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Mit Google+ Geld verdienen

erstellt von Jan Ulrich Hasecke zuletzt verändert: 11.07.2011 20:20
Mit Google+ lässt sich Geld verdienen, denn Kreise eignen sich als geschlossene Kanäle für bezahlte Inhalte (Paid Content)
Mit Google+ Geld verdienen

Geschickt gemacht, fließt auch das Geld zu mir!

Google+ funktioniert oberflächlich betrachtet nach dem Follower-Prinzip. Sobald ich eine Person in einen Kreis gesteckt habe, werden die öffentlichen Nachrichten dieser Person in meinem Stream angezeigt. Das führt bereits in der aktuellen Betaphase zu einer kaum zu bewältigenden Informationsflut.

Wenn jedoch die Person, der ich folge, eine Nachricht an einen bestimmten Kreis sendet, sehe ich diese Information nur dann, wenn der Absender mich in den entsprechenden Kreis gesteckt hat.

Die Folge ist offensichtlich. Google+ stellt Kanäle für bezahlte Inhalte (paid content) bereit.

Kostenpflichtige Kreise

Dank der Kreise und des Push-Charakters von Google+ kann man mit Google+ Geld verdienen. Wenn man etwas zu sagen – oder zu zeigen – hat, das man nur gegen Bares teilen möchte, macht man einfach einen kostenpflichtigen Kreis, in den nur die Personen kommen, die vorher ihren Obolus entrichtet haben.

Kreise in Google+ funktionieren wie Newsletter. Man sendet eine Nachricht an einen Kreis von Empfängern. Und ein kostenpflichtiger Kreis ist nichts anderes als ein Newsletter, den man kostenpflichtig abonnieren muss.

Im Grunde kann man sofort anfangen, mit Google+ Geld zu verdienen, wenn man die entsprechenden Inhalte parat hat. Wer Interesse an dem angebotenen Content hat, zahlt per PayPal oder Überweisung einen bestimmten Geldbetrag an den Sender. Dieser fügt die Empfänger nach dem Erhalt der Zahlung dem ›Premium-Kreis‹ hinzu und beginnt mit der Auslieferung der Inhalte.

Ich könnte wetten, dass es bei Google schon Überlegungen für ein Micropayment gibt, mit dem die Nutzung kostenpflichtiger Kreise noch bequemer wird.

Inhalte, die sich verkaufen lassen

Natürlich lässt sich nicht jeder beliebige Inhalt verkaufen. Es kommt hier wie überall im Netz auf den Mehrwert an. Kostenlose Angebote gibt es zuhauf. Aber folgende Inhalte könnten Geld bringen.

  • Sex: Nackte Haut geht immer, jedenfalls so lange, bis Google dem einen Riegel vorschiebt.
  • Millionär in 12 Wochen: Tipps von Börsengurus und ähnliche Angebote, wie man schnell reich werden kann, könnten für die Sender zur Goldgrube werden.
  • Persönliche Schulungen: Google bietet viele Funktionen einer virtuellen Lernumgebung. Kreise in Google+ für hochwertiges Schulungsmaterial und interaktives Lernen, Hangouts für Online-Schulungen vis-a-vis. Und Google Docs Tabellen lassen sich für Multiple-Choice-Tests nutzen.
  • Fachpublikationen und mühsam zu recherchierende Hintergrundinformationen oder aktuelle Reportagen.

Die Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. Bekannte Autoren werden über Google+-Kreise ganz sicher auch Fortsetzungsgeschichten verkaufen können. Vielleicht lassen sich ja sogar Sudeleien verkaufen?

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