Das IOC dankt den 47.000 erkrankten chinesischen Kleinkindern für ihren selbstlosen Einsatz

Unzuverlässige Quelle berichten, dass das IOC den 47.000 chinesischen Babies und Kleinkindern, die wegen verseuchter Babynahrung in Krankenhäusern behandelt werden müssen, für ihren selbstlosen Einsatz, die Olympischen Spiele zum Erfolg zu führen, dankt.

Wegen der Olympischen Spiele hatte die chinesische Regierung die Verseuchung von Milchprodukten mit Melamin wochenlang geheim gehalten. Man fürchtete wohl, dass dieser in China nicht ungewöhnliche Vorfall international als Skandal betrachtet und die Spiele gefährden würde.

Den 47.000 Babies und Kleinkindern, die deshalb mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, möchte das IOC nun als Dank für ihren selbstlosen Einsatz handgefertigte Nachbildungen von Goldmedaillen aus Plastik zusenden. Bei den verstorbenen Babies erwäge man eine Platin-Nachbildung mit persönlicher Widmung des IOC-Präsidenten für die Eltern.

Eine chinesische Fabrik, in der die älteren Geschwister der erkrankten Kleinkinder als Tagelöhner beschäftigt sind, wurde bereits mit der Produktion der Medaillen beauftragt.

Die Leitung der Fabrik bestätigte den Auftrag und wies darauf hin, dass man jederzeit in der Lage sei, zehnmal so viele Plastikmedaillen zu liefern, falls dies notwendig würde. Immerhin basiere die Zahl von 47.000 erkrankten Kindern lediglich auf einer Schätzung und China sei ein großes Land.

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