Die Verdopplung der Welt

Der Löwenmensch, eine Elfenbeinstatue aus dem Aurignacien, gehört zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit. Die Geburt der Plastik und der Kunst war ein wichtiges Ereignis in der Menschheitsgeschichte, das dramatische Auswirkungen hatte. Mit der Kunst schuf sich der Mensch neben der realen Welt eine symbolische Zweitwelt, in der er fortan lebte.

Es war einmal zu einer Zeit, die man heute das Aurignacien nennt, da saß ein Mensch in einer Höhle unweit eines großen Flusses, der, da es Winter war, fast völlig zugefroren war. Mit einem Tierfell vor der Kälte geschützt, hielt der Mensch einen Mammutstoßzahn in seinen klammen Fingern und betrachtete ihn von allen Seiten. Das Licht des Lagerfeuers warf unheimliche Schatten über das helle Elfenbein. Aus einem Lederbeutel an seinem Gürtel fingerte der Mensch einen Feuerstein hervor. Er prüfte die scharfe Klinge und begann dann, langsam den Schatten des Feuers folgend, die Gestalt aus dem Elfenbein zu befreien.

Die Arbeit war mühsam und dauerte viele Wochen. Zuerst entstand der Kopf mit der breiten Schnauze, die der Mensch mit Sandstein glättete. Beim Sägen der Maulspalte rutschte seine Hand ab, sodass ein fast spöttisches Lächeln in dem Gesicht erschien. Bei der Nase war er vorsichtiger. Er versuchte weicher und sorgfältiger zu arbeiten. Die Augen und die Ohrmuscheln machte er, indem er mit einem spitzen Feuerstein ein Loch in das Elfenbein bohrte. Das Gesicht der großen Raubkatze war entstanden. Dann arbeitete sich der Bildhauer weiter nach unten vor. Ein breiter Rücken mit starken Schultern wuchs aus dem Elfenbein heraus. Die Pranken des Löwen legte er eng an den schlanken aufrechten Körper. Beim Bauchnabel griff er wieder zu dem spitzen Feuerstein und bohrte ein kreisrundes Loch in den flachen Bauch. Dann schnitzte er das Glied des Löwen und polierte es vorsichtig mit Sandstein. Je tiefer er kam, umso mehr ähnelte die Figur nun einem Menschen, einem Menschen, der auf den Zehenspitzen tanzt.1 Als das Eis auf dem Fluss nach einem langen Winter endlich brach, war die Arbeit getan. Der Mensch stand auf, ging hinaus in die warme Frühlingssonne und zeigte seiner Sippe, die sich dort versammelt hatte, den Löwenmenschen.

So oder so ähnlich könnte sich die Entstehung der größten Elfenbeinstatuette aus der jüngeren Altsteinzeit zugetragen haben. Sie war etwas größer als der Unterarm eines erwachsenen Mannes. Im Licht der Frühlingssonne vor 40.000 Jahren erstrahlte der Löwenmensch in makellosem Weiß. Es muss ein wunderbarer Anblick gewesen sein. Ob der Künstler, der dieses Werk schuf, eine Frau oder ein Mann war, wissen wir heute nicht mehr. Es war jedoch ein mühsames Werk, das viel Geduld und großes Können erforderte. Der Experimental-Archäologe Wulf Hein benötigte 2009 rund 360 Stunden, um eine Nachbildung des Löwenmenschen mit steinzeitlichen Werkzeugen herzustellen.2 Da die Feuersteinklingen beim Schnitzen schnell abbrachen, konnte er das Elfenbein bloß schabend bearbeiten. Wir wissen auch nicht, ob der Löwenmensch in der Stadel-Höhle am Hohlenstein im Lonetal entstanden ist, in der er 1939 gefunden wurde. Vielleicht wurde er auch weder in einer Höhle noch im Winter, sondern tagsüber draußen im Freien, im hellen Sonnenlicht des Sommers gefertigt.

Heute steht der Löwenmensch im Ulmer Museum und zählt zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit. Der Löwenmensch gibt Rätsel auf. Was stellt er dar? Ist es ein mystisches Mischwesen, die Ausgeburt steinzeitlicher Phantasien, oder zeigt es einen Schamanen, der mit dem Fell eines Löwen bekleidet ist und tanzt? Darüber kann man nur spekulieren. Doch eins scheint sicher. Was vor 40.000 Jahren auf der Schwäbischen Alb geschah, war die Geburt der Plastik. Der Löwenmensch ist vielleicht die erste Plastik der Menschheit. Und damit ist die Statuette das Zeugnis einer großen Wende in der Menschheitsgeschichte. Im Jungpaläolithikum wurde der Mensch zum Künstler. Zu dieser Wende gehört auch die Geburt der Malerei, die im gleichen Zeitalter stattfand. Die ersten Werke der Menschheit, wundervoll naturalistische Tierbilder, können wir noch heute in spanischen und französischen Höhlen bewundern.

Zeichnung der 40.000 Jahre alten Elfenbeinskulptur

Der Löwenmensch

Zeichnung der 40.000 Jahre alten Elfenbeinskulptur

Warum der Mensch im Aurignacien damit begann künstlerisch tätig zu werden, wissen wir nicht. Die Zeitenwende vor 40.000 Jahren hat viele Veränderungen gebracht. Neben der Kunst entstand damals die Sprache, das symbolische Denken und die Religion. Mit dem Cro-Magnon-Menschen, der mit dem heutigen Menschen anatomisch identisch ist, begann die Geschichte unserer Kultur. Doch es gibt Zweifel, ob die figürlich-symbolische Kunst eine ureigene Leistung des Cro-Magnon-Menschen gewesen ist oder ob es bereits beim Neandertaler Handlungen gab, die man wenigstens als Vorformen figurativ-symbolischer Kunst betrachten kann. So lässt sich beispielsweise die Grabanlage von La Ferrassie aus dem Mittelpaläolithikum als symbolisch-figurative Darstellung eines Mannes und einer Frau deuten.3 Wenn man sich dieser Interpretation anschließt, so hat man es hier angesichts der kollektiven Bedeutung von Begräbnisanlagen wohl auch mit der ersten Sozialen Skulptur zu tun. Bisher glaubte man, dass der Neandertaler lediglich Knochen und Steine mit geometrischen Mustern verzierte, wobei oft unterstellt wurde, dass es sich dabei lediglich um Visualisierungen rhythmischen Erlebens und nicht um bedeutungsvolle Symbole handelte.4 Eurozentrische Vorstellungen von der Geburt der Kunst wurden durch einen Fund auf Java erschüttert. Geometrische Kerben an einer Muschelschale legen den Schluss nahe, dass bereits Homo erectus bewusst und zielgerichtet Fundgegenstände mit einfachsten Zeichen markierte oder verzierte.5 Doch trotz allem künden die Tierdarstellungen, die scheinbar ohne Vorläufer in großer handwerklicher Präzision im Aurignacien auftauchen, von einem Einschnitt in der Menschheitsgeschichte.

Die Entstehung der Kunst war ein promethischer Akt. Denn durch die Kunst geschah etwas, das wir die Verdopplung der Welt bezeichnen. Die Statuette des Löwenmenschen fügte der Welt der Menschen etwas hinzu, das es vorher nicht gab: das Abbild eines Schamanen im Löwenfell oder das Abbild eines Mischwesens, also einer geistigen Vorstellung, die sich in der Kunst vergegenständlichte. Ob Verdopplung des tanzenden Schamanen oder Verdopplung einer geistigen Vorstellung durch ihre künstlerisch-stoffliche Repräsentation – der Mensch im Aurignacien schuf sich erstmals eine eigene Welt. Er wurde zum Schöpfer und befreite sich von der Welt, in die er geworfen war.

Natürlich hatte der Mensch bereits vor der Geburt der Kunst seine Umwelt verändert. Er nutzte Werkzeuge, trug Tierfelle und hatte vermutlich animistische Vorstellungen, vielleicht sogar eine mündlich tradierte Mythologie. Bereits die Herstellung einfachster Steinwerkzeuge setzt ein gewisses Maß an Abstraktionsvermögen voraus, das als Vorbedingung kultureller Schöpfungen angesehen wird.6 Die ersten Faustkeile stammen aus Afrika. Sie sind 2,6 Millionen Jahre alt. Über eine Zeitspanne von mehreren Hunderttausend Jahren veränderten sich diese Faustkeile kaum. Erst im Acheuléen vor 600.000 Jahren entwickelten sich die Werkzeuge weiter. Und es dauerte erneut einige Hunderttausend Jahre, bis es vor 40.000 Jahren zu einer kulturellen Explosion kam, die man in der Regel mit dem Auftreten des modernen Menschen in Verbindung bringt. Alle kulturellen Fähigkeiten des Menschen sind scheinbar gleichzeitig entstanden: Kult, Sprache, Kunst und – als gemeinsamer Nenner im Sinne von Ernst Cassirer – das symbolische Denken.

Wenn ein Mensch der jüngeren Steinzeit in das Fell eines erlegten Löwen schlüpft und anfängt zu tanzen, so mag dies ganz ursprünglich ein Spiel gewesen sein, was aber ebenfalls als symbolische Handlung eine Kulturleistung darstellt. Wir interpretieren dies heute als schamanistischen Akt, bei dem der Schamane durch Trance und Ekstase mit Tiergeistern in Kontakt tritt, um sich ihrer Hilfe bei der Jagd zu versichern. Und der Löwe als mächtiges Raubtier war für Menschen, die vor allem von der Jagd lebten, mit Sicherheit ein bedeutungsvolles Vorbild. Es ist deshalb eher unwahrscheinlicher, dass die Statuette der Vergegenwärtigung eines mythologischen Mischwesens diente. Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass sie eben diesen Schamanen darstellt, der die Jagdinstinkte und die Kräfte des Löwen beschwört, damit die Jäger bei der nächsten Jagd von Löwenkräften erfüllt werden und die Menschenhorde ebenso erfolgreich jagt wie ein Löwenrudel.

Die schamanistische Ekstase ist ein zeitliches Geschehen, eine ritualisierte Handlung, durch die der Schamane mit der Welt der Tiergeister in Kontakt tritt. Durch die Statuette wird das zeitliche Geschehen verewigt und die Handlung zum Objekt. Damit muss eine ungeheure spirituelle Aufladung des Artefakts einhergegangen sein. Immerhin repräsentiert die Elfenbeinstatuette die Transsubstantiation des Schamanen in den Geist des Löwen und seinen Übergang in die Welt der Tiergeister und damit für eine Gruppe von Jägern das wichtigste spirituelle Geschehen überhaupt. Die schamanistische Handlung ist von existenzieller Bedeutung, da sie das Überleben der Gruppe sicherstellt. Dies verdichtet sich in der Statuette, die so zu einem Totem wird. Warum aber wurde sie angefertigt? Wollte man die Kraft der schamanistischen Handlung in einem Medium speichern? War der Schamane, der die Handlung vollzog, vielleicht gestorben, sodass die Gruppe den Kontakt zur Geisterwelt verloren hatte? War die Statuette ein Ersatz für den verstorbenen Schamanen, ein alternativer Versuch, mit der Geisterwelt wieder in Kontakt zu treten und damit den lebenswichtigen Jagderfolg zu sichern? Oder haben wir es hier sogar mit einer Kulthandlung im Zeitalter ihrer künstlerischen Reproduktion zu tun?

Bereits in der frühesten Phase der Kunst zeigt sich ihr medialer Charakter und ihre Fähigkeit, die Zeit zu konservieren – ein Phänomen, das sich in der späten Kunstform Film erneut bemerkbar macht.7 Die Skulptur macht das Abwesende präsent, sei dies nun der Schamane in Ekstase oder der numinose Löwengeist selbst. Abwesendes wird auch durch die Höhlenmalereien vergegenwärtigt. Die realistischen Tierdarstellungen in den Höhlen verdoppeln die Tiere, die zu bestimmten Jahreszeiten draußen auf der freien Steppe vorhanden sind, durch ihre Abbilder. Falls die Höhlen den Menschen als Wohnstätte dienten, hatten sie ihr Jagdwild, ihre Existenzgrundlage sommers wie winters immer vor Augen.

By Rameessos (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Bison in der Höhle von Altamira, Spanien

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Neben die Welt, die den Menschen beherrscht, weil sie die Bedingungen seiner Existenz festlegt, stellt der Mensch in der Kunst eine zweite Welt, die er beherrscht, weil er sie erschaffen hat. Als scheinbares Abbild der ersten Welt bleibt sie zwar an diese gebunden und ist realistische Kunst, gleichzeitig besitzt sie als zweite Welt eine gewisse Unabhängigkeit. Neben der ersten Welt, die der Mensch nur durch Töten und Essen verinnerlichen kann und die seine Existenz zu jeder Sekunde in Frage stellt und damit ihn verinnerlicht und damit vernichtet, entsteht die zweite Welt, die der Mensch beherrscht und die ihm ein kreatives und kommunikatives Spielfeld ungeahnten Ausmaßes eröffnet. »Das Abbilden von Tieren ist unwiderlegbar eine beherrschende Verdinglichung des Lebendigen, eine imaginäre, magische Handlung, deren Nutzen in der scheinbaren Vergegenwärtigung des Dargestellten liegt. Der Mensch wurde seitdem zum Trickster, zum religiösen und politischen Zurechtdeuter und Manipulator der Wirklichkeit.«8 In dieser zweiten Welt kann der Mensch kombinieren und rekombinieren, in ihr kann er Hypothesen über die erste Welt bilden und mit dieser vergleichen. Die adaequatio rei et intellectus, die Übereinstimmung der Sache mit dem Verstand, wird später einmal von Thomas von Aquin als das Kriterium der Wahrheit formuliert werden. Am Anfang dieser Entwicklung steht jedoch kein Erkenntnisprozess, sondern ein schöpferischer Akt. Und es ist wichtig, dies festzuhalten. Stellen wir uns, in Variation des Platonischen Höhlengleichnisses, die Erkenntnisfähigkeit des Menschen als eine gläserne Höhle vor, in der der Mensch gefangen ist. Die Höhle ist gläsern. Das Glas ist absolut durchsichtig, sodass der Gefangene alles um ihn herum unverstellt sehen kann. Er kann die Welt so sehen, wie sie wirklich ist. Doch durch die Ausdünstungen seiner Kreativität beschlägt das Glas von innen. Seine Werke setzen sich im Inneren der Glaskugel ab und bilden nach Jahrhunderten schließlich ein bizarres und völlig opakes Tropfsteingebilde, das den Blick auf die Wirklichkeit draußen jenseits der Glaskugel völlig verstellt. Das Denken des Menschen gleicht einer Amethystdruse, bei der das Mineral in den Hohlraum des Gesteins hineinkristallisiert. Es funkelt und strahlt, doch es verbirgt von innen betrachtet, den Blick auf das nackte Gestein, die nackte Existenz. Nur die Erfahrung, dieses erbarmungslose Kind der ersten Welt, verhindert, dass sich der Mensch völlig von der Welt abkapselt. Sie hält ein kleines Fenster der Erkenntnis und des Wissens offen. Es wird später von den Wissenschaften erweitert werden, doch die ursprüngliche, reine Glaskugel wird es nie wieder geben.

Die Verdopplung der Welt durch paläolithische Plastiker setzte einen mächtigen Prozess in Gang, der die Kunstgeschichte nachhaltig beeinflusste. Die realistische Darstellung der ersten Welt galt viele Jahrhunderte als Ausweis künstlerischer Meisterschaft. So berichtet Plinius über Zeuxis, den größten Maler der Antike, dass er Trauben so täuschend echt malen konnte, dass sogar Vögel getäuscht wurden und nach den Trauben pickten. Trompe-l’œil, Täuschung der Augen, nennen wir eine besonders realistische Malweise, bei der ein zweidimensionales Gemälde eine dreidimensionale hyperrealistische Wirkung erzielt.

Die erste Skulptur begründet jedoch nicht nur die realistische Kunst, sondern steht auch am Anfang der Religion. Als Totem einer Jägergesellschaft dient der Löwenmensch, wie sein Urbild, der tanzende Schamane, der Jagd. Er sollte die Jäger zur Jagd befähigen, ihnen die Kräfte und Instinkte des Löwen geben, aus der Menschenhorde ein Löwenrudel formen, das seine Beute zielsicher schlägt. In unserer Erkenntnishöhle ist der Löwenmensch ein funkelnder Stein, der Probierstein der Magie, das erste Bild in einer langen Reihe von Heilssymbolen, die dem magischen Denken zur Sammlung dienen. Die Reihe ist lang und reicht von archaischen Menhiren und einfachen Götterstatuen über die antike Kunst des klassischen Griechenlands bis zu christlichen Kreuzen, Ikonen und Heiligenstatuen. Als Status-, Clan- und Nationalsymbole beherrschen sie heute noch die drei großen K: den Konsum, die Kriminalität und den Krieg. Und noch eine dritte Linie zweigt ab vom Löwenmenschen und den Urbildern an den Höhlenwänden: die Wissenschaften. Aus den naturalistischen Höhlenbildern wurden schließlich die Zeichnungen und Karten der Naturforscher, die Protokolle und Datensammlungen der Wissenschaften. Sie verdoppeln die Welt als Wissen von ihr. Und der vorläufige Endpunkt dieser Entwicklung ist die augmented reality des digitalisierten, überall und jederzeit aktualisierbaren Wissens von der Welt.

Die Verdopplung der Welt, die im Aurignacien mit dem Löwenmenschen begann, wird in den Digitalisaten und Protokollen des Internets weitergeführt und in neue Dimensionen getrieben. Das Sein wird durch seine Protokollierung verfügbar und der Mensch erneut zu einem Trickster, der mit den Weltdaten die Welt manipuliert. Und fast hat man das Gefühl, erneut am Beginn eines neuen Zeitalters zu stehen, denn die Digitalisierung legt eine weitere, bisher unbekannte Kristallschicht über die anderen Schichten in unserer gedachten Glaskugel. Neben die zweite stellt der Mensch nun die dritte Welt.

Literatur

Bazin, André: Was ist Kino? : Bausteine z. Theorie d. Films / André Bazin. Mit e. Vorw. von Eric Rohmer „Die Summe von Bazin“ u. e. Nachwort von François Truffaut „Il faisait bon vivre“; hrsg. von Hartmut Bitomsky [u. a.]. Dt. Erstveröff. Köln 1975.

Begleitbuch zur Ausstellung Die Rückkehr des Löwenmenschen - Geschichte, Mythos, Magie : Ulmer Museum, 15. November 2013 - 9. Juni 2014 ; ein Projekt des Ulmer Museums und des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart / [Red. Kurt Wehrberger. Übers. Iris Trautmann]. Hrsg. v. Kurt Wehrberger. Ostfildern 2013.

Fiedler, Lutz: Informationsfluss, Diffusion, Selbstdomestikation – Der Übergang vom Mittelpaläolithikum zum Jungpaläolithikum. 2014. Internet: http://altsteinzeit-hessen.de/wp-content/uploads/2014/11/Informationsfluss-Diffusion-Selbstdomestikation.pdf. Zuletzt geprüft am: 9.3.2015.

Fiedler, Lutz/Humburg, Christian: La Ferrassie und die Vorbedingungen zur Entstehung figürlicher Darstellung. (2013). Internet: http://www.vorzeit-hessen.com/downloads/fiedlerhumburgvorbedfiguerlkunst.pdf. Zuletzt geprüft am: 10.3.2015.

Joordens, Josephine C. A./d’Errico, Francesco/Wesselingh, Frank P./Munro, Stephen/Vos, John de/Wallinga, Jakob/Ankjærgaard, Christina/u. a.: Homo erectus at Trinil on Java used shells for tool production and engraving. In: Nature (2014). Internet: http://www.newscientist.com/article/mg22429983.200-shell-art-made-300000-years-before-humans-evolved.html?full=true&print=true. Zuletzt geprüft am: 4.12.2014.

Fußnoten


  1. Die einzelnen Bearbeitungsschritte konnten anhand der restaurierten Figur rekonstruiert werden. Vgl. Begleitbuch zur Ausstellung Die Rückkehr des Löwenmenschen - Geschichte, Mythos, Magie : Ulmer Museum, 15. November 2013 - 9. Juni 2014 ; ein Projekt des Ulmer Museums und des Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart / [Red. Kurt Wehrberger. Übers. Iris Trautmann]. Hrsg. v. Kurt Wehrberger. Ostfildern 2013

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  2. Ebd., S. 150ff. [return]
  3. Fiedler, Lutz/Humburg, Christian: La Ferrassie und die Vorbedingungen zur Entstehung figürlicher Darstellung. (2013). Internet: http://www.vorzeit-hessen.com/downloads/fiedlerhumburgvorbedfiguerlkunst.pdf. Zuletzt geprüft am: 10.3.2015.

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  4. Ebd. [return]
  5. Joordens, Josephine C. A./d’Errico, Francesco/Wesselingh, Frank P./u. a.: Homo erectus at Trinil on Java used shells for tool production and engraving. In: Nature (2014). Internet: http://www.newscientist.com/article/mg22429983.200-shell-art-made-300000-years-before-humans-evolved.html?full=true&print=true. Zuletzt geprüft am: 4.12.2014.

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  6. Fiedler, Lutz/Humburg, Christian: La Ferrassie und die Vorbedingungen zur Entstehung figürlicher Darstellung.

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  7. So sagt der französische Filmkritiker André Bazin, dass die Geschichte der bildenden Kunst psychoanalytisch gesehen die geschichtliche Praxis des Einbalsamierens sei. Ägyptische Mumien seien folglich die erste Form der Skulptur, geschaffen, um den menschlichen Körper zu verewigen. Vgl. Bazin, André, Was ist Kino? : Bausteine z. Theorie d. Films / André Bazin. Mit e. Vorw. von Eric Rohmer „Die Summe von Bazin“ u. e. Nachwort von François Truffaut „Il faisait bon vivre“; hrsg. von Hartmut Bitomsky [u. a.]. Dt. Erstveröff. Köln 1975

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  8. Fiedler, Lutz: Informationsfluss, Diffusion, Selbstdomestikation – Der Übergang vom Mittelpaläolithikum zum Jungpaläolithikum. 2014. Internet: http://altsteinzeit-hessen.de/wp-content/uploads/2014/11/Informationsfluss-Diffusion-Selbstdomestikation.pdf. Zuletzt geprüft am: 9.3.2015.

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