser Armleuchte der deutschen Wissenschaft&#xA;wissen wir nun, »dass die gesundheitlichen Risiken der Atomkraft nicht&#xA;höher sind als die der Windkraft.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der männliche Artikel als Urmeter der deutschen Sprache</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/28/der-m%C3%A4nnliche-artikel-als-urmeter-der-deutschen-sprache/</link>
      <pubDate>Tue, 28 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/28/der-m%C3%A4nnliche-artikel-als-urmeter-der-deutschen-sprache/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute habe ich wieder einmal etwas hinzugelernt. Ein Leserbrief aus dem&#xA;fernen Österreich erreichte meinen elektronischen Briefkasten und&#xA;konfrontierte mich mit der Frage, warum ich das Wort ›selbstständig‹&#xA;benutzen würde und nicht ›selbständig‹ schriebe, immerhin gehöre&#xA;letzteres zur Häufigkeitsklasse 11, während ersteres nicht über Klasse&#xA;16 hinausgekommen sei.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Kampf um den heimischen Herd – Josef und Josef</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/24/der-kampf-um-den-heimischen-herd-josef-und-josef/</link>
      <pubDate>Fri, 24 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/24/der-kampf-um-den-heimischen-herd-josef-und-josef/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Obwohl sie trotz ihrer eher atheistischen Grundhaltung beide diesen&#xA;biblischen Vornamen tragen, gibt es ein paar kleine Unterschiede&#xA;zwischen Josef Fischer und Josef Stalin. Stalin war noch Herr im Haus&#xA;und als solcher von Verfolgungswahn befallen, weshalb er die Säuberung&#xA;seiner Partei auch recht penibel durchführte. Josef (Joschka) Fischer&#xA;dagegen hat zwar noch edle Hosen an, leidet jedoch anscheinend nicht&#xA;unter der Angst aller Tyrannen vor dem Dolch eines Brutus. In seinem&#xA;Falle ist nämlich alles ganz anders: hier wird die Partei von dem Wahn&#xA;verfolgt, Fischer wäre der große böse Strippenzieher im Hintergrund, der&#xA;die Partei entmachten wolle. Eine etwas abenteuerliche Vorstellung bei&#xA;einer Partei, deren Machtbasis sich gerade wie unverbleites Benzin&#xA;verflüchtigt, aber was will man machen bei Zwangsvorstellungen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Säuberung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/19/die-s%C3%A4uberung/</link>
      <pubDate>Sun, 19 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/19/die-s%C3%A4uberung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In einem Sudelbuch sollte man eigentlich nicht von Säuberung sprechen.&#xA;Das ist wie mit dem Glashaus und den Pflastersteinen. Vielleicht sollte&#xA;ich das Ganze eher schmerzhafte Häutung nennen oder gönnerhaft altklug&#xA;den quälenden Prozess des Erwachsenwerdens. Doch ich bin mehr für&#xA;Klartext, erst recht dann, wenn es um die Grünen geht. Deshalb:&#xA;Säuberung!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der volatile Wähler</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/14/der-volatile-w%C3%A4hler/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/14/der-volatile-w%C3%A4hler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Börsenspekulanten würden politische Wahlen zurzeit wohl als äußerst&#xA;volatile Märkte bezeichnen, in denen man sich auf unerwartet große&#xA;Kursausschläge gefasst machen muss. Als wäre ein wichtiger Wechsel&#xA;geplatzt oder als würden Gerüchte über einbrechende Gewinne die Runde&#xA;machen, wenden sich die Wähler zurzeit von der SPD ab, deren Bundeskurs&#xA;sie vor gerade einem Jahr auf ungeahnte Höhen getrieben haben. Die CDU&#xA;freut sich, obwohl die Wähler ihr nicht gerade in Scharen zulaufen.&#xA;Wären Parteien börsennotierte Aktiengesellschaften würden Schäuble,&#xA;Rüttgers und Co. bei weitem nicht so triumphieren. Nichtwähler sind eben&#xA;wie Leute mit Sparbuch. Sie spielen zwar keine Rolle, wenn das große&#xA;Geld verteilt wird. Aber je weniger Wähler mitspielen, um so krasser&#xA;werden die Ausschläge beim prozentualen Wahlergebnis. Und wenn die&#xA;Hälfte der Wähler zu Hause bleibt, dann kann auch die CDU in NRW einmal&#xA;auf über 50 Prozent kommen, wenn auch bisher nur in einer Kommunalwahl.&#xA;Wäre das Problem hiermit abgetan, so könnte die SPD wenigstens teilweise&#xA;aufatmen. Denn auf jeden Börsencrash folgt eine Hausse; Bär und Bulle –&#xA;sie lösen einander regelmäßig ab beim Tanz ums goldene Kalb. Doch in&#xA;Deutschland hat sich etwas Grundlegendes verändert. Die Jugend wählt&#xA;CDU. Ein Unding für alle über 30, dennoch aber eine Tatsache. Nun gerät&#xA;man schnell in die Versuchung zu vermuten, dass die Spaß- und&#xA;Loveparade-Generation ihr Gehirn durch Technolärm und Designerdrogen so&#xA;weit von den lästigen grauen Zellen gereinigt hat, dass es ihnen sowieso&#xA;egal ist, wo sie in rhythmischer Trance ihr Kreuzchen machen. Doch der&#xA;Grund für das unerhörte Wahlverhalten der Jungen liegt nicht allein in&#xA;der unermesslichen Banalisierung ihres Lebens. Ein trauriger Umstand,&#xA;den es lohnen würde, einmal kulturwissenschaftlich zu untersuchen. Es&#xA;gibt auch handfeste politische Gründe. Und um diese Gründe zu verstehen,&#xA;müssen wir ein wenig in die Vergangenheit schauen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zuchtmeister Sloterdijk im Menschenpark</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/10/zuchtmeister-sloterdijk-im-menschenpark/</link>
      <pubDate>Fri, 10 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/10/zuchtmeister-sloterdijk-im-menschenpark/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;gesudelte-vorbemerkung&#34;&gt;Gesudelte Vorbemerkung&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Solange die Philosophen in ihren Elfenbeintürmen bleiben und sich dort&#xA;selbstgenügsam am Sein abarbeiten, ist mir ziemlich egal, was sie&#xA;schreiben. Wenn sie mir aber – man entschuldige bitte die drastische&#xA;Ausdrucksweise – buchstäblich an die Eier wollen, hört für mich der Spaß&#xA;auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Intrigen im Bayern-Kreml</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/08/intrigen-im-bayern-kreml/</link>
      <pubDate>Wed, 08 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/08/intrigen-im-bayern-kreml/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn Boris Jelzin seinen fünften, sechsten oder siebten&#xA;Ministerpräsidenten kurzerhand entlässt, geht dieser zumeist ohne groß&#xA;zu murren in die Wüste. Und wenn der Kremlfürst wegen seiner guten&#xA;Beziehungen zur russischen Finanzaristokratie in die Bredouille kommt,&#xA;versprechen ihm diejenigen, die irgendwann ebenfalls gute Beziehungen zu&#xA;diesen Herrschaften pflegen wollen, eine lebenslange Amnestie, noch&#xA;bevor er überhaupt von einem ordentlichen Gericht verurteilt worden ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die UN überlässt Osttimor seinem Schicksal</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/06/die-un-%C3%BCberl%C3%A4sst-osttimor-seinem-schicksal/</link>
      <pubDate>Mon, 06 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/06/die-un-%C3%BCberl%C3%A4sst-osttimor-seinem-schicksal/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die Vereinten Nationen bleiben unfähig. Diesmal versagen sie, wer hat&#xA;eigentlich anderes erwartet, in Osttimor. Der zahnlose Papiertiger wird&#xA;zunehmend für diejenigen, die von ihm geschützt werden sollen, zu einer&#xA;lebensbedrohenden Gefahr. Kaum sind die Wahlen vorüber, überlässt die UN&#xA;den indonesischen Killer-Milizen das Land und schaut tatenlos zu, wie&#xA;sich die vom indonesischen Militär unterstützten Mörderbanden an der&#xA;Bevölkerung für ihr Abstimmungsverhalten rächen. Warum, so fragt man&#xA;sich, engagiert sich die UN überhaupt in einer Weltgegend für Frieden,&#xA;Demokratie und Unabhängigkeit, wenn sie noch nicht einmal im Ansatz die&#xA;Sicherheit der Bevölkerung garantieren kann?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der gute Ton in der Politik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/05/der-gute-ton-in-der-politik/</link>
      <pubDate>Sun, 05 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/05/der-gute-ton-in-der-politik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gehört zum guten Ton in der Politik, die Wähler rechtsradikaler&#xA;Parteien nicht als Rechtsradikale zu bezeichnen. Als wenn alle Wähler&#xA;der DVU Analphabeten seien und die Wahlslogans der DVU nicht lesen&#xA;könnten. DVU-Wähler können lesen; sie können sogar zwischen den Zeilen&#xA;das lesen, was nicht auf den Wahlplakaten steht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schriftsteller in Weimar leben gefährlich</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/09/02/schriftsteller-in-weimar-leben-gef%C3%A4hrlich/</link>
      <pubDate>Thu, 02 Sep 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/09/02/schriftsteller-in-weimar-leben-gef%C3%A4hrlich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Diese Überschrift ist nicht im übertragenen Sinne gemeint. Ich ziele&#xA;nicht auf den Kritiker, der einen hoffnungsvollen Autor mit den&#xA;Gesamtausgaben von Goethe, Schiller, Wieland und Herder erschlägt,&#xA;sondern auf den ostdeutschen Durchschnitts-Skin, der – vermindert&#xA;steuerungsfähig durch generalstabsmäßigen Alkoholgenuss – auf&#xA;Schriftsteller eintritt; so er ihnen habhaft werden kann in einem Land,&#xA;in dem es noch weniger Schriftsteller als Juden gibt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vorausschauende SPD-Politik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/08/28/vorausschauende-spd-politik/</link>
      <pubDate>Sat, 28 Aug 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/08/28/vorausschauende-spd-politik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt langweilige Jobs und vorausschauende Politiker. Beides passt&#xA;nicht zusammen. Minister für Verkehr zu sein, ist allem Anschein nach&#xA;ein selten öder Job, wenn nicht gerade ein epochaler Regierungsumzug zu&#xA;bewältigen oder ein Transrapid in die Landschaft zu knallen ist. Im&#xA;Verkehrsministerium kann man eben nur dann vorausschauende Politik&#xA;machen, wenn man Geld oder Ideen hat. Von beidem hat Franz Müntefering,&#xA;seitdem Hans Eichel am Geld spart, zu wenig, weshalb sich der&#xA;vorausschauende Politiker auch in seinem derzeitigen Job so fürchterlich&#xA;langweilt, dass er im Winter Bundeswahlkampf-Generalsekretär der SPD&#xA;werden will.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ironie des Schicksals</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/08/19/ironie-des-schicksals/</link>
      <pubDate>Thu, 19 Aug 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/08/19/ironie-des-schicksals/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;zum-tode-von-ignatz-bubis&#34;&gt;Zum Tode von Ignatz Bubis&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Eins hat Ignatz Bubis – Ironie des Schicksals – nicht erreicht: dass&#xA;sein Grab ungeschändet bleibt. Unmittelbar nach dem Begräbnis&#xA;beschmierte ein israelischer Künstler, ein Jude, der früher einmal ein&#xA;paar Kneipen in der Düsseldorfer Altstadt besessen haben soll, das Grab&#xA;mit schwarzer Farbe und nannte Bubis einen Verbrecher, der Bordelle&#xA;besessen habe und für die Studentenproteste von 1968 mitverantwortlich&#xA;sei; eine skurrile, herostratische Tat, die zeigt, welchen Grad der&#xA;Verwirrung die Beziehungen zwischen deutschen Juden und deutschen&#xA;Nichtjuden im Kopf eines Menschen anrichten können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kassenpatientliche Gesundheitsprävention</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/08/13/kassenpatientliche-gesundheitspr%C3%A4vention/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Aug 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Gestern war ich beim Augenarzt. Nein, nein, nicht wegen der&#xA;Sonnenfinsternis, die passierte ja, wie alle wichtigen Ereignisse,&#xA;hinter geschlossenen Türen. Aber ich dachte mir, der Tag nach der&#xA;Sonnenfinsternis wäre eine gute Gelegenheit, um beim Augenarzt noch&#xA;schnell ein paar Ampullen Augentropfen abzugreifen, bevor die&#xA;kassenärztliche Vereinigung ihrem Namen alle Ehre macht und uns&#xA;gesetzlich Versicherte wieder wie Kassenpatienten behandelt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Große Kulturrevolution 1999</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/08/09/die-gro%C3%9Fe-kulturrevolution-1999/</link>
      <pubDate>Mon, 09 Aug 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Über Leute, die in Ostdeutschland am Sonntag Einkaufen gehen, wird&#xA;zurzeit ebenso intensiv und interessiert weltweit berichtet, wie über&#xA;die Menschen, die vor zehn Jahren nachts in Leipzig auf die Straße&#xA;gegangen sind, um dem Arbeiter- und Bauernstaat ins Gesicht zu rufen:&#xA;Wir sind das Volk!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kultur-Bulimie oder die weimar99card</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/08/08/kultur-bulimie-oder-die-weimar99card/</link>
      <pubDate>Sun, 08 Aug 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wenn man Kultur essen könnte, würde man die Art und Weise, wie die&#xA;Deutschen Kultur konsumieren als eine fortgeschrittene Form der Bulimie&#xA;bezeichnen. Tagelang, ja ganze Monate, kommt der Deutsche ohne eine&#xA;Krume Kultur aus, bis ihn plötzlich – das Wort hat in der neuen&#xA;Rechtschreibung fast schon onomatopoetische Qualitäten – eine&#xA;hemmungslose Fresssucht überfällt. Dann stopft er alles in sich hinein,&#xA;was er kriegen kann. Ganze Berge von Kultur, zumeist in Form von&#xA;opulenten Events, schlingt er in sich hinein, um einmal im Jahr ein&#xA;wohliges Völlegefühl zu genießen, bevor er das gerade Verschlungene&#xA;heimlich auf dem Klo der Großen Samstagsabendshow wieder ausspeit, um ja&#xA;kein Fett anzusetzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kurtaxe für den Alexanderplatz</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/08/01/kurtaxe-f%C3%BCr-den-alexanderplatz/</link>
      <pubDate>Sun, 01 Aug 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;In Berlin ist heute ein alter Menschheitstraum in Erfüllung gegangen:&#xA;dank des überragenden Genies Berliner Landschaftsplaner. Seitdem vor&#xA;vielen tausend Jahren im Zweistromland Mesopotamien die ersten&#xA;Metropolen entstanden sind, war es der sehnlichste Wunsch aller&#xA;Großstadtmenschen, der Babylonier, der Römer, der Pariser, der New&#xA;Yorker und natürlich auch der Berliner: unberührte Natur, reine, gesunde&#xA;Luft, tiefe lauschige Wälder, sanfte Auen mitten in der Stadt. Musste&#xA;der Ostberliner noch bis vorgestern mit seinem Auto oder mit der S-Bahn&#xA;Stadtflucht begehen, um einmal auf seiner Datscha oder am Müggelsee die&#xA;Seele baumeln lassen zu können, so brauchte er heute bloß auf den Alex&#xA;zu fahren und war mitten im schönsten Naherholungsgebiet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Yan Ulrich Asecke? Niemals! Nieder mit der Rechtschreibreform!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/30/yan-ulrich-asecke-niemals-nieder-mit-der-rechtschreibreform/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ich muss ein Mensch mit geringem ästhetischen Verständnis sein, denn&#xA;bisher habe ich mir über die Schönheit, die Harmonie und die Grazie der&#xA;Rechtschreibreform noch keine Gedanken gemacht. Dies ist ein schweres&#xA;Versäumnis, wie mir heute schlagartig beim Anblick der Titelseite der&#xA;WELT bewusst wurde. Dieses Sprachrohr des gemeinen Menschenverstandes&#xA;listet ganz oben direkt unter der fallenden Kurve des Xetra-DAX, dessen&#xA;grafische Schönheit mittlerweile überall, in Tageszeitungen,&#xA;Illustrierten, im Fernsehen und auf Webseiten wirtschaftliche Kompetenz&#xA;suggerieren soll – also dort oben veröffentlichte die WELT eine Liste&#xA;der hässlichsten Wörter im Neudeutsch. Die WELT schreibt hässlich&#xA;natürlich noch mit ›ß‹, denn die hässliche, neudeutsche Rechtschreibung&#xA;gilt ja erst ab übermorgen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Anderswo im Kosovo</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/26/anderswo-im-kosovo/</link>
      <pubDate>Mon, 26 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/07/26/anderswo-im-kosovo/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wer-erklärt-uns-die-neue-außenpolitik&#34;&gt;Wer erklärt uns die neue Außenpolitik&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wer sprachverliebt ist, könnte auf der Zeile ›anderswo im Kosovo‹ ein&#xA;philosophisches Lehrgedicht aufbauen, wenn diese Form der Erbauung nicht&#xA;schon zu Wielands Zeiten aus der Mode geraten wäre. Anderswo im Kosovo.&#xA;Fern von hier. Das Gegenteil des friedlichen, multikulturellen Hier und&#xA;Jetzt. Und zum Schluss nach neun Strophen könnte man dann emphatisch&#xA;fragen: Ist es überhaupt anderswo? Ist es nicht in uns allen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ebi rennt, eine kleine Kulturgeschichte des Turnschuhs</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/21/ebi-rennt-eine-kleine-kulturgeschichte-des-turnschuhs/</link>
      <pubDate>Wed, 21 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Nachdem der Hofnarr des Regierenden Bürgermeisters von Berlin in den&#xA;Morgenstunden seines sechzigsten Geburtstags an das Tegeler Gefängnistor&#xA;klopfte und schrie »Ich will hier rein«, muss sich Eberhard Diepgen&#xA;selbst darum kümmern, dass seine öffentlichen Auftritte auf das geneigte&#xA;Interesse des verwöhnten Publikums treffen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Schröder scheinselbstständig?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/13/schr%C3%B6der-scheinselbstst%C3%A4ndig/</link>
      <pubDate>Tue, 13 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/07/13/schr%C3%B6der-scheinselbstst%C3%A4ndig/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;muss-die-deutsche-wirtschaft-sozialabgaben-in-millionenhöhe-nachzahlen&#34;&gt;Muss die deutsche Wirtschaft Sozialabgaben in Millionenhöhe nachzahlen?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Die Bundesregierung und ihre Arbeitgeber aus der deutschen Wirtschaft&#xA;müssen Sozialabgaben in Millionenhöhe nachzahlen, weil das Kabinett&#xA;scheinselbstständig ist. Das entschied gestern Abend die Kommission zur&#xA;Ächtung der Scheinselbstständigkeit in Bonn.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Stille. Das Set zur Sonnenfinsternis</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/12/stille-das-set-zur-sonnenfinsternis/</link>
      <pubDate>Mon, 12 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Zuerst dachte ich, meine Frau hätte mir eine handgedrehte&#xA;nicaraguanische Zigarre für 13 DM das Stück aus der Stadt mitgebracht,&#xA;denn das Pappetui sah genauso aus, wie die von meinem Zigarrenhändler.&#xA;Doch dann las ich die Aufschrift und erkannte die Sonnencorona.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die europäische Renaissance geht zu Ende</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/07/die-europ%C3%A4ische-renaissance-geht-zu-ende/</link>
      <pubDate>Wed, 07 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/07/07/die-europ%C3%A4ische-renaissance-geht-zu-ende/</guid>
      <description>&lt;p&gt;›Hast Du einen Opa, dann schick’ ihn nach Europa.‹ ›Bangemann, geh’ du&#xA;voran.‹&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Diese beiden mittlerweile schon legendär gewordenen Redewendungen&#xA;charakterisieren das Phänomen Bangemann in enthüllender Weise. Zunächst&#xA;einmal ist Martin Bangemann kein Opa, sondern der Archetypus eines dem&#xA;Diesseits zugeneigten EU-Kommissars: fleißig beim Abrechnen von&#xA;Reisespesen, hoch kompetent in der Gestaltung seiner Freizeit und von&#xA;stoischer Loyalität seinem Geldbeutel gegenüber, erfüllte er das&#xA;bürokratentrockene Brüssel mit Lebensfreude und Sinnenlust. Martin&#xA;Bangemann war ein Vorzeige-Kommissar, der so intensiv den Bau seiner&#xA;Yacht in Rostock überwachte, dass er in keinerlei Korruptionsskandale in&#xA;Brüssel verwickelt werden konnte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die italienische Reise. Teil 1</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/07/06/die-italienische-reise-teil-1/</link>
      <pubDate>Tue, 06 Jul 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/07/06/die-italienische-reise-teil-1/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;wohlklang-der-sprache&#34;&gt;Wohlklang der Sprache&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Gut, dass ich mein Handy mit in den Urlaub nach Italien genommen habe,&#xA;denn ohne Handy hätte jeder Italiener in mir sofort den nordischen&#xA;Vandalen erkannt, der sich bloß tumb und plump im warmen Schoße der&#xA;Kultur sudeln möchte. Jeder Italiener besitzt nicht nur mindestens ein&#xA;Handy, nein er benutzt es auch noch überall. Als telekomgeschädigter&#xA;Barbar des Nordens beneidete ich die Italiener zunächst um ihre&#xA;vermeintlich günstigeren Telefontarife, doch bald wurde mir klar, dass&#xA;das Handy für den Italiener weder ein Statussymbol noch ein bloßes&#xA;Kommunikationsmittel ist. Nein, es hilft dem Italiener, seine Kultur&#xA;hemmungslos auszuleben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Sudelbuch wird ein Jahr alt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/06/18/das-sudelbuch-wird-ein-jahr-alt/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Jun 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/06/18/das-sudelbuch-wird-ein-jahr-alt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Sudelbuch wird am Sonntag, den 20. Juni, ein Jahr alt. Das ist&#xA;angesichts der Schnelllebigkeit des Internets schon fast ein biblisches&#xA;Alter und also ein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen, was ich auch&#xA;tun werde, und zwar in Italien, vollkommen offline.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Politik im Affekt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/06/14/politik-im-affekt/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Jun 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/06/14/politik-im-affekt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da schreibt mir doch ein lieber Leser: Und sonst? Viel zu tun? Es kommen&#xA;zu wenig Sudeleien! Eindeutig zu wenig!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Nun könnte ich ihm antworten: Ja, viel zu tun. – und damit die Sache&#xA;bewenden lassen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der berühmte Bock als Gärtner</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/06/07/der-ber%C3%BChmte-bock-als-g%C3%A4rtner/</link>
      <pubDate>Mon, 07 Jun 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/06/07/der-ber%C3%BChmte-bock-als-g%C3%A4rtner/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Man stelle sich einmal vor, der Gesundheitsminister verstünde sich als&#xA;Interessenvertreter der Pharmaindustrie, oder der Innenminister unseres&#xA;Landes würde gemeinsame Sache mit der türkischen Drogenmafia, der&#xA;kurdischen PKK und den Resten der RAF machen. Das Erstaunen, ja die&#xA;Entrüstung wäre groß. Oder man stelle sich vor, der Justizminister würde&#xA;alles in seiner Macht Stehende tun, um das Verbot vom Betrug, Diebstahl,&#xA;Raub, Mord, Totschlag und Vergewaltigung aufzuheben. Wir wären doch&#xA;zutiefst erschüttert und forderten seinen Rücktritt, oder? Weiterhin&#xA;stelle man sich vor, dass der Außenminister sein Amt so versteht, von&#xA;außen, also von einem fremden Geheimdienst ferngesteuert zu werden. Dies&#xA;wäre doch sicherlich ein Grund, eine kleine Anfrage im Parlament zu&#xA;starten. Ebenso verblüfft wären wir, wenn der Arbeits- und&#xA;Sozialminister der Wirtschaft Vorschläge zur Personalreduzierung&#xA;unterbreiten oder der Finanzminister Tipps zur Steuerhinterziehung&#xA;drucken lassen würde. Und spätestens wenn der deutsche&#xA;Verteidigungsminister sich als Helfershelfer serbischer Kriegsverbrecher&#xA;erweisen würde, käme uns doch das Sprichwort vom Bock, den man zum&#xA;Gärtner macht, in den Sinn.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Hosianna?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/06/03/hosianna/</link>
      <pubDate>Thu, 03 Jun 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/06/03/hosianna/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Fast könnte man den Eindruck bekommen, dass der ganze Kosovokrieg nur&#xA;veranstaltet wurde, um dem deutschen Kanzler und SPD-Vorsitzenden&#xA;pünktlich auf die Minute eine Steilvorlage für den Europawahlkampf zu&#xA;liefern. Über das ganze Gesicht wie ein Hannoveraner Honigkuchenpferd&#xA;strahlend verkündete Gerhard Schröder heute in Köln den Frieden auf dem&#xA;Balkan. Und der finnische Präsident Ahtisaari tat, nachdem er lang und&#xA;breit seinen eigenen Part bei dem Verhandlungserfolg erläuterte, sein&#xA;Möglichstes, um den Namen seines deutschen Gastgebers in den Annalen der&#xA;Geschichte zu verewigen, und versah den EU-Plan für den wirtschaftlichen&#xA;Wiederaufbau Südosteuropas mit Schröders Namen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Macht Opposition dumm?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/06/01/macht-opposition-dumm/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Jun 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/06/01/macht-opposition-dumm/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist wieder Wahlkampf und die Unterhaltungssendungen im Fernsehen&#xA;nehmen zu. Man muss zwar schon eine ganz bestimmte Art von Humor haben,&#xA;um die Wahlwerbespots im Fernsehen goutieren zu können, aber besser als&#xA;manch andere Comedy-Show sind sie allemal. Manchmal frage ich mich zwar&#xA;schon, warum die zahllosen politischen Sektierer immer wieder diese&#xA;einmalige Chance, vor einem Millionenpublikum zu glänzen, ungenutzt&#xA;vorüberziehen lassen und, statt Werbung zu betreiben, ihre verbissen&#xA;dreinschauenden Parteivorsitzenden zwei Minuten lang sprachliche&#xA;Zumutungen vom Blatt ablesen lassen. Doch dann sage ich mir wiederum:&#xA;Gottseidank hat die Autofahrerpartei außer Asphalt, Blech und&#xA;kostenlosem Benzin für alle nix im Kopf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>»Die Würde des Menschen ist unantastbar«</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/05/24/die-w%C3%BCrde-des-menschen-ist-unantastbar/</link>
      <pubDate>Mon, 24 May 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/05/24/die-w%C3%BCrde-des-menschen-ist-unantastbar/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So zitierte Johannes Rau, nachdem er zum Bundespräsidenten gewählt&#xA;worden war, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und fügte&#xA;hinzu, dass es dort in Artikel 1 des Grundgesetzes eben nicht heißt,&#xA;›die Würde der Deutschen ist unantastbar‹. Dies ging dem Bayrischen&#xA;Ministerpräsidenten Stoiber dann doch wohl zu weit. Er fühlte sich von&#xA;Raus Interpretation des Grundgesetzes dermaßen provoziert, dass er die&#xA;Rede Raus als schwach und wenig innovativ bezeichnete.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Da hilft auch kein Ausschwitzen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/05/17/da-hilft-auch-kein-ausschwitzen/</link>
      <pubDate>Mon, 17 May 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/05/17/da-hilft-auch-kein-ausschwitzen/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;von-farbbeuteln-und-der-deutschen-krankheit&#34;&gt;Von Farbbeuteln und der ›deutschen Krankheit‹&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Mit Trillerpfeifen und Farbbeuteln versuchten sich friedensbewegte&#xA;Demonstranten beim Bielefelder Sonderparteitag der Grünen bei&#xA;Außenminister Fischer Gehör zu verschaffen. Vergebens. Einer der&#xA;Kriegsgegner war sogar dermaßen darüber erzürnt, dass Joschka Fischer&#xA;für ihre Argumente kein offenes Ohr hatte, dass er mit einem beherzten&#xA;Farbbeutelwurf nachhalf. Natürlich hätte dieser Wurf auch ins Auge gehen&#xA;können. Dann wäre Fischer heute vielleicht auf dem rechten Auge blind.&#xA;Dennoch bliebe der Einäugige König.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der KZ-Burger und die Kulturgeschichte der Vertreibung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/05/07/der-kz-burger-und-die-kulturgeschichte-der-vertreibung/</link>
      <pubDate>Fri, 07 May 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/05/07/der-kz-burger-und-die-kulturgeschichte-der-vertreibung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;»Papa, soll ich meinen Hamburger dem armen Kind da im Fernsehen&#xA;schicken?« Diese Frage stellten gestern vielleicht einige Kinder in den&#xA;USA, als sie bei McDonalds und bei Burger King in ihren Hamburger bissen&#xA;und dabei ihren Präsidenten im Fernsehen beobachteten, wie er einem&#xA;Flüchtlingskind aus dem Kosovo über den Kopf streichelte. Und in seiner&#xA;Ratlosigkeit wird der Vater dem Kind vermutlich ebenfalls über den Kopf&#xA;gestreichelt und gesagt haben: »Du bist ein gutes Kind. Aber bis dein&#xA;Hamburger in diesem Land irgendwo am Ende der Welt angekommen ist, ist&#xA;er schon verdorben. Iss ihn lieber selbst und danke Gott, dass wir in&#xA;einem Land leben, das Hamburger hervorgebracht hat und keine&#xA;Milosevics.« So schnell wird aus einem Fleischklops ein Politikum, wenn&#xA;auch bloß eins, dass als Bestätigung für die Überlegenheit unserer&#xA;westlichen Demokratie herhalten kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von Mauerseglern und anderen Überfliegern</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/05/03/von-mauerseglern-und-anderen-%C3%BCberfliegern/</link>
      <pubDate>Mon, 03 May 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/05/03/von-mauerseglern-und-anderen-%C3%BCberfliegern/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern am 2. Mai, pünktlich wie im letzten Jahr, sind bei uns die&#xA;ersten Mauersegler (Apus apus) eingetroffen. Diese fliegenden Akrobaten&#xA;scheinen ihr ganzes Leben in den Lüften zu verbringen. Essen, Schlafen&#xA;und Nachwuchs zeugen: alles vollbringen die Mauersegler in Steil-, Über-&#xA;oder Sturzflug. Einen Sommer lang wird ihr Geschrei nun wieder den&#xA;Himmel über uns erfüllen. Und mit ihren flinken Flugkünsten zeigen sie&#xA;uns plumpen Menschen mal wieder unsere Grenzen auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die RECHTschreibung der WELT</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/30/die-rechtschreibung-der-welt/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/30/die-rechtschreibung-der-welt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die WELT, die buchstabenreiche BILD-Zeitung für Aufsteiger, die sich&#xA;nicht mehr trauen, öffentlich mit Springers Volkslesebuch gesehen zu&#xA;werden, hat auf Seite 2 eine Rubrik, die sich ›Kopfnoten‹ nennt. Der&#xA;Name ist treffend gewählt, und Assoziationen wie ›Kopfgeld‹ oder&#xA;›Kopfnuss‹ sind sicherlich nicht zufällig. In diesem nationalen&#xA;Klassenbuch verteilt der Oberlehrer WELT Noten an deutsche Politiker.&#xA;Ein solcher Leistungsnachweis hat uns in einer Zeit, in der Politiker,&#xA;wie Westerwelle, obsessiv ihr Schultrauma abarbeiten, indem sie vom&#xA;politischen Gegner die Erledigung von Hausarbeiten einfordern, gerade&#xA;noch gefehlt. Dieser Service der WELT am Souverän, dem Wähler, kann&#xA;nicht hoch genug gelobt werden, nimmt er dem Bürger doch die Bürde ab,&#xA;sich über die Leistungen seiner gewählten Volksvertreter im Einzelnen zu&#xA;informieren. Ein Blick in die WELT und schon weiß man, wen man demnächst&#xA;zum Klassensprecher wählen soll.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich mach’ euch den Sancho</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/23/ich-mach-euch-den-sancho/</link>
      <pubDate>Fri, 23 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/23/ich-mach-euch-den-sancho/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich sehe rot. Seit Wochen schon. An Litfaßsäulen, Plakatwänden und&#xA;City-Lights. Ein großer roter Briefumschlag sagt mir: Die Wahl muss&#xA;sein! Als informierter Bürger dieses Landes, habe ich natürlich eine&#xA;leise Ahnung davon, um welche Wahl es sich hierbei handelt, doch ich&#xA;frage mich, ob diejenigen meiner Mitbürger, die noch nie in das&#xA;Sozialgesetzbuch hineingeschaut haben, nach dem Betrachten der&#xA;Werbeplakate mehr wissen als vorher. Aber ich will hier nicht darüber&#xA;sinnieren, ob die Millionen für diese Werbekampagne gut angelegt sind.&#xA;Wer sich informieren will, kann dies ja unter &lt;a href=&#34;http://www.sozialwahl.de&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;http://www.sozialwahl.de&lt;/a&gt;&#xA;tun.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wo pinkeln die MdB’s?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/19/wo-pinkeln-die-mdbs/</link>
      <pubDate>Mon, 19 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/19/wo-pinkeln-die-mdbs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor vielen Jahren – oder waren es Jahrzehnte? – haben die Abgeordneten&#xA;des Deutschen Bundestages in unverhoffter geistiger Transzendierung&#xA;ihrer Spießbürgerlichkeit, die Verhüllung des Reichstages durch das&#xA;Verpackungsehepaar Christo und Jeanne-Claude gestattet. Und für die&#xA;vierzehn Tage, in denen der Reichstag wie eine Raupe von einem&#xA;glänzenden Kokon umhüllt war, war Berlin endlich wirklich das, was die&#xA;Berliner immer schon glaubten: der Nabel der Welt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über Friedensengel und Vermittler</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/16/%C3%BCber-friedensengel-und-vermittler/</link>
      <pubDate>Fri, 16 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/16/%C3%BCber-friedensengel-und-vermittler/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Edmund Stoiber, die Antwort der CDU/CSU auf die&#xA;Kanzlerkandidatenkandidaten der SPD, genoss die Aufmerksamkeit, die ihm&#xA;zuteil wurde, als er nach Moskau fuhr, um dort – ja was nur – zu tun?&#xA;Die Russen einbinden, heißt es seit einigen Tagen, sei unverzichtbar, um&#xA;den Krieg im Kosovo zu beenden und die Serben zum Einlenken zu bewegen.&#xA;Was man in den Sondersendungen des Fernsehens allerdings nicht hört,&#xA;ist, dass Einbinden auch Festbinden bedeuten kann. Wollte Stoiber&#xA;erkunden, wie man die Russen am besten fesseln kann? Wie dem auch sei,&#xA;Stoiber hatte seinen Auftritt, und die Aufmerksamkeit der Medien&#xA;richtete sich schnell auf einen anderen: auf Gregor Gysi.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>ÖPNV mit Vollkasko</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/12/%C3%B6pnv-mit-vollkasko/</link>
      <pubDate>Mon, 12 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/12/%C3%B6pnv-mit-vollkasko/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nie wieder werden wir auf dem Weg zur Arbeit uns vom sanften Schaukeln&#xA;der Schwebebahn in einen erquickenden Schlummer wiegen lassen. Nie&#xA;wieder werden wir versonnen durch die regennassen Scheiben der&#xA;Schwebebahn auf die schmutzigen Wellen der Wupper schauen und von fernen&#xA;Urlaubszielen träumen. Nie wieder werden wir über die verunsicherten&#xA;Gesichter unserer ausländischen Gäste lächeln können, wenn wir sie zu&#xA;einer Schwebebahnfahrt begleiten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nach der Schlacht…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/09/nach-der-schlacht/</link>
      <pubDate>Fri, 09 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/09/nach-der-schlacht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;…ist vor der Schlacht, lautet eine alte serbische Todesweisheit. Was, so&#xA;fragt man sich als Bürger, Souverän und vor allen Dingen als&#xA;Steuerzahler, was haben unsere Regierungen eigentlich vor, in nächster&#xA;Zeit in Sachen Nato gegen Milosevic zu unternehmen? Das Gemurmel über&#xA;Bodentruppen, die man schon 1992 hätte schicken sollen, wird immer&#xA;lauter, gleichzeitig wird aber auch das Gegrummel unserer neuen Troika,&#xA;Schröder, Fischer, Scharping, immer vernehmlicher, die beklagen, von den&#xA;Amerikanern immer nur unscharfe Satellitenbilder zu erhalten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Akupunktur ist wie Piercing in homöopathischer Dosis</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/04/akupunktur-ist-wie-piercing-in-hom%C3%B6opathischer-dosis/</link>
      <pubDate>Sun, 04 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/04/akupunktur-ist-wie-piercing-in-hom%C3%B6opathischer-dosis/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit Gründonnerstag weiß ich, was jemand empfindet, der sich an einer&#xA;den Blicken der Anderen zumeist verdeckten Stelle hat piercen lassen. Es&#xA;muss ein wirklich aufregendes Gefühl sein, im Bauchnabel, in den&#xA;Brustwarzen oder an der äußersten Peripherie des männlichen&#xA;Zeugungswerkzeuges einen Ring im Fleisch zu tragen, der sich, während&#xA;man unauffällig gekleidet durch die Fußgängerzone geht, im Stoff&#xA;verfängt, verhakt, verstrickt und damit nicht nur an den besagten&#xA;Stellen für Aufregung sorgt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>April, April</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/04/01/april-april/</link>
      <pubDate>Thu, 01 Apr 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/04/01/april-april/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist gar kein Krieg. Alles nur Show, alles nur Film. Reingefallen!&#xA;Milosevic ist gar kein Kriegsverbrecher, der Völkermord ist nur eine&#xA;Ente, die Nato-Bomben waren Special-Effects aus dem Computer und die&#xA;Flüchtlinge sind Statisten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Einstweilige Verfügung gegen Serbien</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/25/einstweilige-verf%C3%BCgung-gegen-serbien/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/25/einstweilige-verf%C3%BCgung-gegen-serbien/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;ist-die-nato-im-falschen-film-oder-wir&#34;&gt;Ist die Nato im falschen Film, oder wir?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das Ziel des Nato-Militärschlags sei die Verhinderung einer humanitären&#xA;Katastrophe, sagen unsere Politiker. Da frage ich mich doch, ob die&#xA;Nato-Bomber im falschen Film fliegen oder wir im falschen Kino sitzen?&#xA;Denn Luftangriffe auf serbische Stellungen werden die humanitäre&#xA;Katastrophe im Kosovo wohl kaum stoppen. Wie soll man die in kleinen&#xA;Gruppen agierenden Säuberungskommandos der Serben mit Luftangriffen von&#xA;ihren ethnischen Säuberungen abhalten? Der Radio-Journalist Bierdel&#xA;berichtete sogar, dass sich die in Pristina lebenden Serben bewaffnet&#xA;haben, so dass man auch einen Völkermord wie in Ruanda nicht mehr&#xA;ausschließen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Goldene Zeitalter</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/23/das-goldene-zeitalter/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/23/das-goldene-zeitalter/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es wird keine Mehrwertsteuererhöhung geben. Der illusionslose Leser mit&#xA;der schmerzhaften Erfahrung von mehreren Legislaturperioden wird sich&#xA;nun fragen, wie ich zu dieser abenteuerlichen Überzeugung gekommen bin.&#xA;Das ist ganz einfach, und ich will daraus auch kein Geheimnis machen.&#xA;Ich habe weder einen Informanten im Kanzleramt, so auskunftsfreudig Bodo&#xA;Hombach auch manchmal sein mag, noch habe ich einen informellen&#xA;Mitarbeiter im Bundesfinanzministerium. Die Mehrwertsteuer wird nicht&#xA;erhöht, weil das Geld schlicht und einfach nicht gebraucht wird. Denn&#xA;unser Kanzler hat eine neue Geldquelle entdeckt, die uns alle ins&#xA;Goldene Zeitalter führen wird: sich selbst, seinen attraktiven,&#xA;makellosen Körper, seine Aura, seine Ausstrahlung kurz: seine&#xA;Werbewirksamkeit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Reden und Schweigen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/22/reden-und-schweigen/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/22/reden-und-schweigen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. So lautet ein altes Sprichwort,&#xA;dass nicht mehr besagen will, als: Reden ist die Fortführung des&#xA;Schweigens mit anderen Mitteln. Denn häufig, so muss man sich wohl&#xA;eingestehen, könnten wir uns auch noch das letzte Bisschen Rede&#xA;abgewöhnen und gleich ganz schweigen; denn auch schweigend würden wir&#xA;kaum weniger sagen als wir sowieso von uns geben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ostallergie – die unglaubliche Krankengeschichte eines Wessis</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/19/ostallergie-die-unglaubliche-krankengeschichte-eines-wessis/</link>
      <pubDate>Fri, 19 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/19/ostallergie-die-unglaubliche-krankengeschichte-eines-wessis/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern erhielt ich dieses erschütternde Selbstzeugnis eines Menschen,&#xA;der an einer bisher noch kaum erforschten Krankheit leidet. Sein Fall&#xA;hat mich so betroffen gemacht, dass ich mir einen Auszug aus seiner&#xA;E-Mail hier nicht verkneifen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Auf dem Weg zur Volkspartei?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/18/auf-dem-weg-zur-volkspartei/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/18/auf-dem-weg-zur-volkspartei/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;sind-die-grünen-in-der-krise&#34;&gt;Sind die Grünen in der Krise?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das rot-grüne Reformprojekt sei gescheitert, sagte Jürgen Trittin und&#xA;revanchierte sich damit bei Gerhard Schröder. Denn der Bundeskanzler&#xA;hatte sich vor Wochen mehr Fischer und weniger Trittin gewünscht und&#xA;damit sein Mobbing gegen den ungeliebten Koalitionspartner auf die&#xA;Spitze getrieben. Streit in der Koalition, Streit in der Partei und seit&#xA;Lafontaines Rücktritt auch Streit beim großen Koalitionspartner: seitdem&#xA;sie an der Regierung beteiligt sind, werden grüne Politiker ihres Lebens&#xA;nicht mehr so richtig froh. Es scheint, als seien die Grünen aus dem&#xA;Tritt gekommen. Führende Politiker der Grünen fordern daher eine&#xA;Strukturreform der Partei. Strukturen, die in der Opposition noch&#xA;nützlich gewesen seien, so die Befürworter der Reform, taugten nichts,&#xA;wenn sich die Partei in der Regierung befindet. Aber so richtig voran&#xA;kommt die grüne Selbstreform nicht. Kritiker frotzeln bereits: Wie soll&#xA;eine Partei Staat und Gesellschaft reformieren, die sich nicht einmal&#xA;selbst reformieren kann?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rumpeldipumpel! Kommission weg!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/17/rumpeldipumpel-kommission-weg/</link>
      <pubDate>Wed, 17 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/17/rumpeldipumpel-kommission-weg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Gelehrte, der die Kulturgeschichte des Rücktritts schreiben wird,&#xA;muss den Iden des März 1999 ein besonderes Kapitel widmen. Denn als&#xA;hätte sich kurz vor der Jahrtausendwende ein Politiker verschlingendes&#xA;Bermuda-Dreieck aufgetan, häufen sich auf bedenkliche Weise die&#xA;Rücktritte. Letzte Woche titelte BILD noch: ›Rumms! Oskar weg!‹ Doch&#xA;schon am Montag haben wir die Steigerung davon erlebt: Rumpeldipumpel!&#xA;Kommission weg! Einmalig und sensationell sind beide Rücktritte, doch es&#xA;gibt natürlich auch große Unterschiede. Zunächst einmal beweist der&#xA;Rücktritt der EU-Kommission, dass, auch wenn es in Brüssel lautstark&#xA;poltert, die Kommissare politische Fliegengewichte sind. Denn die Börsen&#xA;der Welt zuckten noch nicht einmal an der vierten Stelle hinter dem&#xA;Komma, als sie vom Rücktritt der Euro-Regierung erfuhren. Die Demission&#xA;Lafontaines dagegen hat der Wall Street endlich den Sprung über 10000er&#xA;Marke ermöglicht. Der zweite wichtige Unterschied ist grundsätzlicher&#xA;Natur. Lafontaine ist freiwillig und aus eigenen Stücken zurückgetreten.&#xA;Um die französische EU-Kommissarin, Mme. Cresson, zum Rücktritt zu&#xA;bewegen, musste aus Gründen der nationalen Ehre gleich die ganze&#xA;Kommission geschlossen zurücktreten. Mme. Cresson, die auch noch so&#xA;aussieht, wie sie im Bericht der Weisen beschrieben wird, kommt nämlich&#xA;aus der großen Nation, die, wäre sie nicht so sprachbewusst, den&#xA;deutschen Begriff ›Extrawurst‹ ins Französische einbürgern würde. Für&#xA;›Vettern- oder Günstlingswirtschaft‹ (ein Begriff, bei dem man gleich an&#xA;Praktikanten in der EU-Kommission denkt) oder für den Begriff&#xA;›Seilschaft‹ gibt es kein entsprechendes französisches Wort, vielleicht&#xA;weil es in Frankreich keinen Sinn macht, zwischen der Administration auf&#xA;der einen und der Vetternwirtschaft auf der anderen Seite einen&#xA;Unterschied zu machen. Mme. Cresson ist nun also zurückgetreten. Das ist&#xA;gut so. Dass über das bodenbedeckende gallische Gartengewächs nun aber&#xA;auch durchaus fähige Kommissare stolpern mussten, ist bedauerlich, gibt&#xA;uns aber auch die Chance, im europäischen Stall einmal so richtig&#xA;auszumisten, zumal man sogar der deutschen Kommissarin Wulf-Matthies&#xA;altruistisches Handeln für den Nächsten zutraut. Und da gibt es&#xA;eigentlich nur einen Herakles, der dafür geeignet ist und wertvolle&#xA;Erfahrung mit widerspenstigen Amtsschimmeln sammeln konnte: Wolfgang&#xA;Clement, der Ministerpräsident von NordrheinWestfalen. – Doch halt! Sein&#xA;Justizminister ist ja unangefochtener Rekordhalter im blitzschnellen&#xA;Rücktritt. Ein Rekord im Zukurzspringen, der wie der von Bob Beamon im&#xA;Weitsprung sicherlich einige Jahre Bestand haben wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Cash ’n Cashmere</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/13/cash-n-cashmere/</link>
      <pubDate>Sat, 13 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/13/cash-n-cashmere/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Gang Lafontaines ins politische Exil war richtig, denn die&#xA;Börsenkurse sind um 7% gestiegen. Und die Börse hat immer Recht. Alles,&#xA;was die Aktienkurse steigen lässt, ist edel, hilfreich und gut. Auch die&#xA;britische SUN, neben der sich die BILD-Zeitung ausmacht wie die ZEIT in&#xA;ihren besten liberalen Zeiten, ließ die Sektkorken knallen. Und die SUN&#xA;hat immer Recht. Alles, was die hoch intelligenten und politisch&#xA;differenziert denkenden Analysten der SUN verzapfen, ist edel, hilfreich&#xA;und gut. Ferner triumphierte die Versicherungsbranche, die sich so&#xA;rührend um unser aller Sicherheit kümmert, über den gefährlichsten Mann&#xA;Europas. Und das in unser aller Interesse! Denn wer von uns ist nicht&#xA;auf die Großzügigkeit der Versicherungen angewiesen, wenn es einmal&#xA;knallt? Alles, was Versicherungen absichert, ist edel, hilfreich und&#xA;gut.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ich habe fertig!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/12/ich-habe-fertig/</link>
      <pubDate>Fri, 12 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/12/ich-habe-fertig/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das war zu viel! Die Nase gestrichen voll schmiss Oskar hin, nachdem ihn&#xA;Schröder im Kabinett abgekanzelt hatte. Abkanzler Schröder, der gerade&#xA;wieder die Leitlinien der Politik bei einer guten Zigarre mit&#xA;Konzernbossen festgelegt hatte, schlug mit der Faust auf den Tisch,&#xA;schimpfte und tobte und stellte ein für allemal klar, wer die Hosen&#xA;anhat. Die Hosen brachten das Fass zum Überlaufen. Schröder hatte&#xA;übertrieben, und nun ist ihm sein Finanzminister davongelaufen. Deja vu?&#xA;Wie war das noch mit Stollmann? Aber Schröder weint Lafontaine wie&#xA;seinen drei Ehefrauen keine Träne nach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gardez la dame!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/09/gardez-la-dame/</link>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/09/gardez-la-dame/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Frauen können denken; selbst wenn sie aus dem Osten kommen. Diese für&#xA;viele Männer immer wieder schmerzliche Erfahrung mussten wieder einmal&#xA;die Herren von der CDU machen. Die schwarze Dame aus dem Osten, die sie&#xA;Hände reibend auf dem Schachbrett der Bundesversammlung gegen Johannes&#xA;Rau in Stellung bringen wollten, fiel um, bzw. beging den Lapsus, vom&#xA;zentralen Dogma der CDU, der Unberührbarkeit der PDS, einen halben&#xA;Millimeter abzurücken. Von einem Besuch der PDS-Fraktion, die sie&#xA;eingeladen hatte, konnte Schäuble die Dame gerade noch abbringen, aber&#xA;er konnte nicht verhindern, dass Frau Schipanski von gerissenen&#xA;Journalisten zu der Äußerung verführt wurde, sie würde sich auch von&#xA;PDS-Stimmen wählen lassen. Nun sind Sätze, wie »Ich grenze mich von der&#xA;PDS ab, diese Partei aber nicht aus.«, sicherlich so geflügelt, dass sie&#xA;bei der ZEIT als ›Worte der Woche‹ erscheinen werden, obwohl sie außer&#xA;einem gewissen stilistischen Schliff nichts Außergewöhnliches an sich&#xA;haben. Doch der Politiker und der Journalist liest wie ein eingeweihter&#xA;Freimaurer natürlich mehr in diesen Worten als ein vernünftiger Mensch,&#xA;er durchschaut den verborgenen Sinn und ist – je nach Standort entsetzt&#xA;oder schadenfroh.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Stammtisch des Internets</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/08/der-stammtisch-des-internets/</link>
      <pubDate>Mon, 08 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/08/der-stammtisch-des-internets/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer dem Volk aufs Maul schauen will, der muss in die Eckkneipe gehen und&#xA;zuhören was der Souverän nach einigen Gläsern Bier und Korn so von sich&#xA;gibt. Und wenn sich partout kein angeregtes Gespräch entwickeln will, so&#xA;kann man jederzeit mit ein paar Stichworten, wie Ausländer, Türke oder&#xA;Ossi bzw. Wessi, den basisdemokratischen Gedankenaustausch in Schwung&#xA;bringen. Schon kommt man in den Genuss der geballten Volksweisheit, so&#xA;dass man sich vor der Tatsache zu gruseln beginnt, dass das Gegenüber an&#xA;der Theke auch wählen darf. Wessen Nerven oder Leber für eine Fahrt&#xA;durch die Geisterbahn der Bierdunst-Demoskopie zu schwach sind, kann&#xA;stattdessen morgens in der Straßenbahn in die Bildzeitung des&#xA;Banknachbarn hinüber linsen, um die Überschriften und damit die mentalen&#xA;Kapazitäten des Durchschnittsbürgers zu überfliegen. Doch wer erforscht&#xA;im Zeitalter des Internets noch bei Zigarettenrauch, Alkoholdunst und&#xA;potentieller Lebensgefahr die Meinungen und Ansichten der schweigenden&#xA;Mehrheit? Wo doch die Cyber-Stammtische im Internet dem Soziologen auf&#xA;Mausklick alles bieten, was er in einer Vorortkneipe erst mühsam suchen&#xA;muss. Die Stammtische des Internets stehen sauber aneinander gereiht im&#xA;Usenet und sie haben so drollige Namen, wie de.soc.subkultur.gothic oder&#xA;rec.toys.action-figures.discuss.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Misstrauen, dein Name ist Weib!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/07/misstrauen-dein-name-ist-weib/</link>
      <pubDate>Sun, 07 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/07/misstrauen-dein-name-ist-weib/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Frauen sind misstrauisch, das liegt in ihrer Natur, seit sie sich von&#xA;der Schlange so haben übers Ohr hauen lassen. Grüne Frauen sind&#xA;besonders misstrauisch, selbst wenn ihnen das Wasser bis zum Halse&#xA;steht, denken sie nicht daran, sich an einem Strohhalm festzuhalten, der&#xA;ihnen von einem Mann hingehalten wird. Lieber untergehen, als einem Mann&#xA;ins Netz.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Eschatologie der Gaskammer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/04/die-eschatologie-der-gaskammer/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/04/die-eschatologie-der-gaskammer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn Karl und Walter LaGrand eine deutsche Bank überfallen und dabei den&#xA;Kassierer erschossen hätten, wären sie heute – 15 Jahre nach ihrer&#xA;Verurteilung – wahrscheinlich wieder auf freiem Fuß. So aber wurden sie&#xA;nach 15 Jahren Gefängnis hingerichtet. Gestern starb Walter LaGrand eine&#xA;Woche nach seinem älteren Bruder, einen qualvollen Tod in der Gaskammer.&#xA;Über 6 Minuten dauerte sein Todeskampf in der Kabine, und erst 18&#xA;Minuten nach Beginn der Hinrichtung wurde er für tot erklärt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Jungen Wilden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/03/02/die-jungen-wilden/</link>
      <pubDate>Tue, 02 Mar 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/03/02/die-jungen-wilden/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nun hat die SPD endlich auch ihre Jungen Wilden. Wofür die CDU 16 Jahre&#xA;brauchte, schaffte die SPD in 116 Tagen: Kritik am Kanzler aus den&#xA;eigenen Reihen. Im statistischen Mittel ist der Junge Wilde der SPD 29,8&#xA;Jahre alt; sie sind also ein paar Jährchen jünger als die Jungtürken der&#xA;CDU, was vielleicht erklärt, warum sie ungeduldiger sind und keine 16&#xA;Jahre warteten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn zwei das Gleiche tun…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/26/wenn-zwei-das-gleiche-tun/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/02/26/wenn-zwei-das-gleiche-tun/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht Dasselbe, sagte meine&#xA;Mutter immer, wenn sie auf mein »Aber der Paul darf doch auch, aber der&#xA;Paul hat doch auch, aber der Paul macht doch auch« nicht mehr weiter&#xA;wusste und zu Spruchweisheiten Zuflucht nahm. Auch heute noch mag ich&#xA;die Allgemeingültigkeit dieses Satzes nicht gerne anerkennen. Doch ich&#xA;muss, denn das Leben selbst lehrt, es ist alles relativ.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wetten, dass…?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/21/wetten-dass/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/02/21/wetten-dass/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Während unser griesgrämiger National-Dauerläufer und Außenminister in&#xA;Frankreich zusammen mit der amerikanischen Fregatte Albright den&#xA;unappetitlichen Serben und Albanern – wie erwartet – eine&#xA;Fristverlängerung einräumte, saß der immer gut gelaunte Entertainer&#xA;Gerhard, nebenberuflich auf 620 Mark-Basis auch Bundeskanzler, bei Tommi&#xA;und seinen Haribo-Gummibärchen auf der Couch und präsentierte sich 18&#xA;Millionen potentiellen Wählern von seiner besten Seite.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gottes großer Multivitamintrunk</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/20/gottes-gro%C3%9Fer-multivitamintrunk/</link>
      <pubDate>Sat, 20 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Da lese ich doch heute in der Morgenwelt, einem sehr empfehlenswerten&#xA;Online-Magazin, dass Forscher der Columbia University zu der Ansicht&#xA;gelangt sind, dass der Glaube keine nachweislich gesundheitsfördernde&#xA;Wirkung habe. Priester und Nonnen würden nur deshalb länger leben, weil&#xA;sie weniger rauchen und trinken, als der Durchschnitt der übrigen&#xA;Bevölkerung. Und die Kirchgänger seien vielleicht nur deshalb&#xA;überdurchschnittlich gesund, weil Kranke eben nicht in die Kirche gehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>…da pell’ ich mir ein Ei darauf</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/18/da-pell-ich-mir-ein-ei-darauf/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Der Kanzler der Schlangenlinienkompetenz, wie der klare Blonde aus dem&#xA;Süden sich ausdrückt, will bei den Grünen mehr Fischer und weniger&#xA;Trittin. Der so Gescholtene sagt dazu: »Auf Rücktrittsforderungen&#xA;anderer Parteien, da pell’ ich mir ein Ei drauf.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Züngeln der Schlange</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/13/das-z%C3%BCngeln-der-schlange/</link>
      <pubDate>Sat, 13 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/02/13/das-z%C3%BCngeln-der-schlange/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In Bonn zischelt und züngelt es wieder. Die freidemokratische Schlange&#xA;erhebt wieder ihr zerzaustes Haupt. Man konnte fast die Uhr danach&#xA;stellen. Es war ja schon bewunderungswürdig, wie die FDP es ganze 100&#xA;Tage tapfer in der Opposition ausgehalten hat, ohne ihr Mäntelchen nach&#xA;dem Wind zu drehen. Doch nachdem die Flitterwochen in der rotgrünen&#xA;Koalition vorbei sind und mehr Porzellan zwischen Schröder und Trittin&#xA;zerschlagen wurde, als Lafontaine Tafelsilber zum Verscherbeln hat,&#xA;lässt die FDP nun wie ein alterndes, dafür aber besonders wohlfeiles&#xA;Freudenmädchen ihre schwarzen Trauerhüllen fallen und schreit machtgeil:&#xA;»Nimm mich!«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Idealisten in Nadelstreifen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/10/idealisten-in-nadelstreifen/</link>
      <pubDate>Wed, 10 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/02/10/idealisten-in-nadelstreifen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eine Studie der Unternehmensberatung Towers Perrin hat herausgefunden,&#xA;dass Deutschland, was den Verdienst seiner Top-Manager angeht, in der&#xA;Welt weit abgeschlagen auf Platz 16 rangiert. Während der Chef eines&#xA;Industrieunternehmens in den USA mit einem Jahresumsatz zwischen 250 und&#xA;500 Mio. Dollar durchschnittlich 1.072.400 Dollar im Jahr verdient,&#xA;schuftet sein deutscher Kollege für schlappe 398.430 Dollar. Rechnen wir&#xA;dann noch den recht hohen deutschen Spitzensteuersatz hinzu oder besser&#xA;ab, so erscheinen uns die deutschen Wirtschaftsführer ziemlich&#xA;weltfremde Idealisten zu sein, die ihre Gesundheit opfern, um&#xA;Arbeitsplätze, Shareholder Value und Exportüberschüsse am laufenden Band&#xA;zu produzieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zu spät, die Hessen wählen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/07/zu-sp%C3%A4t-die-hessen-w%C3%A4hlen/</link>
      <pubDate>Sun, 07 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Hessen haben gewählt und das Ergebnis will nicht so recht schmecken.&#xA;Der offene Ausländerhass ist regierungsfähig geworden. Nun mag man&#xA;höhnen, dass die CDU der SPD mit ihrer am Blut orientierten&#xA;Staatsbürgerschaftslehre in der neuen Mitte Platz gemacht habe. Doch das&#xA;ist nur die halbe Wahrheit. Die CDU ist zwar nach rechts gerückt, doch&#xA;die Mitte ist mitgerückt. Und wie man Schröder kennt, wird er alles&#xA;versuchen, hinterher zu rücken, um ja nicht den Anschluss zu verlieren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Mahnmal für bedrohte Völker</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/04/mahnmal-f%C3%BCr-bedrohte-v%C3%B6lker/</link>
      <pubDate>Thu, 04 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/02/04/mahnmal-f%C3%BCr-bedrohte-v%C3%B6lker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Während Bodo Hombach, der Schrödersche Ben Wisch, zum letzten Mal die&#xA;Spendierhosen anzieht und für die, die partout nicht sterben wollen,&#xA;noch einmal die Geldbörse hervorholt, rettet sich der Bundes-Geheimrat&#xA;Naumann, dem Eisenmans Betonblöcke so schwer auf der Seele liegen, in&#xA;einen neuen Wettbewerb. Das scheint ihm der einzige Fluchtweg zu sein,&#xA;da es ihm nicht gelang, mit seinem Kombi-Paket ›Gedenken und Schmökern&#xA;zum halben Preis‹ zwei Fliegen mit einer Klappe zu erschlagen. Ganz im&#xA;Gegenteil: wie dicke schwarze Fliegen sind die zahllosen Betonstelen&#xA;Eisenmans aufgeflogen und summen nun um Naumanns Weinkenner-Nase herum.&#xA;Da hilft kein Fuchteln und kein Jammern: versöhnen statt spalten, ist&#xA;eben nicht so einfach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>100 Tage Rotgrün</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/02/01/100-tage-rotgr%C3%BCn/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Feb 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Genossen aus der Baracke und ihre grünen Koalitionspartner haben in&#xA;diesen Tagen eine Menge Arbeit, denn aus allen Zeitungen, Radios und&#xA;Fernsehgeräten schallt ihnen Häme, Schimpf und Ironie entgegen, die&#xA;gesehen, gehört und gelesen sein will. Die mediokre Mediokratie zieht&#xA;Bilanz und zwar deftig: 100 Tage Rotgrün – ein telegenes Spektakel auf&#xA;nationalen und internationalen Schauplätzen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ökologie der Gedanken</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/30/%C3%B6kologie-der-gedanken/</link>
      <pubDate>Sat, 30 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/30/%C3%B6kologie-der-gedanken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es gibt Gedanken, die vom Aussterben bedroht sind, weil der Lebensraum,&#xA;in dem sie gedacht werden können, zerstört wird. Man wird für Gedanken&#xA;Reservate einrichten müssen oder wenigstens Museumsvitrinen, damit&#xA;künftige Generationen überhaupt von ihrer Existenz erfahren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Wer hat uns verraten?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/26/wer-hat-uns-verraten/</link>
      <pubDate>Tue, 26 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/26/wer-hat-uns-verraten/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Sozialdemokraten! Das war schon immer so. Sozialdemokraten sind die&#xA;traditionellen Warmduscher und Weicheier in der Politik. Die Kommunisten&#xA;haben das schon immer gewusst und so zogen sie in der DDR aus dieser&#xA;Erkenntnis auch ihre Konsequenzen. Aber die Versuche der Kommunisten,&#xA;die Sozis in einer Einheitspartei durch kalte Duschen gegen den Druck&#xA;des Kapitals abzuhärten, scheiterten bekanntlich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/22/eine-rose-ist-eine-rose-ist-eine-rose/</link>
      <pubDate>Fri, 22 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/22/eine-rose-ist-eine-rose-ist-eine-rose/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ein solcher Satz kann nur jemandem einfallen, der vor lauter Namen die&#xA;Rosen nicht mehr sieht. Das, was die vier aneinander gereihten&#xA;Buchstaben R o s e bezeichnen, ist eine ganze Welt. Von dieser Tatsache&#xA;kann sich jeder überzeugen, indem er in einen Garten geht, Augen,&#xA;Riechorgan und Tastsinn öffnet und den Begriff ›Rose‹ in Düfte, Farben,&#xA;Formen und kleine Schmerzen an den Fingerkuppen auflöst. Ein solches&#xA;Rosenerlebnis nimmt alle Sinne gefangen und erzeugt in unserem Gehirn&#xA;ein wahres Feuerwerk an Wahrnehmungs- und Bewusstseinsimpulsen.&#xA;Millionen Synapsen feuern, was das Zeug hält.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das perfekte Verbrechen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/20/das-perfekte-verbrechen/</link>
      <pubDate>Wed, 20 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/20/das-perfekte-verbrechen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Generationen von Krimiautoren und Kriminellen tüfteln am perfekten&#xA;Verbrechen. Und mittlerweile herrscht unter den Experten sogar ein&#xA;gewisser Konsens: Das perfekte Verbrechen ist ein Verbrechen, das gar&#xA;nicht als solches erkannt wird. Der perfekte Mord ist also ein Unfall&#xA;oder der als natürlich erscheinende Tod durch Gift. Letzteres hat eine&#xA;große Tradition. Der Giftmord wurde im Krimi und in der Realität immer&#xA;wieder mit geradezu meisterlicher Virtuosität ausgeübt. Die meisten&#xA;Gifte haben jedoch den Nachteil, dass sie im Körper nachgewiesen werden&#xA;können. Deshalb eignet sich nicht jedes Opfer für einen Giftmord. Ein&#xA;kerngesunder junger Unternehmer, der nach einem Essen mit seinem&#xA;Konkurrenten grün anläuft und mit Schaum vor dem Mund unter irren&#xA;Zuckungen bei Tisch krepiert, weist mit deutlicher Geste auf seinen&#xA;möglichen Mörder. Und selbst wenn er einfach so tot umfällt, wird eine&#xA;Autopsie schnell die Ursache ergeben und eine Fahndungsmaschinerie in&#xA;Gang setzen, die über kurz oder lang Erfolg haben wird. Nein, die&#xA;idealen Mordopfer sind Alte, Kranke und Schwache, die ja leicht mal ihre&#xA;Medikamente verwechseln können oder die man nur mal ordentlich&#xA;erschrecken muss. Jeden Tag eine kleine Dosis über ein oder zwei Jahre&#xA;verabreicht, und schon kann man ungestört erben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dann gehen die Lichter aus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/19/dann-gehen-die-lichter-aus/</link>
      <pubDate>Tue, 19 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/19/dann-gehen-die-lichter-aus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Den deutschen Fernsehanstalten geht das Geld aus. Jetzt müssen sie sogar&#xA;in den Nachrichten Wiederholungen senden. – Ich meine nicht die&#xA;Tagesschau von vor 20 Jahren, die jeden Tag im WDR wiederholt wird. Das&#xA;ist harmlose Nostalgie und als Wiederholung gekennzeichnet. Nein, es&#xA;geht um die aktuellen Nachrichten, in denen immer häufiger Meldungen aus&#xA;der Konserve versteckt werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Völkische Genozidprophylaxe von CDU/CSU</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/17/v%C3%B6lkische-genozidprophylaxe-von-cdu/csu/</link>
      <pubDate>Sun, 17 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/17/v%C3%B6lkische-genozidprophylaxe-von-cdu/csu/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist kein Geheimnis: Depressionen, Verhaltensstörungen, Neurosen,&#xA;Psychosen und andere Geisteskrankheiten nehmen seit Jahren&#xA;kontinuierlich zu. Jeder, der nur etwas auf sich hält, lag schon einmal&#xA;auf der Couch eines Psychoanalytikers oder schrie gemeinsam mit seinem&#xA;Psychotherapeuten gegen dessen traumatische Kindheitserlebnisse an. Und&#xA;wer partout keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen will, der findet in&#xA;einer der zahllosen Selbsterfahrungsgruppen ein warmes Plätzchen für&#xA;seine Komplexe, seinen vorzeitigen Samenerguss, seine Frigidität oder&#xA;Nymphomanie, seine Wahnvorstellungen oder seine miese Laune.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alaaf – de Zoch kütt!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/14/alaaf-de-zoch-k%C3%BCtt/</link>
      <pubDate>Thu, 14 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/14/alaaf-de-zoch-k%C3%BCtt/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die bedauernswerten Menschen, die vom Karneval keinerlei Ahnung haben,&#xA;mokieren sich häufig über die minutiös geplanten und in strenger&#xA;Disziplin durchgeführten Karnevalssitzungen. Das steife Zeremoniell, so&#xA;sagen sie, passe nicht mehr zum telegenen Frohsinn des Straßenkarnevals.&#xA;Spaß und Jux – schön und gut, aber das närrische Treiben in der fünften&#xA;Jahreszeit ist eine ernste Angelegenheit.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fliegende Teppiche in jedem Klassenzimmer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/13/fliegende-teppiche-in-jedem-klassenzimmer/</link>
      <pubDate>Wed, 13 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/13/fliegende-teppiche-in-jedem-klassenzimmer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die CDU versucht zur Zeit, etwas gegen ihr Image als ausländerfeindliche&#xA;Partei zu tun. – Nun ja, warum soll man es nicht mal versuchen. Jürgen&#xA;Rüttgers, der so lange Zeit vergeblich versucht hat, sich einen Ruf als&#xA;Zukunftsminister zuzulegen, und der bayrische Innenminister Günther&#xA;Beckstein, der als solcher höchstens noch den Ruf als Falken zu&#xA;verlieren hat, machten nun den Vorschlag, in deutschen Schulen einen&#xA;islamischen Religionsunterricht einzuführen, um die Ausländer, die man&#xA;ja nun nicht mehr wegbekommt, durch eine Art aufgeklärten Islamismus&#xA;nach und nach den Fängen der fundamentalistischen Mullahs zu entreißen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Walser, übernehmen Sie!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/09/walser-%C3%BCbernehmen-sie/</link>
      <pubDate>Sat, 09 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/09/walser-%C3%BCbernehmen-sie/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ach hätten die deutschen Bischöfe doch gegen Zyklon B mit der gleichen&#xA;Entrüstung gepredigt, wie gegen RU 486, dann würde vielleicht noch&#xA;jemand auf sie hören. Doch statt damals gegen Verfolgung und Massenmord&#xA;zu protestieren, geifern sie heute gegen die Abtreibungspille, die zwar&#xA;aus einer Abtreibung kein Gott gefälliges Werk macht, aber – und das&#xA;scheint die Herren der Kirche besonders zu ärgern – die Rache Gottes an&#xA;Eva (›Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst‹) ein&#xA;wenig abschwächt. So ist das mit dem wissenschaftlichen Fortschritt,&#xA;könnte man den Klerikern zurufen: Die Medizin lindert, wo immer sie&#xA;kann, die Geißeln, die uns Menschen von einem bösartigen Gott gesandt&#xA;wurden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbrecher aus Staatsbürgerschaft?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/06/verbrecher-aus-staatsb%C3%BCrgerschaft/</link>
      <pubDate>Wed, 06 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/06/verbrecher-aus-staatsb%C3%BCrgerschaft/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Seit gestern schaue ich mir meinen türkischen Gemüsehändler etwas&#xA;genauer an. Schließlich soll von ihm, sobald er einen deutschen Pass&#xA;besitzt, eine viel größere Gefahr ausgehen, als von der RAF der ersten,&#xA;zweiten, dritten oder vierten Generation. Das meint jedenfalls der&#xA;christlich-soziale Führer aller Bayern, Edmund Stoiber. Und nachdem ich&#xA;ihn heute – Stoibers Worte im Ohr – minutenlang angestarrt hatte, da&#xA;glaubte ich genau zu erkennen, wie er zwischen Hammelfleisch und Paprika&#xA;den baldigen Mord an einem Arbeitgeberpräsidenten oder einem&#xA;Vorstandsvorsitzenden plante. Schon die Art, wie er sein Fleischmesser&#xA;schärfte, verriet mir den Meuchelmörder, der nur darauf wartet, endlich&#xA;mit deutschem Pass in der Tasche losschlagen zu können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Euro, Euro über alles</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/04/euro-euro-%C3%BCber-alles/</link>
      <pubDate>Mon, 04 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/04/euro-euro-%C3%BCber-alles/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Euro, Euro über alles, über alles in der Welt. So tönte es heute, am&#xA;ersten Euro-Börsentag aus allen Lautsprechern. In der Zeitung, im Radio,&#xA;im Fernsehen, überall verkündete man: der Euro hatte einen Traumstart.&#xA;Der Euro bietet dem Dollar die Stirn. Die neue Leitwährung. Euro gewinnt&#xA;gegenüber dem Dollar. Man möchte vor lauter Europhorie ins nächste&#xA;Kaufhaus stürzen und in einem allein seligmachenden Euro-Kaufrausch&#xA;versinken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>juh’s Neujahrsansprache</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/03/juhs-neujahrsansprache/</link>
      <pubDate>Sun, 03 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/03/juhs-neujahrsansprache/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es geht nicht an, dass es für den&#xA;ersten Tag des angeblich letzten Jahres des Jahrtausends keine Sudelei&#xA;geben soll. Kubrick-Fans wissen es zwar besser, aber die Welt feiert&#xA;schon in einem Jahr das neue Millennium.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jemenitische Infrastrukturpolitik</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1999/01/02/jemenitische-infrastrukturpolitik/</link>
      <pubDate>Sat, 02 Jan 1999 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1999/01/02/jemenitische-infrastrukturpolitik/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bei uns wurde schon so manche Autobahn auf dem Golfplatz geplant und auf&#xA;der Straße verzögert oder sogar verhindert. Unsere Lokalpolitiker müssen&#xA;deshalb Golf spielen oder gut skandieren können, um wiedergewählt zu&#xA;werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zehn gute Vorsätze fürs neue Jahr</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/31/zehn-gute-vors%C3%A4tze-f%C3%BCrs-neue-jahr/</link>
      <pubDate>Thu, 31 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/12/31/zehn-gute-vors%C3%A4tze-f%C3%BCrs-neue-jahr/</guid>
      <description>&lt;ol&gt;&#xA;&lt;li&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich will im nächsten Jahr zehn Kilo abnehmen, aufhören zu trinken und meine Flugangst überwinden.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich will persönlicher Referent Joschka Fischers werden, damit ich Vorsatz 1 auch erfüllen kann.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;/li&gt;&#xA;&lt;li&gt;&#xA;&lt;p&gt;Ich will über jeden Minister und jede Ministerin der neuen Bundesregierung eine eigene kleine Monographie zusammensudeln, um&#xA;Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>…dem halte auch die linke Arschbacke hin!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/30/dem-halte-auch-die-linke-arschbacke-hin/</link>
      <pubDate>Wed, 30 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Für ein wahrhaft christlich frommes Leben reichen die linke und die&#xA;rechte Wange schon lang nicht mehr hin. Wer in der Nachfolge Christi&#xA;leben will, der sollte lieber gleich die Hosen runterlassen und beide&#xA;Arschbacken hinhalten. Gelegenheiten, einen gottesfürchtigen&#xA;Lebenswandel unter Beweis zu stellen, gibt es reichlich. Wenn uns der&#xA;Gebrauchtwagenhändler nicht übers Ohr haut, dann ist es der Handwerker,&#xA;und wenn der es nicht ist, dann kungelt die Regierung wieder ein neues&#xA;Gesetz aus, mit dem sie uns über den Tisch ziehen kann. Doch von diesen&#xA;alltäglichen Möglichkeiten, seine christliche Unterwürfigkeit zu zeigen,&#xA;will ich gar nicht reden. Es geht mir vielmehr um die großen, ein großes&#xA;Seelenheil versprechenden Gesten, des Wangen- und Backen-Hinhaltens.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der rote Stoiber oder Clement aus dem Sack</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/28/der-rote-stoiber-oder-clement-aus-dem-sack/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Wolfgang Clement, dieses Sympathiepaket von Ministerpräsident, versteht&#xA;sich in letzter Zeit verdächtig gut mit Edmund Stoiber. Der&#xA;Nordrhein-Westfale lud den bayrischen Ministerpräsidenten sogar vor&#xA;kurzem nach Düsseldorf ein, um mit ihm vertrauliche Gespräche von&#xA;Landesvater zu Landesvater zu führen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Bündnis für guten Geschmack</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/27/b%C3%BCndnis-f%C3%BCr-guten-geschmack/</link>
      <pubDate>Sun, 27 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Überall werden zurzeit Bündnisse geschlossen oder das schnelle,&#xA;sofortige Schmieden von Bündnissen gefordert. Bündnisse machen Hoffnung,&#xA;Bündnisse machen stark; immer wenn ein Problem nicht von heute auf&#xA;morgen unter den Teppich gekehrt werden kann, und immer wenn wir den&#xA;Glauben an die Lösung eines Problems verloren haben, dann heißt es:&#xA;Antreten zum Rütlischwur!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Konsensgespräche</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/23/konsensgespr%C3%A4che/</link>
      <pubDate>Wed, 23 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Rotgrün ist das Wort des Jahres. Und was für ein hoffnungsfrohes! Nun&#xA;könnte man ja nach allem, was wir 16 Jahre durchmachen mussten, froh und&#xA;dankbar sein, dass der Wind des Wechsels in diesem Jahr endlich auch&#xA;Bonn erreicht hat. Mich stört nur, dass die Rotgrünen neuerdings das&#xA;Unwort des Jahres, die ›Konsensgespräche‹, so wohlfeil im Munde führen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die neue Sprache der Erinnerung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/15/die-neue-sprache-der-erinnerung/</link>
      <pubDate>Tue, 15 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/12/15/die-neue-sprache-der-erinnerung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die FAZ hatte heute ihren großen Tag. Sie konnte stolz das Protokoll&#xA;eines ›klärenden‹ Gesprächs zwischen Ignatz Bubis und Martin Walser in&#xA;den ehrwürdigen Räumen der Zeitung in ganzer Breite abdrucken. Außer&#xA;Walser und Bubis waren anwesend die Herren Salomon Korn, Mitglied des&#xA;Zentralrats der Juden, und Frank Schirrmacher, Mitglied der&#xA;FAZ-Redaktion.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Man ist ja kein Kostverächter</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/14/man-ist-ja-kein-kostver%C3%A4chter/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Es gibt immer noch Unternehmen, die darunter leiden, dass wir ihre hohe&#xA;ethische Gesinnung nicht erkennen und entsprechend würdigen.&#xA;Üblicherweise wird dann eine Werbeagentur engagiert, die nach&#xA;langwierigen konzeptionellen Hirnstürmen vorschlägt, eine Imageanzeige&#xA;in einer überregionalen Wochenzeitschrift zu schalten. Da diese Idee&#xA;nicht sehr originell ist, muss natürlich die Anzeige selbst um so&#xA;origineller sein. Doch Originalität will nicht so recht zu den hohen&#xA;ethischen Idealen multinationaler Konzerne passen, weshalb die&#xA;Werbeagentur erst gar nicht versucht, sich ihr Honorar rechtschaffend zu&#xA;verdienen. Doch dies soll keine Philippika gegen die Werbewirtschaft&#xA;werden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Comeback für Al Capone?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/12/comeback-f%C3%BCr-al-capone/</link>
      <pubDate>Sat, 12 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Geschichte wiederholt sich doch! Wenn auch als Farce. In Chicago&#xA;haben 14 Verwaltungsbezirke per Volksentscheid wieder die Prohibition&#xA;eingeführt, jenes Gesetz aus den 30er Jahren, dass für zahlreiche&#xA;Karrieren so überaus förderlich war und der Welt den amerikanischen&#xA;Krimi schenkte, dieses hervorragendste Kulturgut der neuen Welt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über das Verpetzen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/10/%C3%BCber-das-verpetzen/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Als ich in die vierte Klasse kam, bekamen wir einen anderen&#xA;Klassenlehrer. Der neue Klassenlehrer war zwei Köpfe kleiner als unser&#xA;alter Klassenlehrer, was ihm Komplexe bereitete, die er mit Judo&#xA;kompensierte. Jedenfalls erklärte er uns ausgiebig, wie er es als junger&#xA;Kerl in Holland mit zwei baumlangen Kaasköppen gleichzeitig aufgenommen&#xA;hat und sie mit Hüftwürfen aufs Pflaster legte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der türkische Rechtsstaat, Fischer und das Bündnis</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/08/der-t%C3%BCrkische-rechtsstaat-fischer-und-das-b%C3%BCndnis/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Überschrift heißt heute ›Vermischtes‹. Auf Deutsch: dem Autor ist&#xA;nichts Besseres eingefallen. Die Nachrichten brachten zwar Sensationen,&#xA;aber diese waren so dünn, dass sie nie eine Tagesration Sudelei gefüllt&#xA;hätten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Netzliteratur unterm Weihnachtsbaum</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/06/netzliteratur-unterm-weihnachtsbaum/</link>
      <pubDate>Sun, 06 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/12/06/netzliteratur-unterm-weihnachtsbaum/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Internetwettbewerb Pegasus98 ist vorüber. Und wieder einmal blieb er&#xA;uns die Antwort auf die Frage ›Was ist Netzliteratur?‹ schuldig. Aber&#xA;nicht nur dort herrscht Ratlosigkeit, auch in der Mailingliste&#xA;Netzliteratur dreht sich die Diskussion seit Jahren im Kreise und findet&#xA;nirgends nicht ein Stückchen Netzliteratur. Seit gestern weiß ich auch,&#xA;warum.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Dritte Weltkrieg</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/02/der-dritte-weltkrieg/</link>
      <pubDate>Wed, 02 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/12/02/der-dritte-weltkrieg/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern fand im Zweiten Deutschen Fernsehen der Dritte Weltkrieg statt.&#xA;Natürlich ging auch er wieder, wenn auch indirekt, von deutschem Boden&#xA;aus. Der MacMuffin des ganzen Schauerszenarios war der Sturz&#xA;Gorbatschows 1989 nach seinem Besuch in der DDR. Ein echter kalter&#xA;Krieger übernimmt die Macht in Moskau, lässt alle Demokratiebewegungen&#xA;in Osteuropa von überall willigen Soldaten und Geheimpolizisten blutig&#xA;niederschlagen und bricht Motivation hin, Plausibilität her eine zweite&#xA;Berlin-Blockade vom Zaun.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Liebe Leserinnen und Leser,</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/12/01/liebe-leserinnen-und-leser/</link>
      <pubDate>Tue, 01 Dec 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/12/01/liebe-leserinnen-und-leser/</guid>
      <description>&lt;p&gt;als letztens jemand die Sudeleien von einem dieser anonymen Maildienste&#xA;wie GMX oder Hotmail aus bestellte und dabei irgendeinen Phantasienamen&#xA;wie Schlumpf oder Butterblume statt eines menschlichen Namens eintrug,&#xA;schickte ich ihm statt einer Sudelei zunächst einmal eine Mail und&#xA;fragte, wer er denn sei, ich würde ungern meine Sudeleien, wenn sie auch&#xA;noch so hingesudelt seien, an anonyme Abonnenten schicken.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbrecherkarrieren</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/28/verbrecherkarrieren/</link>
      <pubDate>Sat, 28 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/28/verbrecherkarrieren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eigentlich ist es noch viel zu früh, um abschließend über die Karriere&#xA;des PKK-Chefs Öcalan zu schreiben. Nur eins steht fest: Man muss als&#xA;Terrorist einfach nur lang genug leben, um einmal Staatschef, Präsident&#xA;oder Friedensnobelpreisträger zu werden. Beispiele findet man zuhauf in&#xA;jedem x-beliebigen Geschichtsbuch. Nehmen wir einmal, um im Nahen Osten&#xA;zu bleiben, Menachem Begin, der von den Engländern als Terrorist gesucht&#xA;wurde, später dann Ministerpräsident von Israel wurde und schließlich&#xA;sogar den Friedensnobelpreis erhielt, bloß weil er mit Ägypten keinen&#xA;Krieg mehr führen wollte. Sein Gegenspieler, der Flugzeugentführer&#xA;Jassir Arafat, hat sich ebenfalls verpuppt und flattert nun als&#xA;knuddeliger, greiser Namenspatron eines internationalen Flughafens über&#xA;den Flickenteppich seines virtuellen Palästinenserstaates.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kein treuer Husar</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/23/kein-treuer-husar/</link>
      <pubDate>Mon, 23 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/23/kein-treuer-husar/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die deutsche Regenbogenpresse hat einen neuen Antityp entdeckt und zwar&#xA;nicht irgendwo in Florida oder Kalifornien, sondern mitten unter uns im&#xA;nasskalten Bonn. Es ist Joschka Fischer, unser Außenminister, der auf&#xA;dem letzten Presseball in Bonn mit griesgrämiger Miene an seinem Tisch&#xA;saß, die Hände in die Taschen seiner Anzughose stieß, als wären es noch&#xA;die alten Jeans und die internationale Presse anblaffte, die sich auf&#xA;ihn und seine schöne, neue, junge Freundin stürzte, als wäre er eine&#xA;wiedergeborene Diana und seine Freundin ein auferstandener Dodi.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>5 Jahre tot in der eigenen Wohnung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/18/5-jahre-tot-in-der-eigenen-wohnung/</link>
      <pubDate>Wed, 18 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/18/5-jahre-tot-in-der-eigenen-wohnung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Was soll man schreiben an einem Tag, an dem im Radio und im Fernsehen&#xA;gemeldet wird, dass ein dreiundvierzigjähriger Mann fünf Jahre lang tot&#xA;in seiner Wohnung gelegen hat, dass fünf Jahre lang sein&#xA;Plastikweihnachtsbaum Tag und Nacht im Fenster gebrannt hat, ohne dass&#xA;dies einem Nachbarn oder seiner Mutter, die fünf Jahre für ihn die Miete&#xA;gezahlt hat, aufgefallen wäre. Fünf Jahre lang klebten die Nachbarn&#xA;Zettel an die Türe eines Toten, auf denen Sie sich darüber beschwerten,&#xA;dass er wieder einmal nicht die Treppe geputzt hat. Und in fünf Jahren&#xA;bekommt dieser Mensch so wenig Post, dass der Briefkasten noch nicht&#xA;einmal voll war. Selbst die Adressverlage haben ihn vergessen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Auf Grund gelaufen oder Die Amtsschimmelreiter</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/17/auf-grund-gelaufen-oder-die-amtsschimmelreiter/</link>
      <pubDate>Tue, 17 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/17/auf-grund-gelaufen-oder-die-amtsschimmelreiter/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So schnell geht das. Ruckzuck geht auch einem grünen Umweltminister der&#xA;Arsch auf Grundeis, wenn deutsche Bürokraten aus einem unbedeutenden&#xA;Seeunglück eine handfeste Umweltkatastrophe zusammenbröseln. Frei nach&#xA;dem Motto: Wo Gefahr im Verzug ist, muss man schnell handeln, um den&#xA;Verzug abzukürzen. Jedenfalls ist die Gefahr nun nicht mehr im Verzug,&#xA;sondern sie ist da: Die Zahl der toten Vögel stieg nach Angaben des&#xA;Kieler Umweltministeriums auf 2971 (da ist man sehr genau!) und rund 20&#xA;000 ölverklebte Seevögel wurden gesichtet. (Hier begnügt man sich mit&#xA;Schätzungen, da die kleinen schwarzen Flecken, die man durchs Fernglas&#xA;sieht, ja auch tote Seerobben sein könnten.)&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lasst Blumen sprechen, pflanzt Erika!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/13/lasst-blumen-sprechen-pflanzt-erika/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/13/lasst-blumen-sprechen-pflanzt-erika/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Die EU – nein das ist nicht die griechische Vorsilbe für ›schön‹, wie in&#xA;Eudämonie, Euterpe, Eucharistie oder Eunuch, sondern die Abk. für&#xA;Europäische Union und bezeichnet den Staat, in dem wir leben. Nun ist&#xA;Europa schön, wer wollte das bestreiten! Vom Hochgebirge bis zum Meer&#xA;hat Europa fast alle Landschaftsformen, die man sich denken kann, zu&#xA;bieten. Sogar Karibikinseln und das eiskalte Grönland zählen irgendwie&#xA;dazu.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gedenktage: ein schwieriges Thema</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/10/gedenktage-ein-schwieriges-thema/</link>
      <pubDate>Tue, 10 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/10/gedenktage-ein-schwieriges-thema/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern war einer dieser Gedenktage, an denen unsere Politiker sich&#xA;feierlich versammeln, schwarze Hüte oder kleine runde Käppchen sowie ein&#xA;betroffenes Gesicht aufsetzen und nachdenkliche Reden halten. Und zum&#xA;ersten Mal sah ich dann auch Gerhard Schröder mit so einem Käppi auf dem&#xA;Kopf durch die Berliner Synagoge in der Rykestraße schreiten. Der neue&#xA;Bundeskanzler hatte sichtlich Mühe, ein staatsmännisch würdiges und&#xA;gleichzeitig betroffenes Gesicht zu machen. Sein sonniges Gemüt konnte&#xA;und durfte er nicht nach außen kehren, und so zwang er sich dann mit&#xA;aller Macht ein grimmiges Gesicht ab.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Verursacherprinzip</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/04/das-verursacherprinzip/</link>
      <pubDate>Wed, 04 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/04/das-verursacherprinzip/</guid>
      <description>&lt;p&gt;In der deutschen und der internationalen Rechtsprechung gilt das&#xA;Verursacherprinzip. Derjenige, der einen Schaden verursacht, muss&#xA;Wiedergutmachung, z. B. Schmerzensgeld, leisten. Ein einleuchtendes&#xA;Prinzip. Wenn ich einem Autofahrer, der gerade aus seinem Auto&#xA;ausgestiegen ist, mit dem Fahrrad die Hacken abfahre, muss ich oder&#xA;meine Versicherung blechen: zwei abgefahrene Hacken – macht 2.500 DM&#xA;Schmerzensgeld.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Exportnation Russland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/11/02/exportnation-russland/</link>
      <pubDate>Mon, 02 Nov 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/11/02/exportnation-russland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Russland ist eine Exportnation. Das Land verzeichnet einen gewaltigen&#xA;Exportüberschuss und hat den ehemaligen Exportweltmeister Deutschland&#xA;schon längst überholt. Schuld daran ist aber nicht die rotgrüne&#xA;Koalition in Bonn. Es waren weitblickende internationale Verträge, die&#xA;diesen Exportboom einer von wirtschaftlichen Erfolgen nicht gerade&#xA;verwöhnten Nation möglich machten. Lediglich bei der Diversifikation&#xA;liegt Russland noch deutlich hinter den übrigen Exportnationen zurück,&#xA;denn es ist im Wesentlichen ein einziges Produkt, das Russland auf den&#xA;Weltmärkten anzubieten hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sudel-Haiku 1</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/31/sudel-haiku-1/</link>
      <pubDate>Sat, 31 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/31/sudel-haiku-1/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der wilde Wind bläst Samen durch den Lüftungsschlitz im Dachfenster.&lt;br&gt;&#xA;Die kleinen Schmetterlinge taumeln nieder und verschwinden in der&#xA;Tastatur.&lt;br&gt;&#xA;Im Frühling will ich über Ulmen schreiben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lasst Pinochet frei!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/30/lasst-pinochet-frei/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/30/lasst-pinochet-frei/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mord ist ab einer bestimmten Größenordnung nicht mehr so ganz verboten.&#xA;Insbesondere als Staatsoberhaupt kann man seinem Herrensport, wie&#xA;Foltern, Vergewaltigen und Töten, unbesorgt nachgehen. Darin sind sich&#xA;alle zivilisierten Ländern dieser Erde einig. Es kann sich also nur um&#xA;einen Irrtum gehandelt haben, dass man Pinochet in Großbritannien&#xA;verhaftet hat. Und die englischen Gerichte haben diesen Irrtum ja auch&#xA;schon gebrandmarkt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sudel-Haiku 2</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/30/sudel-haiku-2/</link>
      <pubDate>Fri, 30 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/30/sudel-haiku-2/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Schnee stöbert um den Monitor.&lt;br&gt;&#xA;Schlaf legt sich wie Nebel auf den Boden.&lt;br&gt;&#xA;Der Letzte schaltet auf der ZEIT-Homepage das Licht aus.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wegen extremer Arbeitsüberlastung gibt es die nächsten Tage nur&#xA;Gefühls-Sudeleien, wie Guido Grigat die Sudel-Haikus nannte. Wer jetzt&#xA;nicht die Selbstbeherrschung hat, stundenlang den phänomenologischen&#xA;Sinn aus den Sudel-Haikus herauszumeditieren, kann auf Guidos&#xA;bla-ring&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; Zerstreuung und Erbauung suchen und finden. Denn dort ist&#xA;alles Wichtige beisammen: die Dichtung, die Fanpost und die&#xA;Literaturkritik.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kettensägenmassaker?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/27/kettens%C3%A4genmassaker/</link>
      <pubDate>Tue, 27 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/27/kettens%C3%A4genmassaker/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich saß heute morgen am Schreibtisch und dachte, da hörte ich doch&#xA;plötzlich von draußen das grauenvolle Geräusch einer Kettensäge.&#xA;Instinktiv griff ich nach den Handschellen, mit denen ich mich des&#xA;Öfteren an diesem oder jenem Baum angekettet hatte, um zu verhindern,&#xA;dass er gefällt wurde. Ich öffnete das Fenster und versuchte den Tatort&#xA;zu lokalisieren. Es schien von drüben vom Rathaus zu kommen, vor dem ein&#xA;paar schöne große Bäume stehen. Ich bekam natürlich gleich hektischen&#xA;Hautausschlag und überlegte, was zu tun sei. Ich besann mich drei&#xA;Sekunden und legte die Handschellen dann wieder zurück in die Schublade.&#xA;Dafür war es nun zu spät. Außerdem war es draußen kalt und überhaupt:&#xA;warum soll ich da ganz alleine meinen Körper in den Kampf schmeißen, wie&#xA;Pasolini das mal ausdrückte?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der 7. Ronsdorfer Literaturtag</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/25/der-7-ronsdorfer-literaturtag/</link>
      <pubDate>Sun, 25 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/25/der-7-ronsdorfer-literaturtag/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern hatte ich meine erste Lesung: in Ronsdorf, in der Ronsdorfer&#xA;Bücherstube und zwar völlig unvirtuell. Das brachte auch gleich so seine&#xA;Schwierigkeiten mit sich. Ich musste nämlich in personam anwesend sein.&#xA;Das wäre normalerweise nicht übermäßig schwierig gewesen, gibt es doch&#xA;eine direkte Zugverbindung von Ohligs nach Ronsdorf über die Müngstener&#xA;Brücke. Aber genau dort lag das Problem. In Solingen feiert man nämlich&#xA;gerade den 101. Geburtstag der Müngstener Brücke. Beim 100. im letzten&#xA;Jahr wurden so viele Currywürste verkauft, dass man die Brücke jetzt&#xA;jedes Jahr feiern will. Diese Brückenfeierlichkeiten sind aber immer mit&#xA;dem plötzlichen Auftauchen archaischer Stahlrösser verbunden, die Rauch&#xA;und Dampf spuckend zur großen Freude von Kindern und&#xA;Eisenbahnfanatikern, von Solingen-Ohligs über Remscheid, Wuppertal und&#xA;über Vohwinkel wieder zurück nach Ohligs den ganzen Tag im Kreis&#xA;herumfahren, ächzen und stöhnen und wie wild geworden pfeifen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Pferdeflüsterer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/19/der-pferdefl%C3%BCsterer/</link>
      <pubDate>Mon, 19 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Vorgestern war es, da sage ich zu meiner Frau: »Der ist in einem halben&#xA;Jahr wieder weg.« – Naja, auch ich kann mich mal irren. Er ist erst gar&#xA;nicht angetreten. Politik ist eben wie die Katholische Kirche nichts für&#xA;Laien. Wer von der Seite einsteigt, denkt häufig auch verquer, und das&#xA;macht sich überhaupt nicht gut in einer Zeit, wo von überall her der Ruf&#xA;nach Quotenfrauen, Quotenossis, Quotenlinken und Quotenrechten laut&#xA;wird. Die Quote stand schon immer gegen Stollmann; Schröder hat da wohl&#xA;aufs falsche Pferd gesetzt. – Oder er hat, geschmeidig wie er ist,&#xA;schnell mal wieder die Pferde gewechselt. Wie dem auch sei, Stollmann&#xA;war von Anfang an ein lahmer Gaul, und das obwohl oder weil er beruflich&#xA;ein sicherer Tipp war. Der passte zur SPD wie ein Araber vor die&#xA;Bierkutsche. Der neue Seiteneinsteiger ist immerhin schon mal Schröders&#xA;Berater gewesen. Ein Semiprofessioneller also, der sich schon weniger&#xA;störrisch ins sozialdemokratische Joch einspannen lässt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Dezentes Grau ist in</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/18/dezentes-grau-ist-in/</link>
      <pubDate>Sun, 18 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/18/dezentes-grau-ist-in/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das Sudelbuch erscheint seit heute frisch und neu in dezentem Grau.&#xA;Immerhin ist es Herbst, und wer etwas auf sich hält, trägt nun die neue&#xA;Herbstkollektion von Armani, Boss oder Cardenal. Grau ist in. Sogar&#xA;Joschka Fischer kam in anthrazitgrauem Zwirn mit seinem Kanzler zu&#xA;Clinton, um zu zeigen, dass Rotgrün nur eine im übertragenen Sinne&#xA;gemeinte Farbe ist.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Außer Atem…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/11/au%C3%9Fer-atem/</link>
      <pubDate>Sun, 11 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;…hieß mal ein Film von Jean-Luc Godard. Nein natürlich nicht irgendein&#xA;Film, sondern der erste Film. Sein erster! Der Film, der ihn und Jean&#xA;Paul Belmondo schlagartig berühmt machte!&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Filmtitel eignen sich immer gut, um Sudeleien zu beginnen. Jedenfalls&#xA;eignen sie sich besser als Buchtitel. Bei einem Buchtitel erwartet man&#xA;gleich tiefschürfende Erkenntnisse, also ausgemachte Sauereien. Bei&#xA;einem Filmtitel hat man Narrenfreiheit, wobei man bei einem Filmtitel&#xA;dann doch mehr erwartet als bei einem Musiktitel. Bei einem Titel wie&#xA;›Satisfaction‹ oder ›Killer Queen‹, von psychodelischen Technotiteln wie&#xA;›ypifgj‹ ganz zu schweigen, ist man ja schon zufrieden, wenn einem ein&#xA;Schlag authentische Straßenliteratur im Stil von Jack Kerouac serviert&#xA;wird. So eine Art Pommes-Story mit doppelt Majo und doppelt Ketchup.&#xA;Große Erwartungen dagegen würde ein Titel aus dem Bereich der ernsten&#xA;Musik erregen. ›The Unanswered Question‹ zum Beispiel oder ›Catacombae –&#xA;Con mortuis in lingua mortua‹. Da muss schon ein philosophischer Exkurs&#xA;ins Bodenlose folgen, um die hochgestapelten Erwartungen der Leser noch&#xA;angemessen befriedigen zu können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Piep piep, Guildo hat ihn lieb</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/08/piep-piep-guildo-hat-ihn-lieb/</link>
      <pubDate>Thu, 08 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/08/piep-piep-guildo-hat-ihn-lieb/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der kleine Pegasus98-Internetwettbewerb tritt in die Bigfoot-Spuren&#xA;seines großen Vorbilds, des Grand Prix Eurovision de la Chanson. Flink,&#xA;wie Hacker nun mal sind, programmieren sie intelligente&#xA;Abstimmungsroboter, knacken eine Abstimmungsprozedur nach der anderen&#xA;und klicken, wie einst die Jünger des Meisters, ihr Lieblingsprojekt&#xA;beim Publikumspreis ganz nach oben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sudelei zum Tag der deutschen Einheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/10/03/sudelei-zum-tag-der-deutschen-einheit/</link>
      <pubDate>Sat, 03 Oct 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/10/03/sudelei-zum-tag-der-deutschen-einheit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor vielen Jahren als die Mauer noch stand und FJS Kanzlerkandidat der&#xA;CDU/CSU war, habe ich, inspiriert durch einige Gläser Bier, eine&#xA;politische Vision entworfen, eine Art Antrag an das Zentralkomitee der&#xA;KPdSU formuliert, den ich den beim Gelage Anwesenden in einer&#xA;schwungvollen Rede kundtat. Kernpunkt meiner Forderung war ein&#xA;Gebietstausch. So wollte ich dem Warschauer Pakt das Gebiet der DDR&#xA;gegen Bayern zum Tausch anbieten, womit ich natürlich zwei Fliegen mit&#xA;einer Klappe schlagen wollte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klärungen und Häutungen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/30/kl%C3%A4rungen-und-h%C3%A4utungen/</link>
      <pubDate>Wed, 30 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/30/kl%C3%A4rungen-und-h%C3%A4utungen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So eine Wahl klärt vieles. Zum Beispiel die Fronten, die seit einigen&#xA;Jahren von der allgemeinen politischen Soße zugekleistert wurden. So&#xA;ertönt in der Mailingliste der Philosophen ›PhilWeb‹ seit letztem Montag&#xA;wieder der wüste Warnruf: »HErr schütze uns vor dem aus den östlichen&#xA;Steppen hereinbrechenden Linksintellektualismus!« Seit 1982 habe ich&#xA;diesen Ruf in der geistig-moralischen Wüste nicht mehr vernommen.&#xA;Scheinbar macht sich bei den akademischen Philosophiehistorikern und den&#xA;modebewussten Postmodernen die Angst breit, es würde erneut mit dem&#xA;Hammer philosophiert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sperrmüll</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/28/sperrm%C3%BCll/</link>
      <pubDate>Mon, 28 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/28/sperrm%C3%BCll/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als ich heute morgen das Haus verließ, standen gerade zwei Müllwagen in&#xA;der Straße und verspeisten mit lautstarkem Knirschen die alten&#xA;Wohnzimmerschränke unserer Nachbarn. Mein Sohn schaute dem Mahlen der&#xA;großen Quetschen fasziniert zu, und ich stellte mir schon vor, wie in&#xA;wenigen Augenblicken die große hässliche Couchgarnitur, die jetzt noch&#xA;den Gehweg versperrte, in dem riesigen Müllwagen verschwinden würde.&#xA;Doch dann fuhren die beiden Müllwagen plötzlich weiter, ohne die&#xA;Couchgarnitur mitzunehmen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Tauben und Falken</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/27/tauben-und-falken/</link>
      <pubDate>Sun, 27 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/27/tauben-und-falken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Deutschland ist gespalten. Nicht in Arm und Reich oder in Ost und West,&#xA;sondern in Falken und Tauben. Seriöseste Vertreterin der Täubchen ist&#xA;die ›ZEIT‹. Zwar titelt sie neben einem großen roten Kreuz: ›Zeit für&#xA;den Wechsel‹. Aber dann verheddert sich Roger de Weck in seinem&#xA;Leitartikel entweder in seiner eigenen tauben Unschlüssigkeit oder der&#xA;ranzigen Ausgewogenheit einer Zeitung, die sich für jedes klare Wort zu&#xA;schade ist. O-Ton de Weck:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Früher war das immer so</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/26/fr%C3%BCher-war-das-immer-so/</link>
      <pubDate>Sat, 26 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/26/fr%C3%BCher-war-das-immer-so/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist Sonntag, der 27. September 1998, achtzehn Uhr. Im Fernsehen sagt&#xA;der Moderator: »Die Wahllokale sind nun geschlossen, und wir können die&#xA;Prognose verkünden. Hier ist sie!« Die Grafik wird eingeblendet, doch&#xA;nichts passiert. Schnitt. Lange Gesichter bei der Forschungsgruppe&#xA;Wahlen. Alle sitzen vor strahlend blauen Bildschirmen. Windows NT hat&#xA;sich verabschiedet. Konfusion. Was ist passiert? Hätte man doch auf&#xA;Linux setzen sollen? Der Moderator weiß nicht, wohin er jetzt schalten&#xA;soll. Hektische Betriebsamkeit hinter den Kulissen. Wo klemmts? Ist ein&#xA;Kabel locker? Ein Schalter verstellt?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Albtraum</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/23/der-albtraum/</link>
      <pubDate>Wed, 23 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/23/der-albtraum/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute hatte ich einen fürchterlichen Albtraum, ich erwachte&#xA;schweißgebadet und konnte mich kaum beruhigen: Ich träumte, es sei&#xA;Sonntag, der 27. September 1998: Wahlsonntag. Mit einem Kribbeln im&#xA;Bauch wie damals, als ich mich das erste Mal trauen wollte, ein Mädchen&#xA;anzurufen, gehe ich ins Wahllokal, um meinen bescheidenen Beitrag dazu&#xA;zu leisten, dass diese unsäglich bleiernen, sechzehn Jahre endlich zu&#xA;Ende gehen. Der Schulhof ist menschenleer. Wahllokale sind immer in&#xA;Schulen, um dem Wähler das Gefühl zu geben, seine Hausaufgaben nicht&#xA;gemacht zu haben. Und mit bösen Vorahnungen betrete ich das Gebäude. Es&#xA;ist dunkel, und ich irre eine Zeit lang auf den Fluren umher, weil die&#xA;Hinweisschilder alle in die Irre führen. Doch schließlich finde ich das&#xA;Wahllokal und gehe hinein.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Große Illusion</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/22/die-gro%C3%9Fe-illusion/</link>
      <pubDate>Tue, 22 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/22/die-gro%C3%9Fe-illusion/</guid>
      <description>&lt;p&gt;So hieß ein Film von Jean Renoir aus dem Jahr 1939 über den ersten&#xA;Weltkrieg. In seinem Buch ›Mein Leben und meine Filme‹ schreibt er zu&#xA;diesem Film:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;blockquote&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Ein Schauspieler hat die Rolle eines Fischers zu spielen. Um Realismus&#xA;bemüht, möchte er auf alle Schminke verzichten. Er zieht in einen&#xA;kleinen bretonischen Hafenort und fährt sogar mit den Fischern nach&#xA;draußen aufs Meer hinaus. Sein Teint ist getönt von der echten Salzluft&#xA;des Ozeans. Wenn man ihm auf der Straße begegnet, kann man ihn nicht von&#xA;den angestammten Fischern unterscheiden. Nach dieser sorgsamen&#xA;Vorbereitung spielt er seine Rolle. Bestimmte Szenen werden in der&#xA;Bretagne auf einem richtigen Boot gedreht. Der Regisseur lässt selbst in&#xA;einer richtigen Sturmszene unseren Mann nicht doubeln. Das Ergebnis: der&#xA;Schauspieler wird, wenn es ihm an Genie fehlt, wie ein regelrechter&#xA;Schmierenkomödiant wirken.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>In der nächsten Woche sind wir schlauer</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/20/in-der-n%C3%A4chsten-woche-sind-wir-schlauer/</link>
      <pubDate>Sun, 20 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/20/in-der-n%C3%A4chsten-woche-sind-wir-schlauer/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Fortschritt ist unaufhaltsam. Jeden Tag wächst unser Wissen. Morgen&#xA;werden wir erfahren, was der Präsident der Vereinigten Staaten vor der&#xA;Grand Jury ausgesagt, wann er sich durch die Haare gefahren, wann er die&#xA;Nase gerümpft, wann er sich echauffiert hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Polit-Thermometer oder Wann werden die Deutschen endlich mündig?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/19/das-polit-thermometer-oder-wann-werden-die-deutschen-endlich-m%C3%BCndig/</link>
      <pubDate>Sat, 19 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/19/das-polit-thermometer-oder-wann-werden-die-deutschen-endlich-m%C3%BCndig/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn man sich die Fieberkurven der Demoskopen so anschaut, dann fragt&#xA;man sich doch: Was geht bloß in den Köpfen derjenigen vor sich, die&#xA;schon wieder Kohl wählen wollen, falls in diesen Köpfen überhaupt etwas&#xA;vor sich geht? Denn wenn man die Linien verlängert, so wird Kohl die&#xA;Wahl doch noch gewinnen. Ich saß gestern fassungslos vor dem Fernseher,&#xA;starrte erschüttert auf die Grafiken der Forschungsgruppe Wahlen und&#xA;fragte mich, ob wir im Deutschen nicht das Missing Link vor uns haben,&#xA;nach dem die Anthropologen seit Jahrzehnten vergeblich in der&#xA;afrikanischen Steppe suchen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Her mit den Visionen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/18/her-mit-den-visionen/</link>
      <pubDate>Fri, 18 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/18/her-mit-den-visionen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da lese ich heute im Vorbeigehen die Schlagzeile im Express: ›Schluß mit&#xA;dem Blabla. Gebt uns Visionen!‹ Wer den Express nicht kennt, dem sei&#xA;gesagt: der Express ist die Bildzeitung für Köln-Düsseldorfer&#xA;Intellektuelle, die aus Lokalpatriotismus mit legasthenischem Gemurmel&#xA;lieber versuchen, den Express zu entziffern. Der Express beklagt also&#xA;das Fehlen echter Visionen im Wahlkampf. Das ist ungefähr so, als würde&#xA;sich eine Carmeliterin darüber beschweren, noch nie des multiplen&#xA;Orgasmus teilhaftig geworden zu sein. Aber in unserer kurzlebigen Zeit&#xA;vergisst man schnell. War es nicht der Express, der jede schüchtern&#xA;aufkeimende politische Vision mit forschen Schlagzeilen, wie z.B.&#xA;›Grüner Wahnsinn: 5 Mark für den Liter Benzin‹ erschlug?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Plappermäulchen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/16/plapperm%C3%A4ulchen/</link>
      <pubDate>Wed, 16 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/16/plapperm%C3%A4ulchen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Also Claudia ist schon ein ziemlich vorlautes Plappermäulchen! Pfui! Da&#xA;gibt es nur eins: Kräftig den Mund einseifen als Strafe für jemanden,&#xA;der so böse Worte in den Mund nimmt wie ›Mehrwertsteuererhöhung‹.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Bajuwar im Menschen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/14/der-bajuwar-im-menschen/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/14/der-bajuwar-im-menschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Volksstamm der Bajuwaren hat gewählt. Und ein echter Bajuware wählt&#xA;natürlich nur eine echt bajuwarische Partei, und da gibt es bekanntlich&#xA;nicht viel Auswahl. Doch gibt es ihn eigentlich noch, den Bajuwaren?&#xA;Oder ist dieser Volksstamm durch die angeblich so erfolgreiche&#xA;Wirtschaftspolitik der CSU-Landesregierung, die High-Tech-Firmen wie&#xA;Genmanipulateure und Computerfirmen ins Land holte, rassisch mit anderen&#xA;Menschentypen durchmischt worden?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Monica Lewinsky und Oral Sex</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/12/monica-lewinsky-und-oral-sex/</link>
      <pubDate>Sat, 12 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/12/monica-lewinsky-und-oral-sex/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich sitze immer noch an der Überarbeitung des GenerationenProjekts und&#xA;muss sagen: das Internet ist eine anspruchsvolle Geliebte. Ganz anders&#xA;als Monica Lewinsky, wenn man dem Starr-Report glauben darf. – So, jetzt&#xA;sind wir unter uns. Fangen wir also nochmal ernsthaft an:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>21 Jahre danach</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/10/21-jahre-danach/</link>
      <pubDate>Thu, 10 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/10/21-jahre-danach/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gerade bei der Überarbeitung des &lt;a href=&#34;http://www.generationenprojekt.de&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;GenerationenProjekts&lt;/a&gt; blätterte ich in&#xA;einem Geschichtsbuch. Ich fing in den zwanziger Jahren an und ließ die&#xA;Machtergreifung Hitlers Revue passieren. Von heute aus betrachtet,&#xA;wirken die Nazis wie lackierte Clowns. Wie konnten die Deutschen diese&#xA;Truppe aus gescheiterten Existenzen bloß wählen? – Naja, das tat&#xA;eigentlich nur rund ein Drittel der Wähler 1932. Hindenburg, dieser von&#xA;Altersschwachsinn oder Altersstarrsinn geschlagene Reaktionär, brachte&#xA;diese Lachnummern an die Macht.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Berti, vergiss nicht Kohl mitzunehmen!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/08/berti-vergiss-nicht-kohl-mitzunehmen/</link>
      <pubDate>Tue, 08 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/08/berti-vergiss-nicht-kohl-mitzunehmen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern hat der statistisch gesehen erfolgreichste Bundestrainer endlich&#xA;das Handtuch geworfen. Soviel zum Wert von Statistiken. Er hat zwar mit&#xA;der Nationalmannschaft in 8 Jahren nur 12 Niederlagen erlitten, dafür&#xA;waren die aber immer besonders hart. Er hätte sich ein Vorbild an Becker&#xA;und Beckenbauer nehmen sollen: die haben immer die wichtigen Spiele&#xA;gewonnen. Und so war Berti nie sehr beliebt. Erschwerend kam hinzu, dass&#xA;er, wie Kohl, die Nachfolge einer Lichtgestalt antrat. Aber wie Kohl&#xA;hatte er sich in sein Amt verbissen, der Terrier. Bis selbst Kohl-treue&#xA;Hauspostillen, und die sind nach 16 Jahren ja mittlerweile Legion, ihm&#xA;den Gnadenschuss versetzten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über die Eselsohren in der Netzliteratur</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/09/05/%C3%BCber-die-eselsohren-in-der-netzliteratur/</link>
      <pubDate>Sat, 05 Sep 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/09/05/%C3%BCber-die-eselsohren-in-der-netzliteratur/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Aus berufenem Mund haben wir erfahren, dass Literatur im Internet eine&#xA;irrige Vorstellung ist, weil erstens Literatur im Internet sich&#xA;verflüchtigt, da sie nicht zwischen zwei Buchdeckel gepresst werden&#xA;kann, und zweitens, weil Christian Benne nicht weiß, wie er den&#xA;Internetwerken mit seinen gelehrten Randnotizen zu Leibe rücken kann,&#xA;ohne die Scheibe seines Monitors voll zu sudeln. Wenn letztere, also&#xA;seine Randnotizen, dieselbe Qualität haben, wie sein Artikel in der&#xA;ZEIT, dann ist das für die Literatur im Netz wahrlich kein Verlust. Und&#xA;ob die Dauerhaftigkeit von ledernem Pergament wirklich notwendige&#xA;Bedingung für Literatur ist, kann ich nicht beurteilen, da ich nie&#xA;darauf geschrieben habe, obwohl ich mich schon häufiger wie ein Mönch&#xA;fühlte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Armes Deutschland</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/31/armes-deutschland/</link>
      <pubDate>Mon, 31 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/31/armes-deutschland/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Claudia Nolte, die auch als pubertäres Mädchen bestimmt nie gelogen und&#xA;ihren Eltern immer gesagt hat, mit welcher Freundin sie in welchen&#xA;jugendfreien Film gehen will, ist von Helmut Kohl völlig verdorben&#xA;worden. Was hat der Dicke nur aus dem netten, ehrlichen Mädchen von&#xA;nebenan gemacht, dass man sie plötzlich auf dem verlogenen Straßenstrich&#xA;der Politik wiederfindet? Wie konnte nur aus Rüschchen-Claudia eine&#xA;kaltschnäuzige CDU-Ministerin werden, die mit erschreckender&#xA;Dreistigkeit die Wirklichkeit so verschleiert, dass es sogar gestandenen&#xA;CSU-Amigos den Atem verschlägt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Sankta Simplitias</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/20/sankta-simplitias/</link>
      <pubDate>Thu, 20 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/20/sankta-simplitias/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Eines meiner Lieblingsbücher ist der Simplicissimus von Grimmelshausen.&#xA;Schon der Titel hat es mir angetan. Grimmelshausen bemüht den Superlativ&#xA;der Einfältigkeit, um der Zeit des haarspalterischen Glaubensstreits den&#xA;Spiegel vorzuhalten.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von Konjunkturzyklen und Wahlperioden</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/18/von-konjunkturzyklen-und-wahlperioden/</link>
      <pubDate>Tue, 18 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Jetzt hat auch die CDU ihren Stollmann, und was für einen: Lothar Späth,&#xA;das Cleverle hat sich von sicherlich großen Versprechungen seines&#xA;Männerfeindes Kohl locken lassen, wieder in die Politik zurückzukehren,&#xA;um der Schröder-Mannschaft Paroli zu bieten. Späth ist gut und gerne für&#xA;anderthalb Prozentpunkte gut, und wenn am Ende abgerechnet wird, werden&#xA;wir sehen, ob das letzte Aufgebot Helmut Kohls, sozusagen sein&#xA;wirtschaftspolitischer Volkssturm, etwas genützt hat. Wirklich&#xA;entscheidend für die Wahl ist jedoch etwas ganz anderes, nämlich der&#xA;Konjunkturzyklus.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die letzten Rätsel unserer Welt</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/17/die-letzten-r%C3%A4tsel-unserer-welt/</link>
      <pubDate>Mon, 17 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Ich liebe intellektuelle Herausforderungen; ein unbändiger Drang, meine&#xA;grauen Zellen zu trainieren, beherrscht mich. Unerklärliches&#xA;aufzudecken, verzwickte Rätsel zu lösen und neue Erkenntnisse zu&#xA;sammeln: das ist mein ganzer Lebensinhalt. Allerdings reizen mich nicht&#xA;irgendwelche Rätsel und Problemstellungen. Intelligenztests und&#xA;Rätselhefte finde ich sterbenslangweilig. In kürzester Zeit habe ich&#xA;diesen Kinderkram erledigt. Schon in der Schule fand ich die üblichen&#xA;Denksportaufgaben lächerlich, mit denen die Mathematiklehrer unser&#xA;Motivationstief im ersten und zweiten Halbjahr überbrücken wollten.&#xA;Allein die wahren kosmologischen Problemstellungen und die ewig&#xA;ungelösten Rätsel der Menschheit sind es, die mich faszinieren und seit&#xA;Kindesbeinen fesseln.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Eunuchen sind in</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/16/eunuchen-sind-in/</link>
      <pubDate>Sun, 16 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Eunuchen und Kastraten sind der letzte Schrei. Nicht nur in der Musik&#xA;erfreuen uns Männer mit überraschend knabenhellen Stimmen, nein quer&#xA;durch alle Schichten der Gesellschaft ist es en vogue, weder Fisch noch&#xA;Fleisch zu sein und janusköpfig beidseitig gesichtslos zu bleiben. So&#xA;stößt man nirgendwo an, erregt kein öffentliches Aufsehen und kann sich&#xA;aus jeder Klemme irgendwie schon wieder herauswinden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Pastor Hintze und die Musik der Einheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/15/pastor-hintze-und-die-musik-der-einheit/</link>
      <pubDate>Sat, 15 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/15/pastor-hintze-und-die-musik-der-einheit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Über Pastor Hintze etwas Satirisches zu schreiben, ist so gut wie&#xA;unmöglich, weil man Realsatire nicht überbieten kann. Jeder hat&#xA;wahrscheinlich so einen Strebertyp mit sauber gescheitelten, fettigen&#xA;Haaren in der Klasse gehabt. Und jeder hat sich nichts mehr gewünscht,&#xA;als ihm stundenlang die Fresse polieren zu dürfen. Da sich Schleimer&#xA;jedoch immer schon mit den Mächtigen gut gestellt haben, war eine&#xA;solche, den Ekel abreagierende Tat nicht empfehlenswert.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Verbannung ins All</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/14/verbannung-ins-all/</link>
      <pubDate>Fri, 14 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/14/verbannung-ins-all/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wir alle kennen diese Science-Fiction-Filme, in denen Verbrecher und&#xA;politische Dissidenten auf fernen Planeten in finsteren Bergwerken uns&#xA;unbekannte Metalle aus dem Fels brechen müssen; darunter der Held, der&#xA;in den kommenden 90 Minuten das böse Imperium stürzen, die Prinzessin&#xA;des weisen High-Tech-Priesters heiraten und überhaupt die ganze&#xA;Menschheit und einige nette Teddybär-Völker in fernen Galaxien retten&#xA;wird.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>First of all: no sports!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/13/first-of-all-no-sports/</link>
      <pubDate>Thu, 13 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Winston Churchill oder Alfred Hitchcock, ich bringe die beiden immer&#xA;durcheinander, soll auf die Frage, warum er so alt geworden sei, gesagt&#xA;haben: ›First of all: no sports!‹ Diese aufrichtig unsportliche Haltung&#xA;ist bei dem heutigen Fitness-Wahn natürlich verpönt. Kein Politiker kann&#xA;es sich heutzutage noch leisten, ohne ein Sportabzeichen vor seine&#xA;fettleibigen Wähler zu treten. So quälte sich z. B. vor einigen Tagen&#xA;auch der korpulente Solinger CDU-Abgeordnete Bernd Wilz über den&#xA;Sportplatz, weil sein kerniger Wahlslogan lautet: ›Ein Mann, der’s&#xA;anpackt!‹ Fragt sich nur was? Ausgedientes Bundeswehrmaterial für&#xA;Kameradenwerke in Ostpreußen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Peter fährt heute nicht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/12/peter-f%C3%A4hrt-heute-nicht/</link>
      <pubDate>Wed, 12 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;In Nordrhein-Westfalen war der Verkehrsminister gestern Abend nicht mehr&#xA;in der Lage, wie seine Kollegen in einigen anderen Bundesländern&#xA;Ozonalarm auszulösen. Da es sich seit Tagen abzeichnet, dass selbst die&#xA;völlig überhöhten und in Kumpanei mit der Automobil- und Erdölindustrie&#xA;ausgehandelten Grenzwerte überschritten werden, muss man sich fragen, ob&#xA;dieser Verkehrsminister lediglich unfähig ist, oder aber die&#xA;gesundheitlichen Schäden insbesondere von Kindern in sein Gehalt oder&#xA;seine Wahlchancen mit einkalkuliert. Da es sich um einen&#xA;sozialdemokratischen Minister handelt, muss man grundsätzlich von beiden&#xA;Varianten ausgehen. So oder so läuft sein Verhalten auf Wortbruch&#xA;hinaus. Denn auch ein Verkehrsminister schwört nicht, Schaden von der&#xA;deutschen Automobilindustrie fernzuhalten, sondern vom deutschen Volk.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Bild des Deutschen im polnischen Film</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/11/das-bild-des-deutschen-im-polnischen-film/</link>
      <pubDate>Tue, 11 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/11/das-bild-des-deutschen-im-polnischen-film/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Das sollte eigentlich der Titel meiner Magisterarbeit im Fach&#xA;Filmwissenschaft werden, aber die Aussicht, einige Dutzend Filme&#xA;möglicherweise sogar im polnischen Original anschauen zu müssen,&#xA;verschreckte meinen Professor dermaßen, dass er dieses Thema partout&#xA;nicht akzeptieren wollte. Da er seinen wahren Grund mir gegenüber&#xA;natürlich nicht offen legen wollte, verschob er die Entscheidung auf den&#xA;Sankt Nimmerleinstag und ließ mich ein Exposé nach dem anderen&#xA;anfertigen, bis ich entnervt aufgab, ihm das Thema schmackhaft zu&#xA;machen, und mich Kieślowskis Dekalog zuwendete.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Typisch!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/10/typisch/</link>
      <pubDate>Mon, 10 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/10/typisch/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute Morgen war ich sehr frühzeitig bei der Post, um einen wichtigen&#xA;Brief abzugeben. Obwohl die Post ihre Pforten gerade erst geöffnet&#xA;hatte, stand schon eine Menge Leute in der Schalterhalle herum. Und es&#xA;kam, wie es kommen musste. In der Schlange neben mir drängelte sich eine&#xA;Frau vor, eine andere Frau beschwerte sich und die Vordränglerin raunzte&#xA;in gebrochenem Deutsch zurück. Auf dem Gesicht der anderen Frau konnte&#xA;ich jetzt haargenau ablesen, was sie sich nicht zu sagen traute:&#xA;»Typisch Ausländer! Sind Gäste hier und führen sich auf, als ob sie hier&#xA;zu Hause seien. Und dann wundern die sich noch, wenn sie abgeschoben&#xA;werden.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Sonnengott</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/08/der-sonnengott/</link>
      <pubDate>Sat, 08 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/08/der-sonnengott/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute lag ich seit vielen Wochen das erste Mal wieder einmal in der&#xA;Sonne. Und als ich mich auf dem Liegestuhl ausstreckte und mich sonnte,&#xA;fühlte ich mich trotz Stress und unerledigter Arbeit plötzlich rundum&#xA;zufrieden. Die Strahlen der Sonne waren heiß und kräftig, und ich fragte&#xA;mich, wie es kommen konnte, dass die Menschen von diesem ursprünglichen&#xA;Gott abgefallen sind, um ein Pantheon von Skurrilitäten zu verehren.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Der Patriarch und seine Wasserträger</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/06/der-patriarch-und-seine-wassertr%C3%A4ger/</link>
      <pubDate>Thu, 06 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/06/der-patriarch-und-seine-wassertr%C3%A4ger/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gerhard Schröder spielt zur Zeit mit allen Katz und Maus. Lange vor&#xA;seiner ersten Kanzlerschaft hat er schon einen patriarchalischen Duktus&#xA;entwickelt, für den Kohl ganze zwei Amtsperioden brauchte. So lange hat&#xA;es jedenfalls gedauert, bis es auch dem letzten zu langweilig wurde, ihn&#xA;Birne zu nennen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Nutzen und Frommen des Sammlertriebs</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/05/vom-nutzen-und-frommen-des-sammlertriebs/</link>
      <pubDate>Wed, 05 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/05/vom-nutzen-und-frommen-des-sammlertriebs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wer kennt das nicht? Uralter Krempel stapelt sich auf dem Speicher, im&#xA;Keller oder sogar in der Wohnung selbst. Der gezogene Backenzahn, das&#xA;Freundschaftsbändchen aus den 70ern, alte Tim-und-Struppi-Hefte, ein&#xA;alter Atari, Klamotten, die einem nicht mehr passen, Bücher, für die man&#xA;sich eigentlich schämen sollte, Schulhefte, die man irgendwann vor den&#xA;eigenen Kindern verstecken muss – und das alles nur, weil man sich von&#xA;alten Sachen nicht trennen kann. Als würden die Dinge aus der Jugend das&#xA;Altern verzögern oder uns bei Gevatter Hein einen Freifahrtschein&#xA;besorgen! – Doch man kann ja nie wissen. Vielleicht lässt sich das eine&#xA;oder andere später noch einmal gut gebrauchen. Deshalb: immer alles&#xA;schön aufheben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Klingende Münze und tanzende Verhältnisse</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/04/klingende-m%C3%BCnze-und-tanzende-verh%C3%A4ltnisse/</link>
      <pubDate>Tue, 04 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/04/klingende-m%C3%BCnze-und-tanzende-verh%C3%A4ltnisse/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;opas-internet-ist-tot&#34;&gt;Opas Internet ist tot!&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Am vergangenen Wochenende traf sich ein knappes Dutzend&#xA;Netzliteraten&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; in Konstanz, um über das zu diskutieren, was ihnen am&#xA;meisten am Herzen liegt: ihre Zugriffszahlen. Wer sich erhofft hatte,&#xA;dass in Konstanz ein revolutionärer Ruf wie weiland in Oberhausen&#xA;erschallen würde, der wurde enttäuscht. Da jedoch keiner damit gerechnet&#xA;hatte, wurde auch niemand enttäuscht. Die Verhältnisse sind eben umso&#xA;leichter zu ertragen, je weniger man sich bemüht, sie zu verändern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fahren</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/03/fahren/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/03/fahren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Fahren&lt;br&gt;&#xA;die Geliebte suchen&lt;br&gt;&#xA;wie sah sie aus&lt;br&gt;&#xA;ihr Bild&lt;br&gt;&#xA;verschwommen im Kopf&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Und hinter dem Deich&lt;br&gt;&#xA;wieder nur Land&lt;br&gt;&#xA;langsam suchen&lt;br&gt;&#xA;was sagte sie noch&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;zum Abschied&lt;br&gt;&#xA;Ihre Worte&lt;br&gt;&#xA;dunkel auf der Zunge&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ja, die Welt ist so</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/02/ja-die-welt-ist-so/</link>
      <pubDate>Sun, 02 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/02/ja-die-welt-ist-so/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ja, die Welt ist so,&lt;br&gt;&#xA;so dass zwischen Deinen Augen&lt;br&gt;&#xA;und meinen Augen&lt;br&gt;&#xA;der Raum für Fragen&lt;br&gt;&#xA;unendlich groß wir&lt;br&gt;&#xA;Ja, die Welt –&lt;br&gt;&#xA;so dass zwischen Deinen Lippen&lt;br&gt;&#xA;und meinen Lippen&lt;br&gt;&#xA;der Raum für Antworten&lt;br&gt;&#xA;immer kleiner wir&lt;br&gt;&#xA;– die Welt –&lt;br&gt;&#xA;wenn nichts mehr&lt;br&gt;&#xA;wenn alles&lt;br&gt;&#xA;zwischen&lt;br&gt;&#xA;Dir und mir&lt;br&gt;&#xA;geschehen&lt;br&gt;&#xA;gesagt&lt;br&gt;&#xA;Erhofft&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Les Adieus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/08/01/les-adieus/</link>
      <pubDate>Sat, 01 Aug 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/08/01/les-adieus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wogen&lt;br&gt;&#xA;Wellen&lt;br&gt;&#xA;Heimkehr&lt;br&gt;&#xA;Versinken&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Hier woanders&lt;br&gt;&#xA;Rastlos suchen&lt;br&gt;&#xA;Ewig immer&lt;br&gt;&#xA;Eine Melodie&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Zurück nach vorn&lt;br&gt;&#xA;Die endlose Suche&lt;br&gt;&#xA;Nur für heute&lt;br&gt;&#xA;Langsam wieder finden&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Über dem grauen Sand&lt;br&gt;&#xA;Mit leeren Händen dastehn&lt;br&gt;&#xA;Durch Wolken sehnend sehen&lt;br&gt;&#xA;Die verlorenen Träume fangen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ostochtersumer Gedichte</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/31/ostochtersumer-gedichte/</link>
      <pubDate>Fri, 31 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/31/ostochtersumer-gedichte/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vor vielen Jahren war ich mit einigen Freunden über Silvester in&#xA;Ostochtersum in Ostfriesland. Wie der Name vermuten lässt, gibt es dort&#xA;oben auch ein Westochtersum. Ostochtersum liegt im Osten. Westochtersum&#xA;im Westen. Beide zusammen im Norden. Ob es, wie es sich gehört, zwischen&#xA;diesen beiden Dörfern eine Art Erbfeindschaft gibt, war in den wenigen&#xA;verschneiten und bitterkalten Tagen nicht zu eruieren. Alles, was wir&#xA;von den Einheimischen erfahren konnten, war der auf einer Silvesterfeier&#xA;ausgesprochene Satz: »De Ostochtersumer de möjt söjpen«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kommunisten sind an allem Schuld</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/30/die-kommunisten-sind-an-allem-schuld/</link>
      <pubDate>Thu, 30 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/30/die-kommunisten-sind-an-allem-schuld/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Irgendwie haben wir das ja alle geahnt. Jetzt ist es endlich heraus. Die&#xA;französische Sportministerin ist eine Kommunistin und hat es auf die&#xA;Tour de France sowie die internationale Pharmaindustrie abgesehen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Diebstahl ungeistigen Eigentums</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/29/diebstahl-ungeistigen-eigentums/</link>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/29/diebstahl-ungeistigen-eigentums/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Es ist wahrlich ein Jammer. Die Welt ist schlecht. An Missgunst, Neid&#xA;und Gehässigkeit haben wir uns ja längst gewöhnt. Kleine,&#xA;schwarzhaarige, furchtbar ausländische Kinder, die alten gebrechlichen&#xA;Damen die Handtasche klauen, gehören zum Stadtbild wie die Leuchtreklame&#xA;an Haltestellen. An große schwarze Männer, die deutsche Frauen&#xA;vergewaltigen, haben wir uns ebenso gewöhnt, wie an zwielichtige,&#xA;slawische Autoschieberbanden und die russische, georgische und&#xA;transsibirische Mafia. Niemand achtet mehr das Eigentum des anderen, man&#xA;glaubt Sodom und Gomorrha seien aus Asche und Salz wieder auferstanden.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Das Microsoft-Auto und SM Kohl 5.0b</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/28/das-microsoft-auto-und-sm-kohl-50b/</link>
      <pubDate>Tue, 28 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/28/das-microsoft-auto-und-sm-kohl-50b/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Bei einer Messe hat Bill Gates die Computerindustrie mit der&#xA;Autoindustrie verglichen: »Wenn General Motors mit der Technologie so&#xA;mitgehalten hätte wie die Computerindustrie, dann würden wir heute alle&#xA;25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren&#xA;würden.« Daraufhin veröffentlichte General Motors folgende&#xA;Presseerklärung:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Jan Ulrich über Jan Ullrich</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/27/jan-ulrich-%C3%BCber-jan-ullrich/</link>
      <pubDate>Mon, 27 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/27/jan-ulrich-%C3%BCber-jan-ullrich/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Jetzt ist es passiert. Eine zweite deutsche Tragödie kündigt sich an.&#xA;Jan Ullrich hat das gelbe Trikot in den Alpen verloren. Die Ticker&#xA;bringen der Tragödie ersten Teil.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Jan Ullrich hat auf der ›Königs-Etappe‹ der 85. Tour de France gegen&#xA;›Bergkönig‹ Marco Pantani eine vernichtende Niederlage hinnehmen müssen&#xA;und damit nach sechs Tagen im Gelben Trikot auch die Führung in der&#xA;Gesamtwertung an den Italiener verloren. Endgültig besiegelt war&#xA;Ullrichs Schicksal bei der ›Fahrt durch die Hölle‹ im Dauerregen und&#xA;Nebel nach einer Reifenpanne rund 15 Kilometer vor dem Ziel in Les Deux&#xA;Alpes. Am Ende fehlte Ullrich die Kraft, um noch einmal herankommen zu&#xA;können. Pantani siegte ungefährdet mit 1:53 Minuten Vorsprung auf seinen&#xA;Landsmann Rodolfo Massi und 1:59 Minuten auf den Spanier Fernando&#xA;Escartin. Der Merdinger Tour-Sieger von 1997 verlor auf der 15. Etappe&#xA;über 189 km mit Start in Grenoble 8:57 Minuten auf Pantani, der dank&#xA;seiner Kletterkünste den zweiten Tagessieg in diesem Jahr perfekt machte&#xA;und erstmals in seiner Karriere das Gelbe Trikot übernahm. Ullrich fiel&#xA;mit nunmehr 5:56 Minuten Rückstand auf den neuen Spitzenreiter auf Rang&#xA;vier der Gesamtwertung zurück und muss nun ernsthaft um die Wiederholung&#xA;seines Vorjahrestriumphes zittern.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Preisfrage Teil 5: Die Vergangenheit in der Nase</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/26/preisfrage-teil-5-die-vergangenheit-in-der-nase/</link>
      <pubDate>Sun, 26 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/26/preisfrage-teil-5-die-vergangenheit-in-der-nase/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Wenn ich in der Pathologie aufgepasst habe, dann ist der Sitz des&#xA;Geruchsempfindens irgendwo im Stammhirn, also im verlängerten&#xA;Rückenmark. Das ist vor dem Hintergrund der Evolutionstheorie leicht zu&#xA;erklären. Schon der geringste Wurm unter unseren Mitlebewesen kann&#xA;riechen und orientiert sich mit Hilfe olfaktorischer Wahrnehmung in der&#xA;feindlichen Umwelt.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Preisfrage Teil 4</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/25/preisfrage-teil-4/</link>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/25/preisfrage-teil-4/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-vergangenheit-von-der-zukunft-befreien-die-zukunft-von-der-vergangenheit-befreien&#34;&gt;Die Vergangenheit von der Zukunft befreien? Die Zukunft von der Vergangenheit befreien?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Endlich läuft auf meinem neuen Computer mein altes Mailprogramm pine. Es&#xA;ist eine wahre Wohltat, einfach sämtliche alten Dateien,&#xA;Konfigurationsfiles und Adressbücher mit einem Mausklick auf den neuen&#xA;Computer zu übertragen und alles wieder an seinem alten Platz zu finden.&#xA;Endlich kann ich auch wieder die Abonnenten des Sudelbuchs schnell und&#xA;ohne Probleme verwalten. Entspannt lehne ich mich also vor dem&#xA;Bildschirm zurück und gerate ins Grübeln.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die SPD-Garantiekarte (Fortsetzung)</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/23/die-spd-garantiekarte-fortsetzung/</link>
      <pubDate>Thu, 23 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/23/die-spd-garantiekarte-fortsetzung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Vielleicht erinnert sich der Leser noch an meine Probleme mit der&#xA;SPD-Garantiekarte. Ich habe jetzt von berufener Stelle eine Antwort auf&#xA;meine zahlreichen Fragen erhalten, die ich natürlich nicht verschweigen&#xA;kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Von Gedenktagen in diesen Tagen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/20/von-gedenktagen-in-diesen-tagen/</link>
      <pubDate>Mon, 20 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/20/von-gedenktagen-in-diesen-tagen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als ich heute Morgen aus dem Haus trat, sah ich gleich die Beflaggung am&#xA;Rathaus gegenüber. Da es ein ganz normaler Arbeitstag war, musste es&#xA;sich also um irgendeinen besonderen Gedenktag handeln, und so ging ich&#xA;in Gedanken ein paar Daten durch: 17. Juni? Nein, schon vorbei. Ein der&#xA;Pflegeversicherung geopferter Feiertag? Nein, auch nicht. Was war&#xA;eigentlich heute für ein Tag? Ach so, der 20 Juli. Na klar, das Attentat&#xA;auf Hitler 1944. Die Sternstunde des sonst nicht existenten Widerstands.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Welker Salat und ein Scheidemittel für Borniertheit</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/18/welker-salat-und-ein-scheidemittel-f%C3%BCr-borniertheit/</link>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/18/welker-salat-und-ein-scheidemittel-f%C3%BCr-borniertheit/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Mit dem Sudelbuch ist es, wie mit meinem Tante-Emma-Laden um die Ecke.&#xA;Täglich frische Waren, so lautet das Versprechen, doch die nüchterne&#xA;Wahrheit sieht anders aus. Da ist schon mal ein Brötchen von gestern&#xA;unter die frischen von heute gerutscht, da lässt das Verfallsdatum der&#xA;Milch Böses ahnen, und da ist der Salatkopf nicht deshalb so klein, weil&#xA;er öko ist, sondern weil Tante Emma die äußeren welken Blätter abgemacht&#xA;hat.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Russisch für Anfänger</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/15/russisch-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger/</link>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/15/russisch-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich weiß nicht mehr, welcher Film es war, in dem das russische Roulette&#xA;den Höhepunkt oder den so genannten Running Gag bildete. Jedenfalls war&#xA;es in aller Munde als ich ins Gymnasium kam. Wahrscheinlich war es einer&#xA;der damals so beliebten Italo-Western. Jedenfalls spielten wir die&#xA;morbide Schlüsselszene immer wieder nach.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Preisfrage: Teil 3</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/14/preisfrage-teil-3/</link>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/14/preisfrage-teil-3/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-zukunft-von-der-vergangenheit-befreien-die-vergangenheit-von-der-zukunft-befreien&#34;&gt;Die Zukunft von der Vergangenheit befreien? Die Vergangenheit von der Zukunft befreien?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Wie man die Zukunft von der Vergangenheit befreien soll und ob dies&#xA;wünschenswert ist, blieb ungeklärt.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was ist nun aber mit dem zweiten Teil der Preisfrage? Wie können wir uns&#xA;dieser Frage annähern? Was bedeutet es, wenn Vergangenheit auf Zukunft&#xA;bezogen ist, wenn Vergangenheit aus der Zukunft heraus interpretiert&#xA;wird? Dies scheinen Fragestellungen zu sein, die weniger esoterisch&#xA;sind, als die Frage, ob wir die Zukunft von der Vergangenheit befreien&#xA;können.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Kann ich Gerhard Schröder umtauschen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/13/kann-ich-gerhard-schr%C3%B6der-umtauschen/</link>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/13/kann-ich-gerhard-schr%C3%B6der-umtauschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Gestern war ich auf der Homepage der SPD. Man muss sich ja informieren,&#xA;bevor man im September seine Stimme abgibt und erst in vier Jahren&#xA;wiederbekommt. Die Sozialdemokraten gehen mit gutem Beispiel voran, denn&#xA;der interessierte Besucher kann diese Garantiekarte herunterladen:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Benutzerfreundliche Navigation</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/11/benutzerfreundliche-navigation/</link>
      <pubDate>Sat, 11 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/11/benutzerfreundliche-navigation/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der aufmerksame Leser der Webversion des Sudelbuchs wird gemerkt haben,&#xA;dass ich dieses ausufernde Machwerk zurzeit neu gestalte. Der&#xA;Fortschritt ist unaufhaltbar: eine neue Schreibmaschine lässt nun auch&#xA;mich an den Segnungen modernen Webdesigns, wie z.B. Style Sheets&#xA;teilnehmen. Und für einen alten LATEX-Spezialisten ist HTML ja&#xA;Kinderkram.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zwangsbedeutschung oder Sind Rollstuhlfahrer die besseren Menschen?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/10/die-zwangsbedeutschung-oder-sind-rollstuhlfahrer-die-besseren-menschen/</link>
      <pubDate>Fri, 10 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/10/die-zwangsbedeutschung-oder-sind-rollstuhlfahrer-die-besseren-menschen/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Diese Frage habe ich mir gestern mehrmals gestellt. Das kam so.&#xA;Nachmittags klingelte ein ziemlich abgerissener Typ an meiner&#xA;Wohnungstür und drückte mir einen schmuddeligen Schnellhefter in die&#xA;Hand. In diesen sudeligen Papieren beklagte sich eine&#xA;Selbsthilfeorganisation darüber, wie schwer das Leben für Behinderte in&#xA;Rollstühlen sei und wie teuer die Betreuung eines Behinderten durch den&#xA;Verein sei. Vorne war ein Papier angeklemmt, auf dem man unterschreiben&#xA;sollte und auf dem groß und breit stand, dass der Typ da vor mir kein&#xA;Geld annehmen dürfe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Praktische Anwendung von Teil 2</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/09/praktische-anwendung-von-teil-2/</link>
      <pubDate>Thu, 09 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/09/praktische-anwendung-von-teil-2/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-zukunft-von-der-vergangenheit-befreien-die-vergangenheit-von-der-zukunft-befreien&#34;&gt;Die Zukunft von der Vergangenheit befreien? Die Vergangenheit von der Zukunft befreien?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das ist immer noch die Frage, die im virtuellen Raum des Internets&#xA;steht. Doch alle Theorie ist grau, und nichts hat wirklichen Wert, wenn&#xA;es sich nicht in der Praxis bewährt. Wie steht es nun aber mit der&#xA;gestrigen Erkenntnis, dass wir unseren Entscheidungen immer hinterher&#xA;hinken?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Preisfrage: Teil 2</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/08/die-preisfrage-teil-2/</link>
      <pubDate>Wed, 08 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/08/die-preisfrage-teil-2/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-zukunft-von-der-vergangenheit-befreien-die-vergangenheit-von-der-zukunft-befreien&#34;&gt;Die Zukunft von der Vergangenheit befreien? Die Vergangenheit von der Zukunft befreien?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Was passiert mit mir, wenn ich meine Zukunft von meiner Vergangenheit&#xA;befreie? Wenn ich meine Zukunft von der Vergangenheit meines Volkes&#xA;befreie? Kann ich nur so neue Wege einschlagen? Oder bin ich genau dann&#xA;dazu verurteilt, alte Fehler zu wiederholen?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die letzten Helden oder Warum die Sudelei gestern ausfiel</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/07/die-letzten-helden-oder-warum-die-sudelei-gestern-ausfiel/</link>
      <pubDate>Tue, 07 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/07/die-letzten-helden-oder-warum-die-sudelei-gestern-ausfiel/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Viele werden sich gewundert, gefreut, geärgert haben, dass ich gestern&#xA;nichts gesudelt habe. Spötter dachten vielleicht, mir sei die Luft&#xA;ausgegangen nach den anstrengenden Gedanken über Zukunft und&#xA;Vergangenheit oder mir würde einfach nichts mehr einfallen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Preisfrage: Teil 1</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/05/die-preisfrage-teil-1/</link>
      <pubDate>Sun, 05 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/05/die-preisfrage-teil-1/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-zukunft-von-der-vergangenheit-befreien-die-vergangenheit-von-der-zukunft-befreien&#34;&gt;Die Zukunft von der Vergangenheit befreien? Die Vergangenheit von der Zukunft befreien?&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Das gestrige Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft ist&#xA;mittlerweile Geschichte. Der Schmerz vergeht langsam und wir schauen&#xA;wieder nach vorne. Welche Lehren ziehen wir für die Zukunft? Berti&#xA;meint, die Mannschaft müsse nun wieder aufstehen. Recht hat er. Im&#xA;Grunde ist das schon die ganze Antwort. Aber das waren erst 432&#xA;Buchstaben; es fehlen also noch 69.568, um an dem Weimarer&#xA;Essay-Wettbewerb teilnehmen zu können. Deshalb muss ich etwas weiter&#xA;ausholen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Lettre International oder für einen Chinesenlohn arbeite ich nicht</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/04/lettre-international-oder-f%C3%BCr-einen-chinesenlohn-arbeite-ich-nicht/</link>
      <pubDate>Sat, 04 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/04/lettre-international-oder-f%C3%BCr-einen-chinesenlohn-arbeite-ich-nicht/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich überlege seit Monaten, ob ich an dem Essay-Wettbewerb von Lettre&#xA;International teilnehmen soll. Nicht dass ich etwas Tiefschürfendes zu&#xA;der auserkorenen Preisfrage zu sagen hätte. Aber 50.000 DM für den&#xA;Gewinner sind schon eine Menge Holz und ein gutes Argument, um sich ein&#xA;paar Wochen zurückzuziehen und über die beiden Preisfragen nachzudenken:&#xA;Die Zukunft von der Vergangenheit befreien? Die Vergangenheit von der&#xA;Zukunft befreien?&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Immer noch warten, um Spezialcode einzugeben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/03/immer-noch-warten-um-spezialcode-einzugeben/</link>
      <pubDate>Fri, 03 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/03/immer-noch-warten-um-spezialcode-einzugeben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich rief den eplus-Shop in Wuppertal an und sagte, ich wolle endlich mit&#xA;meinem Handy telefonieren. Der Verkäufer hörte sich meine Klagen an und&#xA;sagte, das Einfachste sei, wir würden das Handy austauschen. Also fuhr&#xA;ich gestern wieder nach Wuppertal und wollte das Handy zurückgeben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warten, um Spezialcode einzugeben</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/02/warten-um-spezialcode-einzugeben/</link>
      <pubDate>Thu, 02 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/02/warten-um-spezialcode-einzugeben/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich bin wichtig. Also brauche ich ein Handy. Ich bin cool. Also&#xA;informiere ich mich im Internet über die günstigsten Tarife. Das ist für&#xA;mich eplus. Also rufe ich den erstbesten Händler an. Doch schon tauchen&#xA;die ersten Schwierigkeiten auf. Mit eplus kann man im Ausland nicht&#xA;telefonieren, und ich wollte das Ding doch mit nach Italien nehmen. Aber&#xA;wenn die Not am größten, kommt von irgendwo ein Lichtlein her, diesmal&#xA;in Form einer Anzeige im Tageblatt, das ich ja immer noch umsonst&#xA;bekomme. Dort bietet eplus ein Dual Band Handy von Motorola an, mit dem&#xA;man auch im Ausland telefonieren kann. In der Anzeige stehen auch gleich&#xA;die Adressen der nächsten eplus-Shops in Wuppertal und Remscheid.&#xA;Typisch Solingen, denke ich, noch nicht mal einen eplus-Laden gibt es&#xA;hier. Ich also nichts wie nach Wuppertal und Vertrag machen. Meine&#xA;Wunschrufnummer ist zwar schon vergeben, aber eine sehr ähnliche noch zu&#xA;haben. Ruckzuck ist die Karte freigeschaltet und ich fahre mit meinem&#xA;neuen Statussymbol nach Hause, wo ich sofort beginne, den Akku&#xA;aufzuladen.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Fußballweltmeisterschaft ist…</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/07/01/fu%C3%9Fballweltmeisterschaft-ist/</link>
      <pubDate>Wed, 01 Jul 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/07/01/fu%C3%9Fballweltmeisterschaft-ist/</guid>
      <description>&lt;p&gt;… wenn zweiundzwanzig Spieler hinter dem Ball herlaufen und am Ende&#xA;Deutschland gewinnt. Das soll Gary Linneker gesagt haben. Seit gestern&#xA;wissen wir: Fußball ist, wenn England im Elfmeterschießen rausfliegt.&#xA;Über achttausend Sekunden habe ich meiner Lieblingsmannschaft (nach der&#xA;deutschen selbstverständlich) die Daumen blau und grün gedrückt. Alles&#xA;umsonst. Auch die stundenlangen schamanischen Beschwörungsgesänge aus&#xA;tausend englischen Kehlen haben nichts geholfen. Ein Engländer schießt&#xA;immer vorbei. Diesmal der unglückliche Batty. Die Nerven!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Über die Reise nach Jerusalem</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/30/%C3%BCber-die-reise-nach-jerusalem/</link>
      <pubDate>Tue, 30 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/30/%C3%BCber-die-reise-nach-jerusalem/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Heute gönne ich mir etwas Werbung in eigener Sache und schreibe über&#xA;Viktor, den Helden in meinem Roman ›Die Reise nach Jerusalem‹. Viktor&#xA;registriert die Welt von einem sehr egozentrischen Punkt aus. Sein&#xA;Wahrnehmen überwindet oft in ihm das Lebendige, das Lebende, das&#xA;Leidende, das Teilnehmende, als würde Wahrnehmung Teilnahme&#xA;ausschließen. Er ist in mehrfacher Hinsicht von der Teilnahme&#xA;ausgeschlossen. Als nachgeborenen Deutschen trifft ihn der Fluch der&#xA;späten Geburt. Er ist in eine Zeit hineingeboren, in der es nicht darum&#xA;geht, teilzunehmen oder sich zu widersetzen, sondern in der man mühelos&#xA;mit schwimmen kann. Die deutsche Geschichte ist ihm wie jedem&#xA;Nachgeborenen äußerlich, sie begegnet ihm nur in der intellektuellen&#xA;Sphäre und wird beliebig. Er kann sich mit Tätern und Opfern&#xA;gleichermaßen identifizieren, oder vielmehr: ihm ist jede wahre&#xA;Identifikation mit einer der beiden Seiten versperrt. Das Hören und&#xA;Erzählen von Geschichten wird für ihn zu einer Ersatzidentifikation.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Rückkehr und das Glück des Augenblicks</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/29/r%C3%BCckkehr-und-das-gl%C3%BCck-des-augenblicks/</link>
      <pubDate>Mon, 29 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/29/r%C3%BCckkehr-und-das-gl%C3%BCck-des-augenblicks/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;vom-reisen-in-der-zeit&#34;&gt;Vom Reisen in der Zeit&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Während man an eine Rückkehr in der Zeit, an Zeitreisen, nicht glaubt,&#xA;hält man dies im Raum für selbstverständlich. Schließlich jagen wir mit&#xA;Überschallgeschwindigkeit rund um den Globus von Ort zu Ort. Wer will da&#xA;schon behaupten, dass Reisen durch den Raum unmöglich sei.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Ungebundene Gedanken oder das Verschwinden der Intellektuellen</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/28/ungebundene-gedanken-oder-das-verschwinden-der-intellektuellen/</link>
      <pubDate>Sun, 28 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/28/ungebundene-gedanken-oder-das-verschwinden-der-intellektuellen/</guid>
      <description>&lt;h2 id=&#34;die-gebundenheit-des-denkens&#34;&gt;Die Gebundenheit des Denkens&lt;/h2&gt;&#xA;&lt;p&gt;Denken ist heute nicht mehr an gesellschaftliche Schichten, Gruppen oder&#xA;Klassen gebunden. Ich meine mit Denken nicht ein fachspezifisches&#xA;Wissen, welches bestimmten Berufsgruppen vorbehalten bleibt. Es geht um&#xA;Gedankenkomplexe, um Systeme von Gedanken, die einen bestimmten Diskurs&#xA;konstituieren. Dieses Fehlen eines klassen- und gruppenspezifischen&#xA;Denkens hat Rückwirkungen auf eben diese Klassen oder Gruppen;&#xA;insbesondere dann, wenn die Existenz einer Gruppe nur durch das&#xA;gruppenspezifische Denken, nur durch einen klassenspezifischen Diskurs&#xA;gesichert ist. Dies ist aber der Fall bei der Gruppe der&#xA;Intellektuellen. Ihr Denken gibt es nicht mehr, weil es kein Denken mehr&#xA;gibt, welches ihnen allein gehören würde. Denn diese Gruppe&#xA;unterscheidet sich von der Gesamtgesellschaft nur durch ihren&#xA;spezifischen, gedanklichen Diskurs. Dieser Diskurs, dieses Denken erhält&#xA;durch seine Gebundenheit an die Gruppe der Intellektuellen, die es&#xA;eigentlich erst konstituiert, seine Identität. Das intellektuelle Denken&#xA;überträgt der von ihm gebildeten Gruppen eine Autorität, welche nichts&#xA;anderes ist, als der ausschließliche Besitz eines Denkens, die&#xA;solistische Performanz eines durch dieses Denken selbst zur Einheit&#xA;gebrachten Gedankens. Sobald das Denken seine Gebundenheit an eine&#xA;Gruppe verliert, entbehrt es der Einheit, es zerfällt in Gedanken, die&#xA;von jedermann gedacht werden können. Aber auch die Gruppe verliert durch&#xA;den Verlust eines nur ihr gehörenden Denkens ihre Einheit und zerfällt&#xA;in Individuen, die beziehungslos zueinander und zur Gesellschaft stehen.&#xA;Die Gedanken, die sie fortan denken, fügen sich nicht mehr zu einem&#xA;Denken zusammen, sie werden beliebig.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Gott ist tot! Es lebe die Fuge!</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/27/gott-ist-tot-es-lebe-die-fuge/</link>
      <pubDate>Sat, 27 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
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      <description>&lt;p&gt;Die Orgelwerke Bachs und die mächtige protestantische Orgelkultur sind&#xA;weniger Lobpreis des Herrn, geschweige innere Zwiesprache mit Gott im&#xA;Sinne der ›religio‹. Sie sind das unbewusste Eingeständnis, dass Gott in&#xA;der Schöpfung abwesend ist, sie sind das artistische Fanal eines&#xA;verzweifelten Atheismus, der kontrapunktische Schrei in einer Zeit der&#xA;großen Desillusionierung nach dem 30jährigen Krieg. Bachs Fugen&#xA;verkünden: Gott ist tot! Es lebe die Fuge!&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Stärken stärken</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/26/st%C3%A4rken-st%C3%A4rken/</link>
      <pubDate>Fri, 26 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/26/st%C3%A4rken-st%C3%A4rken/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Stärken stärken. Mannesmann erhöht das Kapital. – Wenn ich solche&#xA;Werbesprüche höre, dann weiß ich, dass mir das Sozialamt wahrscheinlich&#xA;erspart bleibt und ich mein Geld auch in Zukunft noch als Werbetexter&#xA;verdienen kann.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>EU-Werbeverbote schränken die Meinungsfreiheit ein</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/25/eu-werbeverbote-schr%C3%A4nken-die-meinungsfreiheit-ein/</link>
      <pubDate>Thu, 25 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/25/eu-werbeverbote-schr%C3%A4nken-die-meinungsfreiheit-ein/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Endlich ist der Skandal in der Öffentlichkeit und prangt unübersehbar an&#xA;den Werbetafeln, den Schwarzen Brettern unserer Demokratie. Die Drucker,&#xA;die Kinounternehmer, die Verlage, die Werbeagenturen und die Unternehmen&#xA;der Außenwerbung haben das Banner der Freiheit ergriffen und rütteln die&#xA;deutsche Bevölkerung wach: ›EU-Werbeverbote schränken die&#xA;Meinungsfreiheit ein. Werbeverbote – nein danke!‹ So steht es in großen&#xA;Lettern überall angeschlagen. Brüssel tritt die Menschenrechte mit&#xA;Füßen. Jetzt gilt es, sich ums Grundgesetz zu scharen! Die Freiheit, die&#xA;Demokratie, der DAX sind in Gefahr. Der Standort Deutschland verliert an&#xA;Attraktivität, wenn wir angesichts der Globalisierung der Wirtschaft&#xA;weltweit verbreitete Botschaften, wie ›Come to where the flavour is‹,&#xA;nicht mehr empfangen dürfen. Wie sollen wir mit Innovationen&#xA;Arbeitsplätze schaffen, wenn uns niemand mehr mit Forscherdrang&#xA;auffordert: ›Test it!‹ Wenn man im High-Tech-Deutschland niemanden mehr&#xA;auf den ›Geschmack einer neuen Generation‹ bringen darf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Alle Gewalt geht vom Volke aus</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/24/alle-gewalt-geht-vom-volke-aus/</link>
      <pubDate>Wed, 24 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/24/alle-gewalt-geht-vom-volke-aus/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Man übt sich in deutscher Betroffenheit und Entrüstung. Der Express&#xA;beschreibt in Auflagen stärkender Weise das Geschehen:&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;»Doch dann kommen sie. Deutsche Hooligans. Gendarm Nivel wird mit einem&#xA;Verkehrsschild niedergeschlagen, fällt zu Boden. Die Schläger umringen&#xA;ihn, schlagen auf ihn ein. Der Helm des Beamten geht zu Bruch.&#xA;Stiefeltritte treffen den Mann mitten ins Gesicht. Immer wieder. Bis die&#xA;Schädelknochen brechen. Das Hirn verletzt ist.«&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Geheimsprachen, die Mutter aller Spiele, serbische Spucke und verirrte Hooligans</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/23/geheimsprachen-die-mutter-aller-spiele-serbische-spucke-und-verirrte-hooligans/</link>
      <pubDate>Tue, 23 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/23/geheimsprachen-die-mutter-aller-spiele-serbische-spucke-und-verirrte-hooligans/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Nach meinem gestrigen Ausflug in die Philosophie der Zeit komme ich&#xA;heute zurück in die harte Realität. Es ist Fußballweltmeisterschaft, die&#xA;Nationen der Welt messen sich in friedlicher Kickerei, betreiben&#xA;Völkerverständigung auf höchstem spielerischem Niveau. Es war wieder&#xA;einmal herrlich, sich am Wochenende mit Chips und Bier auf der Couch zu&#xA;sudeln und all diese sportlichen und menschlichen Höhepunkte&#xA;mitzuerleben.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die Zeit, das Rieseln und die Einbildung</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/22/die-zeit-das-rieseln-und-die-einbildung/</link>
      <pubDate>Mon, 22 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/22/die-zeit-das-rieseln-und-die-einbildung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ach, wie die Zeit vergeht, sagt man, wenn man jemanden wieder trifft,&#xA;den man lange Zeit nicht gesehen hat, und feststellen muss, dass die&#xA;Zeit gerade dann besonders schnell vergeht, wenn man sich nicht sieht.&#xA;Natürlich ist das bloße Einbildung. Die Zeit vergeht nicht schneller,&#xA;sie vergeht überhaupt nicht, denn dann würde sie ja immer weniger&#xA;werden. In Wirklichkeit vergehen wir. Wir rutschen auf ihr, der Zeit,&#xA;wie auf einer Rutschbahn unumkehrbar in die Tiefe.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Nein, Kohl kam nicht gleich nach Adenauer ans Ruder</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/21/nein-kohl-kam-nicht-gleich-nach-adenauer-ans-ruder/</link>
      <pubDate>Sun, 21 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/21/nein-kohl-kam-nicht-gleich-nach-adenauer-ans-ruder/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Da bekam ich doch gleich auf die erste Sudelei eine bitterböse E-Mail&#xA;von Sascha K. (18) aus M., seines Zeichens Ortsvorsitzender des RCDS&#xA;(Ring christlich demonstrativer Studenten). Er schrieb, es sei eine ganz&#xA;große Schweinerei, den Tod des Bundeskanzlers in einhundert, bzw.&#xA;neunundneunzig Tagen vorherzusagen, quasi schon ein Aufruf zu&#xA;terroristischem Tun.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Die letzten hundert Tage Helmut Kohls, oder zahlt die CDU mein Schnupper-Abo?</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/1998/06/20/die-letzten-hundert-tage-helmut-kohls-oder-zahlt-die-cdu-mein-schnupper-abo/</link>
      <pubDate>Sat, 20 Jun 1998 00:00:00 +0000</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/1998/06/20/die-letzten-hundert-tage-helmut-kohls-oder-zahlt-die-cdu-mein-schnupper-abo/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft bekamen wir ein Schnupper-Abo des&#xA;Solinger Tageblatts. Toll, dachte ich und schlug gleich den Sportteil&#xA;auf, um Nachrichten nationaler Bedeutung über den gezähmten Lothar und&#xA;den wiederauferstandenen Klinsi zu lesen. Doch die rechte Lesefreude&#xA;wollte nicht aufkommen. Sogar die Fernsehkommentare eines Johannes B.&#xA;Kerner sind spannender als die Bleiwüsten des Sportkorrespondenten aus&#xA;Frankreich.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Impressum</title>
      <link>https://www.sudelbuch.de/impressum/</link>
      <pubDate>Fri, 05 Jun 1998 10:31:39 +0200</pubDate><author>juh@sudelbuch.de (Jan Ulrich Hasecke)</author>
      <guid>https://www.sudelbuch.de/impressum/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Dieses Impressum gilt auch für mein &lt;a href=&#34;https://www.goodreads.com/juhasecke&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Goodreads-Profil&lt;/a&gt;, meinen &lt;a href=&#34;https://chaos.social/@juh&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Mastodon-Account auf chaos.social&lt;/a&gt; und meinen &lt;a href=&#34;https://hostsharing.coop/@juh&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Mastodon-Account auf hostsharing.coop&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verantwortlich im Sinne von § 5 und 6 TMG bzw. § 55 RStV:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Jan Ulrich Hasecke&lt;/p&gt;&#xA;&lt;p&gt;Anschrift und Kontaktdaten:&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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